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Kategorie: Blogparade (Seite 1 von 14)

Wie nutzt du dein #smarterphone?

Der Streit um Handys hört nicht auf: Machen sie abhängig? Müssen wir unsere Kinder vor ihnen schützen? Weil mich diese immer gleiche Debatte nervt, möchte ich einen Schritt vorwärts versuchen – Dirk von Gehlen möchte Antworten auf die Frage sammeln: Wie geht man anständig mit dem Smartphones um?

Folgende Fragen kommen von Dirk. Die Antworten sind meine. Weitere gibt es hier. Jeder darf mitmachen.

Name: Fabian Neidhardt
verbringt seinen Tag als… Straßenpoet, Sprecher und Botschafter des Lächelns
nutzt ein: Xiaomi Redmi 3 Pro

Wie würdest Du Dein Verhältnis zu Deinem Smartphone beschreiben?
Es vereint ganz viele Möglichkeiten, in jedem Sinne. Ich kann damit genauso produktiv arbeiten oder konsumieren, wie ich damit auch einfach Zeit verbrennen kann. Es liegt an mir, wie ich es nutze.

Welche App/Funktion nutzt du am häufigsten? (gerne in den Statistiken nachschauen oder aus dem Bauch schätzen)
Facebook, Gmail und die Messenger.

Welche App/Funktion magst/nutzt du gar nicht?
Die Wetterapp.

Arbeit und Handy – wie regelst du das?
Je nach Arbeit bleibt das Telefon eine Weile in der Tasche. Größtenteils aber erlaubt es meine Arbeit, es so zu nutzen, wie ich es auch sonst nutze.

Welche Notification hast du eingeschaltet?
Gar keine. Mein Telefon blinkt, vibriert und tönt nicht. Über mein Armband werde ich über Anrufe informiert. Alles andere kann warten, bis ich wieder aufs Display sehe.

Warum?
Weil ich mir nicht diktieren lassen will, wann ich aufs Handy sehe. Und es auch angenehm finde, wenn es manchmal ein paar Stunden in der Ecke ligt, ohne, dass ich es beachte.

Hältst Du Dich an soziale Regeln bei der Smartphone-Nutzung? Wenn ja: Welche?
Leider keine so konsequent, wie ich es gern hätte. Am ehesten: Telefonat schlägt Schreiben/Sprachnachrichten, Realkommunikation schlägt Telefonat. Das heißt, ich strebe danach, mein Telefon in der Tasche zu lassen, wenn ich mit anderen Menschen in Kontakt bin.

Gibt es Regeln, die du wieder verworfen hast?
Immer wieder gestalte ich meinen Lockscreen als Aufforderung, wenn schon das Telefon zu nutzen, dann in einer produktiven Art. Nutzt sich leider ab, deshalb müsste ich das regelmäßiger ändern.

Zum Abschluss: Was sollten mehr Menschen im Umgang mit Smartphones wissen?
Mir fällt keine für mich passendere ein, deshalb lasse ich Dirks Antwort stehen: „Mobiltelefone sind keine Drogen, die per se abhängig machen, sondern Werkzeuge, deren Handhabung die Gesellschaft noch nicht gelernt hat.“ (via)

Ein Fragebogen über das Lesen und meine Antworten.

Vor einer Weile habe ich die Frage, warum ich lese, schon beantwortet. Tobi von Lesestunden will es genauer wissen und hat einen ganzen Katalog an Fragen gestellt. Bei Yvo habe ich ihre Antworten gefunden. Hier sind meine.

Warum liest du?

Ich stehe auf Geschichten. Ich will wissen, was passiert. Will wissen, wie es weitergeht. Will mitgerissen werden. Will erleben. Und eine schöne Art, dies zu tun, sind Bücher.

Was liest du? Welche Genres bevorzugst du? Liest du auch Klassiker?

Alles, was mich anspricht. Dann hat das Genre kaum mehr eine Bedeutung. Mein Goodreads-Profil pflege ich einigermaßen konsequent seit etwa drei Jahren und spiegelt das wieder. Wobei es eine Tendenz zu Gegenwartsliteratur, Coming-of-Age und SF/F gibt. Es gibt, ähnlich wie bei der Musik, wenig Dinge, die ich von vorneherein ablehne: Regionalkrimis und Texte über Fußball. Sachbücher lese ich extrem selten.
Welche Autoren favorisierst du? Oder hast du keine bevorzugten Autoren?

