7 Tipps über das Schreiben, von Cory Doctorow. Auf Deutsch.

Ähnlich wie bei Steinbeck hingen die Tipps von Cory Doctorow eine Weile in meinem Browser und meinen Gedanken rum. Einerseits, weil sie gut sind, andererseits, weil sie den anderen ähnlich sind. Und weil sie fast unmöglich zu beherzigen sind. Diesmal ist die Übersetzung von mir. Verbesserungen sind willkommen.

  1. Schreibe jeden Tag. Gewohnheiten sind Sachen, die du umsonst bekommst und die keine spezielle Arbeit verlangen.
  2. Setze dir ein Tagesziel. Mach es klein. 75 Worte am Tag summieren sich zu einem Roman jährlich.
  3. Höre in der Mitte eines Satzes auf, sodass du am nächsten Tag drei oder vier Worte schreiben kannst, ohne “kreativ” sein zu müssen.
  4. Gewöhne dir nicht an, nur zu schreiben, wenn gewisse Rituale befriedigt sind – die richtige Musik, ein sauberes Zimmer oder irgendwas anderes.
  5. Insbesondere: Gewöhne dir nicht an, zu schreiben, während du rauchst oder säufst. Hänge die Sache, die dir gut tut und dich vollkommen macht, nicht an etwas, das dich tötet.
  6. Schreibe, auch wenn du denkst, es ist Scheiße. Du kannst nicht beurteilen, ob es gut oder schlecht ist, solange du schreibst.
  7. Beginne niemals mit dem Korrigieren, solange du nicht mit dem Ganzen fertig bist. Sobald über das, was du schreibst, nachdenkst, verlierst du die Fähigkeit, das, was du schreibst, zu beenden.

Und für jene, welche das Original bevorzugen:

Write every day. Habits are things you get for free, without requiring any special work. Set a daily word target. Make it small. 75 words a day is a novel a year. Finish in the middle of a sentence, so you can type three or four words the next day without having to be “creative.” Don’t get in the habit of only writing when there’s some ritual that’s been satisfied — the right music, a clean apartment, whatever.

Especially don’t get in the habit of writing while smoking or boozing. Don’t hook the thing that makes you sane and whole to something that’s killing you. Write even when you feel like it’s shit. You can’t tell what’s good and what’s bad while you’re writing it. Don’t ever rewrite until the whole thing is done. Once you start thinking about what you’re writing, you lose the ability to stop writing it.

(Gefunden bei Michael)

Von mir gesprochen gibt’s übrigens ein kostenloses Hörbuch von Cory Doctorows “Little Brother”. Zum Download geht’s hier lang.

 

TED-Vortrag: Chip Kidd: Designing books is no laughing matter. OK, it is.

Leider habe ich mir nicht gemerkt, wo ich diesen TED Talk gefunden habe. Aber er ist so gut, dass ich ihn euch zeigen will. Chip Kidd ist Designer von Buchcovern. Und das ein Cover (samt Klappentext) extrem wichtig ist, ist ja immer wieder hier aufgefallen. Schaut euch diese 17 Minuten an, auch wenn ihr nie ein Cover entwerfen wollt. Ist sehr interessant. Ich wollte das gerade auf Deutsch übersetzen, aber das macht schon jemand. Innerhalb der nächsten Tage müsste es online sein :)

Reclams gelbe Heftchen bekommen ein neues Design.

Jeder kennt die kleinen gelben Heftchen von Reclam. Sie haben uns durch die Schulzeit begleitet und stehen irgendwie in jedem Haushalt. seit 1970 sind die Heftchen gelb, seit 1988 in dem Design, welches wir alle kennen und das schon Teil unserer Popkultur geworden ist. Nach 34 wurde es für Reclam wieder einmal Zeit, das Design anzupassen. Deshalb hat sich sowohl das Innere, als auch das Äußere geändert. Außen ist der Weiße Kasten dazugekommen. Innerlich wurde die Schrift geändert, es kommt jetzt die “Documenta” zum Einsatz.

Passend zum Redesign gibt es eine kleine Infobroschüre “Die Welt in Gelb” (pdf), welche die Veränderungen von Reclams Universal-Bibliothek im Lauf der letzten anderthalb Jahrhunderte veranschaulicht und erklärt, warum welche Änderungen wie gemacht worden sind. Ich bin noch nicht ganz durch, aber es ist sehr interessant, welche Gedanken hinter einem solchen Redesign stecken.

Die neuen Heftchen sind seit Februar erhältlich. Jetzt gibt es erstmal eine Übergangzeit, in welcher beide Versionen erhältlich sind. Ich muss mich erstmal an das neue Design gewöhnen. Weiß noch nicht, ob mir das gefällt. Wie geht es euch?

