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Suchergebnisse: „macbook“ (Seite 1 von 3)

10 Jahre MacBook

2006 kaufte ich mir ein gebrauchtes iBook G4, mein zweiter Laptop überhaupt und mein Einstieg in die Applewelt. Leider ging der Rechner schon 2008 gut in die Knie, besonders mit einem externen Monitor und Audiointerfaces. Ich mochte das Betriebsystem und wollte nicht zurück zu Windows, aber die bis Mitte 2008 erschienenen Rechner von Apple empfand ich nicht als besser genug, um zu wechseln. Bis im Oktober 2008 dieses Macbook rauskam. Aluminium statt Plastik, LCD-Display und ein Touchpad ohne extra Maustasten, dieses MacBook machte einen großen Schritt nach vorne und hat Dinge in die Laptopwelt gebracht, die danach zum Standard wurden.

Ich sah damals die Ankündigungen, war begeistert und bestellte direkt. Der Rechner kam, ich war begeistert und gleichzeitig besorgt, vorschnell gehandelt zu haben. Vielleicht steckten noch Kinderkrankheiten in dieser ersten Generation der Aluminium-Unibodys oder ich hatte ein Montagsgerät erwischt. 

Zehn Jahre später sind diese Sorgen schon länger vergangen, die Begeisterung dagegen ist geblieben. Diese Baureihe war eine der letzten, die relativ einfach aufschraubbar und erweiterbar waren. In zehn Jahren habe ich einmal den Akku und das Netzteil ausgetauscht, musste einen der internen Lausprecher ‚reparieren‘, weil die Membran gerissen war, habe den Computer mit einer SSD und 8 GB Ram ausgestattet und ich verwende ihn bis heute jeden Tag.

Nicht mehr mit der aktuellen Version des Betriebsystems, nicht ewig ohne Strom und leider ohne Tastaturbeleuchtung – ich hätte damals nie gedacht, dass er so lange hält, sonst hätte ich den Mehrpreis dafür sofort bezahlt – aber so schnell und stabil, dass für meinen Alltag immer noch total ausreichend ist.

Ich habe Angst, dass irgendwann und vollkommen gerechtfertigt irgendein Teil kaputt geht, das ich nicht reparieren kann. Und dann weiß ich nicht, was als Nachfolger kommen könnte. Weil ich immer noch das Betriebsystem sehr mag, ich aber wie damals nicht finde, dass in diesen zehn Jahren irgendwas Großartiges hinsichtlich der Hardware passiert ist. Mehr noch, würde ich mir heute einen Laptop von Apple kaufen, wäre die Reparatur oder ein Upgrade ungleich schwerer bis unmöglich. Kein Rechner würde also so lange halten, wie der Aktuelle. 

Deshalb: Happy Birthday, liebes MacBook. Ich hoffe, du bleibst mir noch eine ganze Weile erhalten.

Stickers on MacBook: Lost, John Lennen & Yellow Submarine

Neben den FSK-Stickern hat mein MacBook nun ein Dharma-Label, eine Unterschrift von John Lennon und das Yellow Submarine der Beatles

Neben den FSK-Stickern hat mein MacBook nun ein Dharma-Label, eine Unterschrift von John Lennon und das Yellow Submarine der Beatles

Um die Sticker-Seite von Maja voll zu bekommen, habe ich noch ein paar Sticker für mein MacBook dazugenommen. Sehr stolz bin ich auf meine modifizierten Lostlabels, sowohl hier als auch auf dem MacBook. Wie gefallen sie euch?

Google Chromebook für Mac-User einstellen.

Seit etwa einem Monat nutze ich nun mein Chromebook. Da ich sonst an meinem MacBook sitze und das Tastaturlayout und Touchpadverhalten eines Mac gewohnt bin, musste ich ein paar wenige Sachen anpassen. Tatsächlich ist das arbeiten am Chromebook eher an einen Mac angelehnt, als an einen Windowsrechner. Folgend eine Auflistung, was ich geändert habe und was sowieso schon so ist, wie wir Mac-User es kennen:

  • Zwei-Finger-Scrollen: Spätestens seit den Rechnern mit Intelchips scrollen Mac-User mit zwei Fingern auf dem Touchpad. Beim Chromebook ist das auch so. Wer jetzt noch, wie auf einem Smartphone, Tablet oder Mac, in die Richtung des Inhalts scrollen will (Apple nennt das „natürliches Scrollen“), muss auf dem Chromebook einfach unter den Einstellungen / Gerät auf Touchpad-Einstellungen klicken und dann das „Australische Scrollen“ aktivieren. Was für Apple also natürlich ist, ist für Google australisch. Wenn das nichts über die Firmenphilosophien aussagt.

  • Die Commandtaste neben der Leertaste haben: Als Schriftsteller habe ich meine Finger größtenteils auf der Tastatur. Und dann gibt es viele Sachen, an die hab ich mich gewöhnt, wie das auslösen fast aller Tastaturbefehle mit der Commandtaste (die ehemalige Apfeltaste), die ja neben der Leertaste liegt. Das Chromebook löst fast alle Tastaturbefehle über die Controltaste (im Deutschen die Steuerungtaste), die aber ganz links außen auf der Tastatur liegt. Ganz ungewohnt für den Mac-User. Aber es gibt auch hier eine schnelle Lösung. Unter den Einstellungen / Gerät auf Tastatureinstellungen gehen und die Alt und Strg Tasten einfach umdrehen. Dann gehen alle täglich genutzten und fast alle anderen Tastaturbefehle wie auf dem Mac.

