Film: Es war einmal in Deutschland…

Ein Jahr nach Kriegsende versucht der jüdische David Bermann mit Freunden, einen Wäschehandel aufzumachen und reist als Handelsvetreter durch die Gegend um Frankfurt. Dank kleiner Tricks und Flunkereien floriert das Geschäft, aber David muss sich gleichzeitig vor den Amerikanern in Acht nehmen. Er steht im Verdacht, mit den Nazis kollaboriert zu haben.

So viel erzählt auch der Trailer. Und wenn es nur nach dem Trailer geht, dann hätte ich mir den Film nicht angesehen. Ich wusste nicht, was mich erwartet, ich habe die Romane von Michel Bergmann nicht gelesen, kenne also auch nicht die Vorlagen, „Die Teilacher“ und „Machloikes“ und der Trailer, als auch die Beschreibungen nennen den Film eine Komödie. Dabei ist er viel mehr.

Was im Trailer plump und extrem verfälschend zusammengeschnitten ist, verschweigt den gesamten Teil der Tragik, die unter dem schwarzen Humor und der fröhlichen Musik liegt. Die Ahnung des Grauens und der Angst, die noch nichtmal ein Jahr her ist. Klar ist der Film auch witzig und ich kann an vielen Stellen lachen. Aber es geht eben auch tiefer. Gerade Moritz Beibtreu, dessen Charakter mir im Trailer noch extrem unsympathisch rüberkommt, zeigt, was alles unter dem Chuzpe liegt, den er vor sich herträgt. Dazu kommt ein durch das Setting, die Geräusche, die Musik und den Farbton (der in Nebel im August schrecklich war) ein Gefühl auf, dass sich authentisch gibt.

All das macht „Es war einmal in Deutschland…“ zwar nicht zu dem großen Kinohit des Jahres, aber zu einem netten sehenswerten Film, der auch viel Lust auf die zugehörigen Romane macht. Und der einen besseren Trailer als den vorliegenden verdient hat.

Es war einmal in Deutschland… läuft seit 6. April im Kino, und basiert (lose?) auf den Romanen „Die Teilacher“ und „Machloikes„, geschrieben von Michel Bergmann und erschienen bei dtv. X-Verleih hat mir die Kinotickets zur Verfügung gestellt.

Film: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis, ab heute im Kino

Die letzten Buchverfilmungen, die ich gesehen habe, waren eher enttäuschend, zum Teil auch deshalb, weil sie im Vergleich zur Vorlage abgefallen sind. Als ich die Einladung zu Eine Geschichte von Liebe und Finsternis bekam, dachte ich, diesmal liest du das Buch nicht vorher.

Ich muss leider gestehen, dass mir Amos Oz zwar etwas sagt, ich aber bisher nichts von ihm gelesen habe. Dann saß ich in der Vorführung und lese im Presseheft das Interview mit Natalie Portman, sie spielt nicht nur die Hauptrolle, sondern schrieb auch das Drehbuch und führte Regie. Die letzten beiden Dinge zum ersten Mal. Ich hatte die Befürchtung, dass sowas auch in die Hose gehen könnte. Aber dann wird es dunkel im Saal und der Film geht los.

Als es wieder hell wird, bin ich berührt und überrascht und interessiert. Im Gegensatz zu Nebel im August schafft der Film durch seine grobkörnige, kontrastreiche Ästhetik tatsächlich ein Gefühl von Vergangenheit. Im Gegensatz zu Tschick und Mängelexemplar kann ich hier mit dem Erzähler sehr gut umgehen, hier erinnert sich ein alter Mann an seine Kindheit. Die Übergänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind extrem gut umgesetzt, ebenso die Ahnung des jungen Amos. Er kann nicht ganz greifen, was mit seiner Mutter, was mit seinen Eltern und was mit der Welt gerade passiert, aber er versteht, dass etwas großes im Gange ist.

Ich mochte den Film in seiner Ästhetik, in seiner Erzählart. Ich bin mir sicher, dass der Roman noch viel mehr kann. Aber der Film hat einen sehr positiven Grundstein gelegt, sodass ich irgendwann den Roman sehr gerne lesen werde.

Eine Geschichte von Liebe und Finsternis von Amos Oz wurde verfilmt von Natalie Portman und läuft seit 3. November im Kino.

