Nokia Lumia 800: Die Ladegerät-Odysee

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der fünfte. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Erinnert ihr euch an den zweiten Beitrag? Er ist nun fast einen Monat her und da erzählte ich von dem defekten Ladegerät:

Um den vielen guten Sachen bisher mal einen gehörigen Dämpfer zu verpassen: Nach nichtmal 24 Stunden mit dem Lumia, ich bin gerade in Baden-Baden und weit weg von meinem Rechner, ist das Ladegerät kaputt! Man sieht von außen nichts, es klebt sogar noch die Schutzfolie drauf. Aber es funktioniert nicht mehr. Nicht cool! Ich habe sowohl trnd als auch Nokia Bescheid gegeben, beide haben innerhalb von 18 Stunden reagiert. Mal sehen wie lange es jetzt braucht, bis ich ein neues Ladegerät habe. Ich halte auf dem Laufenden.

Gestern holte ich ein funktionierendes ab. Hier ist die Geschichte: trnd sagte mir zu, sich um ein neues Ladegerät zu kümmern, ich müsse mich aber gedulden. Nokia rief mich an und sagte, ich solle mich an einen der Care Points wenden. Sie würden mir per Mail die Adressen jener zuschicken:

Soweit so gut. Er verweist mich also auf die Händlersuche und sagte am Telefon, jeder der Läden tauscht mir das Ladegerät um. Ist aber nicht so. Ich hab’s probiert und war in vier verschiedenen Läden. Jeder sagte mir, sie könnten nur was umtauschen, was ich bei ihnen gekauft hätte. So allgemein machen die das nicht. Also antwortete ich Nokia und schilderte meine Lage. Darauf kam keine Reaktion. Also kontaktierte ich sie nochmals über das Kontaktformular. Einen Tag später kam wieder eine Antwort:

Sehr geehrter Herr  Neidhard (sic!),

vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme mit Nokia Care.

In Bezug auf Ihr Anliegen möchten wir Ihnen mitteilen, dass  die Lieferung von Zubehör und Ersatzteilen für unsere Produkte ausschließlich an autorisierte NOKIA National Service Supplier und autorisierte NOKIA Care Points erfolgt.

Leider gibt es auf der Händlerkarte gibt es keine Nokia Care Points, sondern nur Supportläden. Davon gibt es im Umkreis von Stuttgart einen. Und der ist nicht in Stuttgart sondern in Bad Cannstatt. Und er ist nicht in Bad Cannstatt Mitte, sondern im Randbezirk, weitab jeglicher Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dafür kann der Laden nichts, aber dafür, dass wir von Nokia reden, hätte ich gedacht, dass es einen Nokia Store in Stuttgart Mitte gibt. Gab es bis Ende 2011 auch. Hat aber zugemacht.

Also denke ich, das kann nicht sein, klicken wir uns nochmal durch die Nokia Seite. Diese ist nämlich extrem inkonsequent, was den Support angeht.

Auf der Startseite von Nokia Deutschland steht in großen Lettern Support. Klickt man darauf, hat man viele Möglichkeiten. Entweder man klickt auf Kontakt, oder auf Lumia 800 oder Reparaturservice, in meinem Fall mit dem Ladegerät landet man irgendwann immer auf dem Punkt Care-Point. Lustigerweise, klickt man darauf, kommt man wieder auf die Händlersuche. Und auf dieser Seite steht nirgends mehr ein Wort von Care Point! Das existiert da nicht mehr. Wie weiß man also, was man anklicken muss? Also schrieb ich Nokia wieder, dass sie mir bitte einen Ort nennen, wo ich das Ladegerät bekomme. Und sie nannten mir eben jenen Support-Laden in Cannstatt. Also fuhr ich dort hin und siehe da, dieser Laden ist wieder eindeutig als “Care Point” gekennzeichnet. Einen Tag später hatte ich das neue Ladegerät. Der Laden ist Top. Aber die Hinführung von Nokia kann um einiges verbessert werden. Eine Einheitliche Kennzeichnung der Care Points / Supportläden wäre das mindeste. Und wenn wir schon beim Support sind: Beim Kotanktformular soll man sinnvollerweise das Telefon angeben, um welches es sich handelt. Die gesamte Lumia Reihe ist dort noch nicht vertreten. Dafür, dass der Rest der Seite von Lumia überquellt, ist das nicht konsequent.

