Geschrieben von faby on Aug 31, 2010 in Empfehlungen
Die Autobiografie und zwei der 314 MD-Bücher
Ich bin gerade in den letzen Zügen von Die Noris-Banditen von C.H. Guenter. Ich hatte bis ich 20 war noch überhaupt nichts von Herrn Guenter gehört. Und als ich dann von ihm hörte, war er etwa seit einem Jahr tot. Weiterlesen…
Audible hat sich ja darauf spezialisiert, Hörbücher ungekürzt zu produzieren. Finde ich extrem cool! Das führ nämlich dazu, dass man hier einfach knapp 42 Stunden Geschichte auf die Ohren bekommt. Ich bin jetzt etwa bei 10 Stunden, also bei einem Viertel und will einen kurzen Zwischenstand abgeben.
David Nathan ist einfach unglaublich passend. Wie schon bei Wahn rockt seine Stimme einfach die Geschichte. Eine Sache, welche mir bei ihm aufgefallen ist: Nathan (oder der Regieassistent) hat wohl noch nie Die Verurteilten gesehen. Denn er sagt nicht Shaw Shank zu dem berüchtigtem Gefängnis, sondern Shaws Hank. Das verwirrt mich jedesmal, wenn er das sagt.
Die Geschichte ist eigentlich ganz und gar nicht Kinglike. Oder, falsch. Der Anfang ist nicht typisch. Statt eines langsamen Aufbaus einer Stimmung, wie man es bei King gewohnt ist, knallt man wortwörtlich in die Geschichte. BÄM, plötzlich ist da eine Kuppel um eine Kleinstadt und man kommt weder rein noch raus. Und es fängt an mit all den Toten, die an der Kuppel zerschellen. Und dann geht es erst mit dem Aufbau der Stimmung los. Das ist einerseits saumäßig spannend, andererseits, wenn dann diese “spannungslosen” Szenen des Stimmungsaufbau kommen, man eigentlich vorspulen / weiterblättern will und wissen will, wie es weiter geht.
Der deutsche Name ist wie schon die Male zuvor total doof. Das Buch heißt im Original “Under the dome”, also “Unter der Kuppel”. Es gibt keinen Grund, dieses Werk “Die Arena” zu nennen! Im ersten Viertel kam noch keine Arena vor! Umso witziger, dass man im Trailer zum Hörbuch den Text auf Teufel komm raus auf Arena getrimmt hat.
Geschrieben von faby on Aug 23, 2010 in Empfehlungen
Gestern standen mein Bruder und ich vor unserem DVD-Regal und mein Finger liegt auf Prestige - Die Meister der Magie und ich meine: “Der ist gut.” Und er sagt, er kennt ihn noch nicht. Also müssen wir ihn anschauen. Weiterlesen…
Geschrieben von faby on Aug 21, 2010 in Empfehlungen
Das Buch bei Amazon
Das Cover von Eine echt verrückte Story ist schon ganz cool. Zumindest ist es einer der Cover, die mich nach dem Buch greifen lassen. Beim Titel aber schrecke ich zurück.
Eine echt verrückte Story??!? Das hört sich an wie der verzweifelte Versuch, die Leute zu überzeugen, dass sich aus den Buchstaben dieses Romans eine spannende Geschichte zusammensetzt.
Der Originaltitel ist: “It’s kind of a funny story”. Ein viel passenderer Titel. Es ist die Antwort, wenn jemand fragt, was passiert ist und du antwortest: “Es ist irgendwie ‘ne ganz lustige Geschichte.” Versteht ihr, was ich meine? Wo ich den Unterschied sehe? Aber zurück zu der Frage. Was passiert eigentlich?Weiterlesen…
Geschrieben von faby on Aug 20, 2010 in Empfehlungen
Das Buch bei Amazon
Von Michel Birbæk haben wir hier und hier ja schon gelesen. Jetzt habe ich seinen vierten Roman, Nele & Paul, durch.
Wie er geht: Paul ist Dorfbulle und vermisst Nele. Nele war seine Freundin, ist aber vor neun Jahren nach Amerika, um eine Modellkarriere zu starten. Plötzlich ist sie wieder da. Und Pauls einigermaßen normales Leben wird ziemlich durcheinander gebracht.
