Der Spotify-Soundtrack zu meinem nächsten Roman.

Ich lebe ziemlich asket, was Drogen und Alkohol angeht. Es gibt andere Wege den erwünschten Zustand zu erreichen. Neben dem Lachen von Freunden ist das Musik. Deshalb schreibe ich meine Geschichten und Texte gerne auf Musik. Meinen ersten Roman beispielsweise habe ich fast komplett auf den ersten beiden Alben von Kaizers Orchstra geschrieben. Der noch nicht veröffentlichte Roman namens „Der Junge namens Kasimir“ entstand auf Mumford & Sons live at Haldern Pop. Komplett. Im Loop. Monatelang. Und aktuell schreibe ich den nächsten Roman. Er heißt „Eine Nacht mit genügend Schlaf ist nur eine weitere, an die du dich nicht erinnern wirst“. Darin geht es um das Leben nach dem Tod des liebsten Menschen, um Friedhöfe und um Musik. Und diesmal mache ich das ein wenig anders. Ich hab da ein Gefühl, das ich gerne mit dem Roman übertragen will und dafür suche ich mir über Spotify die passende Musik aus und werfe sie oben in die Playlist und lasse daraus wieder das Radio laufen. Deshalb kommen da auch immer wieder Lieder dazu. Vielleicht wollt ihr euch ja schonmal einstimmen.

Musik: Kaizers Orchestra

Es ist 2004. Rock am Ring. Samstag. Zwei Uhr nachts. Auf der Bühne eine Band, die ich bis dato nicht kenne. Kaizers Orchestra. Plötzlich wird es unglaublich laut, Ölfässer werden mit Brecheisen bespielt, ein total schräges Piano ertönt. Die sechs Männer machen Krach, aber geilen Krach.

In den folgenden Monaten schreibe ich viel an Mokita, dem Buch. Dafür stehe ich jeden Morgen eine Stunde früher als normal auf und nutze die Zeit zum schreiben. Und die Musik von Kaizers Orchestra läuft dabei ziemlich oft rauf und runter.

Derzeit sehe ich mir die Seiten mal wieder an und höre dabei viel Mumford & Sons. Und gestern sind mir die Kaizers wieder eingefallen. Dabei bin ich über neues Material gestolpert. Anders, aber immer noch gut. Bringt mich wieder durch die Nacht.

En For Orgelet feat. Prinz Pi by savemekaizer