Zwangsläufige Blogpause.

Da komme ich am Wochenende wieder in die Wohnung und da leuchtet ein rotes Licht anstelle eines blauen am Router. Jo, jetzt hab‘ ich schon mit Maik, Meike und Daniel vom Service meines Internetproviders telefoniert, aber keiner der dreien weiß, was los ist. Insofern werde ich erst wieder richtig schreiben können, wenn ich zuhause wieder Zugang in das weltweite Netz habe. Sorry.

Pflanze einen Baum.

So hat es angefangen: Im Dezember 2008 stand auf meinem Schreibtisch plötzlich eine kleine Dose „Sonnenblumen aus der Dose“. Ich hab sie geöffnet und gegossen. Tatsächlich, nach zwei Wochen über Nacht wuchsen aus der Dose kleine grüne Plänzchen. Ich habe sie gehegt und gepflegt und ihnen begeistert beim Wachsen zugesehen. Aber dann. Dann kam Weihnachten und Silvester und ich war zwei Wochen nicht da. Der Todesstoß. Obwohl eine Kollegin versichert, sie habe die Pflanze gegossen, war im Januar alles vertrockent. Als Entschädigung bekam ich die Keffeepflanze rechts. Links in die Dose steckte ich die Kerne von jedem Obst, welches ich aß. Noch Ende Januar war gar nichts zu sehen. Und im Februar plötzlich wuchsen die ersten neuen Pflanzen. Keine Sonnenblumen mehr, sondern entweder Apfel, Orange oder Zitrone. Ab und zu gibt’s hier neue Bilder der „Bäume“. Ich bin gespannt!

Die tägliche Dosis Freiheit.

Jeden Tag muss ich von der Haustür bis zur U-Bahn Station kommen. Diese liegt etwa einen Kilometer entfernt. Zum Laufen brauche ich etwa 9 Minuten.  Alternativ kann ich auch nur 200 Meter laufen, eine Minute warten, in den Bus steigen, zwei Minuten fahren und direkt an der U-Bahn aussteigen. Für den Bus muss ich nichts zahlen, das ist in der Karte für die Bahn inbegriffen.

Jeden Morgen laufe ich los, werde bei der Haltestelle ein bisschen langsamer, entscheide mich und laufe dann mit einem Lächeln weiter.

Das ist meine tägliche Dosis Freiheit.

Text: Inspiriert von einer wahren Geschichte

Ich weiß nicht, was ich alles geschluckt hatte, welche Upper oder Downer ich mir an diesem Tag einverleibt hatte, aber das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist, ich fand mich in der Welt wieder, in der alle Geschichten wahr waren. Text: Inspiriert von einer wahren Geschichte weiterlesen