Kudos an Alice.

Ich frage mich: erzählt man eher Sachen, die besonders Scheiße gelaufen sind oder Sachen, die besonders gut gelaufen sind?

Hier eine Sache, die besonders gut gelaufen ist: Nach zwei Jahren ist es an der Zeit, den Internet- und Telefonanbieter zu wechseln. Einerseits spart es Geld, andererseits war ich mit dem alten nicht ganz zufrieden. Erfahrungen von Freunden sagten mir, ich könne es mal mit Alice versuchen. Alice hatte in den Berichten, die ich von Freunden jahrelang eher ein schlechtes Bild abgegeben, sich aber spätestens mit der Übernahme durch O2 zum besseren gewendet. Also bestellt, Ware erhalten und heute war der Anschlusstag. Erfahrung sagte mir, dass ich mindestens heute nicht mit Internet zu rechnen brauchte. Providerwechsel klappen nie! Tja. Es hieß, zwischen 8:00 und 16:00 wird die Leitung gewechselt. Der alte provider hatte auf Mitternacht die Leitung gekappt. Um 8:30 stand die Leitung mit Alice. Anschluss, Anmeldung und Einrichtung verlief superproblemlos, der Anruf beim Servicecenter war kostenlos und lustig. Ich bin erstaunt. Positiv. So darf das gerne immer laufen! Deshalb hier mein Lob: Lob!

Heute Abend bei der langen Nacht der Museen in Stuttgart: Die Gelb-Rote-Performance. Nikita Gorbunov & Fabian Neidhardt

20.30 und 22.30 Uhr in der Sonderausstellung
Raum 7 der alten Staatsgallerie, während der langen Nacht der Museen:

Die Gelb-Rote-Performance. Nikita Gorbunov & Fabian Neidhardt

Extra für die Lange Nacht der Museen haben sich die beiden Stuttgarter Poetry-Slam-Poeten und Bühnen-Literaten Nikita Gorbunov und Fabian Neidhardt von Monet, Turner und Twombly zu einer besonderen Performance inspirieren lassen. Direkt vor Twomblys berühmtem Pfingstrosen-Bild „Untitled. Blooming, A Scattering of Blossoms and Other Things“ inszenieren die beiden Dichter eine eindrucksvolle „Wort-Installation“. Rezitierte Klassiker treffen auf Slam-Poetry, Poetische Sprechstücke gehen in atmosphärischen Klangcollagen auf. Text, Musik und Geräusch verschmelzen zu einem geheimnisvollen Ganzen und eröffnen einen neuen Blick auf die Bilder.

Der Neologismus “Poetry-Slam-Poet” ist schon ganz geil :) Wird auch ein geiler Abend! Bis später!

Nokia Lumia 800: Der Zurückrufen-Bug.

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der vierte. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Das ist echt dumm: Wenn mich anruft und ich nicht sofort dran bin, dann rrufe ich zurück. Und dann passier folgendes: Ich höre nichts. Sehe aber, wie auf dem Telefon die Sekunden des Anrufs gezählt werden. Also lege ich auf. Eine Sekunde später stürzt das Telefon ab und startet neu. Danach sagen mir die Leute am anderen Ende, dass die beim ersten Mal auch nichts gehört haben, obwohl sie abgehoben haben. Wenn ich Leute so anrufe, ist alles cool. Aber wenn ich auf Rückrufen drücke, stürzt das Phone ab. Nicht cool! Mal sehen, wann das gefixt wird.

Poetry: Slam auf der Couch am 15.3 im “Club Zentral” in Stuttgart

Ich zitiere:


Dichterwettstreit like a boss:

Der Slam auf der Couch, Stuttgarts skurriler, kleiner Poetry-Slam,

am Donnerstag, 15.03. im “Club Zentral” (Hohe Straße 9, Stuttgart)

Beginn 20:00 Uhr // Einlass ca. 19:00 Uhr

Diesmal geht es um die Qualifikation für die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Poetry-Slam. Dem Gewinner winkt also einer der begehrten Startplätze für den BW-Slam in Freiburg. Dementsprechend sind die Teilnehmer verdammt gut und hoch motiviert. Euch erwarten:

Robin Mesarosch. – Stuttgarts zynischster Poet und Slam-Master in Göppingen ätzt mit Wahrheit.

