Das perfekte Fortbewegungsmittel für Stuttgart

Das ehemals als Autostadt konzipierte Stuttgart erstickt an seinen eigenen Kindern. Wenn ich schnell durch Stuttgart kommen will, dann darf ich kein Auto nehmen. Hier sind zu viele davon unterwegs, stets ist Stau, überall sind Baustellen, und Parkplätze gibt’s eh nicht. Durch seine Kesselform ist Stuttgart nicht wie jede andere Stadt. Wie also komme ich am besten irgendwo hin?

Das sind meine Gedanken dazu.

  1. Zu Fuß: Tatsächlich spaziere ich viel durch Stuttgart. Viele Orte sind gut zu Fuß erreichbar, nebenbei kann ich telefonieren oder Hörbuch hören. Wenn’s aber schnell gehen muss, geht das leider nicht.
  2. Öffentliche Verkehrsmittel: In Stuttgart sind Bus und Bahn teuer, unpünktlich, überfüllt und dank Stuttgart 21 ist nie klar, was wohin fährt. So sehr ich das Prinzip des Nahverkehrs mag, in Stuttgart funktioniert es für mich nicht.

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  3. Roller: Der Elektrorollerhersteller Unu bezeichnet den Roller als das perfekte Fahrzeug für die Stadt. Das mag grundsätzlich stimmen, hat ein Roller – ob Benzinger oder Elektro – doch ein paar Vorteile dem Auto gegenüber. Keine Parkplatzsuche und im Stau kann man zumindest versuchen, sich an den Autos vorbeizuschlängeln.
    In Stuttgart geht das aber oft nicht. Oder zumindest habe ich nicht die Geläufigkeit dafür. Und an den Baustellen gibts trotzdem Probleme. So sehr ich meine Zoomer liebe, ich fahre sie viel zu selten.
  4. Fahrrad: Mein eigenes Fahrrad steht im Keller, aber seit Jahren nutze ich Call a Bike der Bahn. Für eine Jahresgebühr von 3 Euro kann ich jede erste halbe Stunde kostenlos fahren. Für Stuttgart ist das ein ziemlich optimales System, weil ich in einer halben Stunde fast überall in Stuttgart bin. Stuttgart ist keine fahrradfreundliche Stadt und es gibt nur wenige Fahrradstraßen oder – wege oder überhaupt ein Bewusstsein für Fahrräder in den Köpfen anderer Verkehrsteilnehmer. Trotzdem habe ich meine Routen, über die ich sehr schnell durch die Stadt komme. Und mit dem Leihsystem bin ich sehr flexibel, kann unterwegs entscheiden, ob ich ein Fahrrad nehme oder doch lieber laufe oder in die Bahn steige.
    Auf der anderen Seite ist die Reichweite durch die Stationen begrenzt und viel zu oft sind an den Stationen keine Fahrräder verfügbar, es ist also keine sichere Sache. Und natürlich ist Stuttgart immer noch ein Kessel. Hier Fahrrad fahren heißt also auch, 50% der Zeit einen Berg hoch fahren. Deshalb entscheide ich mich oft dafür, den Berg runterzufahren, aber hochzulaufen.

Für mich ist die perfekte Fortbewegung in Stuttgart aktuell eine Mischung aus Fahrrad und zu Fuß gehen, mit einer Prise Nahverkehr und einem Hauch Roller. Aber was, wenn man dem Fahrrad ein bisschen Power gibt?

Ein e-Bike, offiziell Pedelec, mit einer Unterstützung bis 25 km/h bringt mir nichts auf den Wegen nach unten, aber es hilft, den Berg schneller hochzukommen. Und weil es mein Fahrrad ist, bin ich unabhängig von den Call a Bike-Stationen, kann weiter fahren und Strecken ersetzen, die ich bisher mit der Bahn gefahren bin. Das ist zumindest meine Idee. Greenstorm ist Händler für gebrauchte e-Bikes und verkauft ‚Jahresbikes‘, also Fahrräder, die für ein Jahr von Hotels für die Hotelgäste benutzt wurden. Ich bin Botschafter für Greenstorm, das heißt, ich habe das Corratec E-Power X-Vert zur Verüfgung gestellt bekommen. Ein Jahr lang darf ich es fahren und testen und darüber berichten.