Nokia Lumia 800: Die Ladegerät-Odysee

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der fünfte. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Erinnert ihr euch an den zweiten Beitrag? Er ist nun fast einen Monat her und da erzählte ich von dem defekten Ladegerät:

Um den vielen guten Sachen bisher mal einen gehörigen Dämpfer zu verpassen: Nach nichtmal 24 Stunden mit dem Lumia, ich bin gerade in Baden-Baden und weit weg von meinem Rechner, ist das Ladegerät kaputt! Man sieht von außen nichts, es klebt sogar noch die Schutzfolie drauf. Aber es funktioniert nicht mehr. Nicht cool! Ich habe sowohl trnd als auch Nokia Bescheid gegeben, beide haben innerhalb von 18 Stunden reagiert. Mal sehen wie lange es jetzt braucht, bis ich ein neues Ladegerät habe. Ich halte auf dem Laufenden.

Gestern holte ich ein funktionierendes ab. Hier ist die Geschichte: trnd sagte mir zu, sich um ein neues Ladegerät zu kümmern, ich müsse mich aber gedulden. Nokia rief mich an und sagte, ich solle mich an einen der Care Points wenden. Sie würden mir per Mail die Adressen jener zuschicken:

Soweit so gut. Er verweist mich also auf die Händlersuche und sagte am Telefon, jeder der Läden tauscht mir das Ladegerät um. Ist aber nicht so. Ich hab’s probiert und war in vier verschiedenen Läden. Jeder sagte mir, sie könnten nur was umtauschen, was ich bei ihnen gekauft hätte. So allgemein machen die das nicht. Also antwortete ich Nokia und schilderte meine Lage. Darauf kam keine Reaktion. Also kontaktierte ich sie nochmals über das Kontaktformular. Einen Tag später kam wieder eine Antwort:

Sehr geehrter Herr  Neidhard (sic!),

vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme mit Nokia Care.

In Bezug auf Ihr Anliegen möchten wir Ihnen mitteilen, dass  die Lieferung von Zubehör und Ersatzteilen für unsere Produkte ausschließlich an autorisierte NOKIA National Service Supplier und autorisierte NOKIA Care Points erfolgt.

Leider gibt es auf der Händlerkarte gibt es keine Nokia Care Points, sondern nur Supportläden. Davon gibt es im Umkreis von Stuttgart einen. Und der ist nicht in Stuttgart sondern in Bad Cannstatt. Und er ist nicht in Bad Cannstatt Mitte, sondern im Randbezirk, weitab jeglicher Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dafür kann der Laden nichts, aber dafür, dass wir von Nokia reden, hätte ich gedacht, dass es einen Nokia Store in Stuttgart Mitte gibt. Gab es bis Ende 2011 auch. Hat aber zugemacht.

Also denke ich, das kann nicht sein, klicken wir uns nochmal durch die Nokia Seite. Diese ist nämlich extrem inkonsequent, was den Support angeht.

Auf der Startseite von Nokia Deutschland steht in großen Lettern Support. Klickt man darauf, hat man viele Möglichkeiten. Entweder man klickt auf Kontakt, oder auf Lumia 800 oder Reparaturservice, in meinem Fall mit dem Ladegerät landet man irgendwann immer auf dem Punkt Care-Point. Lustigerweise, klickt man darauf, kommt man wieder auf die Händlersuche. Und auf dieser Seite steht nirgends mehr ein Wort von Care Point! Das existiert da nicht mehr. Wie weiß man also, was man anklicken muss? Also schrieb ich Nokia wieder, dass sie mir bitte einen Ort nennen, wo ich das Ladegerät bekomme. Und sie nannten mir eben jenen Support-Laden in Cannstatt. Also fuhr ich dort hin und siehe da, dieser Laden ist wieder eindeutig als “Care Point” gekennzeichnet. Einen Tag später hatte ich das neue Ladegerät. Der Laden ist Top. Aber die Hinführung von Nokia kann um einiges verbessert werden. Eine Einheitliche Kennzeichnung der Care Points / Supportläden wäre das mindeste. Und wenn wir schon beim Support sind: Beim Kotanktformular soll man sinnvollerweise das Telefon angeben, um welches es sich handelt. Die gesamte Lumia Reihe ist dort noch nicht vertreten. Dafür, dass der Rest der Seite von Lumia überquellt, ist das nicht konsequent.

Kudos an Alice.

Ich frage mich: erzählt man eher Sachen, die besonders Scheiße gelaufen sind oder Sachen, die besonders gut gelaufen sind?