Klar. Wenn ich ein Buch eines Autor gut finde, dann lese ich auch gern die weiteren von ihm. Das trifft aber auf viele zu. Mich hinsichtlich meines Lese- (und Schreib)verhaltens geprägt haben mich aber Stephen King und Nick Hornby. Von ihnen habe ich fast alles gelesen. Nur die Bücher über Fußball nicht.
Wo liest du überall? Nur Zuhause, nur in der S-Bahn, überall, …?

Überall. Ich habe immer ein Buch dabei. Mindestens eines. Meist noch ein Hörbuch auf dem iPod.

Liest du viel oder wenig? Wie viel Zeit verbringst du in der Woche mit Lesen? Wie viele Bücher liest du im Schnitt pro Monat/Jahr?

Naja, kommt auf den Kontext an. Wenn ich viel Zeit in der Bahn verbringe, dann lese ich ein Buch pro Woche. Wenn ich aber gerade selbst am Schreiben bin, dann dauert es manchmal Monate, bis ich ein Buch durch habe. Ich schätze, pro Jahr lese ich um die 40 Bücher.

Machst du auch längere Lesepausen?

Grundsätzlich vom Lesen oder innerhalb eines Buches? Grundsätzlich kaum, ist immer eines dabei. Innerhalb eines Buches, wenn das Buch es nicht schafft, spannender zu sein, als der Rest, der hier liegt.
Liest du schnell oder langsam? Wie viele Seiten liest du ungefähr in einer Stunde?

Zu schnell. Ich muss den Wert von Atmosphäre immer wieder neu schätzen lernen. Wie gesagt, ich stehe auf die Geschichte und will wissen, wie es weitergeht. Deshalb lasse ich mir auch gerne Geschichten vorlesen.

Wie viele Bücher liest du in der Regel gleichzeitig?

Gleichzeitig nie. Wenn, dann schieben sich Bücher in die Lesepausen von anderen.

Welche Formate bevorzugst du? Taschenbücher, gebundene Bücher, broschierte Bücher, Prunkausgaben?

Da ich sie immer dabei habe, meist Taschenbücher.

Legst du Wert auf eine hochwertige Verarbeitung deiner Bücher? Spielt die Optik des Buches eine Rolle für dich?

Ja. Manche Bücher habe ich nur deshalb. Auf der anderen Seite zerlese ich meine Bücher auch. Man sieht ihnen an, dass sie geliebt werden.

Liest du auch Ebooks? Wenn ja wie oft und welche Bücher?

Viele englischsprachige Bücher habe durch die Humble Book Bundles bekommen, diese lese ich dann als eBook. Einzeln kaufen würde ich mir ein eBook nie. Ich will Bücher anfassen können.

Wo versorgst du dich mit neuen Büchern? Beim Buchhändler ums Eck? In der Bibliothek? Aus dem Bücherbus?

Da, woauchimmer sie herkommen. Das Ding ist, hier liegen sowieso zu viele Bücher rum, die noch gelesen werden wollen. Das heißt, ich versuche mich mit dem versorgen zurückzuhalten. Aber wenn mich ein Buch irgendwo anlacht, nehme ich es mit.
Kaufst du auch gebrauchte Bücher?

Fast nur. Viele Neuerscheinungen erhalte ich als Rezensionsexemplar durch Verlage. Wenn ich dann aus irgendeinem Grund ein Buch haben möchte, welches nicht mehr neu ist und noch nicht hier liegt, dann gebe ich lieber einem alten Buch eine Chance, als ein Neues in den Umlauf zu bringen.

Wieviel bist du bereit für ein gutes Buch auszugeben?

39.90? Nein, keine Ahnung. Das kommt auf das Buch an, die Gestaltung, den Kontext.

Verleihst du Bücher? Wenn ja an wen und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Ja, an jeden der fragt. Seit Jahren stempele ich meine Bücher zwar mit meinem Namen, was aber nicht heißt, dass sie trotzdem immer zurückkommen. Aber das ist in Ordnung. Sollen sie andere Menschen glücklich machen.

