Die tägliche Dosis Freiheit.

Jeden Tag muss ich von der Haustür bis zur U-Bahn Station kommen. Diese liegt etwa einen Kilometer entfernt. Zum Laufen brauche ich etwa 9 Minuten.  Alternativ kann ich auch nur 200 Meter laufen, eine Minute warten, in den Bus steigen, zwei Minuten fahren und direkt an der U-Bahn aussteigen. Für den Bus muss ich nichts zahlen, das ist in der Karte für die Bahn inbegriffen.

Jeden Morgen laufe ich los, werde bei der Haltestelle ein bisschen langsamer, entscheide mich und laufe dann mit einem Lächeln weiter.

Das ist meine tägliche Dosis Freiheit.

Filmempfehlung: Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht

Es gibt so Filme, da kennt man die Schauspieler nicht beim Namen, aber man hat sie schon in anderen Filmen gesehen. Dann sagt man „Hej, das ist doch der von „Across the Universe„! (Beispiel) Genau so ein Film ist „Nick und Norah“

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Der tägliche Kampf um den Sitzplatz

Nicht falsch verstehen, ich habe kein Problem mit Schülern oder Pendlern, wenn ich in der U-Bahn sitze, schlummert der Großteil der Nation noch. Oder putzt sich mit verklebten Augen die Zähne. Oder steht radiohörend in der Küche und schlürft den ersten Kaffee. Der tägliche Kampf um den Sitzplatz weiterlesen

Empfehlung: Joseph O’Connor (Hg.) – Yeats ist tot!

Wenn 15 irische Schriftsteller einen Roman schreiben, dann kann dies nur witzig werden. Und falls man daran noch Zweifel hat, sind die nach dem ersten Kapitel verflogen. Eine irische Kriminalkomödie mit unerwarteten Wendungen in jedem Kapitel. Y8s=+!, eine Gleichung, eine Geschichte aber 15 Köpfe voller spritziger Ideen! Herrlich!

Empfehlung: Will Ferguson – Glück

Das Erstlingswerk des Kanadiers ist eine Freude für hungrige Augen. „Glück“ ist eine Vision. Was passiert, wenn eines Lebenshilferatgeber tatsächlich funtkioniert. „Was der Berg mich lehrte“ von Tupac Soiree scheint so eines zu sein. Ein Universalratgeber – und er funktioniert! Jeder, der es liest, raucht nicht mehr, trinkt nicht mehr, hat besseren Sex und ist Glücklich. Doch wenn alle glücklich sind, wer hält die Welt am Laufen? Eine Satire über alle Ratgeber und Lebenshilfebücher, spritzig geschrieben vom „witzigsten Autor Canadas“ (National Post). Vom Erzählstil erinnert es an Douglas Adams. Ich jedenfalls freue mich auf das zweite Buch.

Empfehlung: Christopher Moore – Die Bibel nach Biff

Das der Bibel einige Geschichten über Jesus fehlen, wissen wir. Moore hat sich überlegt, wie die Jahre dazwischen verlaufen sein könnten, das Ergebnis ist dieses Buch. Eine Satire und eine Komödie ohnegleichen. Moore lässt Levi bar Biff, genannt Biff, die Geschichte seines besten Freundes erzählen. Und glaubt mir, die 30 Jahre, die wir bis dahin nicht kannten, sind bestimmt nicht langweilig. Der Erzählstil, dem von Will Ferguson und Douglas Adams nicht unähnlich ist locker und leicht zu lesen. Und wenn man sich diesen Jesus anschaut, bekommt man doch Zweifel, ob Moore nur Unsinn geschrieben hat. Aber auch wenn, witzig ist es allemal.

Empfehlung: Dean Koontz – Der Geblendete

Ich muss zugeben, das Buch habe ich mir eigentlich wegen dem Cover gekauft. Ich hatte davor schon ein Buch von Koontz gelesen, Intensy, und das hatte mir zwar gefallen, war aber nichts Besonderes. Ich fing aber diesen Schmöker an und war fasziniert. Hier laufen viele Geschichten zusammen. Die des 3jährigen, der sein Augenlicht verliert. Die des Mörders. Und noch ein paar andere. Und nach den 887 Seiten war ich fertig. Und bis heute bin ich der Überzeugung, dass dieses Buch einer der, wenn nicht das Beste ist, was ich je gelesen habe. Doch wie bei vielen Grenzsachen gibt es hier sehr extreme Meinungen. Also, ein naja gibt es hier nicht. Entweder, ist man begeistert, oder man mag es überhaupt nicht.