Hier eine Sache, die besonders gut gelaufen ist: Nach zwei Jahren ist es an der Zeit, den Internet- und Telefonanbieter zu wechseln. Einerseits spart es Geld, andererseits war ich mit dem alten nicht ganz zufrieden. Erfahrungen von Freunden sagten mir, ich könne es mal mit Alice versuchen. Alice hatte in den Berichten, die ich von Freunden jahrelang eher ein schlechtes Bild abgegeben, sich aber spätestens mit der Übernahme durch O2 zum besseren gewendet. Also bestellt, Ware erhalten und heute war der Anschlusstag. Erfahrung sagte mir, dass ich mindestens heute nicht mit Internet zu rechnen brauchte. Providerwechsel klappen nie! Tja. Es hieß, zwischen 8:00 und 16:00 wird die Leitung gewechselt. Der alte provider hatte auf Mitternacht die Leitung gekappt. Um 8:30 stand die Leitung mit Alice. Anschluss, Anmeldung und Einrichtung verlief superproblemlos, der Anruf beim Servicecenter war kostenlos und lustig. Ich bin erstaunt. Positiv. So darf das gerne immer laufen! Deshalb hier mein Lob: Lob!

6 Tipps über das Schreiben von John Steinbeck. Auf deutsch.

Ursprünglich erschienen die Tipps schon im Herbst 1975 im Paris Review. Vor ein paar Wochen geisterten sie dann durch das Internet. Ich las sie und musste seither immer wieder daran denken. Weil ich sie gut finde. Also wollte ich sie übersetzen, aber Patrick von media engine hat sich die Mühe schon gemacht, also übernehme ich seine Übersetzung:

6 Tipps um besser zu schreiben

1. Verabschiede Dich von der Vorstellung, dass Du jemals zu einem Ende kommst. Denk nicht mehr an die 400 Seiten, sondern schreibe lediglich eine Seite pro Tag. Das hilft. Wenn Du es schließlich geschafft hast, wirst Du überrascht sein.

2. Schreibe völlig frei und so schnell wie möglich. Fange niemals mit Korrekturen oder Umformulierungen an, bevor Du nicht alles aufgeschrieben hast. Dinge umzuschreiben ist lediglich eine Entschuldigung dafür, nicht weiterzumachen. Zudem beeinflusst es den Schreibfluss der nur Auftritt, wenn es zu einer unterbewussten Auseinandersetzung mit den Inhalten kommt.

3. Schenk Deinem Publikum keine Beachtung. Das namens- und gesichtslose Publikum würde Dich nur erschrecken. Zudem existiert es nicht. Beim Schreiben besteht Dein Publikum immer nur aus einem einzigen Leser. Manchmal hilft es, wenn man sich eine Person – egal ob echt oder ausgedacht– vorstellt und diese beim Schreiben direkt adressiert.

4. Wenn eine Szene oder ein Kapitel Dir Probleme bereitet, Du aber trotzdem darüber schreiben möchtest, dann überspringe diesen Teil erstmal und schreib an einer anderen Stelle weiter. Schau Dir den problematischen Teil erst ganz am Schluss noch einmal an. In vielen Fällen wirst Du dann feststellen, dass er tatsächlich nicht dort hin gehörte.

5. Hüte Dich vor Szenen, die Dir besonders ans Herz gewachsen sind. Sie haben eine Tendenz dazu, nicht ins Konzept zu passen.

6. Wenn Du Gebrauch von Dialogen machst – sprich sie laut aus, während Du sie schreibst. Nur dann werden sie klingen, als ob sie tatsächlich stattgefunden haben.

And for those who prefer the original…

1. Abandon the idea that you are ever going to finish. Lose track of the 400 pages and write just one page for each day, it helps. Then when it gets finished, you are always surprised.

2. Write freely and as rapidly as possible and throw the whole thing on paper. Never correct or rewrite until the whole thing is down. Rewrite in process is usually found to be an excuse for not going on. It also interferes with flow and rhythm which can only come from a kind of unconscious association with the material.

3. Forget your generalized audience. In the first place, the nameless, faceless audience will scare you to death and in the second place, unlike the theater, it doesn’t exist. In writing, your audience is one single reader. I have found that sometimes it helps to pick out one person—a real person you know, or an imagined person and write to that one.

4. If a scene or a section gets the better of you and you still think you want it—bypass it and go on. When you have finished the whole you can come back to it and then you may find that the reason it gave trouble is because it didn’t belong there.

5. Beware of a scene that becomes too dear to you, dearer than the rest. It will usually be found that it is out of drawing.

6. If you are using dialogue—say it aloud as you write it. Only then will it have the sound of speech.

Text: Über den Mond – lange Fassung

Im Rahmen der Gelb-Roten-Performance für die Staatsgallerie entstand folgende Langfassung des Straßenpoesietextes Über den Mond. An dieser Stelle vielen Dank an Chantal für die Hilfe.