Wie viele Bücher hast du im Schnitt auf deinem Stapel ungelesener Bücher? (Alternativ: wie viele Regale ungelesener Bücher hast du?)

Geschätzte 420.

Wo bei dir Zuhause hast du überall Bücher?

Überall. Im Wohnzimmer eine ganze Wand, im Rucksack immer eines. Auf dem Nachttisch, als Stütze für meinen Stehtisch, neben mir als Haufen, auf dem Klo.

Wie sortierst du deine Bücher im Regal?

Nach Farbe.

Was nutzt du als Lesezeichen? Oder knickst du die Seiten ein?

Lächel-Gutscheine. Sie bleiben auch in den Büchern. Die Seiten knicke ich, wenn ich etwas in den Büchern markiere.

Wenn du mit dem Lesen pausierst, liest du dann das Kapitel immer zu Ende oder hörst du auch mal mittendrin auf?

Auch mittendrin. Die Geschichte ist immer Teil des restlichen Lebens, sie wird nicht in Kapitel geteilt.

Worauf achtest du beim Kauf eines Buchs? Was für Kriterien muss ein Buch erfüllen, damit du es dir kaufst? Spielt der Verlag eine Rolle?

Nur eines, es muss mich interessieren. Der Verlag spielt in sofern eine Rolle, dass ich mir gänzlich unbekannten Verlagen erstmal skeptisch bin. Ansonsten nicht.

Wirfst du Bücher in den Müll?

Nein. Wir haben in meinem Viertel eine gute Kultur wilder Bücher.

Wie belesen ist dein Bekannten- und Freundeskreis? Kennst du Menschen, die kein Buch besitzen?

Ich kenne Menschen, die kein gesondertes Bücherregal besitzen. Aber niemanden, der überhaupt kein Buch hat.

Was für eine Rolle spielen Bücher in deinem Berufsleben?

Welches Berufsleben? Ich lebe ein Leben und Teile davon verbringe ich mit Sachen, bei denen ich Geld verdiene. Dabei habe ich in Teilen mit Büchern zu tun. Und dann richtig. Manchmal schreibe ich sie. Manchmal gebe ich Führungen im Literaturmuseum der Moderne. Manchmal bringe ich Menschen, die Bücher schreiben, das Vorlesen bei.

Brichst du Bücher ab, wenn dir der Inhalt nicht zusagt?

Sehr selten. Ich will wissen, wie es weitergeht. Und ich habe immer Hoffnung.

Bittet man dich im Freundes- und Bekanntenkreis um Buchtipps?

Manchmal ja. Meist drücke ich den Leuten dann auch gleich das Buch in die Hand.

Wenn deine Bücher plötzlich alle verloren gehen (z.B. Feuer, Hochwasser, böse Fee, …), welche drei Bücher würdest du dir sofort neu bestellen?

Gar keines. Die Erinnerung an sie, was sie mit mir gemacht haben, was sie ausgelöst haben, das kann nicht verloren gehen. Und das ist viel wichtiger. Aber wenn ich sie dann irgendwann irgendwo entdecke, dann hole ich sie mir wieder.

Gehören ein Heißgetränk und Kekse zum Leseabend?

Nein, nicht zwingend. Aber wenn, dann Tee.

Hörst du während dem Lesen Musik, oder muss bei dir völlige Stille herrschen?

Geht beides. Ich kann auch in der Schlange bei der Post, im Auto oder im Zug lesen. Nur manche Stimm- und Sprechformen ziehen so viel Aufmerksamkeit, dass es nicht mehr geht. Dann lieber Musik.

Liest du Bücher mehrmals? Wenn ja welche und warum?

Was ich mir etwa jedes Jahr als Hörbuch anhöre, ist Die Bibel nach Biff von Christopher Moore, gelesen von Simon Jäger und Der Anschlag von Stephen King, gelesen von David Nathan. Ich liebe sowohl die Texte, als auch ihre Leser. Ich habe jedes Mal Spaß dabei. Und lerne jedes Mal Neues.

Markierst du dir Stellen in einem Buch? Wenn ja wie?

