Was übrig bleibt: „Ohne dem nachsichtigen Lächeln meiner Eltern nahe treten zu wollen, war für mich das jedenfalls der…“

“Ohne dem nachsichtigen Lächeln meiner Eltern nahe treten zu wollen, war für mich das jedenfalls der wahre Grund, warum ich ein Nachtlicht brauchte: Es sorgte dafür, dass sich die Welt weiterdrehte.”

Hinter sich lassen, was man schon ganz schön weit hinter sich hat – David Foster Wallace
Originalpost auf „was übrig bleibt“, eine Sammlung unterstrichener Sätze, gefundener Worte & liegengebliebener Gedanken aus Büchern, die wir lesen und lieben.

Was übrig bleibt: „Ich liebte Carter mittendrin, anfangslos.“

“Ich liebte Carter mittendrin, anfangslos.”

Carter – Ally Klein
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Was übrig bleibt: „Bei den meisten Menschen, die hoffen, wird die Hoffnung zerschmettert. Das ist realistisch. Aber…“

“Bei den meisten Menschen, die hoffen, wird die Hoffnung zerschmettert. Das ist realistisch. Aber jeder, dessen Hoffnung nicht zerschmettert wurde, begann als jemand, der Hoffnung hatte. Die Hoffnung ist der Eintrittspreis. Es ist und bleibt eine Lotterie mit beschissenen Gewinnaussichten, aber wenigstens ist es unsere eigene Lotterie.”

Walkaway – Cory Doctorow
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Was übrig bleibt: „Es taucht aus dem Nichts auf, wie es Erinnerungen eben tun – ein Funke aus der Vergangenheit, der…“

“Es taucht aus dem Nichts auf, wie es Erinnerungen eben tun – ein Funke aus der Vergangenheit, der ins Jetzt hinüberglimmt.”

Der Blumensammler – David Whitehouse
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Was übrig bleibt: „Daheim bei Kesey in La Honda, Tief im remmidämmrigen Neonstaub, perfekter synchronisiert als sie es…“

“Daheim bei Kesey in La Honda, Tief im remmidämmrigen Neonstaub, perfekter synchronisiert als sie es je zuvor gewesen, tief in diesem Unausgesprochenem Ding hatten sich die Pranksters jetzt formiert entlang der absoluten Trennungslinie: Vor dem Bus und nach dem Bus. Auf dem Bus oder runter vom Bus.”

Tom Wolfe – The Electric Kool-Aid Acid Test
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Was übrig bleibt: „Die entscheidenden Weichen des Lebens: winzige Augenblicke, denen wir keine große Tragweite…“

“Die entscheidenden Weichen des Lebens: winzige Augenblicke, denen wir keine große Tragweite beimessen. Doch nichts bleibt folgenlos.”

Alte Freunde – John Niven
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Was übrig bleibt: „Über die Jahrtausende wandten Menschen sich immer wieder mit dieser Bitte an Eremiten, begierig…“

“Über die Jahrtausende wandten Menschen sich immer wieder mit dieser Bitte an Eremiten, begierig darauf, jemanden zu konsultieren, der ein gänzlich anderes Leben führte als sie selbst. […] Zumeist antworteten die Eremiten ausweichend. […] Ich fand, nun war ich dran mit meiner Frage. Ob ihm in der Wildnis eine große erhellende Erkenntnis offenbart worden sei, wollte ich von Knight wissen. Es war mir ernst mit der Frage. […]
Er saß ganz still da. Ihm war nicht anzusehen, ob er nachdachte oder wütend war. Vielleicht war beides der Fall. Aber schließlich setzte er zu einer Antwort an. Es kam mir vor, als würde ein großer Mystiker mir sogleich den Sinn des Lebens verkünden.
“Man braucht ausreichend Schlaf”, erklärte er.
Er reckte das Kinn vor in einer Weise, die vermittelte, dass er nichts weiter sagen würde. Dies war die Antwort auf meine Frage. Ich gab mich damit zufrieden.”

Der Ruf der Stille – Michael Finkel
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Was übrig bleibt: „Und Literatur schenkt und Empathie: Sie versetzt uns in die Köpfe anderer und gibt uns die…“

“Und Literatur schenkt und Empathie: Sie versetzt uns in die Köpfe anderer und gibt uns die Möglichkeit, die Welt durch deren Augen zu sehen. Literatur ist eine Lüge, die die Wahrheit erzählt, immer und immer wieder.”

