#incommunicado, das neue Hörbuch – Teil 6

Es ist Dienstag, 14:20 Uhr, Zeit für #incommunicado.

Keine Shownotes diesmal. Aber diese Anmerkung: Manche Dinge im Roman sind hochaktuell. Aber andere Dinge, wie MTV spielen nur 5 Jahre nach erscheinen des Buches überhaupt keine Rolle mehr. Krass, nicht?

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Dieses Hörbuch basiert auf #incommunicado, einem Roman von Michel Reimon, ist gesprochen von Fabian Neidhardt und Dennis Kröger, aufgenommen bei Rockinson unter der Aufnahmeleitung von Maikl Robinson.
Dieses Projekt wurde durch eine Crowdfundingkampagne bei Startnext realisiert und wäre nicht möglich möglich gewesen ohne die Hilfe von Michel Reimon, Inge Chen, Chantal Busse, Julian Betz, Christian Wöhrl, Fin Trotzkopf, Corinna Budig, Wolfgang Tischer, Corina Butscher, Kevin Wrede, Stefan Kremer und Soenke Scharnhorst

Dieses Werk ist unter der Creative Commons Lizenz: Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 lizensiert. Es ist kostenlos, gratis und frei. Jeder kann es weitergeben und weiterverarbeiten, solange es unter den gleichen Bedingungen weitergegeben wird.

#incommunicado, das neue Hörbuch – Teil 5

Es ist Dienstag, 14:20 Uhr, Zeit für #incommunicado.

Shownotes für Teil 5:

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Dieses Hörbuch basiert auf #incommunicado, einem Roman von Michel Reimon, ist gesprochen von Fabian Neidhardt und Dennis Kröger, aufgenommen bei Rockinson unter der Aufnahmeleitung von Maikl Robinson.
Dieses Projekt wurde durch eine Crowdfundingkampagne bei Startnext realisiert und wäre nicht möglich möglich gewesen ohne die Hilfe von Michel Reimon, Inge Chen, Chantal Busse, Julian Betz, Christian Wöhrl, Fin Trotzkopf, Corinna Budig, Wolfgang Tischer, Corina Butscher, Kevin Wrede, Stefan Kremer und Soenke Scharnhorst

Dieses Werk ist unter der Creative Commons Lizenz: Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 lizensiert. Es ist kostenlos, gratis und frei. Jeder kann es weitergeben und weiterverarbeiten, solange es unter den gleichen Bedingungen weitergegeben wird.

Drehbuch: Almost Famous von Cameron Crowe

Jahresendlesestoff: Almost Famous von Cameron Crowe. Drehbuch für die eigene Fantasie.

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Vor rund 16 Jahren saß ich zufällig im Kino, wir hatten sowas wie einen Filmclub und gingen jeden Monat einmal ins Kino, ohne zu wissen, welchen Film es zu sehen gab. Und dann lief Almost Famous.

Seitdem ist diese Geschichte um den 15jährigen Journalisten in den 70ern, der mit einer Newcomer-Rockband auf Tour geht, mein Lieblingsfilm. Die Musik, die Stimmungen, die Beziehungen und die Figuren, die gezeichnet werden, das kann ich mir jedes Jahr neu ansehen, besonders in der Zweieinhalb Stunden langen Directors Fassung. Gäbe es einen Roman, hätte ich ihn. Gibt es nicht. Dafür aber ein Drehbuch.

Anfangs ist es gewöhnungsbedürftig, Drehbücher zu lesen, sie ähneln eher einem Drama mit seinen nüchterten Orts- und Regieanweisungen und den Dialogen. Gleichzeitig wird den Figuren der Subtext mitgeliefert. Was die Schauspieler später zeigen müssen, wird klar erzählt. Was die Schauspieler daraus machen, ist nochmal eine andere Sache.

In diesem speziellen Fall kommen mehrere Besonderheiten zusammen. Einerseits geht es um Musik und Cameron Crowe hat nicht nur das Drehbuch geschrieben, sondern auch Regie geführt. Das heißt, das alles ist seine Vision. Oft hat ein Drehbuchschreiber eine Fantasie, die er niederschreibt, von den Schauspielern, den Set Designern, den Verantwortlichen für den Soundtrack und und und, und natürlich dem Regisseur aber nochmal interpretiert wird und mit der eigenen Vorstellung abgeglichen. Hier nicht. Hier geht Crowe soweit, das selbst im Drehbuch ein Großteil des Soundtracks schon festgelegt ist.