Mit dem Stift, der gerade zur Hand ist, wird markiert und dann gibt es noch ein Eselsohr. Und nach dem Lesen trage ich die Stellen bei meinem eigens dafür existierendem Tumblr-Blog ein: Was übrig bleibt.

Elf Fragen 2016

Ansgar wirft ein Stöckchen weiter. Unter anderem an mich. Hier sind meine elf Antworten.

1. Gibt es Vorsätze für das neue Jahr?

Dies ist das Jahr, in dem ich 30 geworden bin. Grundsätzlich kann alles einfach weitergehen, wobei das immer bedeutet, dass sich Dinge verändern. Also, nein, eine Vorsätze für dieses Jahr. Lediglich an den Stellschrauben des Lebens drehen, was aber nichts mit dem Jahreswechsel zu tun hat.

2. Gesellschaftsspiele mit Karten (z.B. ‘Werwolf’) oder Brett (z.B. ‘Lifestyle’)?

Beides! Und zusätzlich Würfelspiele. Aber mit einer Tendenz zu Brettspielen.

3. Ist Google+ die sprichwörtliche „Geisterstadt“?

Ja. Lange nicht mehr dort gewesen. Ist noch nichtmal eine interessante Geisterstadt.

4. Kino oder Theater?

Kino. Mit Theater kann ich leider eher wenig anfangen. Vielleicht aber auch, weil ich viel zu selten dort bin.

5. Welche Lesung einer Autorin/ eines Autors besuchtest du zuletzt?

Jasper Fforde auf der Buchwochen in Stuttgart.

6. Welches literarische Genre liest du momentan am liebsten?

Ich weiß nicht, ob am liebsten, aber derzeit habe ich viele Coming-of-Age Romane gelesen.

7. Gibt es eine Literaturverfilmung, die du empfehlen könntest?

Hearts of Atlantis, nach dem Roman von Stephen King. Vielleicht gerade weil der Film nicht den Anspruch hat, das ganze Buch zu verfilmen, sondern sich auf ein Viertel des Buches beschränkt.

8. Wo warst du zuletzt im Urlaub?

Ich glaube, in Polen. Wahrscheinlich.

9. Welche Kontinente möchtest du zukünftig noch bereisen?

Alle?

10. Wenn du dich beruflich neu aufstellen müsstest, wäre was dein Traumjob?

Ganz neu? Ich hätte Lust, alte Autos zu restaurieren. Oder Pizzabäcker zu sein.

11. Auf welches Event freust du dich im Jahr 2016 gerade am meisten?

Ha. Keine Ahnung. Auf eines, dessen Eintreten noch nicht sicher ist. Und ich auch noch nicht drüber rede.

Meine elf Fragen:

  1. Wie lange sagst du noch „Frohes neues Jahr“?
  2. Wie schmeckt die Erinnerung an Kindheit?
  3. Wann und wo bist du das letzte Mal barfuß durch die Straßen gelaufen?
  4. Wie hieße die Biografie deines Lebens?
  5. Wenn du eine Zeitreise machen, aber nicht mehr zurückkommen könntest, würdest du gehen? Und wenn ja, wohin?
  6. Erinnerst du dich, wie du deine erste Narbe bekommen hast?
  7. Und deine letzte?
  8. Schämst du dich für manche Bücher, Filme, Serien, Musik, die du konsumierst?
  9. Wer ist für dein Schicksal verantwortlich?
  10. Wann sehen wir uns?
  11. Was ist dein „mokita“? Deine Wahrheit, die jeder kennt, aber keiner ausspricht?

Beantworte sie, wer will. Aber sehr freuen würde ich mich über David, Klaus (die Antworten), Sumi, das A & O und der Zeilentiger.

2015 als Fragebogen

Zugenommen oder abgenommen?

An Weihnachten wieder zugenommen, ansonsten relativ konstant geblieben.

Haare länger oder kürzer?

Kürzer! Kürzer als die letzten 12 Jahre. Aber immer noch lang genug.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ziemlich gleich.

Mehr Kohle oder weniger?

Ungefähr gleich.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Gefühlt ist auch das gleich geblieben. Vielleicht ein bisschen mehr. Ich habe die Erinnerung, mir 2015 öfter mal „was gegönnt“ zu haben.

Mehr bewegt oder weniger?

