Mein erster eigener IKEA-Hack

Das Jahr beginnt mit einem Umzug und vielen anderen Änderungen. Manche davon bekommt ihr irgendwann noch mit. jetzt aber erstmal das hier.

Ich bin also umgezogen und hatte Lust auf ein etwas höheres Bett. Unter anderem auch, um unter dem Bett auch Stauraum zu haben. Also habe ich mir, inspiriert durch das EXPEDIT Storage Bed auf ikeahackers, ein Hochbett gebaut. Das tatsächliche Bett wird hierbei getragen von fünf EXPEDIT Regalen. Darauf liegt ein 1,40 Meter breites Bett  ohne seine Beine. Dabei ist ein Regal so, dass man es herausschieben und den Platz unter dem Bett nutzen kann.

Man(n) kann gerade so noch auf das Bett hochhüpfen. Frau braucht einen kleinen Hocker, um hochzukommen. Seit einem Monat schlafe ich so und schlafe extrem gut. Und unter dem Bett ist alles voll mit Sachen, die ich nicht täglich brauche. Ich bin superzufrieden und freue mich auf meinen nächsten Hack außerhalb des Computers.

NACHTRAG 11.11.13:

Aufgrund der Nachfragen hier ein paar weitere Antworten. Die Anordnung der fünf Expedits ist folgendermaßen:

Auf dem Bild ganz oben sichtbar sind die Regale Nummer 2,3,4 und 5. 1 dagegen dient als Stütze an der Wand und wird von unten befüllt. 2 und 4 sind etwas erhöht, sodass 3 leicht herausziehbar bleibt. Mittlerweile steht das Bett so seit 10 Monaten und wurde regelmäßig von zwei Personen genutzt. und ist genauso stabil, wie am Anfang. Die Oberseite von Regal 3 ist lediglich zerkratzt, weil da relativ wenig Platz nach oben ist und ich das Regal fast täglich rausziehe, um an den Platz darunter zu kommen. Und darunter ist echt viel Platz für Kisten und Verstaubares. Verschraubt hatte ich das Anfangs mit der Wand, dann aber habe ich das Bett nochmal versetzt und seitdem nicht mehr festgeschraubt. Dennoch bleibt, trotz jeder Aktivität, alles an seinem Platz. Soweit mein Nachtrag, bei Fragen stehe ich immer noch gerne zur Verfügung.

NACHTRAG 23.11.16:

IKEA Hack 2.0: Verblendung, damit man das Zeug unterm Bett nicht sehen muss.

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Knapp vier Jahre später und das Bett steht immer noch. Mittlerweile habe ich den Bettkasten aus Baumarktbrettern ersetzt und die Front verblendet, sodass man das Zeug unter dem Bett nicht immer sehen muss. Die Expedit-Regale haben zwei Umzüge mitgemacht und sie halten immer noch bestens. Ich habe keine Angst, dass sie zusammenbrechen. Tatsächlich habe ich unter der Verblendung auch nur noch vier Regale, eines in jeder Ecke. Immer noch: Bei Fragen fragen.

Ihre Daten wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Auszug aus dem Ikea Anschreiben
Auszug aus dem Ikea Anschreiben

In der letzten Woche wurde der IKEA Katalog verschickt. Allein der Haushalt meiner Famile hat drei Stück bekommen. Jeden mit Anschreiben. Und als letzter Absatz steht da:

Ihre Daten wurden uns freundlicherweise von der Deutsche Post Direkt GmbH, Sträßchensweg 10, 53113 Bonn, zur Verfügung gestellt.

Da kommen doch glatt Erinnerungen an die ZDF-Dokumentation Der gläserne Deutsche hoch. Für jeden, der diese 45 Minuten noch nicht gesehen hat: Anschauen! Dort wird unter anderem genau dieses Beispiel, die Deutsche Post als Verkäufer von Daten, behandelt.

Das heißt, gleich nach diesem Post tippe ich eine Postkarte an die Deutsche Post und widerspreche der Nutzung meiner Daten. Was man IKEA zugute halten muss: Will man den Katalog weiterhin bekommen, muss man sich aktiv dafür registrieren und nicht irgendwo widersprechen.

Nachtrag:

Ich habe herausgefunden: Man kann auch telefonisch widersprechen.

Unter der kostenlosen Nummer 0800 9369373 wird man mit einer freundlichen Mitarbeiterin verbunden, welche dann die zukünftige Vermietung der Daten unterbindet. Dieses bekommt man bestätigt und, wenn man möchte, eine Quellenangabe, woher die Post Direkt die Adresse bekommen hat.

Zumindest bei diesem Teil kann man nicht meckern.