Bericht: Z2X-Festival 2016 in Berlin #jungevisionäre

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Vor ein paar Monaten poppte plötzlich das Z2X-Festival auf meinem Radar auf, ein Festival der Zeit Online. Für Menschen, die die Welt besser machen wollen, für Menschen, die visionär denken. Für Menschen zwischen 20 und 29.

Ich bin seit diesem Jahr nicht mehr 2X, aber zum Visionär sein gehört, Regeln zu brechen. Also bewerbe ich mich und werde eingeladen, einer von 500 aus mehr als 5000 Bewerbungen. Zusätzlich kann jeder Teilnehmer Vorträge, Workshops und Fragerunden anbieten, zu seinen Themen. Das Festival-Team nimmt noch ein paar externe Speaker und Workshopleiter dazu und generiert daraus den Inhalt des Festivals. Ein großes Fest auf Augenhöhe, bei dem jeder seinen Beitrag leisten kann.

Letztes Wochenende war es dann soweit. Ich also zum ersten Mal seit Jahren wieder in Berlin, ich komme früher an und gehe später, sodass ich noch Zeit mit Freunden in Berlin verbringen kann.

Samstag dann das Festival, los geht es mit der Schlange vor der Registrierung, weiter geht es mit der Schlange für den Kaffee, an der ich vorbeilaufe und direkt zu den Croissants komme. Es fängt aber schon in der Schlange an. Wir sind schon ganz schön viele und verschiedene Menschen. Aber wir sind ausgewählt worden und wir haben einen gemeinsamen Nenner: Wir wollen die Welt verbessern, auf die ein oder die andere Weise. Deshalb kommen wir schon in der Schlange ins Gespräch, wer bist du und wo kommst du her? Zusätzlich ist auch Andi da, den ich schon viel zu lange nicht gesehen habe. Und Imre, den ich noch länger nicht gesehen habe.

Festival passt nicht ganz. Als ich meiner Mutter davon erzähle und Festival sage, fragt sie, und was für Bands kommen da? Es ist mehr ein Kongress. Es gibt fünfminütige Blitzvorträge, von unterschiedlichsten Menschen wie Ronja von Rönne, Julia Reda und Orna Donath. Danach gibt es Workshops, 16 parallel. Nachmittags geht es weiter mit Fragerunden (FMA – Frag mich alles) und noch mehr Workshops. So viele Themen und Ideen, so viele Menschen und Motivation. Irgendwann lerne ich Martin und Ini kennen und wir beschließen, die letzten Workshops sein zu lassen und uns lieber kennenzulernen.

Sonntag geht es weiter, wie es Samstag aufgehört hat. Und dann ist es viel zu schnell vorbei. Es ist ein großartiges Format, ein tolles Treffen, aber es ist zu viel und gleichzeitig zu wenig. Ich habe so viel mitgenommen und trotzdem das Gefühl, einige tolle Workshops und Menschen verpasst zu haben.

Bei der Verabschiedung heißt es, nächstes Jahr wieder. Ja, bitte! Vielleicht einen Tag länger? Oder gar eine Woche? Es muss gar nicht mehr Inhalt sein. Aber Zeit, diesen nachhallen zu lassen und zu verdauen. Ich werde dann 31 sein. Mal sehen, ob ich nochmal hin darf. Ich will.

Andi schrieb seine Erinnerungen. Die Festivalseite selbst hat einige Fotos, die eine Ahnung geben.

Film: netto

netto bei Amazon

Ein strahlend gelbes Cover mit einem grünen Sofa, einen unbekannten jungen Mann und Milan Peschel, bekannt aus Free Rainer – Dein Fernseher lügt und Hände weg von Mississippi. Darüber in roter Schrift: netto – Alles wird gut!
Komisch, dass der Film so heißt, denn ich habe nicht herausgefunden, was der Titel mit dem Film zu tun hat.

Worum geht es dann?

Marcel (Peschel) ist geschieden, biologischer Vater von Sebastian und selbsternannter Sicherheitsexperte. Als Sebastians Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenzieht, flüchtet Sebastian zu seinem Vater. Dieser hat das Vatersein nicht gelernt und so drehen sich die Rollen Vater – Sohn quasi um. Sebastian zeigt seinem Vater, wie man in der Welt außerhalb seiner Sicherheitszelle zurechtkommt.

netto ist der erste Spielfilm von Robert Thalheim und hat 2005 gleich mehrere Preise abgesahnt. Ein ruhiger Film aus Berlin, den man sich ruhig mal ansehen kann.

Little Brother: Das Video der Pressekonferenz samt Lesung #lbkickoff

Ich bin seit etwa einer Stunde wieder in Stuttgart und irgendwas hat mich letzte Nacht erwischt. Jetzt habe ich kaum mehr Stimme und huste die ganze Zeit, ein Glück ist die Lesung nicht heute 😉 Wie in den Kommentaren schon gefragt und für alle, welche es nicht live verfolgen konnten, hier der Mitschnitt. Da die Kamera einfach irgendwann angeschaltet wurde, könnt ihr mir einfach beim dasitzen zuschauen oder bis 20:30 vorspulen. Ich habe gerade mal reingehört und bin überrascht, wie gut die Soundqualität ist. Viel Spaß:

Ein Bericht über die Tage in Berlin und natürlich auch den Abend folgt.

Little Brother: Der Livestream der Pressekonferenz heute abend. #lbkickoff

Wenn die Bandbreite es aushält, dann wird es von der Pressekonferenz samt Lesung heute abend einen Livestream und eine twitterwall geben.

Ich freue mich auf heute abend und euch – faby

Live, live, live! Auf DVD…

Seeed live & Peter Fox live
Seeed live & Peter Fox live

Zu den großen Konzerterlebnissen des letzten Jahres gehörte definitiv Peter Fox live beim Fest in Karlsruhe. Der Mann aus Berlin mit den roten Haaren war auch in den Jahren zuvor zusammen mit Seeed immer wieder für ein Highlight gesorgt. Live, live, live! Auf DVD… weiterlesen

Herm sucht ’ne Wohnung in Berlin.

Das ist Herm. Er ist 23 Jahre alt, ex-Bielefelder und neo-Berliner. Herm hat einen ziemlich coolen Blog, auf dem ich gerne Zeit verbringe.

Jedenfalls: Herm sucht für sich und einen Freund eine 3-Raum-Wohnung ab Februar (zur Not Mitte Januar) in vorzugsweise Berlin Friedrichshain oder Prenzlberg.

Mehr Infos gibt’s im passenden Eintrag, samt Sonderwünschen und Vermittlungsprovisionsversprechen. Allein des Vergnügens wegen lohnt sich das Lesen, aber hier aus dem Süden hab‘ ich nicht viel mehr Möglichkeiten, als darauf hinzuweisen. Also vielleicht hat einer von euch eine Idee, meldet euch bei Herm, er wirds euch danken.