Update: mokita 0.11.1

Ein kurz zusammengezimmertes Cover
Ein kurz zusammengezimmertes Cover

Die letzten Wochen habe ich wieder verstärkt an mokita, dem Buch, gearbeitet. Vor ein paar Tagen habe ich also Version 0.11.1 abgeschlossen. Version 0.10.1 habe ich geflissentlich und aus zeitlichen Gründen übersprungen, alle vorgenommen Änderungen sind eingeflossen, siehe Changelog. Die ausgegebene Version ist jetzt die neueste. Genau diese Version ist nun auch an ein paar wichtige Menschen gegangen, die da drüberlesen. Vielleicht gibt es also bald eine Version 0.11.2.

Was so generell mit dem Buch passiert, weiß ich noch nicht. Aber meine schriftstellerische Arbeit daran sehe ich mal als beendet an. Deshalb beginne ich gleich mal den nächsten Roman. Und da die Geschichte schon seit Monaten in mir brodelt, bin ich sehr motiviert, sie runterzuschreiben. Seid gespannt! Ich bin es auch.

PS: Das im eilig gestaltetem Cover benutzte Papier steht unter CC-by-nc von Quasimondo.

Das Lügen beim Abschied

Eine dieser Wahrheiten, die jeder kennt, aber keiner ausspricht, sind die Lügen beim Abschied.

Man lernt jemanden kennen. Auf einer Party, auf einem Festival, bei der Arbeit, beim Warten in der Schlange. Man versteht sich gut und verbringt eine gewisse Zeit miteinander. Von ein paar Minuten bis hin zu ein paar Jahren. Und irgendwann ist man an der Reihe, wechselt den Job oder fährt wieder nach Hause. Und man umarmt den jemanden und man sagt, ja klar sieht man sich wieder und man meldet sich und man bleibt auf jeden Fall in Kontakt.

Selbst wenn man es in diesen Momenten ernsthaft so meint, wissen beide doch irgendwie aus Erfahrung, dass man sich wahrscheinlich nicht mehr sehen wird.

Jeder weiß das, keiner spricht darüber. mokita.

Vor kurzem hatte ich so einen Abschied. Mit einem Unterschied. Wir umarme sie, nennen wir sie mal Maya, und ich sage ihr, ich melde mich. Maya nickt und sagt dann: „Wenn nicht, dann ist das auch in Ordnung.“ Das schreibt sich im Nachhinein ziemlich komisch, weil so vieldeutig annehmbar. Aber der Ton, in dem sie das sagte, sagte: Ich kenne das, ich weiß das auch zu schätzen, dass du das sagt und ich weiß, dass du das auch meinst. Aber ich weiß auch, dass es gut sein kann, dass wir uns nie wieder sehen. Und dennoch wär‘ ich dir nicht böse, weil ich weiß, wie du es meinst.

Und sie lächelt und wir reden genau darüber, worüber man sonst nie redet. mokita.

Text: Die Sache mit dem Rauchen

Ich hasse Raucher. Und dabei schließe ich mich mit ein. Meine erste und einzige Kippe kam aus aus einer billigen, und billig ist hier in beiden Bedeutungen zu sehen, Schachtel gefälschter Marlboros aus dem Osten. Die Marke ist übrigens nach der gleichnamigen Straße in London benannt, soviel zum Cowboy und Marlboro Country. Meine erste Zigarette war also eine Marlboro und seitdem kann ich Rauch nicht einmal passiv ertragen.
Einmal, es war ein zufälliger sonniger Mittwochnachmittag und der Überlandbus blieb liegen. Der Fahrer, ein netter Kerl, der nichts dafür konnte, entschuldigte sich und eröffnete uns, wir müssten den Rest der Strecke laufen. Nach dem fast schon standardisiertem Gemecker bewegten sich die Leute in ziemlich genau den Gruppen, wie sie auch im Bus saßen auf dem engen Feldweg neben der Straße. Vor mir lief ein Pulk Halbstarker so langsam, dass ich an ihnen klebte, und so breit, dass ich nicht vorbeikam. Und ihr Rauch umhüllte mich andauernd. So sehr, dass ich das hübsche Mädchen neben mir erst gar nicht sah. Ich übertreibe, aber sie fiel mir tatsächlich spät auf. Ich sehe sie an und sage abfällig, dass ich Raucher nicht ausstehen könnee.
Sie lächelt, nickt und zieht an ihrer Selbstgedrehten. Ich erröte, sie lacht und der Rauch quillt aus ihrem Mund wie der Duft aus einer wunderschönen Blume. Sie hieß Maya. Das Mädchen, nicht die Blume.
Natürlich hieß sie nicht Maya, aber der Spaziergang an der Autobahn ist noch nicht lange genug her, als dass ich ihr einen anderen Namen als Maya geben könnte.
Sie hieß also Maya und wir liefen erst den Rest des Weges gemeinsam und gingen danach miteinander. Dass sie rauchte, war eine dieser Angewohnheiten, die man nicht gut findet, aber wegen was auch immer dann doch erträgt. Dafür gab es an ihr und durch sie zu viele schöne Sachen, die das wieder wett machten. Eine dieser Sachen waren ihre Küsse. Denn ihre Lippen hatten durch das Rauchen einen warmen, speziellen Geschmack, der bis heute einmalig ist.
Die Zeit mit dieser Maya ging recht intensiv und schnell vorüber. Fast als wäre es eine Illusion gewesen.
Aber seitdem gibt es immer wieder Orte, an denen ich den warmen Geschmack ihrer Lippen in der Nase habe.
Ich hasse Raucher. Manchmal.