Ich bin gespannt, wie sich mein Fortbewegen sich verändern wird.

 

Die Halbwertszeit von Glücksgefühlen durch den Kauf von materiellen Dingen.

Sie existiert nicht. Beziehungsweise: Sie tendiert extrem gegen null.

In dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man möchte, und die andere ist, es zu bekommen.

(Oscar Wilde)

Die Sache ist doch die: Es gibt Sachen, die sind toll und: Die. Will. Man. Haben!

Sei es ein Handy, ein Auto, ein Kleidungsstück oder eine Wohnung. Und je unerreichbarer die Sache ist, desto größer ist der Wunsch. Ebenso die Anstrengung, die Sache zu bekommen.

Aber das wirklich Erschreckende passiert, wenn man die Sache dann doch irgendwann besitzt. Vor der Tür steht das großartigste Zweirad, welches man sich wünschen kann. Hinter mir liegt die tollste Schreibmaschine ever (dazu bald mehr).

Ich habe jeweils einen gehörigen Batzen Zeit und Energie in das Unternehmen gesteckt, an die Sachen heranzukommen. Und dafür, wie sehr ich sie haben wollte, verbringe ich nun ziemlich wenig Zeit mit ihnen.

Wisst ihr, was ich meine? Was kann man dagegen tun? Mehr Wertschätzung, ich weiß. Aber das nicht immer so leicht.

Stickers on Maja: Wall-E, Lost, Matrix & Transformers

Wall-e, Matrix, Lost, Apple und ganz oben: das mokita Logo
Wall-E, Matrix, Lost, Apple und ganz oben: das mokita Logo

Ich hatte euch ja schon meine Idee gezeigt, wenn Wall-E ein Roller wär‚ und ich war so begeistert, dass ich auf meiner gelben Zoomer gerne einen Wall-E Sticker hätte. Nach einer langen Suche online kam ich aber zum Ergebnis: Es gibt den Schriftzug nicht als Sticker! Stickers on Maja: Wall-E, Lost, Matrix & Transformers weiterlesen

Maja: Black is beautiful

Schwarz statt Chrom
Nachher: Schwarz statt Chrom
Vorher: Chrom
Vorher: Chrom

Ich hab‘ die wenigen Stunden Sonne genutzt, um das Chrom meiner neuen Uhr schwarz zu lackieren.

Als ich sie montiert habe, war sie noch Chrom und irgendwie hat mich das gestört, es hat nicht wirklich zum Tacho gepasst.

Und tatsächlich bin ich mit dem Schwarz mehr als zufrieden. Nur konnte die Farbe kaum trocknen, bevor dieser krasse Regen eingesetzt hat. Ich hoffe, das hat der Farbe keinen Abbruch getan. Während die Farbe zumindest oberflächenmäßig trocknete, habe ich den Strom für die Hintergrundbeleuchtung verkabelt. Sobald der Motor an ist, geht jetzt auch die blaue Beleuchtung an. Leider ist es noch zu hell, um ein Foto zu zeigen. Kommt aber noch.

Clockwork Yellow – Maja hat eine Uhr.

5 nach 12!
3 nach 12!

Maja hat nun eine Uhr. Und damit ist sie weiter als ich. Aber selbst wenn eine Armbanduhr meinen Arm schmücken würde, könnte ich während der Fahrt unter der Jacke nicht so leicht draufschauen. Deshalb hatte ich Lust auf eine Uhr am Roller, die einigermaßen zum Design passt.

Clockwork Yellow – Maja hat eine Uhr. weiterlesen