Samstag: Hock am Turm der Musikhochschule Stuttgart

Flyer des Hock am Turm

Flyer des Hock am Turm

Am kommenden Samstag gibt’s an meiner Hochschule, der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellene Kunst in Stuttgart, den sogenannten Hock am Turm.

Von 16 bis 24 Uhr gibt es in verschiedenen Räumen und Örtlichkeiten der Hochschule ein breit gefächertes Programm, welches Besuchern die Hochschule mit all ihren Einrichtungen näher bringen soll. Der Eintritt ist frei, das komplette Programm gibt’s hier.

Herauspicken möchte ich ein Event:

Samstag, 18.30 Uhr im Kammermusiksaal:

Versichert sein mit Ludwig Wittgenstein
Ein Beitrag des Studios für Sprechkunst

12 Sprecher werden ein 8 Minuten langes Sprechstück mit Texten von Ludwig Wittgenstein vortragen. Glaubt mir, es lohnt sich!

Für ein neues Kommunales Kino in Stuttgart

Von der Page, welche sich gerade noch im Aufbau befindet.

Von der Page, welche sich gerade noch im Aufbau befindet.

Die Initiative für ein Neues Kommunales Kino in Stuttgart setzt sich… nunja, das sagt ja schon der Name. Um dafür noch mehr Gehör in der Öffentlichkeit zu bekommen und mit den Stuttgartern ins Gespräch zu kommen, gibt’s in der nächsten Zeit ein paar Veranstaltungen. Los geht’s am 9. Juni 20 Uhr im Literaturhaus Stuttgart mit KoKi21 – Kommunale Filmarbeit gestern und morgen:

Braucht Stuttgart überhaupt einen öffentlichen Ort für Film- und Medienkultur? Ist ein Kommunales Kino ein Modell der Vergangenheit, längst passé in Zeiten von DVDs, Online-Video und Computerspielen? Gemeinsam entwickeln und diskutieren die Gesprächspartner Ideen für ein “Neues Kommunales Kino” in Stuttgart.

Gäste:
Dr. Susanne Eisenmann (Stadt Stuttgart, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport)
Dieter Krauß (MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Mitglied der Geschäftsleitung)
Cornelia Klauß (Bundesverband kommunale Filmarbeit, Medienpolitische Sprecherin)
Petra Rühle (Stadtteilkino e.V.)
Andreas Hykade (Trickfilm-Regisseur)

Schallplattenunterhaltung mit Filmmusik
Michael Paukner & Rainer Rupp (Second Hand Records Stuttgart)

via

Aufführung: Zwischenräume am 14. und 15. April

Ich bin in den letzten Wochen so ziemlich täglich bei Proben für unser Sprechprojekt Zwischenräume. Das ist auch der Grund für die Ebbe hier im Blog, denn bin ich nicht bei den Proben, hängen meine Gedanken immer noch bei dem Stück. Am 14. April ist die Premiere des Stücks, am 15. werden wir nochmal auftreten. Es folgen im Laufe des Jahres noch weitere Termine, welche ich dann nochmal bekannt gebe. Jetzt erstmal, worum es geht:

Der Spalt zwischen den Fahrstuhltüren, die Luft zwischen zwei Lippenpaaren, die Stille zwischen den Tönen. Die Welt ist voller Zwischen.

11 StudentInnen der Sprechkunst machen sich auf die Reise inZwischen. Auf die Reise über Wasserfällchen im Schwarzwald, durch den Eiswind auf dem Belchen und in die Klänge unseres eigenen Skeletts.

Ein Zwischenergebnis dieser Reise präsentieren sie mit Gesang, Kalebassen und den Worten des alten Inuit-Märchens „Die Skelettfrau“. Wir wünschen uns von unseren Besuchern, das sie ihren Kopf zu Hause lassen und Ihr Herz und feine Ohren mitbringen.

PREMIERE: Donnerstag 14. April 2011 20 Uhr

Weitere Termine: 15. April, 20 Uhr 2011 im Kammermusiksaal der Musikhochschule Stuttgart.

Studierende des Studiengangs Sprechkunst:
Joscha Bernath, Isabelle Boslé, Irene Fechau, Lena Försch, Lilian Mertz, Fabian Neidhardt, Emily Pfankuch, Kamaldev Singh, Regina Spindler, Christoph Walesch, Johanna Zehendner
Regieassistentin: Susanne Alt
Leitung: Sabine Wandelt-Voigt

EINTRITT FREI!

Ich freue mich über jeden, der an einem der beiden Termine vorbeischauen will :) Nach der Premiere gibt’s dann hier auch wieder regelmäßiger was.

