Textgedanken: Handwelten

Die ersten Ideen für den Text kamen 2005 auf einem Vortrag des genialen Professor Splett der Hochschule Frankfurt am Main. Der Satz, der mir am eindringlichsten in Erinnerung geblieben ist:

„Alle sind auf der Suche nach sich selbst. Aber was ist, wenn man sich findet und dann feststellt, dass man es gar nicht wert ist aufgehoben zu werden?“

Während des Vortrages fanden die Worte: „Wenn ich die Hand über die Augen lege. sehe ich sie.“ ihren Weg auf das Blatt.

Noch ein paar Zeilen mehr, dann greift mir Anna, meine Nebensitzerin in das Schreiben. Sie zieht mir das Blatt aus der Hand. Begutachtet die Zeilen, nimmt einen Stift und schreibt weiter. Die gesamte Stunde geht das Blatt hin und her. Her und Hin.

Leider habe ich das zu zweit beschriebene Blatt leider nicht mehr, die Version oben ist die Zweite. Die Idee hinter dem Text ist einfach: Man will immer das, was man nicht hat. Hat man Locken, will man glatte Haare. Hat man glatte Harre, hätte man gern gelocktes. Ein Spielzeug kann jahrelang unbeachtet in der Ecke liegen. Fängt aber eines der Geschwister an, damit zu spielen, kommt das unstillbare Verlangen genau jetzt auch mit diesem Spielzeug zu spielen. Und darum geht es für mich: Wir Menschen sind so gepolt, wir wollen, was wir nicht haben. Was gut ist für die Wirtschaft: Uns wird etwas gezeigt, wir wollen es. Was wiederum schlecht ist für unseren Geldbeutel. (Text / Text im Buch / Ci-Jou)

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