Was übrig bleibt: „Das Universum ist ne herbe Sache. Es gibt ne ganze Menge Wesen und Dinge, die Dich angreifen,…“

“Das Universum ist ne herbe Sache. Es gibt ne ganze Menge Wesen und Dinge, die Dich angreifen, kaltmachen, übers Ohr hauen wollen, was Du willst. Wenn Du hier draußen überleben willst, mußt Du immer wissen, wo Dein Handtuch ist.”

Per Anhalter durch die Galaxis – Douglas Adams
Originalpost auf „was übrig bleibt“, eine Sammlung unterstrichener Sätze, gefundener Worte & liegengebliebener Gedanken aus Büchern, die wir lesen und lieben.

Was übrig bleibt: „Und doch: Ihr erstes helles Auflachen über den Witz meines Vaters bei einer gemeinsamen Rauchpause…“

“Und doch: Ihr erstes helles Auflachen über den Witz meines Vaters bei einer gemeinsamen Rauchpause im Depot; das geheime Klopfen ihres Herzens beim Anblick von Ryan O’Neal und Ali McGraw auf dem Poster im Aushang des Kinos in der Fußgängerzone; das nächtliche Rascheln des Stoffes und das Geflecht der Seufzer; der erschrockene Jubel beim Besuch des Arztes, noch im Flur; seine geseufzten Schwüre, während der Regen gegen die Fenster trommelte; und endlich das blecherne Geläut der Glocken – all der lustige Lärm des Lebens muss damals das allzu kurze Klicken übertönt haben, mit dem sich eine entscheidende Weiche verstellte, als Jutta meinem Vater begegnete und meine Mutter wurde.”

So, und jetzt kommst du – Arno Frank
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Was übrig bleibt: „Dieses letzte Bild habe ich nicht wirklich gesehen, aber am Ende ist das, was man in Erinnerung…“

“Dieses letzte Bild habe ich nicht wirklich gesehen, aber am Ende ist das, was man in Erinnerung behält, nicht immer dasselbe wie das, was man beobachtet hat.”

Vom Ende einer Geschichte – Julian Barnes
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Was übrig bleibt: „Es gab kurz nur mich, den Stuhl am Fenster und die Aussicht nach draußen, einen kurzen Moment der…“

“Es gab kurz nur mich, den Stuhl am Fenster und die Aussicht nach draußen, einen kurzen Moment der Bestandsaufnahme: Allen geht es gut, ich muss mich um niemanden kümmern, und draußen wird es Sommer.”

Nachts ist es leise in Teheran – Shida Bazyar
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Was übrig bleibt: „The World is getting stranger every day; you’re not strange for noticing.“

“The World is getting stranger every day; you’re not strange for noticing.”

These things I know – Kate Tempest
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Was übrig bleibt: „For the first time, he knew night for what it was; the shadow of the earth itself, cast against the…“

“For the first time, he knew night for what it was; the shadow of the earth itself, cast against the sky.”

Tower of Babylon – Ted Chiang

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Was übrig bleibt: „Es gab nichts Beruhigenderes als Bewegung, als Menschen, die unterwegs waren zu Orten an denen man…“

“Es gab nichts Beruhigenderes als Bewegung, als Menschen, die unterwegs waren zu Orten an denen man sie erwartete, ob mit Freuden oder nicht, war nebensächlich, aber sie liefen, sie stürmten, sie schleppten sich vorwärts, um sich über Gleise, über Autobahnen oder durch die Luft ziehen zu lassen, und sie genossen es heimlich, auch wenn sie über die Hektik schimpften und jammerten, dass sie nie zur Ruhe kämen. Sie glaubte niemandem, der sich darüber beschwerte.”

Nach allem was ich beinahe für dich getan hätte – Marie Malcovati

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Was übrig bleibt: „Was ich meine und was ich sage, sind zwei verschiedene Dinge”, verkündete der GuRie stolz….“

““Was ich meine und was ich sage, sind zwei verschiedene Dinge”, verkündete der GuRie stolz. “Und jetzt zeige ich dir eine Kotzgurke.””

