Straßenpoesie: Die Abenteuer des Fabian Neidhardt oder Das Steak

Sie steht da und lacht.
Sie sagt: Lass dir Zeit. Genieß den Abend.
Sie weiß nicht, was passieren würde.

Erschrocken fährt er auf, blinzelt und schlägt sich den Kopf an der Nachttischlampe an. Der Schädel brummt und der Mund schmeckt, als sei etwas darin gestorben.

Sie steht in der Tür und lacht.
Sie sagt: Guten Morgen. Was macht das Auge?

Ungläubig betastet er den Blauen Fleck um sein rechtes Auge. Bei jeder Berührung zuckt er vor sich selbst zurück.

Sie steht hinter ihm und lacht.
Sie sagt: Du musst erst den Anderen sehen. Komm wir machen ein Steak drauf.
Sie dreht sich um und geht gen Küche.

Ich fühle mich zwar nicht wie neu geboren, aber zumindest wie frisch renoviert, denkt er, als er aus der Dusche kommt.

Sie steht vor ihm und schmunzelt.
Sie fragt: Gehen wir zurück ins Bett?
Sie lässt den Bademantel fallen.

Jetzt genießt er. Und lässt sich Zeit.

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