Wie nutzt du dein #smarterphone?

Der Streit um Handys hört nicht auf: Machen sie abhängig? Müssen wir unsere Kinder vor ihnen schützen? Weil mich diese immer gleiche Debatte nervt, möchte ich einen Schritt vorwärts versuchen – Dirk von Gehlen möchte Antworten auf die Frage sammeln: Wie geht man anständig mit dem Smartphones um?

Folgende Fragen kommen von Dirk. Die Antworten sind meine. Weitere gibt es hier. Jeder darf mitmachen.

Name: Fabian Neidhardt
verbringt seinen Tag als… Straßenpoet, Sprecher und Botschafter des Lächelns
nutzt ein: Xiaomi Redmi 3 Pro

Wie würdest Du Dein Verhältnis zu Deinem Smartphone beschreiben?
Es vereint ganz viele Möglichkeiten, in jedem Sinne. Ich kann damit genauso produktiv arbeiten oder konsumieren, wie ich damit auch einfach Zeit verbrennen kann. Es liegt an mir, wie ich es nutze.

Welche App/Funktion nutzt du am häufigsten? (gerne in den Statistiken nachschauen oder aus dem Bauch schätzen)
Facebook, Gmail und die Messenger.

Welche App/Funktion magst/nutzt du gar nicht?
Die Wetterapp.

Arbeit und Handy – wie regelst du das?
Je nach Arbeit bleibt das Telefon eine Weile in der Tasche. Größtenteils aber erlaubt es meine Arbeit, es so zu nutzen, wie ich es auch sonst nutze.

Welche Notification hast du eingeschaltet?
Gar keine. Mein Telefon blinkt, vibriert und tönt nicht. Über mein Armband werde ich über Anrufe informiert. Alles andere kann warten, bis ich wieder aufs Display sehe.

Warum?
Weil ich mir nicht diktieren lassen will, wann ich aufs Handy sehe. Und es auch angenehm finde, wenn es manchmal ein paar Stunden in der Ecke ligt, ohne, dass ich es beachte.

Hältst Du Dich an soziale Regeln bei der Smartphone-Nutzung? Wenn ja: Welche?
Leider keine so konsequent, wie ich es gern hätte. Am ehesten: Telefonat schlägt Schreiben/Sprachnachrichten, Realkommunikation schlägt Telefonat. Das heißt, ich strebe danach, mein Telefon in der Tasche zu lassen, wenn ich mit anderen Menschen in Kontakt bin.

Gibt es Regeln, die du wieder verworfen hast?
Immer wieder gestalte ich meinen Lockscreen als Aufforderung, wenn schon das Telefon zu nutzen, dann in einer produktiven Art. Nutzt sich leider ab, deshalb müsste ich das regelmäßiger ändern.

Zum Abschluss: Was sollten mehr Menschen im Umgang mit Smartphones wissen?
Mir fällt keine für mich passendere ein, deshalb lasse ich Dirks Antwort stehen: „Mobiltelefone sind keine Drogen, die per se abhängig machen, sondern Werkzeuge, deren Handhabung die Gesellschaft noch nicht gelernt hat.“ (via)

Eine Nacht mit genügend Schlaf: Version 0.15.3 ist fertig.

 

Ich sehe das Ähnlich, wie Dirk von Gehlen: Literatur ist wie Software. Es gibt keinen fertigen Zustand, sondern immer nur die aktuelle Version. Das habe ich schon bei meinem ersten Roman so gesehen und habe Versionsbezeichnungen benutzt und einen Changelog angelegt. Ich zitiere:

Zur Erklärung der Versionszahlen: Solange keine offiziell gedruckte Verison vorlag, redeten wir von 0.xx.x. Dann kommen die Jahreszahlen: 0.9.x Und zu guter letzt die Zahl der Überarbeitung innerhalb des Jahres.

Innerhalb dieser Rechnung habe ich Version 0.15.3 fertig gestellt. Diese ging an ein halbes Duzend Betaleser raus, mit verschiedenen Augenmerken. Diese Version liegt jetzt erstmal, bis es im Studium damit weiter geht.

Ich weiß, noch viel zu früh, um über ein Cover nachzudenken. Und vielleicht werde ich da gar kein Wort mitzusprechen haben. Aber hier ist meine aktuelle Vorstellung:

Sicht von oben, Vogelperspektive: Eine grüne Wiese, in der Mitte ein braunes, rechteckiges Loch, ein ausgehobenes Grab. Das Gras ragt ein wenig über den Rand. Auf dem Boden des Lochs liegen zwei Personen, ein Mann und eine Frau. Nicht so, wie im Grab, sondern als würden sie im Bett liegen. Das ist die Idee. Etwa im Stil von Levente Szabó, ich mag seine Cover sehr.

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