Straßenpoesie: Selbstmord der besten Freundin

Normalerweise, wenn etwas passiert, dann liegen die Leute in meinen Armen und ich sage, “Es gibt Schlimmeres.” Doch jetzt liegst du in meinen Armen und ich kann nichts sagen. Und dann siehst du mich an, mit diesen roten, verheulten Augen. Bevor du fragen kannst, sage ich, “Ich weiß nicht, warum.“ Und bevor du es sagen kannst, “Ja, es ist unglaublich feige.“ Du nickst und legst den Kopf wieder an die nasse Stelle meines Shirts. Und ich denke über dieses Mädchen nach, dass ich kaum kenne, fahre dir dabei durchs Haar, rieche dein Shampoo. Und werde traurig. Weil ich, verdammt noch mal, nichts sagen kann. Mir gehen die Gedanken durch und ich denke, dass du vielleicht auch die andere hättest sein können. Ich drücke dich fester an mich. Doch du machst dich los, schniefst den Rotz wieder in die Nase, siehst mich störrisch an und sagst, „Wenigstens war sie konsequent.“

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3 Gedanken zu „Straßenpoesie: Selbstmord der besten Freundin“

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