Sophiechen und der Riese – Roald Dahl

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Was übrig bleibt: „Es sieht gar so wunderlich aus, wenn Gegenstände plötzlich zu flattern anheben, die sonst immer tot…“

“Es sieht gar so wunderlich aus, wenn Gegenstände plötzlich zu flattern anheben, die sonst immer tot daliegen. Nicht? – Ich sah einmal auf einem menschenleeren Platz zu, wie große Papierfetzen, – ohne daß ich vom Winde etwas spürte, denn ich stand durch ein Haus gedeckt, – in toller Wut im Kreise herumjagten und einander verfolgten, als hätten sie sich den Tod geschworen. Einen Augenblick später schienen sie sich beruhigt zu haben, aber plötzlich kam wieder eine wahnwitzige Erbitterung über sie, und in sinnlosem Grimm rasten sie umher, drängten sich in einen Winkel zusammen, um von neuem besessen auseinander zu stieben und schließlich hinter einer Ecke zu verschwinden.
Nur eine dicke Zeitung konnte nicht mitkommen; sie blieb auf dem Pflaster liegen und klappte haßerfüllt auf und zu, als sei ihr der Atem ausgegangen und als schnappe sie nach Luft.
Ein dunkler Verdacht stieg damals in mir auf: was, wenn am Ende wir Lebewesen auch so etwas Ähnliches wären wie solche Papierfetzen? – Ob nicht vielleicht ein unsichtbarer, unbegreiflicher ›Wind‹ auch uns hin und her treibt und unsre Handlungen bestimmt, während wir in unserer Einfalt glauben unter eigenem, freien Willen zu stehen?[47]
Wie, wenn das Leben in uns nichts anderes wäre als ein rätselhafter Wirbelwind? Jener Wind, von dem die Bibel sagt: weißt du, von wannen er kommt und wohin er geht? – – – Träumen wir nicht auch zuweilen, wir griffen in tiefes Wasser und fingen silberne Fische, und nichts anderes ist geschehen, als daß ein kalter Luftzug unsere Hände traf?”

Der Golem – Gustav Meyrink

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Was übrig bleibt: „Leon sah, dass das Leben mal abscheulich und mal schön und manchmal beides sein konnte, aber nie…“

“Leon sah, dass das Leben mal abscheulich und mal schön und manchmal beides sein konnte, aber nie schal. Er wusste, dass jede kleinste Begebenheit wahrgenommen, empfunden, genossen werden musste, dass man entweder für oder gegen sie kämpfen musste.”

Worauf du dich verlassen kannst – Kate Tempest

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Was übrig bleibt: „Ich möchte ihr sagen: ‘Ich kann dich verstehen. Ich weiß, was du mir sagen willst. Mit dem…“

“Ich möchte ihr sagen: ‘Ich kann dich verstehen. Ich weiß, was du mir sagen willst. Mit dem blau-schwarzen Haar und den Klamotten.’
Am liebsten würde ich sagen: ‚Wollen wir Freunde sein, du und ich?’
Aber nein, das geht nicht.
So etwas kann man nicht erzwingen.”

Das Alphabet der letzten Dinge von James Hannah

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Was übrig bleibt: „Die ganze Welt ist eine Grafik, die dir, wenn du nur genau hinschaust, die ganze Welt erklärt.“

“Die ganze Welt ist eine Grafik, die dir, wenn du nur genau hinschaust, die ganze Welt erklärt.”

Willkommen in Night Vale – Joseph Fink & Jeffrey Cranor

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Was übrig bleibt: „Nein, nein, es sind nicht Bücher, was Sie suchen, Sie finden es ebensogut in alten Schallplatten,…“

“Nein, nein, es sind nicht Bücher, was Sie suchen, Sie finden es ebensogut in alten Schallplatten, alten Filmen und in alten Freunden, Sie finden es in der Natur und in Ihrem Inneren. Bücher sind nicht die einzigen Behälter, in die wir Dinge einlagerten, die wir zu vergessen fürchteten. An sich haben sie gar nichts Überwirkliches. Ihre Zauberkraft beruht auf dem, was darin stand, in der Art, wir darin aus Fetzen des Weltalls ein Gewand für uns genäht wurde.”

Fahrenheit 451 – Ray Bradbury

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Was übrig bleibt: „Die Zeit wird schwächer. Täglich soll sie einen neuen Tag gebären. Nächtlich eine neue Nacht. Und…“

“Die Zeit wird schwächer. Täglich soll sie einen neuen Tag gebären. Nächtlich eine neue Nacht. Und stündlich Stunde um Stunde. Sekunden im Sekundentakt. Die Zeit ist müde geworden. Immer öfter sitzt sie im Hof, an der kalten Mauer, still und ohne zu sein. Und ich melke für immer die Kühe, und der Weg zum Brunnen hat kein Ende.”

Blauschmuck – Katharina Winkler

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Auf iRights: Quellen für freie E-Books und Hörbücher

(Screenshot von iRights.info)

Hier auf dem Blog gibt es eine Sammlung von Creative Commons Romanen, für iRights habe ich die besten Quellen für Hörbücher und E-Books zusammengesammelt. Unendlicher Literaturspaß also. Viel Spaß!