Andererseits kenne ich den Film dazu sehr sehr gut. Natürlich weiß ich, wie die Bilder aussehen, wie die Leute ihre Sätze sagen, in diesem Fall triggert das Buch die Erinnerung an den Film und meine eigene Fantasie ist dadurch extrem eingeschränkt. Aber das ist okay, ist ja auch mein Lieblingsfilm. Schön, tiefer in die Szenen einzutauchen, die Charaktere noch besser zu verstehen, ihre Motivation in manchen Momenten noch genauer greifen zu können. Und das passiert nicht plump, die Beschreibungen in den Regieanweisungen sind extrem detailliert, oft schon in einer prosaischen Form, sodass es Spaß macht, sie zu lesen.

Spannend wird es in den Momenten, in denen Film und Buch voneinander abweichen. Diese hier beispielsweise:

Das ‚Ask me again‘ von William steht nicht im Skript. Das ist der Schauspieler Patrick Fugit, der die Szene wiederholen möchte. Crow mochte diese Szene aber so besser, als die eigentlich geschriebene. Solche Momente zeigen, mit welchen Zutaten großartige Dinge gemacht werden.

Ich hatte sehr viel Spaß beim lesen und jetzt auch angefixt, was Drehbücher lesen generell angeht. Ich bin gespannt, wie gut das funktioniert, wenn ich den Film dazu noch nicht kenne.

Die Buchform des Almost Famous Drehbuchs ist in Deutschland nur einigermaßen teuer zu bekommen, in digitaler Form ist es kostenlos hier zu finden.

Deutsche Übersetzung: Player 2 von 00WARTHERAPY00.

Dieser Kurzfilm basiert auf einem Youtubekommentar von 00WARTHERAPY00. Dies ist die deutsche Übersetzung:

Also, als ich vier war, hat mein Vater eine gut erhaltene XBox gekauft. Ihr wisst schon, die erste, klobige von 2001. Wir hatten unglaublich viel Spaß dabei, alle möglichen Spiele zu spielen – bis mein Vater starb, als ich erst sechs war.
Ich konnte die Konsole zehn Jahre lang nicht anfassen.
Aber als ich es dann tat, fiel mir etwas auf:
Wir haben immer ein Rennspiel gespielt, Rally Sports Challenge. Tatsächlich ganz schön großartig für seine Zeit.
Als ich anfing, damit rumzuspielen … habe ich einen GHOST gefunden.
Buchstäblich.
Wisst ihr, wenn man Rennen auf Zeit fährt, wird die schnellste Zeit als Geisterfahrer aufgenommen. Yep, ihr könnt’s euch denken – sein Ghost fährt bis heute auf der Strecke.
Also habe ich gespielt und gespielt und gespielt, bis ich es fast geschafft hatte. Bis ich eines Tages besser war und ihn überholte ihn und …
Ich blieb direkt vor der Ziellinie stehen, nur um sicherzugehen, dass ich ihn nicht löschte.
Reine Glückseligkeit.

Leider hat die XBox mittlerweile den Geist aufgegeben. Die Geschichte bleibt.

 

 

#incommunicado, das neue Hörbuch – Teil 4

Es ist Dienstag, 14:20 Uhr, Zeit für #incommunicado.

Shownotes für Teil 4:

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Dieses Hörbuch basiert auf #incommunicado, einem Roman von Michel Reimon, ist gesprochen von Fabian Neidhardt und Dennis Kröger, aufgenommen bei Rockinson unter der Aufnahmeleitung von Maikl Robinson.
Dieses Projekt wurde durch eine Crowdfundingkampagne bei Startnext realisiert und wäre nicht möglich möglich gewesen ohne die Hilfe von Michel Reimon, Inge Chen, Chantal Busse, Julian Betz, Christian Wöhrl, Fin Trotzkopf, Corinna Budig, Wolfgang Tischer, Corina Butscher, Kevin Wrede, Stefan Kremer und Soenke Scharnhorst

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#incommunicado, TEDx und ein Agenturvertrag. Mein 2016.