Tobias Gralke – auch bekannt als der Matthias Schweighöfer des Poetry-Slam.Macht verträumte, lyrische Stücke, die auch dein Herz erweichen werden!

Malika Cherouana – aufstrebende Jungpoetin aus der Einflugschneise des Stuttgarter Flughafens, verzaubert mit Frische und schicken Sprachbildern.

Anna Ideenkind – die Altbacher Dichterin begeistert mit empfindsamen, innigenTexten.

Faby Neidhardt – Blogger, Schreibmaschinensammler und einer der großen Prosaisten in Stuttgart.

Und als Special Guest haben wir diesmal:

Harald Kienzler – Tübinger Bühnenpoet und Lesebühnenveteran, testet Teile seines neuen Programms, exklusiv an euch.

Wir immer gibt es Interviews und Kreativspiele und die verblüffende Moderation des Nikita Gorbunov

Nokia Lumia 800: Die tollen und die dummen Sachen daran.

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der vierte. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Nach drei Wochen mit dem Nokia Lumia 800 will ich mal ein paar Aufzählungen machen, was mir am Smartphone und an der Software gefällt. Oder eben nicht.

Nokia Lumia 800, die tollen Sachen:

  1. Das Design: Seit drei Wochen wache ich jeden Morgen auf und nehme dieses Telefon in die Hand und denke, wow! Oder ich bin unterwegs, fühle dieses Gewicht in meiner Hosentasche, nehme das Phone aus der Tasche und denke, wie schön! Es liegt gut in der Hand, am Ohr, in der Tasche. Es ist ein bisschen schwerer als mein Desire, aber das ist vollkommen in Ordnung, das macht es nur wertiger. In das Design habe ich mich echt verliebt!
  2. Das Plastik: Ich meine, ja es ist Plastik, aber es fühlt sich nicht nach Plastik an! Es fühlt sich supergut an! Nokia selbst sagt:

    Es ist Plastik, aber wir nennen es Polycarbonat

    Und genauso ist es. Dadurch, dass es nicht, wie normalerweise, gegossen, sondern gefräst wird, hat das Plastik eine ganz andere Qualität. Und dafür, dass ich das Phone nun drei Wochen ungeschützt in der Tasche habe, bin ich immer noch komplett kratzfrei!

  3. Das Display: Schwarz ist schwarz ist schwarz. Unglaublich schön, dieses Schwarz auf diesem Display zu sehen. Man sieht auch einfach nicht, wo das Display aufhört und der Rahmen beginnt. Klar, im Sonnenlicht schon, aber nicht im Großteil des täglichen Gebrauchs. Da bin ich immer wieder begeistert vom Display.
  4. Der Kamerabutton: Geil, dass es einen gibt! Das habe ich bei meinen HTC Desire so vermisst! Ich bin jemand, der relativ viel mit seinem Smartphone fotografiert. Und hier fühlt sich das endlich wieder nach Kamera an. Und sogar: Wenn das Telefon gesperrt ist, kommt man mit einem langen Drücken des Kamerabuttons direkt zur Kamera. Und das schaffe ich mittlerweile auch blind. Kann also extrem schnell Fotos machen.
  5. Die Kamera: Meine Referenz: Mein HTC Desire. Und die Bilder des Lumia sind auf jeden Fall besser. Da steht auch Carl Zeiss dran, aber das muss ja heutzutage nicht mehr viel bedeuten. Die beiden BlitzLEDs sind ganz gut und die Kamera ist gut schnell. Schnell genug für meine Art, Schnappschüsse zu machen.
  6. Die Position des Powerbuttons: Er liegt auf der rechten Seite, nicht, wie ich es von iPhone und HTC gewohnt bin, an der oberen Seite. Beim Desire musste ich das Telefon nach unten rutschen lassen, um das Telefon zu wecken oder schlafen zu schicken. Beim Lumia kann ich das machen, während ich es ganz normal in der Hand habe.
  7. Der USB-Anschluss: Ist durch eine Klapp verdeckt und bleibt dadurch sauber. Er befindet sich auf der oberen Seite des Telefons. Dadurch kann ich das Phone auf meine Mini Staffelei stellen, auch während es läd.