Kurzfilm: Die Geschichte von abgefülltem Wasser und die mokita Lösung.

Schon ein bisschen älter, aber mir erst jetzt unter gekommen. Deshalb hier für euch von den Machen von „The Story Of Stuff„: Kurzfilm: Die Geschichte von abgefülltem Wasser und die mokita Lösung. weiterlesen

Text: Superheldenkräfte können einem ganz schön den Tag versauen.

Es ist ein junges Pärchen. In beiderlei Hinsicht. Sie liegen in ihrem Bett, bei geschlossenen Türen und sie sind nackt. Es ist das erste Mal. In jeglicher Hinsicht.
Aber irgendwie funktioniert es nicht. Irgendwann hört er auf. Er verschwindet ins Bad. Als er wiederkommt, liegt sie unter der Decke. Sie entschuldigt sich, aber er schüttelt den Kopf. Er küsst sie, lächelt und meint, alles wäre in Ordnung und beim nächsten Mal würde es klappen.
Er weiß nicht ob es seine Fähigkeit ist, Gedanken zu lesen oder in die Zukunft zu schauen. Aber auf einmal und mit unabänderbarer Sicherheit weiß er, dass es kein nächstes Mal geben wird. Und er schüttelt innerlich den Kopf und denkt, ohne seine Kräfte hätte es ein schöner Tag samt guter Erinnerung werden können.

Text: Harmonie ist scheiße.

Harmonie ist scheiße.
Wir müssen unsere Herzen brechen, damit wir uns wirklich lieben können. Wir müssen sie beide brechen. Sie in richtig kleine Stücke reißen. Gegenseitig. Und dann müssen wir einen Haufen machen aus den Scherben unserer Herzen. Einen blutroten, pochenden Haufen. Und diesen teilen wir in der Mitte und puzzeln uns neue Herzen zusammen. Und dann schlägt in jeder Brust ein Teil des Herzens des anderen. Und dadurch, dass wir dann fühlen, was der andere fühlt, können wir ihn richtig lieben. Und weil sein Teil in unserer Brust immer noch uns liebt, können wir uns selbst richtig lieben. Erst dann können wir richtig lieben.
Harmonie ist scheiße. Lass uns unsere Herzen brechen und endlich anfangen, uns zu lieben.

Erste Sätze von Geschichten

Der erste Satz von Bruce Lee
Der erste Satz von "Bruce Lee"

Eigentlich wollte ich nur einen Post über die ersten Sätze von meinen Texten schreiben. Einzelne Sätze, oft sogar die ersten Sätze, sind die Anfänge von vielen Texten.

Manchmal fallen einem einfach coole Sätze ein, die einem dann tagelang, manchmal gar wochenlang im Kopf rumspuken. Und dann entstehen irgendwann Geschichten daraus.

Ein paar dieser ersten Sätze, aus denen dann die Geschichten entstanden sind, sind folgende:

Es war der Spaziergang auf der Autobahn, der mir meine erste Nacht im Gefängnis einbrachte.

Erste Sätze von Geschichten weiterlesen

Lass dich vom Leben vögeln

Eine Karte von loverevolution.de
Eine Karte von loverevolution.de

Wenn das Wetter mal wieder so scheiße ist wie heute, muss man zu Maßnahmen greifen, um den Tag mit einem Lächeln und einem guten Gedanken starten zu lassen. Ich habe hier ein kleines Päckchen mit tollen Sprüchen (einer davon ist auch unser „Gutschein für einmal Lächeln“) und heute habe ich den oberen rausgesucht.