Beobachtungen aus der letzten Reihe – Neil Gaiman
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Was übrig bleibt: „Aber das Leben ist nicht die Geschichte dessen, was man vermieden hat; es handelt hauptsächlich von…“

“Aber das Leben ist nicht die Geschichte dessen, was man vermieden hat; es handelt hauptsächlich von den Dingen, die uns unaufgefordert in die Hände fallen, die uns über den Weg laufen, ohne dass wir nach ihnen suchen, die uns die unschuldige Nase blutig schlagen und uns das Unvermeidliche aufdrängen.”

Jack – Anthony McCarten
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Was übrig bleibt: „Ich aber lauschte nur auf ihre Stimme – war das nicht ein Mensch, der sprach? Gab es wirklich noch…“

“Ich aber lauschte nur auf ihre Stimme – war das nicht ein Mensch, der sprach? Gab es wirklich noch auf Erden einen Menschen, der mich nicht verhörte, nicht quälte? Und dazu noch – unfaßbares Wunder! – eine weiche, warme, eine fast zärtliche Frauenstimme. Gierig starrte ich auf ihren Mund, denn es war mir in diesem Höllenjahr unwahrscheinlich geworden, daß ein Mensch gütig zu einem andern sprechen könnte. Sie lächelte mir zu – ja, sie lächelte, es gab noch Menschen, die gütig lächeln konnten –, dann legte sie den Finger mahnend auf die Lippen und ging leise weiter.”

Schachnovelle – Stefan Zweig
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Was übrig bleibt: „Er mochte es nicht, wenn eine Geschichte nicht zu Ende erzählt war, das war wie ein Rätsel ohne…“

“Er mochte es nicht, wenn eine Geschichte nicht zu Ende erzählt war, das war wie ein Rätsel ohne Lösung. Und ein Rätsel ohne Lösung war eine Provokation für den Verstand.”

Das Genie – Klaus Cäsar Zehrer
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Was übrig bleibt: „Ich stellte mir lange Winternächte vor, vielleicht unter dem Schein der Nordlichter, und wie man…“

“Ich stellte mir lange Winternächte vor, vielleicht unter dem Schein der Nordlichter, und wie man während der frühen Morgenstunden beieinandersaß, wach im unendlichen Licht des Mittsommers, mit einem Publikum, das wissen wollte, was Thor noch alles getan habe und was es mit dem Regenboden auf sich habe, wie man sein Leben leben solle und wo schlechte Poesie herkomme.”

Nordische Mythen und Sagen – Neil Gaiman
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Was übrig bleibt: „Das Universum ist ne herbe Sache. Es gibt ne ganze Menge Wesen und Dinge, die Dich angreifen,…“

“Das Universum ist ne herbe Sache. Es gibt ne ganze Menge Wesen und Dinge, die Dich angreifen, kaltmachen, übers Ohr hauen wollen, was Du willst. Wenn Du hier draußen überleben willst, mußt Du immer wissen, wo Dein Handtuch ist.”

Per Anhalter durch die Galaxis – Douglas Adams
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Was übrig bleibt: „Und doch: Ihr erstes helles Auflachen über den Witz meines Vaters bei einer gemeinsamen Rauchpause…“

“Und doch: Ihr erstes helles Auflachen über den Witz meines Vaters bei einer gemeinsamen Rauchpause im Depot; das geheime Klopfen ihres Herzens beim Anblick von Ryan O’Neal und Ali McGraw auf dem Poster im Aushang des Kinos in der Fußgängerzone; das nächtliche Rascheln des Stoffes und das Geflecht der Seufzer; der erschrockene Jubel beim Besuch des Arztes, noch im Flur; seine geseufzten Schwüre, während der Regen gegen die Fenster trommelte; und endlich das blecherne Geläut der Glocken – all der lustige Lärm des Lebens muss damals das allzu kurze Klicken übertönt haben, mit dem sich eine entscheidende Weiche verstellte, als Jutta meinem Vater begegnete und meine Mutter wurde.”

So, und jetzt kommst du – Arno Frank
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Was übrig bleibt: „Dieses letzte Bild habe ich nicht wirklich gesehen, aber am Ende ist das, was man in Erinnerung…“

“Dieses letzte Bild habe ich nicht wirklich gesehen, aber am Ende ist das, was man in Erinnerung behält, nicht immer dasselbe wie das, was man beobachtet hat.”

Vom Ende einer Geschichte – Julian Barnes
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