Statisten für morgigen Kurzfilmdreh in Stuttgart gesucht.

Franziska und Esther stehen kurz vor ihrem Abitur und drehen dafür einen Kurzfilm. Da eine meiner Geschichten die Vorlage dafür war, möchte ich den beiden natürlich helfen, wo ich kann.

Für den Dreh am morgigen Samstag in den Straßenbahnwelten Stuttgart werden noch Statisten gesucht.

Wer von euch also morgen Zeit hat und Lust hat, bei dem Kurzfilmdreh dabei zu sein, trifft sich mit uns um 9:30 am Haupteingang des Bahnhof Bad Cannstatt.

Es gibt keine Bezahlung, aber viel Spaß! Vielleicht haben ja ein paar von euch spontan Zeit. Ich freu mich!

Film: Alpha 0.7 – Der Feind in dir.

Logo der Produktion

Logo der Produktion

“Alpha 0.7 – Der Feind in dir” ist im Kern eine sechsteilige TV-Serie um Johanna Berger, deren Leben nach dem Umzug nach Stuttgart und mit Beginn ihres neuen Jobs aus den Fugen gerät. Doch “Alpha 0.7″ ist mehr. Im Internet wird über Blogs, Webseiten und Filme die Welt von 2017 lebendig, die Figuren greifbarer. Das Internet wird zur eigenen Erzählung, mit den Figuren, die man in der TV-Serie erlebt und deren Geschichten auch im Radio im Hörspiel und in unterschiedlichen Formen präsent sind. Und auch im Leben kann einem “Alpha 0.7″ begegnen: Die Band von apollon aus dem Jahr 2017, crash:conspiracy, tritt bereits heute als Act der Zukunft auf, und ihre Musik ist heute schon präsent…

Die Welt von “Alpha 0.7 – Der Feind in dir” ist Fiktion. Doch nicht reine Ausgeburt von Autoren. Die technischen Entwicklungen, die im Erzählkosmos eine Rolle spielen, sind eine Zuspitzung der Erkenntnisse und Möglichkeiten, die schon heute von der Forschung und Industrie realisiert werden. “Alpha 0.7″ ist Fiktion. Doch es ist nicht sicher, dass die beschriebene Welt eine reine Fiktion bleiben wird…

Alpha 0.7 ist eine Produktion des SWR, in jedem positiven und negativem Sinne. Das Thema ist für eine öffentlich-rechtliche Produktion relativ mutig und deshalb schon bemerkenswert. Das Thema ist ja ein ähnliches, wie Little Brother es ist, spannend, es mal aus einer bisschen anderen Sicht zu sehen. Die Umsetzung ist in Ordnung, zumindest die 125 Minuten Langfassung der Serie kann man sich gut zu Gemüte ziehen.

Bericht: Poetry Slam im Keller Klub am 23.01.11

In Crowd Performance

In Crowd Performance

Mein Kopf: Kopfschmerzen. Der Rest des Körpers: Müde. Aber Thomas, seines Zeichens Moderator des Slams im Keller Klub und in der Rosenau Stuttgart, hatte eingeladen zum Slam im Keller Klub. Also Jacke an, Kopfhörer rein und los geht’s zum Keller Klub. Davor ist schon eine große Schlange an Publikum in spe. Kurz Bekannte begrüsst, danach am Rest vorbei und rein in den roten Keller.

Ein ganzer Haufen an alten Bekannten ist an diesem Abend zugegen. Unter anderem sind Tobi Borke, Nikita, Aida und Alex Willrich da und auf der Bühne. Mein Schädel lässt mir zwar keine Ruhe, die stickige Luft macht das auch nicht besser, aber es ist ein krasser Abend. Tolle Texte, viele Lacher, tolle neue Menschen kennengelernt und viele Worte gewechselt.

Dann meine 15/2 Minuten Ruhm: In den Tagen zuvor habe ich es endlich geschafft, Das U-Bahn Seminar auswendig zu lernen, der Keller Klub ist meine Premiere. Ich bin ein bisschen vorsichtig, einerseits, weil ich den Text noch nicht sauber kann, andererseits, weil beim letzten Mal im Keller Klub die Akustik irgendwie nicht wirklich ausgefeilt war. Das Eine kann ich abdämpfen, indem ich Nikita als im Zweifelsfall nötige Souffleuse mein Lesebuch in die Hand drücke. Das Andere kann ich nicht ändern.