Das helle Licht der Sonne kommt von hinten und wirft unsere langen Schatten auf die vernarbte Oberfläche des Mondes. Der Sonnenuntergang hinter uns beginnt gerade. Wir sitzen mittendrin im Sonnenlichtorangerotgelb. Im Warmen nach dem Sommerregen. In der Warmwettergegenlichtstimmung.
Zwischen meinen Fingern tanzen kleine Kieselsteine. Die Dachschindeln unter unseren Körpern sind rau und riechen nach nassem Ton. Nach Erde. Du riechst nach herben Tabak. Du riechst warm. Unsere Gesichter können wir nur anhand des Geruches erkennen.
Die Wärme des Tages kuschelt sich zwischen unsere Körper und in unsere Gedanken, während wir schweigend die Schatten beobachten, die über den Mond und die Wolken wandern.
Ich höre, wie unter uns die Welt vorbeirauscht. Sich weiterdreht. Autos rasen, Menschen rennen, grelle bunte Lichter blinken. Ohne sich selbst wahrzunehmen. Aber das ist Realität. Wenn “real” nicht “echt” bedeutet. Ich frage mich, wer behauptet hat, dass das da unten “echt” ist. Und dass es richtig ist, so und so, wie es ist. Ich frage mich, warum die Realität anscheinend soviel wirklicher ist, als die Wirklichkeit und wie es sein kann, dass man sich einfach daran gewöhnt. An diesen immerwährenden Geräuschpegel, das Hupen, die dumpfe Musik, die aus den Kopfhörern anderer schallt, die eine Hälfte des Gesprächs, das am Handy geführt wird. An die sich ewig bewegenden bunten Lichter, an Ampelmännchen, die von Grün auf Rot und von Rot auf Grün springen, an die Leuchtreklamen und die poppigen Plakate? Selbst, wenn sie in die richtige Richtung sehen würden, würden sie das Sonnenlichtorangerotgelb nicht bemerken. Ich sehe es auch nicht, ich sitze mittendrin. Sehen tue ich nur dich.
Du betrachtest den Mond, die Kapuze über dem Kopf, deine Lippen leicht geöffnet. Staunend wie ein kleines Kind. Alles echt. Hier oben, das ist Wirklichkeit. Unsere Wirklichkeit.
Den Geschmack dieser, deiner Lippen habe ich noch auf meinen. Du schmeckst süß und salzig gleichzeitig. Und dann ist da noch dieser raue Geschmack von Zigaretten. Ich mag den Geruch nicht. Aber wenn der Geschmack von deinen Lippen kommt, bin ich fasziniert.
“Heute ist eigentlich Vollmond.” sagte ich. “Wenn da jetzt nicht unsere Schatten wären. So, wie die Wolken ihre Schatten auf die Erde werfen und mit ihnen über die Felder ziehen, werfen wir unsere auf den Mond.” Du reagierst nicht. Deine Gedanken spielen in den Kratern des Mondes Verstecken. Dann reißt du dich los, sammelst sie wieder ein und drehst den Kopf ein wenig zu mir. Dein Schatten auf dem Mond macht es dir nach. Ich kann deine Augen nicht sehen, aber sie spüren. Du umschließt mit deinen Lippen die selbstgedrehte Kippe und bringst sie zum glühen. Ein roter Punkt im dunklen Gesicht. Dann quillt der Rauch heraus und verhüllt es. Ich kann deinen Mund nicht sehen, aber hören.
“Heute ist gar kein Mond”, sagst du. Deine Hand zeigt in den Himmel. Der Schatten des Rauches hat den Mond geschluckt, die Wirklichkeit vernebelt. Ich kann deine Hand nicht sehen. Aber sie fühlen. Deine kalten Finger tasten über die rissigen Schindeln und suchen meine Haut, meine Hand. Vereinzelte Sandkörner, die auf deinen Fingerspitzen kleben. Während der Mond langsam wieder zum Vorschein kommt, werden unsere Schatten auf ihm größer. Du bist aufgestanden, ziehst mich an der Hand nach oben. Der Boden knirscht unter unseren Füßen, als wir die paar Meter zur Leiter laufen. Sie steht auf dem festen Biden der Realität, führt an diesem Dach, unserer Wirklichkeit, vorbei und endet auf dem Mond. Dem Ziel unserer Träume. Ich lasse dir den Vortritt, helfe dir auf die erste Sprosse, als du noch einmal innehältst und dich umschaust. Als würdest du dich verabschieden wollen, von der Wirklichkeit. Dann siehst du mich an.
“Realität oder Träume”, frage ich. Du lächelst. Ich schaue nach unten, sehe mir die Realität an. Ich blicke nach hinten, in das Sonnenlichtorangerotgelb. Dann spüre ich deine kalten Finger, die meine warme Hand umschliessen und nach oben ziehen. Und ich spüre die Sonne, die mir den Rücken wärmt.

