Grün ist das neue Blau – hallo Rollerjahr 2010!

Das neue Nummernschild für 2010
Das neue Nummernschild für 2010

Nicht nur ein geiler 1. März voller Sonnenschein, sondern auch Stichtag für alle Roller und Mopedfahrer, seit gestern gilt nämlich das neue Schild. Letztes Jahr war es Blau. Leider habe ich in der Bank nicht wieder Anna getroffen, wie letztes Jahr. Nachdem ich Maja aus der Winterschlafplane ausgepackt habe und das Nummernschild montiert hatte und die Sonner schien, hatte spontan Lust, ein bisschen rumzufahren. Grün ist das neue Blau – hallo Rollerjahr 2010! weiterlesen

Drabble: Wer? – Tommy!

Die Drabble-Version von Wer? – Tommy!

Mein Name ist Kasimir Dax. Meine Damen und Herren, es tut mir leid, ihnen dass sagen zu müssen, aber ich bin stumm. Ich rede die ganze Zeit, forme mit meinen Lippen Worte und Sätze aus Buchstaben. Ich rede all die Zeit, aber ich sage nichts. Und sie hören mir interessiert zu, die ganze Zeit. Sie nehmen die Worte auf, lassen sie auf der Zunge zergehen, spielen in ihrem Kopf mit dem Sinn, lassen ihre Gedanken kürzere und längere Spaziergänge verbringen. Sie hören zu, all die Zeit, aber sie verstehen nichts. Denn mit Verlaub, meine Damen und Herren, sie sind taub.

Was ist Geduld?

Sieht aus wie in einem Gefängnis? Ist so im Haus meiner Eltern zu finden.

Vor ein bisschen mehr als sechs Jahren hat meine Familie ein Haus gebaut (Von dem der Telefonterror noch nichts weiß). Jedenfalls, beim Hausbau wurde (natürlich!) auch ein FI-Schalter eingebaut. Ein Auszug aus der Wikipedia:

Ein Fehlerstromschutzschalter schützt gegen das Bestehenbleiben, nicht das Entstehen, eines unzulässig hohen Berührungsstroms (…). Er ist ein effizientes Mittel zur Vermeidung von gefährlichen (zum Teil tödlichen) Verletzungen bei Stromunfällen (Erdschluss über den menschlichen Körper) und dient zusätzlich der Brandverhütung.

Das heißt in etwa: Der Schalter misst den Stromdurchlauf innerhalb eines Hauses. Wenn also beispielsweise Strom durch Kontakt mit Wasser falsch abgeleitet wird, merkt das der Schalter und schaltet den Strom ab. Ein gänzlich nützliches Gerät also und seit 1984 in Deutschland Pflicht bei Neubauten. Soviel zum Hintergrundwissen. Jetzt also die Geschichte: Was ist Geduld? weiterlesen

Was ich toll finde und was mich ärgert.

Was ich toll finde, ist die Schlange an Leuten am Bankautomaten. Wir standen dort unten, an der Filiale in der Nähe des Hauptbahnhofs, mit vielen Menschen, die in Eile sind, und meist auch nicht so gut gelaunt. Die Schlangen an den Automaten geht schon aus der Glastür raus und alle drängeln.

Was ich toll finde und was mich ärgert. weiterlesen

Text: Vergangenheiten, die erwachsen werden

für Steffi – mittlerweile weiß ich um die Schreibweise der Ärzte

Ich sitze mit offenem Mund da und starre auf deinen Namen, der neben einer Silhouette eines männlichen Kopfes steht. Wieder eine Vergangenheit, die erwachsen wird. Ein ganz frisches Facebook-Konto. Mit gerademal sieben Freunden und der einzigen Information, dass du weiblich bist und ich deinen Geburtstag mal wieder verpasst habe. Text: Vergangenheiten, die erwachsen werden weiterlesen

Bin beschäftigt, muss ein Hörbuch schreiben

Ich muss mir mal die zeit einteilen, ich werde natürlich weiterhin bloggen und twittern. Aber Vorrang hat jetzt mal ein Hörspiel, welches ich für den Wettbewerb von Chikatze schreiben möchte.

Und dann gibt’s ja auch noch mokita, welches ich nach meinem Romanseminarwochenende erheblich umschreiben muss. Viel zu tun also 😉 Aber ich werde schreiben wann und wo ich kann.

stay on the bus – faby

Text: So hätte die Geschichte sein können.

Es war kalt an dem Morgen, an dem die Geschichte angefangen hätte.Den Kopf zwischen den Schultern und die Hände tief in den Hosentaschen ging ich durch bewohnte Straßen neben dem noch eingeklappten Bordstein. Und dann stand da dieser Postbus. Ein gelber Kastenwagen. Laufender Motor. Tür offen. Niemand zu sehen. Ohne lang zu überlegen stieg ich ein. So hätte die Geschichte angefangen. Und es wäre eine tolle Geschichte geworden. Eine Geschichte die man gerne ein zweites Mal hört. Eine Geschichte, die zur Legende wird.
Ich hätte die Tür zugezogen und wäre losgefahren. Im Spiegel hätte ich den DHL Mann hinterher rennen sehen. Und dieser Klau wäre nur der Auftakt zu einer langen, nervenaufreibenden, spannenden und hörenswerten Reise gewesen. Ich hätte mich eingereiht zu den Großen. Zu Bonny und Clyde. Und Thelma und Louise. Und Mickey und Mallory und den Gecko Brüdern und den McManus Brüdern. Ich wäre ein Clyde mit vielen Bonnies geworden. Ein Don Juan der Straße.Und der Bus wäre mein Zeichen gewesen. Ich hätte Rückenwind gehabt und die Sonne hätte mir ins Gesicht geschienen. Die Medien würden mich pushen, die Meute würde mich lieben und das Gesetz würde mich jagen. Ich würde ein Leben in aller Freiheit führen, ein Vorbild für eine ganze Generation, wie Cobain, Tyler Durden und Lennon. Vielleicht würde ich am Ende sterben. Dann würden sie den Bus bei ebay verkaufen und das Geld den Reichen geben, denen ich geschadet hatte. So eine Geschichte hätte es werden können.
Doch der DHL Mann öffnete die Tür und liess mich aussteigen. Dann fuhr er davon. Und alles, was von meiner Geschichte übrig blieb, waren Reifenspuren auf dem nassen Asphalt.