Muss ich auch nicht, denn sowohl das Eine als auch das Andere überraschen mich positiv. Die Soundanlage, eigentlich für Gesang, Band und tanzende Menschen ausgelegt, ist diesmal viel besser auf das gesprochene Wort samt sitzender Zuschauer ausgelegt. Und trotz der langsam beginnenden Schmerzen im Halsbereich, des Schleiers aus Schmerzen im Kopf und der Müdigkeit komme ich ganz gut durch den Text.

Drei Stunden nach Ende des Spektakels liege sich mit Schüttelfrost im Bett und für den Rest der Woche flach, aber: Es hat sich gelohnt!

Danke an Aida für das Bild. Bis zum nächsten Mal, die Damen und Herren.

Poetry: Slam auf der Couch am Donnerstag im Filmhaus Stuttgart

Ich zitiere:

Liebe Kunstsachverständige

Ich wollte euch wie immer zum Slam auf der Couch einladen, dem kleinen Poetry-Slam für einen gemütlichen und frischen Donnerstag.

Und zwar am Donnerstag, 10.02.2011,
wieder im alten Filmhaus in Stuttgart (Friedrichstr. 23)
Beginn ist 19:30 Uhr

Vielleicht fällt euch auf, dass der Slam diesmal eine Woche früher stattfindet.
Das liegt daran, dass ich in Kürze für Goethe nach Russland aufbreche.
Genauer gesagt habe ich einen Auftritt in Stalingrad (kein Witz).

Also habe ich den Slam auf der Couch vorverlegt, um noch ein paar positive Vibes einzusammeln, gegen das Heimweh auf der Fahrt.

Nun aber zum Programm am Donnerstag.

Unter Anderen zu sehen sind:

Bence, ein authentischer Stuttgarter Revoluzzer mit sehr schönen, gereimten Texten mit einer Menge Herz

Katharina Mock aus Tübingen. Sie ist mir bei der Lesebühne in Tübingen mit ihrem wahnwitzigen Humor aufgefallen. Ich bin sehr gespannt und freu mich, dass sie kommt.

Markus Heller, unser Couch-Slam-Veteran aus Ditzingen, stattet unserer Bühne endlich mal wieder einen Besuch ab. Er hat neue Texte am Start. Ich bin ganz Ohr.

Faby Neidhardt kennen sicher viele. Er tummelt sich gerade verstärkt auf den Lese- und Slambühnen der Gegend. Diesmal hat er ein Experiment ins Auge gefasst: Er kommt mit seiner Schreibmaschine und wird live beim Slam einen Text verfassen. Zumindest hat er das angekündigt und es hört sich auf jeden Fall gut an.

Matthias Grabow. Der Stuttgarter Autor hat so eine wunderbare, wahre Sicht auf die Welt und einen so guten Stil, dass es mich jedes mal von den Socken haut. Er hat gerade frisch ein Buch rausgebracht und wir werden ihm auf den Zahn fühlen, was es damit auf sich hat.

Als musikalischen Gast begrüßen wir Ty, den Gründer des Slams auf der Couch und einem der wenigen realen HipHop-Künstler, die noch die Tugenden aus der Blütezeit des deutschen Raps hoch halten. Gute Reime, eine vernünftige Haltung und eine Musik, die von ihrem Inhalt lebt und nicht von ihrem Image.

So ihr Lieben. Wir sehen uns am Donnerstag. Ich freue mich sehr auf euch!

Nikita Gorbunov

Bericht: Free Hugs am Weltknuddeltag

Die neuen Free Hugs Schilder von @lecule

Die neuen Free Hugs Schilder von @lecule

Die Geschichte dazu ist folgende. Am Donnerstag nachmittag blinkt hier ein Fenster auf und folgende Kommunikation zwischen einer Freundin und mir findet statt Continue reading

Bericht: 1. Platz beim Slam auf der Couch am 16.12.10

mein Eichenblatt

mein Eichenblatt

Bevor es heute Abend auf den nächsten Slam geht, kurz ein Bericht über den Slam auf der Couch im Filmhaus in Stuttgart. Tino, unter anderem auch selbst Slammer, war diesmal mit Halina als Musikerduo zu Gast. Mit Mundtrompete, Gesang und Looper machen die beiden unglaublich gute Musik. Wenn alles gut läuft, gibt es von dem Abend einen Mitschnitt, vielleicht kann ich euch ein bisschen der Musik präsentieren.

Nikita war wieder charmanter Moderator, als weitere Slammer waren Gebull, Bence, Aida, Birk und ein Newcomer Team, deren Namen “Der Naziwerwolf und der Ameisenimperator”. Glaube ich.