Ganz schön viel krasser Scheiß, der dieses Jahr passiert ist. Ich kann und will gar nicht auf Alles eingehen. Im Gegenteil, ich will drei Dinge hervorheben, von denen ich vor einem Jahr nicht gedacht hätte, dass sie mir 2016 passieren könnten.

#incommunicado, das neue Hörbuch.

Teaser: Nächsten Monat geht es los! #incommunicado #hörbuch #creativecommons #crowdfunding #startnext

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Seit 2012 arbeite ich an diesem Hörbuch, mit vielen Pausen und demotivierenden Momenten und obwohl ich das Projekt sehr wichtig finde, war ich mir nicht immer sicher, ob ich das Hörbuch jemals beenden werde. Nach mehreren Telefonaten mit Michel Reimon und seiner Mitarbeiterin Inge Chen, einer ganz schön aufreibenden Crowdfundingaktion und einer Woche im Aufnahmestudio gibt es seit drei Wochen und für die kommenden 13 Wochen das Hörbuch als Podcast! Die größte Arbeit ist vorbei, das Veröffentlichen ist nun ernten der Mühen. Ich bin unglaublich froh und erleichtert, dass dieses Hörbuch nun komplett veröffentlicht werden kann und ich ein Projekt abgeschlossen habe. Das heißt, mehr Zeit für neue Projekte.

Die Maybe-Ära: Unverbindlichkeit im Alltag. Mein TEDx-Talk.

Hier die Story dazu. Ich bin extrem froh, diesen Talk gehalten zu haben und freue mich jedes Mal, wenn jemand mir erzählt, dass er ihn gesehen hat. Schön, dass ich einen Nerv getroffen habe.

Vertreten durch die Literaturagentur AVA International.

Ich habe Markus Michalek auf der Leipziger Buchmesse dieses Jahr kennengelernt, am letzten Tag, eine Stunde vor Messeschluss. Unzählige Mails, Telefonate und ein halbes Jahr später habe ich meinen Agenturvertrag unterschrieben und werde nun durch die AVA International vertreten, für alle folgenden Buchprojekte. Dafür habe ich zusammen mit Markus mein aktuelles Romanprojekt überarbeitet und vor ein paar Tagen abgeschlossen.

Ich bin sehr gespannt auf das nächste Jahr, was es bringen wird, was wir bewegen können. 2016 war in vielen Dingen schon mehr, als ich mir vorstellen konnte.

In diesem Sinne, Lächeln und Liebe, Fabian.

#incommunicado, das neue Hörbuch – Teil 3

Es ist Dienstag, 14:20 Uhr, Zeit für #incommunicado.

Shownotes für Teil 3:

My Sweet Lord vs. He’s so fine.

4’33 von John Cage

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Dieses Hörbuch basiert auf #incommunicado, einem Roman von Michel Reimon, ist gesprochen von Fabian Neidhardt und Dennis Kröger, aufgenommen bei Rockinson unter der Aufnahmeleitung von Maikl Robinson.
Dieses Projekt wurde durch eine Crowdfundingkampagne bei Startnext realisiert und wäre nicht möglich möglich gewesen ohne die Hilfe von Michel Reimon, Inge Chen, Chantal Busse, Julian Betz, Christian Wöhrl, Fin Trotzkopf, Corinna Budig, Wolfgang Tischer, Corina Butscher, Kevin Wrede, Stefan Kremer und Soenke Scharnhorst

Dieses Werk ist unter der Creative Commons Lizenz: Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 lizensiert. Es ist kostenlos, gratis und frei. Jeder kann es weitergeben und weiterverarbeiten, solange es unter den gleichen Bedingungen weitergegeben wird.

Roman: Ymir, oder: Aus der Hirnschale der Himmel von Philip Krömer

Lesestoff: Ymir von Philipp Krömer. #dasdebut #homunculus #bookstagram #amreading

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Der erste Absatz aus Ymir, oder: Aus der Hirnschale der Himmel:

Alles, was Sie tun müssen, um Zutritt zu meiner Geschichte zu erhalten, ist, diese Seite als schwere Eichentüre zu begreifen. Und anzuklopfen.