Spread the smile – faby

PS: Für alle Pessimisten unter euch: Sich vom Leben vögeln lassen ist hier vollkommen positiv gemeint, im Gegensatz zu „vom Leben gefickt zu werden“.

Storium: Danke für alles!

StoryStar 2010 bei Storium
StoryStar 2010 bei Storium

So, schön war’s! Bis Runde 7 hat mokita (das Buch) es durchgehalten. War ’ne schöne Zeit, ich hab mich über all die Kommentare, Anmerkungen und Kritik gefreut!

Ich wünsche den verbleibenden viel Glück. Und wer dennoch Interesse an dem Gesamtwerk mokita hat, es gibt ja noch die Betaleser Option 🙂

spread the smile – faby

Storium: mokita ist in Runde 7! Voten!

StoryStar 2010 bei Storium
StoryStar 2010 bei Storium

Nach 12 Stunden erholsamen Schlafes nach einem Tag im Mercedes Benz Museum nach einem krassen Slam BW – Wochenende in Heidelberg muss ich eigentlich gleich los.

Aber ich wollte euch kurz Bescheid sagen:

Mokita ist in Runde 7. Sechs verbleibende Manuskripte zum lesen bis Seite 29. Storium: mokita ist in Runde 7! Voten! weiterlesen

Stickers on Maja: Wall-E, Lost, Matrix & Transformers

Wall-e, Matrix, Lost, Apple und ganz oben: das mokita Logo
Wall-E, Matrix, Lost, Apple und ganz oben: das mokita Logo

Ich hatte euch ja schon meine Idee gezeigt, wenn Wall-E ein Roller wär‚ und ich war so begeistert, dass ich auf meiner gelben Zoomer gerne einen Wall-E Sticker hätte. Nach einer langen Suche online kam ich aber zum Ergebnis: Es gibt den Schriftzug nicht als Sticker! Stickers on Maja: Wall-E, Lost, Matrix & Transformers weiterlesen

Storium: mokita (das Buch) ist in Runde 6

StoryStar 2010 bei Storium
StoryStar 2010 bei Storium

Jetzt wird es langsam echt spannend.

Noch sieben Manuskripte sind im Rennen und Mokita ist noch dabei! Man kann mittlerweile bis Seite 22 lesen, was bei Mokita ganz gut kommt. Ist ein schöner Cliffhanger 😉

In diesem Fall wiederhole ich mich gern: Jeder registrierte kann diese Woche erneut wählen. Und alle anderen können sich jederzeit registrieren.

Bitte – danke – faby

Storium: mokita ist in Runde fünf!

StoryStar 2010 bei Storium
StoryStar 2010 bei Storium

Unglaublich, wie schnell eine Woche vorbeigehen kann. Jedenfalls, wieder eine gute Nachricht:

mokita (das Buch) ist wieder eine Runde weiter!

Ich will euch nicht damit nerven, nur daran erinnern: Ihr könnt bei jeder Runde neu voten! Wenn ihr euch also in letzter Zeit schon angemeldet habt, könnt ihr gerne nochmal voten. Und wenn nicht, dürft ihr euch gerne noch registrieren.

Lesen könnt ihr jetzt bis Seite 15. Acht Bücher sind noch dabei. Jede Woche fliegt eines raus. Der Gewinner wird verlegt.

Viel Spaß beim lesen und voten – faby

Storium: mokita ist in Runde Vier!

StoryStar 2010 bei Storium
StoryStar 2010 bei Storium

Und wieder eine gute Nachricht: mokita ist bei StoryStar in der vierten Runde!

Es sind 9 verbleibende Bücher im Rennen, man kann nun bis Seite 12 lesen und bis Donnerstag um Mitternacht voten.

Alle, welche sich dankenswerterweise schon angemeldet und gevotet haben, können jetzt nochmal unter den Verbleibenden voten, ich freue mich aber auch über jeden, der sich noch registriert und jetzt für mokita votet.

Die verbleibenden 8 Manuskripte werden 01.05. veröffentlicht.

Also, bitte voten!

Wie gevotet wird:

  • Meldet euch bei Storium an.
  • Lest euch die 12 Seiten der antretenden Manuskripte durch.
  • Kommentiert und bewertet.
  • Eure Stimme schickt 8 Manuskripte in die nächste Runde.

Ich halte euch auf dem laufenden und freue mich, wenn ihr kommentiert und votet.

Bitte, danke – faby