Durch das pendeln zum Studium definitiv mehr Kilometer in Zügen verbracht. Körperbewegungstechnisch ist das wohl auch gleich geblieben, aber die Motivation, ein wenig mehr zu machen, ist gekommen.

Der hirnrissigste Plan?

Weiß ich nicht. Bisher ist noch keine Ausführung eines Plans in diesem Gedanken geendet.

Die gefährlichste Unternehmung?

Durch Stuttgart mit dem Fahrrad fahren. Das wird von Mal zu Mal brenzliger. Die Menschen hier sind es nicht gewohnt, dass da Fahrräder unterwegs sind. Und der Stadt sind wir ziemlich egal. Ich sehe das mittlerweile als Spiel im echten Leben: Komme sicher durch Stuttgart. Das Basisspiel habe ich durch, die Erweiterung „Baustellen rund um S21“ kann ich auch, bei dem Add-On „Weihnachtsmarkt“ musste ich einmal tatsächlich aufgeben und vom Rad steigen. Unmöglich, da durchzukommen.

Der beste Sex?

Der mit der Einen.

Die teuerste Anschaffung?

War nicht so viel dieses Jahr. Wahrscheinlich sogar die Bahncard 25.

Das leckerste Essen?

Muss eine Pizza gewesen sein. Wahrscheinlich eine selbstgemachte, mit Pepperoni und Mais.

Das beeindruckendste Buch?

Von der Buchgestaltung her „S. – Das Schiff des Theseus„. Von der Spannung „Der Marsianer„. Und vom Lernfaktor höchstwahrscheinlich „Taqwacore„. Bericht folgt.

Der ergreifendste Film?

Puh. Da komme ich schnell durcheinander, was ich dieses Jahr gesehen habe. Waren aber definitiv ein paar Gute dabei.

Das beste Lied?

Aus diesem Jahr? Besonders so in den letzten Wochen „Oft gefragt“ von AnnenMayKantereit.

Auf Empfehlung der Schwester die Jungs Mitte des Jahres auf dem Fest in Karlsruhe gesehen. Ich würde ja gern mit Henning May am Einsatz seiner Stimme arbeiten, aber nichtsdestotrotz mag ich die Musik der Dreien sehr.

Das schönste Konzert?

Wahrscheinlich eben oben genanntes. Vielleicht einfach die drei Tage in Karlsruhe. Obwohl es da neben einigen Höhen auch Tiefen gab. Aber vielleicht gehört das zum Schönsten dazu.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Zugfahren, Lesen und Schreiben. Und menschlich gesehen, mit der Einen.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Zugfahren, Lesen und Schreiben. Und menschlich gesehen, mit der Einen. Und vielen anderen Menschen.

Vorherrschendes Gefühl 2015?

Viel. Viel und Komplex. Viel und komplex, aber gut.

2015 zum ersten Mal getan?

Parcour. Einführungskurs. War hoffentlich nicht das letzte Mal.

2015 nach langer Zeit wieder getan?

Skypen. Und dabei zum ersten Mal in die Ukraine.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Zu wenig Zeit. Kommunikationsprobleme. Zahnschmerzen.

Die wichtigste Sache, von der ich jemand überzeugen wollte?

In ein Haus, welches gerade renoviert wird, einen barrierefreien Eingang zu bauen. Hat bisher keinen akuten Grund. Aber für die Zukunft. Man weiß ja nie.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Nein, im Gegenteil.“ Vielleicht gibt’s irgendwann den Kontext dazu.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Das nehme ich mir nicht raus, zu entscheiden.

2015 war mit einem Wort…?

Krass.


gefunden bei Alex, kommt von Anne. Und du so?

 

Antworten auf den etwas anderen Fragebogen für Blogger/Redakteure.

Inspiriert von Stefan Meschs #blogfragen hat Chris Popp von bookenerds.de einen eigenen Fragebogen erstellt. Hier sind meine Antworten.

Runde 1 – Gemischte Fragen an Blogger, Redakteure und mehr:

Welche Daseinsberechtigung hat Dein Blog?

Ich bin die Daseinsberechtigung. Mokita war von Anfang an, und das sind mittlerweile fast sechs Jahre, darauf ausgelegt, meine Spielwiese zu sein. Mein Platz, an dem ich mich austoben kann.