Klopfen Sie!

Eine Expedition dreier Gesandter aus Deutschland in ein scheinbar bodenloses Loch in Island knapp vor dem 2. Weltkrieg. Der Lyriker unter diesen dreien erzählt diese Geschichte, die schon in der Rahmenhandlung etwas ausschweifendes, phantasierendes hat.

Anfangs war ich gespannt und habe mich gerne in diese Geschichte fallen lassen, die hier und da an Jules Verne erinnerte, er wird auch erwähnt, wie kann es auch anders sein bei einer Geschichte, die eine Expedition in das Innere der Erde beschriebt.

Die Sprache hat etwas zwischen Tristram Shandy und den Zamonien Romanen von Walter Moers. Unterhaltsam, definitiv. Und natürlich will ich wissen, wie es weitergeht, obwohl ich mit der nordischen Mythologie und der Geschichte von Ymir überhaupt nichts anfangen kann. Aber gerade in der Sprache will Philip mir einfach zu viel. Ich will selbst denken können, mitraten und meine Assoziationen haben können. Das wird mir hier nicht erlaubt, weil Krömer auf so vielen Ebenen Wortspiele, Referenzen und Auflösungen hintereinanderpackt, dass ich gar nicht die Chance habe, meinen eigenen Kopf anzustrengen.

Deshalb blieb Ymir für mich eine nette Geschichte, die bei einem minimalerem Erzählstil sich hätte mehr entfalten können.

Ich habe über das Buch auch im Podcast des Literaturcafé geredet.

Ymir, oder: Aus der Hirnschale der Himmel von Philipp Krömer erschien beim homunculus verlag und steht auf der Shortlist des „Das Debüt 2016“ Bloggerpreises. Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Equipment für’s Unterwegs sein: Geldbeutel von Space Wallet

Wie sich kein Scheiß im Geldbeutel sammelt: einen minimalen Geldbeutel haben. #spacewallet

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Seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken über das beste Equipment für’s Unterwegs sein. Hier sind meine bisherigen Erfahrungen, was Geldbeutel angeht.

Bis vor einem halben Jahr hatte ich einen ganz normalen Geldbeutel, ihr wisst schon, mit Fach für Münzen, Scheine, Karten und vielleicht noch ein Bild der Liebsten. Die Sachen waren alle auch in meinem Geldbeutel. Zusätzlich aber Quittungen, Bonuskarten für Dönerläden, Kinoeintrittskarten, Fahrkarten des öffentlichen Nahverkehr, Fahrpläne für die Bahn, Fahrzeugpapiere meines Rollers und sonstige Zettel, die sich im Laufe der Zeit ansammeln. So ein Geldbeutel ist groß und dick und wenn man viel unterwegs ist, zu groß und dick.

Irgendwann bin ich auf die Space Wallets gekommen, eigentlich nicht mehr als ein Fach für Münzen und gefaltete Scheine und ein Gummiband, welches die Karten zusammenhält. Mittlerweile gibt es einige Firmen, die ähnliche Konzept eines Geldbeutels vertreiben und es gibt auch einige Selbstbauanleitungen. Aber ich habe die Space Wallets gesehen, fand sie sympathisch und fand sehr sympathisch, dass sie in Deutschland produzieren.

Es gibt drei Versionen, die Classic-Version, die relativ wenig Platz für Münzen hat, die Pull-Version, die das extra Fach für Münzen mit einem Gummiband zusammenhält, und die Push-Version mit einem Knopf am Münzfach. Ich habe die Classic-Variante und die Pull-Variante ausprobiert, die Version mit dem Knopf war mir zu gefährlich, dass der Knopf in der Hose oder im Rucksack aufgeht.

