Bericht: TEDxStuttgart 2018

Diesen Samstag fand die diesjährige Ausgabe von TEDxStuttgart statt. Vor zwei Jahren durfte ich meinen eigenen Talk halten, letztes Jahr habe ich bei der Speakersuche und ihrem Coaching geholfen und dieses Jahr durfte ich das Event moderieren.

Neun Speaker, fünf Englischsprachige, vier Frauen. Knapp ein Jahr lang arbeitet ein Team an Ehrenamtlichen daran, diesen einen Abend großartig zu gestalten. Aber ein so komplexer Abend heißt in meiner Erfahrung immer, dass mehrere Dinge nicht laufen, wie geplant und vieles improvisiert werden muss. Das gehört bei solchen Veranstaltungen dazu.

Der Samstag aber funktionierte einfach. Natürlich klappten ein paar Dinge nicht. Aber in so einem geringen Maß, dass der Abend einfach gut durchlief. Alle Speaker waren da und waren überragend. Wir haben den Zeitplan mehr als eingehalten. Das Publikum war gutgelaunt, die Stimmung war großartig und wohlwollend.

All das hat meinen Job einfach gemacht. Zwischen großartigen Talks auf die Bühne zu gehen, die Leute einmal kurz zum lachen zu bringen und auf das nächste Thema einzustimmen, hat nicht nur funktioniert, sondern extrem viel Spaß gemacht.

Schade, dass ihr nicht dabei wart. 

Von mir gibt es keine Videoaufnahmen. Aber von den Speakern. Hier die gesamte Playlist.

Demnächst: Narrativa und Tincon

Ich bin in letzter Zeit immer wieder auf Konferenzen unterwegs. Vor ein paar Wochen das Z2X³-Festival, kommendes Wochenende werde ich mit Wolfgang Tischer für literaturcafé.de auf der narrativa in Frankfurt sein.

Die narrativa ist eine Tagung, die sich mit Aspekten, Techniken und neuen Formen des Erzählens beschäftigt.

Dort werden wir Interviews für den Podcast aufnehmen. Aber auch neben dieser journalistischen Aufgabe bin ich ziemlich gespannt auf die Vorträge, weil ich als Geschichtenerzähler wissen will, wie wir neue Kommunikationsmittel verwenden können, um Geschichten zu erzählen.

Endlich eine Konferenz, die das "Botschafter des Lächelns" ernst nimmt. Danke, #tincon!

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Ein Wochenende später bin ich dann auf der TINCON in Hamburg, der teenager internet conference für digitale Jugendkultur. Als Teilnehmer bin ich dafür leider schon zu alt, aber als Speaker haben sie mir erlaubt, dass ich dabei bin. Deshalb darf ich dort wieder über die Vielleicht-Ära und die Unverbindlichkeit im Alltag sprechen und danach Fragen beantworten und diskutieren. Wie schön! Nicht nur, dass ich das machen darf, sondern auch, weil ich dank der TINCON nun mein erstes eigenes GIF habe und weil sie die erste Konferenz ist, die soweit ernst nimmst, dass unter meinem Namen tatsächlich nur Botschafter des Lächelns steht. Damit wäre auch das geschafft.

Also, viel zu erleben. Ich werde berichten.