Der Blog oder das Blog?

Meist der Blog. An das Blog kann ich mich nicht wirklich gewöhnen.

Einer Deiner Artikel wird von einem anderen Blogger oder beispielsweise einem Amazon-Rezensenten geklaut. Wie reagierst Du?

Ist noch nie passiert. Aber wenn, dann würde ich mich erstmal geehrt fühlen. Und dann die Person anschreiben und versuchen, das Ding geregelt aus der Welt zu schaffen. Mann müsste ja mit den meisten Menschen reden können.

Dein Blog ist urplötzlich offline, nichts geht mehr. Wie reagierst Du dann?

Es gibt jeden Sonntag ein Backup. Wenn irgendwas passieren würde, müsste ich mit meinem Hoster reden und irgendwie kriegen wir das dann wieder hin.

Du hast einen Gutschein erhalten, um 2.500 gleiche Artikel Deiner Wahl mit dem Logo Deines Blogs als Werbeartikel anfertigen zu lassen. Allerdings sind Flyer, Lesezeichen, T-Shirts und Kugelschreiber tabu. Welchen Artikel würdest Du auswählen?

Lass mich raten, Buttons, Sticker und Lesezeichen sind auch tabu? Wie wäre es mit kleinen Notizbüchern? Oder, hej! So Klebetattoos. Das wäre ja witzig. Oder eine Taschenlampe, die mein Logo auf Wände projizieren kann.

Nenne zwei Bücher und Deinen persönlichen perfekten Soundtrack dazu.

Puh. Da muss ich noch ein wenig grübeln.

Schreibst Du Deine Rezensionen handschriftlich vor?

Nope. Ich denke sie vor. Ich habe Texte allgemein schon eine ganze Weile im Kopf und ziemlich ausformuliert und schreibe sie dann runter.

Verunstaltest Du Bücher für deine Schreibarbeit mit Knicken, Markierungen etc. oder behandelst Du sie eher wie ein rohes Ei?

Ich würde es nicht verunstalten nennen. Ich würde es beleben nennen. Ja, ich erweitere meine Bücher durch Markierungen, Unterstreichungen, Knicke und ermuntere Leser meiner Bücher, das Gleiche zu tun. Jedes Buch ein Unikat.

Wenn Du eine Schreibblockade hast – wie gehst Du vor, um diese zu überwinden?

Ich schreibe.

Schreibe ein kleines Gedicht (mindestens Vierzeiler) über Dein(en) Blog.

Wenn Fabian etwas sagen will
der Kopf vor Worten überquillt,
dann tippt der Fabian diese runter
und bringt sie auf Mokita unter.

Du liest in einer anderen Rezension absoluten (tatsächlichen!) Unfug – sie quillt über vor inhaltlichen Fehlern. Wie reagierst Du? Kommentierst Du? Schreibst Du den Verfasser an? Oder hältst Du die Finger still?

Entweder kommentiere ich oder, wenn ich das Gefühl hätte, ich stelle jemanden bloß, schreibe ich dem Autoren persönlich.

Hast Du schon mal eine Idee von anderen Bloggern geklaut?

Bestimmt. Ich lasse mich nicht nur von anderen Bloggern inspirieren. Sondern generell von meiner Umwelt. Und was bedeutet das, eine Idee klauen? Ich habe mehrere Artikel, die damit beginnen, dass ich etwas ähnlich bei jemand anderem gesehen habe. Was ich nicht getan habe, etwas als meine Idee oder meinen Text auszuzeichnen, was nicht von mir ist.

Hast Du Dich schon mal einer Formulierung in einer anderen Rezension bedient, die Du gerne so ähnlich auch in einem Deiner Texte haben wolltest?

Nicht bewusst. Unbewusst wahrscheinlich schon.

Das exotischste Buch in Deiner Sammlung ist:

Weiß ich nicht. Müsste ich mal sehen.

Runde 2 – Gemischte Fragen an Blogger, Redakteure und mehr:

Stell Dir vor, man böte Dir an, Dein(en) Blog oder zumindest Deine Internetadresse für einen ordentlichen Batzen Geld zu verkaufen. Was würdest Du tun?

Dankend ablehnen.