Nachdem die Geldbeutel hier angekommen sind, ging das ausmisten los. Und das Entscheiden, was brauche ich wirklich in meinem Geldbeutel. Viele Dinge sind im Müll gelandet, ein paar in der Erinnerungskiste und die Papiere des Rollers habe ich nun nur noch dabei, wenn ich ihn wirklich fahre. Was blieb, war eine Marke für’s Schwimmbad, das Geld und 13 Karten. Man kommt relativ schnell auf viele Karten, mit Führerschein, Perso, Kreditkarten, Bahncard und so weiter. Und dann hat man nur noch ein wirklich kleines Päckchen, welches man mit sich rumschleppt.

Mein Fazit, sechs Monate später:

  • Ich bin bewusster, was Papier angeht, Zettel, die sonst im Geldbeutel landeten, besonders mit Quittungen und Visitenkarten. Wenn ich kann, lehne ich Quittungen ab oder schmeiße sie direkt weg. Visitenkarten kommen in die Hosentasche und werden viel viel schneller „verarbeitet“.
  • Ich zahle primär bargeldlos. Besonders Münzgeld versuche ich zu vermeiden. Vom Design mag ich den Classic mehr, aber dafür brauche ich doch noch zu viele Münzen.
  • Wirklich regelmäßig nutze ich drei meiner 13 Karten: Meine Kreditkarte, meine Bahncard und meine Zutrittskarte für den SWR. Alle anderen kann ich nicht zu Hause lassen, weil ich sie brauchen könnte. Die Karten herauszubekommen ist auch nicht ganz einfach. Es ist nicht unmöglich, aber nicht einfach. Das ist der Kompromiss, den ich gerne eingehe.
  • Ich war mir sicher, dass die Karten mit Magnetstreifen durch das Aneinanderreiben sehr schnell kaputt gehen würden. Aber nach sechs Monaten funktioniert alles noch super.
  • Grundsätzlich ist die Verarbeitung super. Das Gummiband sitzt fest um die Karten und ich habe keine Angst, dass sich eine lösen könnte. Aber es hat sich im Vergleich zum Anfang auf jeden Fall geweitet. Eine einzelne Karte wird jetzt wohl nicht mehr halten.

Ich habe mich gut an den Minimalismus der Space Wallets gewöhnt und möchte gar keinen anderen Geldbeutel mehr. Ich spare Platz, wenn ich unterwegs bin und fange gar nicht an, Papier oder sonstiges Zeug darin zu sammeln.

Space Wallet hat mir die beiden Modelle zum testen zur Verfügung gestellt.

#incommunicado, das neue Hörbuch – Teil 2

Es ist Dienstag, 14:20 Uhr, Zeit für #incommunicado.

Shownotes für Teil 2, diesmal nur die Johnny B. Goode Szene aus Zurück in die Zukunft.

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Dieses Hörbuch basiert auf #incommunicado, einem Roman von Michel Reimon, ist gesprochen von Fabian Neidhardt und Dennis Kröger, aufgenommen bei Rockinson unter der Aufnahmeleitung von Maikl Robinson.
Dieses Projekt wurde durch eine Crowdfundingkampagne bei Startnext realisiert und wäre nicht möglich möglich gewesen ohne die Hilfe von Michel Reimon, Inge Chen, Chantal Busse, Julian Betz, Christian Wöhrl, Fin Trotzkopf, Corinna Budig, Wolfgang Tischer, Corina Butscher, Kevin Wrede, Stefan Kremer und Soenke Scharnhorst

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Literaturcafé.de-Podcast: Norwegen, Endzeit, Glückskekse und Nachts ist es leise in Teheran

Fernsehen ist Kaugummi für die Augen. #glückskeckse sind die besten Twitterer.

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Wolfgang Tischer hat mich eingeladen und wir haben einen neuen Podcast für das  Literaturcafe.de aufgenommen, diesmal im Buch-Café der Stuttgarter Buchwochen. Wir haben Glückskekse gegessen und über Bücher geredet, über Weißes Meer von Roy Jacobsen, über Ymir oder Aus der Hirnschale der Himmel von Philip Krömer, über Nachts ist es leise in Teheran von Shida Bazyar, Am Ende aller Zeiten von Adrian J. Walker, gelesen von Uve Teschner und über Das Buch vom Meer von Morten A. Strøksnes.

Viel Spaß beim hören!

Warum ich lese, das Buch. Ab März überall.