Birbæk macht dort weiter, wo er mit Beziehungswaise aufgehört hat. Eine ähnliche Sprache und wieder ein Beziehungsroman. Doch mir kommt es vor, als ob jemand zu Michel gesagt hat: “Hej Michel, deine Bücher sind der Hammer, aber irgendwie fehlt ein bisschen Action!” Und Michel muss dann geantwortet haben: “Kein Problem! Gib mir einen Roman Zeit.” In Nele & Paul passiert viel mehr, als in den anderen Büchern. Das ist einerseits spannend und gut, andererseits geht es schon fast einen Tick zu weit. So viel Action, wie da auf den letzten Seiten aufkommt hätte das Buch nicht gebraucht, um gut zu sein. Es macht den Roman aber auch auf keinen Fall schlechter.
Birbæk macht in seiner normalen Qualität weiter, ich bin schon gespannt auf seinen nächsten Roman, Die Beste zum Schluss. Er soll noch Ende des Jahres erscheinen.
Geschrieben von faby on Aug 15, 2010 in Empfehlungen
The Majestic im Snappper Case
Können mal jene von euch die Hand heben, die noch DVD’s im Snapper Case besitzen? Snapper Cases sind diese Papphüllen samt Plastikinnenteil, die beispielsweise von Warner Brothers lange Zeit für die Erstauflage von DVDs genutzt wurde.
Ab 2004 wurden sie dann größtenteils durch die normalen Amaray-Hüllen ersetzt, weil diese dann nicht mehr teurer waren als die Papphüllen. Ich find die Papphülllen aber eigentlich ganz geil. Eine der wenigen Filme, die ich noch in Snapper Case habe, ist The Majestic.
Der rote Faden:
Peter (Jim Carrey) ist Drehbuchautor im Hollywood der 50er, dessen nächster Film höchstwahrscheinlich nicht gedreht wird. Bei einem Autounfall unter Alkoholeinfluss verliert Peter das gedächtniss und wacht am Strand einer kleinen Stadt in Californien auf. Dort sorgt er für helle Aufregung. Er wird nämlich für Luke gehalten, einer der vielen Söhne der Stadt, die im Krieg gefallen sind. Peter sieht genauso aus wie Luke. Luke war der Sohn des Kinobesitzers, der nun seinen verlorenen Sohn mit verlorenem Gedächtnis wieder bei sich aufnimmt. Pete/Luke baut sich also ein neues Leben auf, während Leute aus seinem alten Leben beginnen, ihn zu suchen.
Der Film hat seinen Namen von dem Kino von Lukes Vater. Dieses heißt The Majestic. Regie führte übrigens Frank Darabont, seines Zeichens Regisseur des immer noch besten Films aller Zeiten. Es ist cool Carrey mal in einer Rolle des Comedians zu sehen und es funktioniert echt gut! Ein schöner Film mit guter alter Musik und einer coolen Geschichte, wenn auch manchmal der Patriotismus ein bisschen Überhand nimmt.
Bei Amazon bekommt man den Film nicht mehr, generell war er auch bei seinem Erscheinen 2001 nicht wirklich erfolgreich, er spielte nur knapp die Hälfte seiner Produktionskosten wieder ein. Aber wenn ihr ihn mal irgendwo in die Finger bekommt. schaut ihn euch an. Es lohnt sich.
Geschrieben von faby on Aug 14, 2010 in Empfehlungen
Christian Ritter, seines Zeichens Slammaster des Würzburger Slams, hat sich eine neue Sponsoringidee für seinen Slam ausgedacht. Er verkauft den Namen des Slams Monat für Monant über ebay. Zumindest ist das der Plan. Der Name des ersten Slams am 5. September ist nun versteigert an Franzi Röchter. Sie will aber nicht für ein Produkt werben, sondern Werbung machen für Vegetarismus. Deshalb heißt der Slam für September
Franzis Röchters fleischloser Poetry Slam
Find ich toll! Also, einerseits die Idee, dadurch einen Slam zu finanzieren und andererseits der Anspruch, dann nichtmal ein Produkt zu bewerben sondern Vegetarismus. Weiterlesen…
Geschrieben von faby on Aug 13, 2010 in Empfehlungen
Inception Infographic von dehahs bei devianArt
Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, braucht ihr euch das Bild gar nicht erst genau studieren. Wenn ja, dann viel Spaß
Der Film ist einfach krass. Besonders, solange man im Kino sitzt.
Das zweieinhalb Stunden lang Overkill aller Sinne. Krasse Bilder, krasser Soundtrack, krasse Ideen & krasse Schauspieler. Ich kam aus dem Kino und war total BÄM! Für ein paar Stunden kam ich einfach nicht auf Inception klar. Weiterlesen…
Geschrieben von faby on Aug 12, 2010 in Empfehlungen
Das Hörbuch bei Amazon
Während ich Love gelesen hatte, habe ich gleichzeitig Wahn gehört. Das hat eigentlich ganz gut funktioniert, da beide Geschichten ganz unterschiedlich sind. Unterschiedlich bis auf diese Sache mit den deutschen Titeln. Während es bei Love noch einigermaßen funktioniert hat, kann ich bei Wahn überhaupt nicht verstehen, warum das Buch so heißt.