Film: BFG – Big Friendly Giant

Seit Donnerstag läuft Big Friendly Giant im Kino. Ich mochte das Buch und der Trailer sah gut aus, nach an den originalen Illustrationen von Quentin Blake. Also sind wir gestern ins Kino.

Es gibt tatsächlich viele schöne Sachen an und in diesem Film. Mark Rylance spielt einen großartigen Riesen und tatsächlich sieht ein Großteil des Films aus wie eine in Bewegtbild umgewandelte Version der Zeichnungen. Auch die Sprache ist wunderbar. Wunderbar nah an der grandiosen Übersetzung von Adam Quidam und wunderbar lustig in ihrem Gebrauch.

Trotzdem konnte mich der Film über weite Strecken hinweg nicht bannen. Ich war dabei, ja. Aber ich war nicht drin. Aus mehreren Gründen. Zuerst die Kamerafahrt, zu viele Szenen sehen so aus, als seien sie gedreht damit man zeigen kann, wie toll der 3D-Effekt ist. Solange die Filmemacher das 3D-Feature nicht als natürlichen Teil ihrer Werkzeugkiste sehen, sondern es noch immer als den neuen heißen Scheiß sehen, den sie ausstellen müssen, möchte ich solche Szenen nicht sehen.

Dann die Darstellerin der Sophie, Ruby Barnhill. Sie sieht aus, wie die Sophie im Buch. Und sie verhält sich auch so. Aber es tut mir leid, ich kaufe ihr ihr Spiel einfach nicht ab. In keinem Moment fühle ich mit ihr oder kann ihre Wandel mitempfinden. Das kann am schauspielerischen Talent liegen oder an der Synchronisation, das kann ich noch nicht einschätzen. Dafür müsste ich die originale Fassung nochmal sehen.

Zuletzt die Geschichte. Während Dahl im Roman eine eindeutige Linie fährt und Sophie(chen) und der Riese die Mission haben, die anderen bösen Riesen vom Menschen fressen abzuhalten, verstärkt Steven Spielberg das im Roman schwächer ausgesprägte Thema der Einsamkeit des Riesen und Sophie. Dadurch wird der Film emotionaler und ernster, aber er verliert auch an Stringenz, weil wir als Zuschauer schnell zwischen diesen Themen wechseln müssen und dadurch beide Themen ihre Kraft verlieren.

Ich wollte den Film mögen und habe mich auf ihn gefreut. Ich fand ihn auch nicht schlecht. Aber leider auch nicht gut.

Kinderbuch: Sophiechen und der Riese von Roald Dahl (mit Gewinnspiel!)

Der erste Satz aus Sophiechen und der Riese:

Sophiechen konnte nicht einschlafen.

Ich hatte den Namen Roald Dahl schon gehört, aber ich hatte noch nie etwas von ihm gelesen oder genau gewusst, wer er war. Autor nämlich, von verfilmten Werken wie Mathilda, der fantastische Mr. Fox und Charlie und die Schokoladenfabrik. Und eben auch Sophiechen und der Riese.

Kommenden Donnerstag (21. Juli) kommt der Film unter dem englischen Orginaltitel BFG – BIG FRIENDLY GIANT ins Kino, höchste Zeit, davor das Buch zu lesen.

Sophiechen ist Waisenkind und mir reichen die ersten beiden Seiten, um zu verstehen, dass das kein gutes Waisenhaus ist, in dem Sophiechen ist. Wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob es jemals ein gutes Waisenhaus gegeben hat. Aber schon einen kurzen Moment, nachdem wir Sophiechen und das Waisenhaus kennengelernt haben, kommt der Riese am Fenster vorbei und entführt sie. In die Welt der Riesen, die Menschen fressen und böse sind. Nur ihr Riese macht das nicht, denn er ist der Gute Riese, der GuRie. Er sammelt Träume und verteilt sie an Kinder und er muss sich gegen die bösen Riesen zur Wehr setzen. Eine Sache, bei der Sophiechen helfen wird.

http://wasuebrigbleibt.tumblr.com/post/147441493877/was-ich-meine-und-was-ich-sage-sind-zwei

Ja, eine Kindergeschichte, ein Erzähler, der für Kinder erzählt. Aber Roald Dahl eben erzählt hat, immer mit einer guten Prise schwarzem Humor und Derbheit. Es ist kein „Es war einmal Märchen“. Es ist eine phantastische Geschichte, mit sterbenden Menschen und Flüchen und einer klaren Sicht auf die schlechten Seiten des Lebens. Trotzdem bleibt ein Happy End.