Geld verdienen mit Deinem Blog – wie weit würdest Du gehen?

Ich habe keine Werbung auf meinem Blog und das soll auch so bleiben.

Hast Du schon mal heimlich ein Buch gelesen/einen Film gesehen/eine Serie geschaut, obwohl Du eigentlich sagtest: „Den Mist? Never ever!“?

Mit dem Argument „Man muss es kennen, um darüber urteilen zu können“, Klar!

Liest Du Dich selbst gern?

Manchmal. Manchmal aber auch gar nicht. Ich bin in beide Richtungen überrascht. Manchmal, wie gut mir meine Sachen gefallen, manchmal, wie schlecht sie sind.

Man lobt Dich für einen Deiner Beiträge oder gar für Dein ganzes Blog total in den Himmel. Wie gehst Du mit diesem Lob um?

Also, wenn jemand „total in den Himmel “ lobt, dann werde ich wahrscheinlich wieder kritisch, was das Lob angeht.

Man attestiert Dir aufgrund einer Kritik keine Ahnung. Wie reagierst Du auf so etwas?

Kommt auf die Sache an. Vielleicht hat derjenige ja Recht?

Man wirft dir als Blogger/Journalist vor, Du übtest Deine Arbeit nur aus, um so möglichst viele Rezensionsexemplare abzugreifen. Wie begegnest Du diesem Vorwurf?

Ich glaube, wenn man Liebe und Zeit in seinen Blog steckt, und das Ganze sechs Jahre am laufen hält, dann kann man dem Vorwurf gelassen entgegensehen. Man kann mit weniger Arbeit an die Exemplare kommen.

Ein Autor oder Verlag verlangt von Dir, Deine Rezension abzuändern oder gar zu löschen. Wie wirst Du handeln? Oder ist Dir das gar passiert? Falls ja: Wie hast Du gehandelt?

Ein Verlag war mal ein bisschen böse wegen einer harschen Kritik. Aber auf beiden Seiten war klar, dass ich deshalb die Kritik nicht ändern werde. Wir arbeiten immer noch zusammen.

Der Autor/Verlag droht mit einer Klage, wenn Du die Rezension nicht abänderst/löschst. Und nun?

Auf welcher Basis denn? Wie soll diese Klage denn aussehen?

Hast Du bei Rezensionen schon mal geschummelt (beispielsweise das Buch nicht zu Ende gelesen und trotzdem eine vollständige Rezension geschrieben)?

Nein. Wenn, dann steht auch in der Rezension, dass ich das Buch abgebrochen habe. Meist ziehe ich aber selbst dann das Buch durch. Immer die Hoffnung, dass es noch besser wird.

Sind Zugriffszahlen/Like-Zahlen und Followerzahlen wichtig für Dich? Wie wirken sie sich hinsichtlich Motivation aus?

Phasenweise. Ich bin ja nicht nur Buchblogger, sondern auch Autor. Und mokita ist meine Kommunikationsplattform. Natürlich will ich, dass viele Leute das lesen.

Liest Du auf dem Klo?

Kaum Bücher. Aber Magazine und so.

Runde 3 – Zur Entspannung. Du als Konsument:

Gab es schon mal einen Protagonisten in einem Buch oder eine Figur in einem Film oder einer Serie, und Du dachtest: Verflucht, kennt der Autor mich?

Klar. Ich wüsste aber gerade keine Beispiele.

Stell dir vor, Du könntest die Protagonisten oder beliebige andere Figuren aus zwei Büchern/Filmen/Serien miteinander vertauschen. Wen und warum?

Gerade keine Ahnung.

Welches ist Dein peinlichstes Lieblingsbuch/Dein peinlichster Lieblingsfilm/Deine peinlichste Lieblingsserie?

Ich guck mir gern mal The Voice of Germany an. Oder Sing mein Song.

Welches war das frustrierendste Buchende/Filmende/Serienfinale für Dich? Wie hätte es ausgehen sollen? Warnung an die Leser der Antworten: Spoileralarm!

Buch: Das Labyrinth der träumenden Bücher von Walter Moers. Das ist kein Ende, das ist eine Frechheit! Und davor warne ich gerne jeden anderen Leser.