Nokia Lumia 800, die dummen Sachen:

  1. Die Akkulaufzeit: Anscheinend war die schon schlechter. Aber bei mir reicht sie keinen Tag. Das ist echt kacke. Ich kann ja mit einem Tag leben, wenn ich einfach dann Abends anstecken kann. Aber wenn ich fast täglich unterwegs bin und das Phone am Nachmittag schlapp macht, dann ist das scheiße! Anscheinend ist ein weiteres Software Update auf dem Weg, sodass dieses Problem endlich gelöst wird. Ich bin gespannt.
  2. Die fehlende Status-LED: Wenn ich zuhause bin, liegt mein Phone gewöhnlich auf dem Tisch (Derzeit meist am Ladegerät). Und bim Desire war es so, dass ich einerseits gesehen habe, ob es voll geladen ist und andererseits, ob vielleicht eine Mail, ein Anruf oder sonst was reinkam, während ich mal nicht hingesehen habe. Das geht beim Lumia nicht, ich muss immer wieder das Telefon wecken, um zu sehen, ob was kam. Dumm.
  3. Der Powerbutton: Die Position ist geil, aber der Button selbst ist mir zu sensibel. Zu oft leuchtet das Telefon in der Tasche auf, es passiert dann zwar nichts weiter, aber das Display ist das Ding, was am meisten Strom zieht. Und besonders bei diesem Phone muss es nicht nutzlos angehen.
  4. Die Position der Kameralinse: Wenn ich telefoniere, dann drücke ich den oberen Teil des Telefons mit dem Mittelfinger gegen mein Ohr. Und fast immer findet dieser diese kleine runde Linse und legt sich darauf = Die Kamera ist oft verschmiert. Das ist nicht so cool.
  5. Die Vibration der Touchtasten: Ich weiß nicht ob das Nokia- oder WP7 spezifisch ist, aber man kann die Vibration der Touchtasten am unteren Rand nicht ausstellen! Nach dem Display wohl DER Stromfresser. Muss nicht sein.
  6. Die Klappe des USB-Anschlusses: Es ist toll, den USB Anschluss so sauber verdeckt zu haben, um ihn auch sauber zu halten. Aber Polycarbonat ist eben doch nur Plastik und besonders bei dieser Klappe so dünn, dass ich vorhersehe, dass es bald kaputt gehen wird. Besonders, wenn man die Klappe mehrmals am Tag aufklappen muss. Zum Laden. Wegen des schwachen Akkus.
  7. Die “Chrom”-Anteile: Das Telefon ist je nach Farbe schwarz, cyan oder magenta, aber immer matt. Und die seitlichen Knöpfe, als auch die Zierleiste hinten an der Kamera sind silber / chromfarben glänzend. Passt einerseits nicht. Und zerkratzt andererseits im Gegensatz zum restlichen Telefon extrem schnell.
  8. Das Ladegerät: Vielleicht bei mir ein Montagsgerät, aber es ging nach nichtmal 30 Stunden in meinem Besitz kaputt! Und bisher habe ich kein neues bekommen. Wie es da weiter geht, berichte ich noch.