Sophiechen und der Riese kam in Deutschland erstmals 1984 auf den Markt und erhielt ein Jahr später den deutschen Jugendliteraturpeis.  Zu Recht. Die Geschichte und die Erzählart haben bis heute nichts von der Faszination eingebüßt. Im Gegenteil, selbst die damalige Übersetzung von Adam Quidam (ein Pseudonym des Lektors Hermann Gieselbusch) strahlt bis heute. Da der Riese nie wirklich in der Schule war, hat er ein einzigartiges Vokabular, das auch im Deutschen extrem viel Spaß macht. Die Zeit schrieb in ihrer Rezension damals:

Wer käme auf Besseres als „menschliche Leberwesen“ für „human beans“ (= human beings) oder als „Spanier schmecken nach Spanferkel“ für „Turks from Turkey ist tasting of turkey“? Da es nicht immer möglich ist, Entsprechungen zu finden, hat sich der Übersetzer vorgenommen, „daß auf jeder Seite ungefähr derselbe Humorpegel erreicht wird.

Dieser Humorpegel hat sich bis heute gehalten. Sophiechen und der Riese ist ein Buch, für das man kein Kind mehr sein muss, um es grandios finden zu können. Es ist witzig und derb und brutal und voller Herz.

Und die in diesem Jahr erschienene neue Auflage des Buches bei Rowohlt ist extrem schön gestaltet, inklusive der originalen Illustrationen von Quentin Blake, an denen sich wiederum der Film orientiert hat.

Gewinnspiel:

Ich verlose 2 mal 2 Freikarten für den zugehörigen Kinofilm. Schreibt mir eine Mail mit eurer Adresse und sagt mir, welches Kinderbuch ihr erst nach eurer Kindheit kennen und lieben gelernt habt. Der Zufall entscheidet dann. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 20 Juli, 12 Uhr. Dann gehen die Karten direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

Sophiechen und der Riese von Roald Dahl wurde übersetzt von Adam Quidam und erschien bei Rowohlt. Das Rezensionsexemplar und die Freikarten wurden mir zur Verfügung gestellt.

„Babydaddy“ kommt erst im April 2012 ins Kino. Als „Einer wie Bruno“.

Das aktuelle Plakat

Vor knapp einem Jahr war ich beim Filmdreh für „Babydaddy“ dabei. Hatte damals auch Christian kennengelernt. War eine schöne Erfahrung damals und irgendwann hatte ich die Info, dass der Film Ende des Jahres in die Kinos kommen soll. Christian schrieb mir in den Kommentaren, dass sich sowohl das Releasedatum, als auch der Name geändert haben. Der Film nunmehr „Einer wie Bruno“ und wird erst am 12.04.2012 ins Kino kommen.

Der Inhalt:

Christian Ulmen (Mein neuer Freund, Männerherzen, Maria, ihm schmeckt’s nicht!) spielt einen geistig zurückgebliebenen Vater, der von seiner Tochter langsam geistig überholt wird und sich dadurch die Vater – Tochter Rollen tauschen. Dazu kommt dann noch die Pupertät und die erste Liebe der 13jährigen.

Erinnerte mich schon damals an „Ich bin Sam“ von 2001 und die Titeländerung macht das nicht gerade besser. Mal sehen, ob der fertige Film das noch ändert.

„Mitten ins Gesicht“ von Kluun kommt ins Kino. Als „Love Life“.

Die gute Nachricht zuerst: Dank dem jungen Filmverleih Camino aus Stuttgart kommt ”Mitten ins Gesicht“ von Kluun jetzt endlich auch in Deutschland ins Kino. Schon am 29.09.11 ist es soweit! Das freut mich natürlich gar sehr!