Serie: Wahrscheinlich Lost. Ich glaube, es wäre besser gewesen, einfach zuzugeben, dass man selbst keine Ahnung hat, wie das alles zusammenpassen soll.

Film: Knowing. Oh mann. Wie viel Schatten ein Ende auf den gesamten Film werfen kann.

Wenn Dein Leben oder Deine persönliche momentane Situation als Buch oder Film veröffentlicht würden: Wie hieße das Buch/der Film?

Lächelnd, um nicht zu weinen. Oder: Du bist nicht allein.

Welches Buch/welcher Film/welche Serie hat Dich derart beschäftigt und aufgewühlt, dass Du tagelang an kaum etwas anderes denken konntest?

Mehrere. Einige. Aber mir fällt gerade kein Beispiel ein.

Hast Du schon einmal einer Figur aus einem Buch, einem Film oder einer Serie nachgeeifert? Oder wurdest Du hierdurch zu einer Handlung/Tat inspiriert?

Klar. Beispielsweise die Haltung des Ghost Dog aus dem gleichnamigen Film, wenn er durch den Regen geht.

Runde 4 – Drei Dinge, die…

…das Schreiben schreibenswert machen:

  1. Den Kopf frei bekommen.
  2. Gedachtes Real zu sehen.
  3. Die Möglichkeit, andere an deiner Realität teilhaben zu lassen.

…Dir bei manch anderem Blog mächtig auf die Nerven gehen:

  1. Kritiklosigkeit
  2. Werbung
  3. Clickbaits

…Du Dir bei deinem eigenen Blog schon ewig vorgenommen, aber noch nicht verwirklicht hast:

  1. Einen Podcast mit eingesprochenen Geschichten.
  2. Die Möglichkeit einrichten, wortweise zu kommentieren.
  3. Meinen ersten Roman samt aller Hintergrundinfos zu veröffentlichen. Ein Autorenkommentar zum Roman quasi.

…Dir das Lesen spontan madig machen:

  1. Eine beschissene Leseumgebung.
  2. Ein unsympathischer Autor.
  3. Wenn ich merke, dass ich auf Clickbait reingefallen bin.

…Du gerne als Ausrede nutzt, nur um mehr Zeit zum Lesen zu haben:

Leider nehme ich mir nicht die Zeit, die ich zum Lesen bräuchte. Da gibt es noch so viel anderes zu tun.

…nicht so wichtig sind wie dein Blog:

  1. Die Facebookseite dazu.
  2. Die Ordnung auf meinem Schreibtisch.
  3. Mein Google+Account.

…Dir definitiv wichtiger sind als dein Blog:

  1. Das Schreiben
  2. Das Sprechen
  3. Das Leben

Runde 5 – ein paar Sätze zum Vervollständigen:

Amazon ist eine ziemlich erfolgreiche Firma. Wie viele andere Sachen kann man das kritisch hinterfragen.

In meinem Wohnort fühle ich mich wohl. Hauptsächlich wegen der Menschen, die ich hier kenne.

Ein Autor schreibt Bücher, weil er Grenzen überschreiten will, die er im relaen Leben nicht überschreiten kann.

Marcel Reich-Ranicki fand ich keine Ahnung, wie. Hab mich nie genug mit ihm befasst.

Hysterisierung und Pathetisierung in der Literatur gehört wohl dazu.

Was ich im Literatur-/Film-/Serienbusiness niemals verstehen werde, ist wieso manche Sachen so erfolgreich werden und andere wiederum nicht. Kann das wirklich nur mit dem Geld zu tun haben, das man in die Werbung pumpt?

Wenn ich die Bibliographie eines bestimmten Autoren/einer bestimmten Autorin einfach auslöschen könnte, dann die von niemandem, weil wieso sollte ich das wollen?

Ich würde unheimlich gern eine Literatur-Diskussionsrunde mit folgenden Personen sehen: Ernst Jandl, Stephen King und Anselm Grün.

Wie kann man eigentlich nur solch ein Kultursnob sein wie ich!

Ich fände es großartig, wenn jeder auf meinem Blog einen Gastbeitrag schreiben würde.

 

Booktuber, hab ich mich noch nie ernsthaft mit befasst.

Dieser Fragebogen hat mich an manchen Stellen nachdenklich gemacht. Danke dafür!