Windows Phone 7.5, die tollen Sachen

  1. Das User Interface: Geil. Nach kurzer Einarbeitung – und die ging recht schnell, weil ich ja Android gewöhnt bin – fühle ich mich in der Metro Oberfläche superwohl. Sie ist in sich logisch und weiß man einmal wie, dann weiß man immer, wie.
  2. Das Design: Unglaublich schön! Immer wieder bin ich von den Übergängen fasziniert und von diesem minimalistischem Design. Es ist einerseits verspielt, andererseits sehr nüchtern. Es wird viel mit der Schrift als Designelement gespielt. Saugeil, besonders in gut gemachten Apps und im System selbst.
  3. Die Integration von Facebook und Twitter: Diese beiden Features sind von Windows so sehr ins system integriert, dass man alle Kontakte mit all ihren Informationen beinander hat.
  4. Die Google Integration: Dafür, dass wir von der Konkurrenz reden, gibt sich Windows alle Mühe, den Umstieg so einfach wie möglich zu machen. Vielleicht auch geerade deshalb! Man kann seine Google Dienste wie Mail, Kalender und Kontakte problemlos weiternutzen. Das hat mich sehr positiv überrascht.
  5. Die Anbindung an Mac ist dank dem Windows Phone 7 Connector superleicht. Das Programm ist gut gemacht, einfach zu bedienen und macht was es soll: Die Synchronization von Bildern, Videos und Musik. Leider gibt es noch keine direkte Anbindung an iCal und das Adressbuch.

Windows Phone 7.5, die dummen Sachen

  1. Der Suchen-Button: Bei vielen Android Phones, wie auch bei meinem HTC Desire,  gibt es auch einen Suchen-Button, wie auch hier bei Windows. Nur ist der Suchen Button bei Android, so dass er immer die Suche innerhalb des Programms öffnet, in dem man ist. Also je nach Programm, die innerhalb der Kontakte, des App-Stores, der Mails und so weiter. Bei Windows wird IMMER die Bing-Suche geöffnet. Heißt also, manchmal will man in den Kontakten suchen und hat ein Lupensymbol auf dem Display und eines aben unten in der Leiste, nur dass das untere eben zu Bing führt und nicht die Kontakte durchsuchen lässt. Das wär besser, wenn man diesen Button einstellen könnte.
  2. Die Bing Suche: Ich will ja nicht unbedingt über Google suchen. Aber die Bing Suche ist lange nicht so ausgereift. Als Beispiel die Bildersuche: Man kann nach Bildern suchen. Während man aber bei Android und der Google Suche dann von Bild zu Bild wie in einer Gallerie weiterwischen kann, muss man bei Bing nach jedem Bild wieder zurück zur Übersicht und auf das nächste Bild klicken. Ultraumständlich.
  3. Die fehlende Statusleiste: bei Android und mittlerweile auch bei iOS gibt es die Statusleise, die es schnell erlaubt, beispielsweise das W-Lan oder den Flugzeugmodus zu aktivieren. Bei Windowsphone muss man immer in die Einstellungen und dann das jeweilige Richtige suchen und deaktivieren. Sehr zeitaufwändig!
  4. Die Akkuanzeige: Vielleicht bin ich da verwöhnt. Aber ich will meine Anzeige der Batterie in Prozent! Und nicht dieses grafische ungenaue Ding. Wenn, man, wie bei diesem Phone, auf den Akku so sehr angewiesen ist, würde ich gerne genauer wissen, wie viel Saft ich noch habe.
  5. Das “Multitasking”: Durch einen langen Druck auf die Zurück-Taste kann ich die vier letzten Programme nochmal öffnen. Nur bleiben die nicht im Hintergrund offen, sondern werden eher eingefroren, als wirklich nebenher zu laufen. Das kann man besser.
  6. Der Marketplace: Ist halt im Vergleich zum Android oder iOS Store viel zu klein. Und während es bei Android nicht wirklich wichtig ist, wie die Apps aussehen, wird bei Microsoft da viel Wert drauf gelegt. Und daher gibt es kaum gute Programme, die sich wirklich gut an das System angleichen.
  7. Die Apps, die nicht von Microsoft sind: Während Notifikationen von Windowseigenen Apps auf dem Startbildschirm angezeigt werden und auch sonst sauber ins System integriert sind, ist das bei anderen Apps nicht so. Beispielsweise das beliebte Whatsapp funktioniert nicht so sauber wie unter Android und iOS und passt vom Stil auch nicht ganz in Windows Phone Design. Das macht es nicht gerade einfacher, solche Apps zu nutzen, die man viel besser gewohnt ist.

So, viel Text mit Pro und Contras, viele Sachen könnte man durch Updates beheben, hoffen wir mal, das die zeit manche Dinge besser werden.