Heute Abend bei der langen Nacht der Museen in Stuttgart: Die Gelb-Rote-Performance. Nikita Gorbunov & Fabian Neidhardt

20.30 und 22.30 Uhr in der Sonderausstellung
Raum 7 der alten Staatsgallerie, während der langen Nacht der Museen:

Die Gelb-Rote-Performance. Nikita Gorbunov & Fabian Neidhardt

Extra für die Lange Nacht der Museen haben sich die beiden Stuttgarter Poetry-Slam-Poeten und Bühnen-Literaten Nikita Gorbunov und Fabian Neidhardt von Monet, Turner und Twombly zu einer besonderen Performance inspirieren lassen. Direkt vor Twomblys berühmtem Pfingstrosen-Bild „Untitled. Blooming, A Scattering of Blossoms and Other Things“ inszenieren die beiden Dichter eine eindrucksvolle „Wort-Installation“. Rezitierte Klassiker treffen auf Slam-Poetry, Poetische Sprechstücke gehen in atmosphärischen Klangcollagen auf. Text, Musik und Geräusch verschmelzen zu einem geheimnisvollen Ganzen und eröffnen einen neuen Blick auf die Bilder.

Der Neologismus “Poetry-Slam-Poet” ist schon ganz geil :) Wird auch ein geiler Abend! Bis später!

Nokia Lumia 800: Der Zurückrufen-Bug.

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der vierte. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Das ist echt dumm: Wenn mich anruft und ich nicht sofort dran bin, dann rrufe ich zurück. Und dann passier folgendes: Ich höre nichts. Sehe aber, wie auf dem Telefon die Sekunden des Anrufs gezählt werden. Also lege ich auf. Eine Sekunde später stürzt das Telefon ab und startet neu. Danach sagen mir die Leute am anderen Ende, dass die beim ersten Mal auch nichts gehört haben, obwohl sie abgehoben haben. Wenn ich Leute so anrufe, ist alles cool. Aber wenn ich auf Rückrufen drücke, stürzt das Phone ab. Nicht cool! Mal sehen, wann das gefixt wird.

Poetry: Slam auf der Couch am 15.3 im “Club Zentral” in Stuttgart

Ich zitiere:


Dichterwettstreit like a boss:

Der Slam auf der Couch, Stuttgarts skurriler, kleiner Poetry-Slam,

am Donnerstag, 15.03. im “Club Zentral” (Hohe Straße 9, Stuttgart)

Beginn 20:00 Uhr // Einlass ca. 19:00 Uhr

Diesmal geht es um die Qualifikation für die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Poetry-Slam. Dem Gewinner winkt also einer der begehrten Startplätze für den BW-Slam in Freiburg. Dementsprechend sind die Teilnehmer verdammt gut und hoch motiviert. Euch erwarten:

Robin Mesarosch. – Stuttgarts zynischster Poet und Slam-Master in Göppingen ätzt mit Wahrheit.

Tobias Gralke – auch bekannt als der Matthias Schweighöfer des Poetry-Slam.Macht verträumte, lyrische Stücke, die auch dein Herz erweichen werden!

Malika Cherouana – aufstrebende Jungpoetin aus der Einflugschneise des Stuttgarter Flughafens, verzaubert mit Frische und schicken Sprachbildern.

Anna Ideenkind – die Altbacher Dichterin begeistert mit empfindsamen, innigenTexten.

Faby Neidhardt – Blogger, Schreibmaschinensammler und einer der großen Prosaisten in Stuttgart.

Und als Special Guest haben wir diesmal:

Harald Kienzler – Tübinger Bühnenpoet und Lesebühnenveteran, testet Teile seines neuen Programms, exklusiv an euch.

Wir immer gibt es Interviews und Kreativspiele und die verblüffende Moderation des Nikita Gorbunov

Text: Fliegendes Leben

Meeresrauschen, Sonne und ein Holzsteg. Auf diesem sitze ich.
Vor mir meine Schreibmaschine. Auf dieser schreibe ich.
Hinter mir mein Leben. Über das schreibe ich.

Möwen brechen die Ruhe mit ihrem Kreischen. Sie fliegen über mir und dem Meer. Weiße Möwen aus strahlend weißem Papier. Ein paar landen neben mir, nähern sich mir. Ich packe sie, falte auseinander und spanne sie in die Schreibmaschine. Klacken von Buchstaben mischt sich dem Kreischen der Möwen. Ist ein Blatt voll geschrieben, falte ich es wieder und lasse es fliegen. Unter die weißen Möwen mischen sich jetzt grau- und schwarzgefleckte. Gefärbt durch die Buchstaben aus meiner Hand. Ein Mensch in Tinte, geschrieben auf einer Maschine. Aus ihr fließt mein Leben und fliegt davon. Bei jedem Tastendruck verliere ich mich selbst.