Das waren alle von mir gemachten Änderungen. Alles Folgende ist basierend auf dem oberen Geänderten.

  • Buchstaben rechts neben dem Cursor löschen: Wenn man auf dem Mac, beispielsweise auf den Notebooks, keine Entfernentaste haben, löscht man ja die Buchstaben rechts neben dem Cursor mit [fn] und der Backspacetaste. Also, links außen. Genau die gleiche Handbewegung funktioniert nach dem Tastentausch oben auch auf dem Chromebook.
  • Mit zwei Fingern in der Browserhistory vor- und zurückgehen: Je nach Browser kann man auf dem Mac mit dem horizontalen Wischen von zwei Fingern auf dem Touchpad im Browserverlauf vor- und zurückgehen. Neben der Tatsache, dass das Chromebook über zwei Extratasten für den Browser verfügt – oder das Betriebssystem –  je nach Ansichtssache -, geht auch hier das horizontale Scrollen mit zwei Fingern.
  • Mit drei Fingern zwischen den Browsertabs wechseln: Dafür habe ich Bettertouchtool auf dem Mac installiert, damit ich mit drei Fingern horizontal zwischen den Tabs wechseln kann. Bei Chrome ist das Standard.

Soweit ist das alles, was mir gerade spontan einfällt. Wie ihr aber seht, Google macht es Mac-Usern relativ leicht, zu wechseln. Und angekündigte Veränderungen werden das noch leichter machen. Alle weiteren Änderungen werde ich hier nachpflegen, wenn sie eintreffen oder mir auffallen.

Meine neue Schreib-Maschine. Ein Google Chromebook.

Die Überlegung dazu war diese: Ich wollte die Möglichkeit, im Zug zu schreiben. Oder irgendwo anders. Besser gesagt, überall anders. Ich habe ein 5 Jahre altes 13″ MacBook, eines der ersten mit dem immer noch aktuellen Alu-Unibody-Design. Das Ding hat mehr RAM und eine SSD bekommen und erfüllt immer noch und zufriedenstellend seinen Zweck. Ich mag das Gerät sehr und habe nicht vor, es denächst zu ersetzen. Aber der Akku macht mittlerweile eben nur noch sehr kurz mit. Ein neuer Akku ist sehr teuer. Und das Gerät ist relativ schwer. Also mal sehen, was eine Alternative wäre. Das 11″ MacBook Air ist des Preises wegen keine. Für eine Zweitmaschine, die nur dem Schreiben dienen soll, möchte ich nicht so viel Geld ausgeben. Und dann habe ich mir vor zwei Wochen eher zufällig dieses 11″ Chromebook von Samsung ersteigert. 2 Monate alt, sieht aus wie neu. Und da ich auch auf dem Großen Chrome verwende und durch meine Androidzeit noch meinen Googleaccount habe, ging die grundsätzliche Einrichtung sehr schnell. Aber um das Gerät zu meiner optimalen Schreibmaschine zu machen, dafür braucht es noch Zeit. Da bin ich noch am experimentieren. Und natürlich gibt es da noch die Sache mit dem Datenschutz. Das muss ich für dieses Gerät noch ausfuchsen. Wir werden also in nächster Zeit sehen, ob ich (mit Hilfe vieler Gleichgesinnter) aus dem Chromebook die perfekte Schreib- und Arbeitsmaschine für Schriftsteller machen kann. Ich halte auf dem Laufenden.

PS: Dieser Blogartikel wurde auf dem Chromebook geschrieben. Funktioniert.

Blogparade: Schreibtisch 2011

Jedes Jahr mindestens einmal: Diesmal ruft Gilly nach Bildern des Schreibtisches auf:

So sauber ist er eigentlich nie. Aber für ein Bild kann man sich ja mal zurechtmachen.

Von Links nach Rechts: Ganz am Rand gerade noch zu sehen ist der Stapel an Notizbüchern. Ein paar Moleskines und Moleskineähnliche. Dann ein paar ungesehene DVDs und Arbeits- und Studienbücher. Unter anderem Literaturlexika, Aussprachewörterbücher und sonstige Bücher über Kommunikation und Sprechen. Hinter der hervorstehenden Lampe versteckt sich eine WD MyBook Festplatte. Dann natürlich eine Tasse voller Tee. Fast direkt dahinter steht mein Nook, der derzeit beste eBook-Reader der Welt. Dann, unübersehbar, der 22″ TFT samt Tastatur und Maus davor und 2008 Unibody 13″ MacBook daneben. Darüber ein Zitat von George Bernard Shaw:

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.

Das war’s. Ansonsten viel Platz für temporäres Zeug. Seit letztem Jahr hat sich nicht viel verändert. Aufmerksam geworden auf die Blogparade bin ich durch Oliver.

Wie sieht’s bei euch am Arbeitsplatz aus?