Hörbuch: Der Anschlag von Stephen King, gelesen von David Nathan

Da sitze ich also Freitag Nacht mit Kopfhörern am Tisch und esse und höre mir die letzten Kapitel von “Der Anschlag” an. Gänsehaut!

Stephen King hat schon mit vielen anderen Romanen mein herz erwärmt und mich für lange Zeit unterhalten, wie auch mit dem letzten, “Die Arena“. Und wie genau beim letzten mal ist hier auch das schlechteste am Roman der deutsche Name. Der englische Name ist 11/22/63, das Datum vom Attentat auf John F. Kennedy. Hier meine Überlegung, wie der deutsche Verlag auf den Namen gekommen ist:

A: Ich glaube nicht, dass das deutsche Publikum weiß, was am 22.11.1963 passiert ist. Wir müssen den Namen ändern.

B: Ja, außerdem haben wir seit ein paar Romanen bei Stephen Kind die Angewohnheit, die Titel auf ein bis zwei Worte runterzukürzen: Die Arena, Wahn oder Love.

A: Wie wäre es mit “Das Attentat”? Es war ja auch ein Attentat auf Kennedy.

B: Ja, wäre ein guter Name, aber den haben wir schonmal benutzt.

A: Wann? Wo?

B: 1987. Dead Zone – Das Attentat.

A: Ach kacke, warum konnten wir damals nicht einfach den Originalnamen lassen?

B: Weiß ich nicht, aber wir brauchen nun einen neuen Namen für dieses Buch.

A: Was gibt es denn für Synonyme für “Attentat”?

B: Anschlag?

A: Gibt’s schon ein Buch namens “Der Anschlag?”

B: Ne, nur ein paar Filme.

A: Gut, dann nennen wir es der Anschlag.

So ähnlich muss das meiner Meinung nach abgelaufen sein. Das wundert mich bei jedem Buch erneut. Und das nicht nur bei Stephen King. Aber zurück zum Buch. Die Story:

Durch ein Wurmloch gelangt der Englischlehrer Jake Epping in die Vergangenheit und versucht, den Anschlag auf John F. Kennedy zu verhindern.

Unglaublich gut! Zeitreisen sind nicht neu und immer wieder wird man an Filme und Bücher wie Replay und Butterfly Effect erinnert, aber die Geschichte ist toll erzählt und nimmt extrem schöne Endungen und nimmt Stephen King noch ein Stück weiter aus der Horror Ecke heraus. Ich gehe sogar so weit, zu sagen: Der Anschlag ist der schönste Liebesroman, den ich in diesem Jahr bisher gelesen habe! Ohne Witz!

Dazu kommt natürlich auch die Spreche von David Nathan. Ich kann ihm Stunden zuhören! In diesem Fall knapp 32 Stunden.

Ob als 1000 Seiten Buch oder als Hörbuch, dieser Roman ist unglaublich empfehlenswert!

Der Anschlag von Stephen King wurde übersetzt von Wulf Bergner und erschien bei Heyne. Das ungekürzte Hörbuch wurde von David Nathan gelesen und erschien bei Random House Audio.

AKG K518 LE, zum dritten Mal.

Ein Dilemma. Ich habe diese AKG K518 noch nichtmal ein Jahr. Und innerhalb dieser Zeit ist das Kabel direkt am Klinkenstecker gebrochen. Zweimal. Und bei nachfrage bei Freunden bin ich nicht der Einzige, das ist ein allgemeines Problem dieser Kopfhörer. Ich habe sie direkt zurückgeschickt und jedes Mal statt reparierter Kopfhörer das Feld von Amazon zurückbekommen. Nach dem zweiten Mal dachte ich mir, okay, reicht, diesmal besorge ich mir andere Kopfhörer, die länger halten. Obwohl ich die Kopfhörer vom Design, vom Klang und von ihrer Haltbarkeit auf dem Kopf sehr mag. Also las ich mich durch viele Foren und irgendwann dachte ich, die Teufel Aureol Massive könnten eine Alternative sein.

