Die Welt ist schlecht. Wolfgang Herrndorf ist tot.

Die Welt ist schlecht und der Mensch ist auch schlecht. Trau keinem, geh nicht mit Fremden. Das hatten mir meine Eltern erzählt. Und das Fernsehen erzählt es auch. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war.

aus Tschick von Wolfgang Herrndorf.

 

Wolfgang Herrndorf ist in den späten Abendstunden des 26. August 2013 im Alter von 48 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.

Rowohlt.de

Ray Bradbury, Schöpfer von Fahrenheit 451, ist tot.

Es gibt schlimmere Verbrechen, als Bücher zu verbrennen. Eines davon ist sie nicht zu lesen.

(Ray Bradbury)

2012 continues to suck: Ray Bradbury, Autor von unzähligen SciFi-Klassikern wie Fahrenheit 451, The Martian Chronicles oder The Illustrated Man ist im Alter von 91 Jahren verstorben.

(Nerdcore)

Maurice Sendak, der Vater der Wilden Kerle, ist tot.

„Und er segelte zurück, fast ein ganzes Jahr und viele Wochen lang und noch einen Tag bis in sein Zimmer, wo es Nacht war und das Essen auf ihn wartete, und es war noch warm.“

(Der letzte Satz aus „Wo die wilden Kerle wohnen.“)

Der amerikanische Kinderbuchautor und Illustrator Maurice Bernard Sendak ist tot. Der 83-Jährige starb an den Folgen eines Herzinfarkts, teilte sein Verlag HarperCollins mit.

(ZeitOnline)
(via)

Hoffen wir, das Essen ist noch warm, wenn er ankommt.

Danke: Michael S. Hart

Michael Stern Hart (Quelle: http://pglaf.org/hart/)

Michael Stern Hart ist diese Woche verstorben. Er war der Gründer des Projekt Gutenberg, der größten Sammlung an digitalen Texten, und gilt als Erfinder des eBooks.

Hart was best known for his 1971 invention of electronic books, or eBooks. He founded Project Gutenberg, which is recognized as one of the earliest and longest-lasting online literary projects. He often told this story of how he had the idea for eBooks. He had been granted access to significant computing power at the University of Illinois at Urbana-Champaign. On July 4 1971, after being inspired by a free printed copy of the U.S. Declaration of Independence, he decided to type the text into a computer, and to transmit it to other users on the computer network. From this beginning, the digitization and distribution of literature was to be Hart’s life’s work, spanning over 40 years.

Aus dem Nachruf.

Danke.

(via.)