Was bleibt, sind viele Möwen über dem Meer.

Nokia Lumia 800: Die tollen und die dummen Sachen daran.

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der vierte. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Nach drei Wochen mit dem Nokia Lumia 800 will ich mal ein paar Aufzählungen machen, was mir am Smartphone und an der Software gefällt. Oder eben nicht.

Nokia Lumia 800, die tollen Sachen:

  1. Das Design: Seit drei Wochen wache ich jeden Morgen auf und nehme dieses Telefon in die Hand und denke, wow! Oder ich bin unterwegs, fühle dieses Gewicht in meiner Hosentasche, nehme das Phone aus der Tasche und denke, wie schön! Es liegt gut in der Hand, am Ohr, in der Tasche. Es ist ein bisschen schwerer als mein Desire, aber das ist vollkommen in Ordnung, das macht es nur wertiger. In das Design habe ich mich echt verliebt!
  2. Das Plastik: Ich meine, ja es ist Plastik, aber es fühlt sich nicht nach Plastik an! Es fühlt sich supergut an! Nokia selbst sagt:

    Es ist Plastik, aber wir nennen es Polycarbonat

    Und genauso ist es. Dadurch, dass es nicht, wie normalerweise, gegossen, sondern gefräst wird, hat das Plastik eine ganz andere Qualität. Und dafür, dass ich das Phone nun drei Wochen ungeschützt in der Tasche habe, bin ich immer noch komplett kratzfrei!

  3. Das Display: Schwarz ist schwarz ist schwarz. Unglaublich schön, dieses Schwarz auf diesem Display zu sehen. Man sieht auch einfach nicht, wo das Display aufhört und der Rahmen beginnt. Klar, im Sonnenlicht schon, aber nicht im Großteil des täglichen Gebrauchs. Da bin ich immer wieder begeistert vom Display.
  4. Der Kamerabutton: Geil, dass es einen gibt! Das habe ich bei meinen HTC Desire so vermisst! Ich bin jemand, der relativ viel mit seinem Smartphone fotografiert. Und hier fühlt sich das endlich wieder nach Kamera an. Und sogar: Wenn das Telefon gesperrt ist, kommt man mit einem langen Drücken des Kamerabuttons direkt zur Kamera. Und das schaffe ich mittlerweile auch blind. Kann also extrem schnell Fotos machen.
  5. Die Kamera: Meine Referenz: Mein HTC Desire. Und die Bilder des Lumia sind auf jeden Fall besser. Da steht auch Carl Zeiss dran, aber das muss ja heutzutage nicht mehr viel bedeuten. Die beiden BlitzLEDs sind ganz gut und die Kamera ist gut schnell. Schnell genug für meine Art, Schnappschüsse zu machen.
  6. Die Position des Powerbuttons: Er liegt auf der rechten Seite, nicht, wie ich es von iPhone und HTC gewohnt bin, an der oberen Seite. Beim Desire musste ich das Telefon nach unten rutschen lassen, um das Telefon zu wecken oder schlafen zu schicken. Beim Lumia kann ich das machen, während ich es ganz normal in der Hand habe.
  7. Der USB-Anschluss: Ist durch eine Klapp verdeckt und bleibt dadurch sauber. Er befindet sich auf der oberen Seite des Telefons. Dadurch kann ich das Phone auf meine Mini Staffelei stellen, auch während es läd.

Nokia Lumia 800, die dummen Sachen:

  1. Die Akkulaufzeit: Anscheinend war die schon schlechter. Aber bei mir reicht sie keinen Tag. Das ist echt kacke. Ich kann ja mit einem Tag leben, wenn ich einfach dann Abends anstecken kann. Aber wenn ich fast täglich unterwegs bin und das Phone am Nachmittag schlapp macht, dann ist das scheiße! Anscheinend ist ein weiteres Software Update auf dem Weg, sodass dieses Problem endlich gelöst wird. Ich bin gespannt.
  2. Die fehlende Status-LED: Wenn ich zuhause bin, liegt mein Phone gewöhnlich auf dem Tisch (Derzeit meist am Ladegerät). Und bim Desire war es so, dass ich einerseits gesehen habe, ob es voll geladen ist und andererseits, ob vielleicht eine Mail, ein Anruf oder sonst was reinkam, während ich mal nicht hingesehen habe. Das geht beim Lumia nicht, ich muss immer wieder das Telefon wecken, um zu sehen, ob was kam. Dumm.
  3. Der Powerbutton: Die Position ist geil, aber der Button selbst ist mir zu sensibel. Zu oft leuchtet das Telefon in der Tasche auf, es passiert dann zwar nichts weiter, aber das Display ist das Ding, was am meisten Strom zieht. Und besonders bei diesem Phone muss es nicht nutzlos angehen.
  4. Die Position der Kameralinse: Wenn ich telefoniere, dann drücke ich den oberen Teil des Telefons mit dem Mittelfinger gegen mein Ohr. Und fast immer findet dieser diese kleine runde Linse und legt sich darauf = Die Kamera ist oft verschmiert. Das ist nicht so cool.
  5. Die Vibration der Touchtasten: Ich weiß nicht ob das Nokia- oder WP7 spezifisch ist, aber man kann die Vibration der Touchtasten am unteren Rand nicht ausstellen! Nach dem Display wohl DER Stromfresser. Muss nicht sein.
  6. Die Klappe des USB-Anschlusses: Es ist toll, den USB Anschluss so sauber verdeckt zu haben, um ihn auch sauber zu halten. Aber Polycarbonat ist eben doch nur Plastik und besonders bei dieser Klappe so dünn, dass ich vorhersehe, dass es bald kaputt gehen wird. Besonders, wenn man die Klappe mehrmals am Tag aufklappen muss. Zum Laden. Wegen des schwachen Akkus.
  7. Die “Chrom”-Anteile: Das Telefon ist je nach Farbe schwarz, cyan oder magenta, aber immer matt. Und die seitlichen Knöpfe, als auch die Zierleiste hinten an der Kamera sind silber / chromfarben glänzend. Passt einerseits nicht. Und zerkratzt andererseits im Gegensatz zum restlichen Telefon extrem schnell.
  8. Das Ladegerät: Vielleicht bei mir ein Montagsgerät, aber es ging nach nichtmal 30 Stunden in meinem Besitz kaputt! Und bisher habe ich kein neues bekommen. Wie es da weiter geht, berichte ich noch.

Windows Phone 7.5, die tollen Sachen

  1. Das User Interface: Geil. Nach kurzer Einarbeitung – und die ging recht schnell, weil ich ja Android gewöhnt bin – fühle ich mich in der Metro Oberfläche superwohl. Sie ist in sich logisch und weiß man einmal wie, dann weiß man immer, wie.
  2. Das Design: Unglaublich schön! Immer wieder bin ich von den Übergängen fasziniert und von diesem minimalistischem Design. Es ist einerseits verspielt, andererseits sehr nüchtern. Es wird viel mit der Schrift als Designelement gespielt. Saugeil, besonders in gut gemachten Apps und im System selbst.
  3. Die Integration von Facebook und Twitter: Diese beiden Features sind von Windows so sehr ins system integriert, dass man alle Kontakte mit all ihren Informationen beinander hat.
  4. Die Google Integration: Dafür, dass wir von der Konkurrenz reden, gibt sich Windows alle Mühe, den Umstieg so einfach wie möglich zu machen. Vielleicht auch geerade deshalb! Man kann seine Google Dienste wie Mail, Kalender und Kontakte problemlos weiternutzen. Das hat mich sehr positiv überrascht.
  5. Die Anbindung an Mac ist dank dem Windows Phone 7 Connector superleicht. Das Programm ist gut gemacht, einfach zu bedienen und macht was es soll: Die Synchronization von Bildern, Videos und Musik. Leider gibt es noch keine direkte Anbindung an iCal und das Adressbuch.

Windows Phone 7.5, die dummen Sachen

  1. Der Suchen-Button: Bei vielen Android Phones, wie auch bei meinem HTC Desire,  gibt es auch einen Suchen-Button, wie auch hier bei Windows. Nur ist der Suchen Button bei Android, so dass er immer die Suche innerhalb des Programms öffnet, in dem man ist. Also je nach Programm, die innerhalb der Kontakte, des App-Stores, der Mails und so weiter. Bei Windows wird IMMER die Bing-Suche geöffnet. Heißt also, manchmal will man in den Kontakten suchen und hat ein Lupensymbol auf dem Display und eines aben unten in der Leiste, nur dass das untere eben zu Bing führt und nicht die Kontakte durchsuchen lässt. Das wär besser, wenn man diesen Button einstellen könnte.
  2. Die Bing Suche: Ich will ja nicht unbedingt über Google suchen. Aber die Bing Suche ist lange nicht so ausgereift. Als Beispiel die Bildersuche: Man kann nach Bildern suchen. Während man aber bei Android und der Google Suche dann von Bild zu Bild wie in einer Gallerie weiterwischen kann, muss man bei Bing nach jedem Bild wieder zurück zur Übersicht und auf das nächste Bild klicken. Ultraumständlich.
  3. Die fehlende Statusleiste: bei Android und mittlerweile auch bei iOS gibt es die Statusleise, die es schnell erlaubt, beispielsweise das W-Lan oder den Flugzeugmodus zu aktivieren. Bei Windowsphone muss man immer in die Einstellungen und dann das jeweilige Richtige suchen und deaktivieren. Sehr zeitaufwändig!
  4. Die Akkuanzeige: Vielleicht bin ich da verwöhnt. Aber ich will meine Anzeige der Batterie in Prozent! Und nicht dieses grafische ungenaue Ding. Wenn, man, wie bei diesem Phone, auf den Akku so sehr angewiesen ist, würde ich gerne genauer wissen, wie viel Saft ich noch habe.
  5. Das “Multitasking”: Durch einen langen Druck auf die Zurück-Taste kann ich die vier letzten Programme nochmal öffnen. Nur bleiben die nicht im Hintergrund offen, sondern werden eher eingefroren, als wirklich nebenher zu laufen. Das kann man besser.
  6. Der Marketplace: Ist halt im Vergleich zum Android oder iOS Store viel zu klein. Und während es bei Android nicht wirklich wichtig ist, wie die Apps aussehen, wird bei Microsoft da viel Wert drauf gelegt. Und daher gibt es kaum gute Programme, die sich wirklich gut an das System angleichen.
  7. Die Apps, die nicht von Microsoft sind: Während Notifikationen von Windowseigenen Apps auf dem Startbildschirm angezeigt werden und auch sonst sauber ins System integriert sind, ist das bei anderen Apps nicht so. Beispielsweise das beliebte Whatsapp funktioniert nicht so sauber wie unter Android und iOS und passt vom Stil auch nicht ganz in Windows Phone Design. Das macht es nicht gerade einfacher, solche Apps zu nutzen, die man viel besser gewohnt ist.