  1. Die sind von Teufel!
  2. Sie haben abnehmbare Kabel
  3. Es werden direkt zwei Kabel mitgeliefert.

Aber nach ein paar weiteren Foren und Nachfrage bei Teufel kommt raus:

  1. Sie sind nicht von Teufel, sondern von der taiwanesischen Firma Yoga (Yoga CD-98)
  2. Sie wiegen knapp viermal so viel, wie die AKG
  3. Sie sehen einfach nicht so gut aus wie die AKG
  4. Man kann die Kabel zwar abnehmen und tauschen. Aber man kann keine Kabel nachkaufen! Teufel bietet die Kabel nicht separat an!

Um es kurz zu machen: Ich bin mit den AKG K518 sehr zufrieden. Also werde ich sie einfach nach jedem Kabelbruch einschicken und sie ersetzen lassen. Zumindest ist der der derzeitige Plan. Und wenn sie irgendwann nach der Garantiezeit kaputtgehen, dann wird das Kabel einfach von mir ersetzt. Und da ich ja bei diesem Kopfhörer Auswahl habe, habe ich mir diesmal die roten geholt. Mal sehen, ob ich irgendwann alle Farben durch habe ;)

Poetry: Slam am 9. März in Iffezheim und Straßenbahnlesung am 10. März in Karlsruhe.

Freitag, 9. März, ich zitiere:

Ein Poetry Slam
wie er sich gewunschen hat.

In bester Bibliotheksatmosphäre,
nicht weit der Pferdebahn.

Ab 20h geht’s los.
Im Medienhaus Iffothek (Hauptstraße 54)

Dabei haben wir:

Dominik Schick
Sylvie le Bonheur
Dennis Krause
Bööni
Fabian Neidhard(sic!)
und
Frederik Kaiser

 

Und am 10. März steigt die Straßenbahnlesung in Karlsruhe:

Wir veranstalten eine Lesung in der alten 5! :)
Mit dabei sind regionale DichterInnen, SlämmerInnen und KünstlerInnen.
Poesie und Musik lassen euch in der Straßenbahn träumen, von Frühling.

Los geht das ganze um 15:45 an der Endhaltestelle 5 in Rintheim.
Wer aber aus zeitlichen oder geographischen Hindernissen erst am Marktplatz oder woanders einsteigen will, kann dies gerne tun. Die Bahn fährt um 16:05 in Rintheim los, die genauen Zeiten wo die Bahn wo ist, stellen wir noch hier hoch und auch auf die homepage: www.bonlieuvivant.blogsport.de

Abends am 10. bin ich vielleicht noch auf dem Gotec Slam in Karlsruhe, aber das ist noch nicht ganz klar :) Ich freue mich auf euch, bis Freitag!

Nokia Lumia: Alle Google Kontakte und Kalenderdaten sehen.

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der dritte. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Die Probleme letztes Mal waren:

Irgendwie werden mir bei vielen Google Kontakten keine Nummern angezeigt. Und der Google Kalender syncronisiert nur den Hauptkalender, nicht die Nebenkalender.

Wenn man von Android kommt / wechselt, dann liegen normalerweise alle Daten bei Google. Man gewöhnt sich im Laufe der Zeit ganz gut an die Google Kontakte und den Google Kalender. Beides wird beim ersten Mal nur fragmentarisch syncronisiert. Aber die Probleme haben sich gelöst! Hier die Lösungen:

  1. Wie man alle seine Google Kalender in sein Windows Phone bekommt: Lustigerweise habe ich die Lösung dafür gefunden und kurz darauf hat Patrick sie in den Kommentaren unter dem letzten Artikel hinterlassen. Und da er das ziemlich gut auf den Punkt bringt, zitiere ich ihn einfach:

    Geh mal mit dem Lumia auf die Website m.google.com/sync. Da mit Deinem Google Account einloggen (falls die Meldung “Gerät nicht unterstützt” erscheint, Sprache auf Englisch wechseln). Dann kannst Du alle Kalender anwählen, welche Du synchronisieren möchtest (na ja, ich glaube es gibt ein Limit von 20 oder so Kalendern, aber das sollte eigentlich reichen). Die Einstellungen speichern, auf dem Handy einen neuen Sync des Google Kontos durchführen und voila… da sind alle Deine Kalender!