Wie kam es dazu, dass wir zu Lesern wurden? Wer führte uns zum ersten Mal ans Bücherregal und zeigte uns seine Schätze, welcher Roman bescherte uns durchwachte Nächte, welche Lektüre änderte unsere Sicht auf die Dinge so grundlegend, dass wir nach ihr nicht mehr dieselben waren? Warum ich lese ist das Gemeinschaftswerk 40 deutschsprachiger Buchblogger, die in persönlichen Geschichten erzählen, warum die Literatur zu ihnen und zum Menschsein überhaupt gehört wie die Luft zum Atmen.

Sandro fragte vor eine Weile, warum wir lesen. Ich antwortete, viele andere auch. Ab März 2017 gibts die gesammelten Antworten von 40 Buchbloggern in einem Band zu kaufen, beim Homunculus Verlag.

Ab jetzt schon hier vorbestellbar. Viel Spaß beim schmökern.

Diese Blogs sind dabei:
1001buecher.wordpress.combibliothekarium.debooknerds.debuchrevier.com,
buchstabenmagie.blogspot.debuecher-kater-tee.dechristianweis.orgdasdebuet.comdasgrauesofa.com,
dingfest.wordpress.comfilmtheaterlesesaal.blogspot.defraeuleinjulia.de,
kaffeehaussitzer.dekapri-zioes.dekulturgeschwaetz.wordpress.com,
laubet.delectureoflife.wordpress.comlesemanie.blogspot.de,
lesenmachtgluecklich.wordpress.comlesenslust.wordpress.comliteratourismus.net,
literaturgedanken.blogspot.comliteraturleuchtet.wordpress.comlohntdaslesen.de,
lustauflesen.demokita.denotizhefte.wordpress.comnovelero.de,
palomapixel.blogspot.depeter-liest.depinkfisch.netpoesierausch.com,
schiefgelesen.netsoundsandbooks.comwasmitbuechern.de und
zeichenundzeiten.com.

Regel Nr. 32: Genieße die kleinen Dinge

Vor anderthalb Jahren hatte ich die Idee von Jutebeutel ohne Grenzen, eine Möglichkeit, Platiktüten zu reduzieren, Brücken zwischen Menschen zu bauen und in kleinen Schritten nachhaltiger zu leben.

Die Grundidee habe so bisher noch nicht umgesetzt, aber immer wieder habe ich einen Extrabeutel dabei, in der Hoffnung, ihn jemandem zu geben, der vor mir in der Kasse steht und ihn braucht. Aber wie Murphys Law es will, hatte ich entweder keinen Beutel dabei oder keinen vor mir, der einen bräuchte. Aber heute.

Ich stehe in der Reihe und der Mann vor mir legte seine Sachen aufs Band und ich denke, naja, das, was er einkauft, sieht sehr danach aus, dass er auch an einen Beutel gedacht hat. Aber dann greift er unter das Band und zieht eine Plastiktüte heraus. Also greife ich in die Tasche und halte ihm den Beutel hin, eine rote Baumwilltüte von irgendeiner Apotheke und sage, nimm lieber die.

Er sieht sie Tüte an und mich, fragt, von dir?

Ich, ja, nimm.

Er, wirklich?

Ich, ja!

Und er sagt, nice! Danke! Und er freut sich, ich lächele und tue cool, dabei bin ich superaufgeregt und freue mich wie ein Kind! Nachdem er eingepackt und bezahlt hat, sagt er nochmal danke. Und ich bin happy. Aber dann.

Ich bin in der Unterführung auf dem Weg nach Hause spricht mich eine Frau an, vor einem dieser Fotokabinen, ob ihr helfen könnte, die Kabine zu bedienen. Also machen wir das gemeinsam. Als die Fotos kommen kommen, sagt sie, besser als beim Fotografen. Vielen Dank! Ihre gute Tat für heute haben Sie getan.

Aber darum geht es nicht, es geht darum, die kleinen Dinge zu genießen. Euch einen schönen Tag.

#incommunicado, das neue Hörbuch – Teil 1

Das Cover ist das Alte, der Inhalt ist vollkommen neu. Ohne große Worte:

Viel Spaß beim Hören.

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