So, viel Text mit Pro und Contras, viele Sachen könnte man durch Updates beheben, hoffen wir mal, das die zeit manche Dinge besser werden.

Hörbuch: Der Anschlag von Stephen King, gelesen von David Nathan

Da sitze ich also Freitag Nacht mit Kopfhörern am Tisch und esse und höre mir die letzten Kapitel von “Der Anschlag” an. Gänsehaut!

Stephen King hat schon mit vielen anderen Romanen mein herz erwärmt und mich für lange Zeit unterhalten, wie auch mit dem letzten, “Die Arena“. Und wie genau beim letzten mal ist hier auch das schlechteste am Roman der deutsche Name. Der englische Name ist 11/22/63, das Datum vom Attentat auf John F. Kennedy. Hier meine Überlegung, wie der deutsche Verlag auf den Namen gekommen ist:

A: Ich glaube nicht, dass das deutsche Publikum weiß, was am 22.11.1963 passiert ist. Wir müssen den Namen ändern.

B: Ja, außerdem haben wir seit ein paar Romanen bei Stephen Kind die Angewohnheit, die Titel auf ein bis zwei Worte runterzukürzen: Die Arena, Wahn oder Love.

A: Wie wäre es mit “Das Attentat”? Es war ja auch ein Attentat auf Kennedy.

B: Ja, wäre ein guter Name, aber den haben wir schonmal benutzt.

A: Wann? Wo?

B: 1987. Dead Zone – Das Attentat.

A: Ach kacke, warum konnten wir damals nicht einfach den Originalnamen lassen?

B: Weiß ich nicht, aber wir brauchen nun einen neuen Namen für dieses Buch.

A: Was gibt es denn für Synonyme für “Attentat”?

B: Anschlag?

A: Gibt’s schon ein Buch namens “Der Anschlag?”

B: Ne, nur ein paar Filme.

A: Gut, dann nennen wir es der Anschlag.

So ähnlich muss das meiner Meinung nach abgelaufen sein. Das wundert mich bei jedem Buch erneut. Und das nicht nur bei Stephen King. Aber zurück zum Buch. Die Story:

Durch ein Wurmloch gelangt der Englischlehrer Jake Epping in die Vergangenheit und versucht, den Anschlag auf John F. Kennedy zu verhindern.

Unglaublich gut! Zeitreisen sind nicht neu und immer wieder wird man an Filme und Bücher wie Replay und Butterfly Effect erinnert, aber die Geschichte ist toll erzählt und nimmt extrem schöne Endungen und nimmt Stephen King noch ein Stück weiter aus der Horror Ecke heraus. Ich gehe sogar so weit, zu sagen: Der Anschlag ist der schönste Liebesroman, den ich in diesem Jahr bisher gelesen habe! Ohne Witz!

Dazu kommt natürlich auch die Spreche von David Nathan. Ich kann ihm Stunden zuhören! In diesem Fall knapp 32 Stunden.

Ob als 1000 Seiten Buch oder als Hörbuch, dieser Roman ist unglaublich empfehlenswert!

Der Anschlag von Stephen King wurde übersetzt von Wulf Bergner und erschien bei Heyne. Das ungekürzte Hörbuch wurde von David Nathan gelesen und erschien bei Random House Audio.