    Genauso funktionierts. Man kann sogar beim Termin erstellen auf dem Lumia einstellen, für welchen Kalender er sein soll. Genauso, wie man es bei Android gewohnt ist. Nur schöner.
  2. Wie man alle Nummern der Google Kontakte bei Windows Phone angezeigt bekommt: Android ist es egal unter welchen Feldern die Nummern in den Kontakten abgespeichert werden, es werden einfach alle angezeigt. Windows Phone aber zeigt nur die richtig sortierten Nummern an. Heißt: Nach dem ersten snycronisieren fehlten bei vielen Kontakten bei mir alle Nummern. Nach einer kurzen Panikphase sah ich, dass sie bei Google noch da sind. Und dann probierte ich ein bisschen rum und fand heraus: Sind die Nummern richtig beschriftet, (was sich bei Google mit ein paar Klicks leicht einrichten lässt), dann werden sie auch angezeigt. Anscheinend gibt es manchmal ein paar Probleme mit der Anzal der Nummern pro Kontakt, das muss ich noch austesten. Ich muss nämlich selbst noch alles ordnen. Achja und erneut mit Google syncronisieren funktioniert übrigens über die Mailfunktion. Einfach den Googlemailaccount öffnen und aus synchronisieren drücken.

Nokia Lumia: Micro-SIM, Google Kalender und das kaputte Ladegerät

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der zweite. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Miro-Sim selber bauen

Während das Lumia lud, kümmerte ich mich um die Micro-SIM. Mit dem iPhone 4 wurde damals das erste populäre Gerät vorgestellt, dass diese noch kleinere Sim-Karte nutzte. Tatsächlich ist der Chip auf beiden Karten fast der gleiche, deshalb ist es möglich, alte Karten zuzuschneiden. Kann aber auch schiefgehen. Ich bin seit Jahren Kunde bei eplus. Dort könnte ich mir eine Micro-SIM bestellen, die dann auch sicher funktioniert. Kostet aber 15 Euro. Dann bin ich in einen Handyladen und habe gefragt, ob sie mir meine alte Karte zuschneiden könnten. Könnten sie, kostest 5 Euro. Ohne Gewähr, dass sie danach funktioniert. Na, dann kann ich das auch selbst probieren. Also suche ich mir eine Anleitung und schneide los. Mit den Hintergedanken, im Zweifelsfall für die nächsten Tage, bis eine neue Karte da ist, handylos zu sein. Bisschen dumm, weil es am nächsten Morgen zu einem Slam nach Baden-Baden geht. Dafür sollte man in Kontakt mit verschiedenen Leuten sein. Dann liegt irgendwann diese kleine Karte auf dem Tisch, die Ränder des Chips schon definitiv angeschnitten. Mit zitternden Händen in den kleinen Schlitten für die Sim-Karte geschoben. Das Phone angemacht. Continue reading

Bye Bye HTC Desire. Hello Nokia Lumia 800.

 

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Rund anderthalb Jahre habe ich mit meinem HTC Desire verbracht. War eine tolle Zeit, aber die Smartphonegenerationen und Neuerungen kommen so schnell, dass es mich immer wieder in den Fingern juckt, etwas neues anzuschaffen. trnd hat mir die Entscheidung abgenommen und mir ein Nokia Lumia 800 zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug teste und bewerte ich und gebe meine Meinung dazu ab. Also das, was ich sonst auch gerne mache. Das Nokia Lumia 800 ist das erste Smartphone von Nokia, welches mit Windows Phone 7 läuft. Mein HTC Desire lief auf Android. Und an Android und die Google Dienste habe ich mich in den letzten anderthalb Jahren gut gewöhnt. Auch an die Anbindung an meinen Apple Rechner hier. Meine Tests werden also in aller Ausführlich ausloten, wie gut man einerseits von Android auf Windows Phone umsteigen kann, wie man all seine Kontakte, Termine und Mails mitnehmen kann und wie ich mit dem neuen Interface zurechtkomme. Andererseits wird es ein großes Thema sein, wie das Lumia 800 mit meinem Mac zurechtkommt. Oder umgedreht ;)

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