Das besondere beim Slam auf der Couch, oder auch Wortwahlslam, wie er früher hieß, ist das Aufweichen der “offiziellen Regeln”. Nikita interviewt jeden Teilnehmer mit drei kurzen fragen, bevor er auf die Bühne darf. Ich lese “Unhörbare Melodie“. Nachdem alle sechs Slammer dran waren, klatscht das Publikum Birk und mich ins Finale.

Aber so leicht dürfen wir da nicht unsere Zeit absprechen. Sondern wir müssen um unsere Textminuten spielen, in dem wir einen Dialog improvisieren müssen. Der Dialogpartner ist Domian, Nikita spielt immer wieder die Antworten ein. Das Publikum entscheidet, welcher Dialog besser ist und gibt mir damit drei Extraminuten im Finale. Insgesamt reicht mir die Zeit für “Die Sache mit dem Schwärmen.” und “Die Sache mit dem Rauchen.“.

Und die Texte reichen für den Sieg! Schönes Ding :) Heute geht’s gleich weiter mit dem Slam im Komma, in Esslingen. 20 Uhr geht’s los. Eintritt kostet es.

Morgen ist dann Lesebühne, wieder im Filmhaus um 16:00 Uhr. Das wird eine gemütliche Runde und ich freue mich auf euer kommen.

PS: Der Gewinn war übrigens das oben zu sehende Eichenblatt. eiche ist eine Untergrundgruppe aus Stuttgarrt und wurde als Pendant zu Banksy genannt. Auch ein schönes Ding! Nun aber, bis später und bis morgen!

Poetry: Slam, Slam, Lesebühne. In Stuttgart, Esslingen und Stuttgart. Am Wochenende.

Es geht wieder auf die Bretter, die wir Welt nennen. (Na, aus welchem Text ist dies ein Zitat?)

Die Slam-Couch

Die Slam-Couch

16.12.10 19:30 – Wortwahl Slam im Filmhaus Stuttgart

Auch bekannt als Slam auf der Couch. Ein kleiner Slam mit Ausnahmeregeln, welcher jedes Mal viel viel Spaß macht. Eintritt ist, soviel du geben willst. Wir freuen uns auf den ganzen Besuch. Kommt zuhauf, Leute!

18.12.10 20:00 – Esslinger Slam im Komma

Ein ein bisschen größerer Slam, welcher auch Eintritt kostet, ich aber derzeit vergessen habe, wieviel. Hier kommen eh viele Leute, ihr dürft aber dennoch sehr gerne kommen.

19.12.10 16:00 – Lesebühne im Filmhaus Stuttgart.

Kein Slam, kein Wettbewerb, kein Druck. Andere Texte, gemütliche Atmosphäre. Über Eintrittspreise habe ich noch keine Informationen. Am selben Abend ist noch Poetry Slam im Keller Klub, da wollen wir danach noch hinpilgern.

Ich bin da und ich find’s toll! Ihr auch?

Wochenende: Gregorius, der gute Sünder

Eine Handschrift des Gregorius aus dem 2. Viertel des 14. Jahrhunderts.

Eine Handschrift des Gregorius aus dem 2. Viertel des 14. Jahrhunderts.

Gregorius
der gute Sünder

Szenische Erzählung von Hartmann von Aue
in neuhochdeutscher und mittelhochdeutscher Sprache

Eine Produktion des
„Studio für Sprechkunst“

Regie: Ulrike Maier-Hillenbrand
Dramaturgie: Christian Hörburger
Musikalische Einstudierung: Frank Wörner
SprecherInnen: Susanne Alt, Mirjam Dienst,
Anna Greiter, Fabian Neidhardt, Mario Pitz,
Kamaldev Singh, Melanie Wirtz,
Jan Carlos Wittmer, Daniel Zinnöcker

Freitag, 19. November 2010
19 Uhr
Kammermusiksaal, Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart

Eintritt frei.

Bericht: Poetry Slam Keller Klub am 17.10.

Warum wir alle zu Boden schauen, weiß ich nicht mehr. Foto: Robert Böing / kulturpegel.de

Warum wir alle zu Boden schauen, weiß ich nicht mehr. Foto: Robert Böing / kulturpegel.de

So langsam nähern wir uns von den Berichten wieder der Jetzt-Zeit. Leider bleiben die Rezensionen deshalb ein wenig auf der Strecke, aber das holen wir nach! Jetzt erstmal:

Sonntag. Keller Klub. Schon knapp ne halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn ist der Klub voll. Keiner kommt mehr rein. Vor all den dicht gedrängt sitzenden und stehenden Menschen steht ein Sofa samt Tischchen und Lampe in der linken Ecke der Bühne. Daneben, einsam, ein Mikrofon auf seinem Ständer. Continue reading