Die schlechte Nachricht ist: Jemand kam auf die Idee, dem Film einen neuen Namen zu verpassen. Er wird in Deutschland unter dem Titel: „Love Life – Liebe trifft Leben“ laufen. „Love Life“ kommt nicht vo ungefähr, das Buch ist in den englischsprachigen Ländern unter eben diesem Titel erschienen.

Aber dennoch fassen wir zusammen: Das Buch, welches im Original „Komt een vrouw bij de doktor“ heißt, kam im Deutschen unter dem Titel „Mitten ins Gesicht“ in die Buchläden, aber unter dem Titel „Love Life“ ins Kino.

Und diese Überschrift am Plakat, die das Buch erwähnt wird wohl kaum jemandem auffallen. Wie schön wäre es gewesen, einen Film im Kino zu sehen, dessen Titel: „Kommt eine Frau zum Doktor“ ist. Oder zumindest „Mitten ins Gesicht“, sodass all die Leserinnen und Leser des Buches fasziniert vor dem Plakat stehen bleiben und ihren Partner in den Film zerren. So aber muss man erst herausfinden, dass sich hinter diesem Film ein großartiges Buch versteckt.

Nunja, jetzt erstmal freue ich mich auf den Film. Original aus den Niederlanden. Also, kein abgelutschtes Gesicht in der Hauptrolle. Ich bin sehr gespannt!

Für ein neues Kommunales Kino in Stuttgart

Von der Page, welche sich gerade noch im Aufbau befindet.
Von der Page, welche sich gerade noch im Aufbau befindet.

Die Initiative für ein Neues Kommunales Kino in Stuttgart setzt sich… nunja, das sagt ja schon der Name. Um dafür noch mehr Gehör in der Öffentlichkeit zu bekommen und mit den Stuttgartern ins Gespräch zu kommen, gibt’s in der nächsten Zeit ein paar Veranstaltungen. Los geht’s am 9. Juni 20 Uhr im Literaturhaus Stuttgart mit KoKi21 – Kommunale Filmarbeit gestern und morgen:

Braucht Stuttgart überhaupt einen öffentlichen Ort für Film- und Medienkultur? Ist ein Kommunales Kino ein Modell der Vergangenheit, längst passé in Zeiten von DVDs, Online-Video und Computerspielen? Gemeinsam entwickeln und diskutieren die Gesprächspartner Ideen für ein „Neues Kommunales Kino“ in Stuttgart.

Gäste:
Dr. Susanne Eisenmann (Stadt Stuttgart, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport)
Dieter Krauß (MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Mitglied der Geschäftsleitung)
Cornelia Klauß (Bundesverband kommunale Filmarbeit, Medienpolitische Sprecherin)
Petra Rühle (Stadtteilkino e.V.)
Andreas Hykade (Trickfilm-Regisseur)

Schallplattenunterhaltung mit Filmmusik
Michael Paukner & Rainer Rupp (Second Hand Records Stuttgart)

via

Aktion: KINO KANN

Aktion KINO KANN... Bei Sumi bin ich auf die Aktion von Christian aufmerksam geworden. Christian sammelt Aussagen mit dem Anfang: Kino kann…

und verlost unter allen Teilnehmern ein paar DVDs.

Also geht’s los:

Kino kann die Zeit anhalten.

Wenn man aus dem schneeschwarzen Wetter in den dunklen Kinosaal gelangt und das Glück hat, einen guten Streifen zu sehen, dann kann man all das fehlende Glück und Sorgen für diese 84 Minuten vor die Tür stellen und die Idee von Anderen geniessen. Und danach kommt man wieder in den Regen und es ist, als ob die Zeit dazwischen stehengeblieben ist.

Soweit von mir an einem Samstag. Was kann Kino für euch?

Kampagne: Kurz vor Film – Mehr Kurzfilme ins Kino

Logo der Kampagne
Logo der Kampagne

Eine Freundin hat mich heute darauf hingewiesen: Kurzfilme sind eine feine Sache. Jeder von uns kennt den einen oder anderen Kurzfilm. Aber in der Öffentlichkeit kommen sie leider viel zu kurz. Deshalb wurde eine Kampagne organisiert, welche Kurzfilme als Vorfilme ins Kino bringen möchte:

Kurzfilme kommen zu kurz. Sie sind spannend, bunt, kurzweilig und gewinnen Oscars – aber zu sehen sind sie leider viel zu selten. Das soll sich ändern! Kurzfilme sollen nicht nur in Kurzfilmprogrammen, auf Festivals oder sporadisch im Fernsehen zu sehen sein. Wir wollen, dass der Kurzfilm als Vorfilm wieder fester Bestandteil eines schönen Kinoabends wird. Deshalb gibt es die Kampagne „Kurz vor Film – Mehr Vorfilme ins Kino!“

Die Kampagne hat eine Facebookseite mit derzeit rund 4000 Anhängern. Das ist ein kleiner Anfang. Das Problem ist aber, dass bei der offiziellen Unterschriftenaktion „nur“ knapp 3000 Leute unterschrieben haben, also weniger, als bereit dazu wären. Deshalb: Schaut euch die Seite an und bei Gefallen gebt euren Namen her.

Film: The Majestic

The Majestic im Snappper Case
The Majestic im Snappper Case

Können mal jene von euch die Hand heben, die noch DVD’s im Snapper Case besitzen? Snapper Cases sind diese Papphüllen samt Plastikinnenteil, die beispielsweise von Warner Brothers lange Zeit für die Erstauflage von DVDs genutzt wurde.

Ab 2004 wurden sie dann größtenteils durch die normalen Amaray-Hüllen ersetzt, weil diese dann nicht mehr teurer waren als die Papphüllen. Ich find die Papphülllen aber eigentlich ganz geil. Eine der wenigen Filme, die ich noch in Snapper Case habe, ist The Majestic.

Der rote Faden:

Peter (Jim Carrey) ist Drehbuchautor im Hollywood der 50er, dessen nächster Film höchstwahrscheinlich nicht gedreht wird. Bei einem Autounfall unter Alkoholeinfluss verliert Peter das gedächtniss und wacht am Strand einer kleinen Stadt in Californien auf. Dort sorgt er für helle Aufregung. Er wird nämlich für Luke gehalten, einer der vielen Söhne der Stadt, die im Krieg gefallen sind. Peter sieht genauso aus wie Luke. Luke war der Sohn des Kinobesitzers, der nun seinen verlorenen Sohn mit verlorenem Gedächtnis wieder bei sich aufnimmt. Pete/Luke baut sich also ein neues Leben auf, während Leute aus seinem alten Leben beginnen, ihn zu suchen.

Der Film hat seinen Namen von dem Kino von Lukes Vater. Dieses heißt The Majestic. Regie führte übrigens Frank Darabont, seines Zeichens Regisseur des immer noch besten Films aller Zeiten. Es ist cool Carrey mal in einer Rolle des Comedians zu sehen und es funktioniert echt gut! Ein schöner Film mit guter alter Musik und einer coolen Geschichte, wenn auch manchmal der Patriotismus ein bisschen Überhand nimmt.

Bei Amazon bekommt man den Film nicht mehr, generell war er auch bei seinem Erscheinen 2001 nicht wirklich erfolgreich, er spielte nur knapp die Hälfte seiner Produktionskosten wieder ein. Aber wenn ihr ihn mal irgendwo in die Finger bekommt. schaut ihn euch an. Es lohnt sich.

PS: Dieser Film ist der Grund für das Majestic in Inspiriert von einer wahren Geschichte.

Film: Inception

Inception Infographic von dehahs bei devianArt
Inception Infographic von dehahs bei devianArt

Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, braucht ihr euch das Bild gar nicht erst genau studieren. Wenn ja, dann viel Spaß 🙂

Der Film ist einfach krass. Besonders, solange man im Kino sitzt.

Das zweieinhalb Stunden lang Overkill aller Sinne. Krasse Bilder, krasser Soundtrack, krasse Ideen & krasse Schauspieler. Ich kam aus dem Kino und war total BÄM! Für ein paar Stunden kam ich einfach nicht auf Inception klar. Film: Inception weiterlesen

Maria, ihm schmeckt’s nicht – ein Kinobesuchbericht

Freitagabend. Perfekt, um ins Kino zu gehen. Das erste Mal seit meinem Leben in Stuttgart geht’s in den Traumpalast Waiblingen. Der Film: Maria, ihm schmeckt’s nicht. Maria, ihm schmeckt’s nicht – ein Kinobesuchbericht weiterlesen