Worum es geht: Edgar Freemantle, millionenschwerer Bauunternehmer, wird von einem seiner Krans in seinem Auto zerquetscht. Dabei holt er sich neben einer kaputten Hüfte und einem amputierten Arm eine Hirnverletzung. Dabei wird seine Erinnerung und seine Sprachfähigkeit in Mitleidenschaft gezogen. Er kann sich an manche Sachen nicht erinnern, verwechselt Worte, wird jähzornig und versucht in einem Wutanfall seine Frau zu erwürgen. Weiterlesen…
Geschrieben von faby on Aug 11, 2010 in Empfehlungen
Logo der Initiative
„Der Begriff Netzneutralität bezeichnet die neutrale Übermittlung von Daten im Internet, das bedeutet eine gleichberechtigte Übertragung aller Datenpakete unabhängig davon, woher diese stammen, welchen Inhalt sie haben oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben.“
Da bleibt wohl nicht viel zu sagen. Seit heute kann man unterschreiben, ich bin Unterzeichner 2887 und während ich hier tippe und gleichzeitig lese, was Netzneutralität ist, ist die Zahl der Unterzeichner auf knapp 3000 gestiegen. Wäre schön, wenn ihr euch dazugesellt. Und nicht vergessen, danach die Mailadresse zu verifizieren.
Geschrieben von faby on Aug 10, 2010 in Empfehlungen
Septemberweizen bei Amazon
Vor ein paar Jahren fragte mein Vater mich, ob er mich ins Kommunale Kino einladen dürfe, in einen Film von 1980 namens Septemberweizen. Ich dachte “hm, den Gefallen kann ich ihm tun, auch wenn ich von dem Film noch nie was gehört habe.”
Wir gehen also also ins Kino und schauen uns einen knapp 25 Jahre alten, flimmernden Streifen an und sind beide total begeistert. Septemberweizen ist ein Episodenfilm über die Macht von Weizen. Der Dokumentarfilm von Peter Krieg zeigt anschaulich, wie Weizen als politisches und wirtschaftliches Instrument eingesetzt wird. Ein krasser Film, sozusagen ein Vorgänger zu Filmen wie We Feed the World und Earthlings. Als wir damals im Kino waren, wurde gerade versucht per Spenden eine DVD Veröffentlichung von Septemberweizen zu bewerkstelligen. Das scheint mittlerweile geklappt zu haben. Für jeden, der schonmal in den 30 Jahre alten Film reinschauen will, bei Google Video gibt es eine 60 Minuten Version des Films.
Geschrieben von faby on Aug 9, 2010 in Empfehlungen
netto bei Amazon
Ein strahlend gelbes Cover mit einem grünen Sofa, einen unbekannten jungen Mann und Milan Peschel, bekannt aus Free Rainer - Dein Fernseher lügt und Hände weg von Mississippi. Darüber in roter Schrift: netto - Alles wird gut!
Komisch, dass der Film so heißt, denn ich habe nicht herausgefunden, was der Titel mit dem Film zu tun hat.
Worum geht es dann?
Marcel (Peschel) ist geschieden, biologischer Vater von Sebastian und selbsternannter Sicherheitsexperte. Als Sebastians Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenzieht, flüchtet Sebastian zu seinem Vater. Dieser hat das Vatersein nicht gelernt und so drehen sich die Rollen Vater - Sohn quasi um. Sebastian zeigt seinem Vater, wie man in der Welt außerhalb seiner Sicherheitszelle zurechtkommt.
netto ist der erste Spielfilm von Robert Thalheim und wurde 2005 gleich mehrere Preise angesahnt. Ein ruhiger Film aus Berlin, den man sich ruhig mal ansehen kann.
Geschrieben von faby on Aug 2, 2010 in Empfehlungen
Gestern bei Ronny gefunden, die neue Single von Patrice. “Ain’t got no” ist ein Cover des gleichnamigen Songs aus dem Musical Hair. Schon das Original ist ein geiler Song, wie auch das ganze Musical ziemlich rockt.
Und auch was Patrice daraus macht, ist ganz cool. Noch cooler ist hier aber auf jeden Fall dieses krasse Video!