„Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen“ im Fernsehen.

Schöne Umstände sind das. Diesntag war ich in Karlsruhe auf der Bento.dühne. Alte Freunde und interessante Menschen getroffen. Und neben ein bisschen Straßenpoesie stelle ich dort auch „Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen“ vor und erzähle vom Veröffentlichungstermin und lese die ersten zwei Seiten vor. Und der SWR steht mit der Kamera daneben und filmt mit.

Ausschnitte der Aufnahmen sind in „Sprachartisten – Eine Reportage von den Literaturtagen, Karlsruhe“ vom SWR verwendet worden.

Film: Alpha 0.7 – Der Feind in dir.

Logo der Produktion
Logo der Produktion

„Alpha 0.7 – Der Feind in dir“ ist im Kern eine sechsteilige TV-Serie um Johanna Berger, deren Leben nach dem Umzug nach Stuttgart und mit Beginn ihres neuen Jobs aus den Fugen gerät. Doch „Alpha 0.7“ ist mehr. Im Internet wird über Blogs, Webseiten und Filme die Welt von 2017 lebendig, die Figuren greifbarer. Das Internet wird zur eigenen Erzählung, mit den Figuren, die man in der TV-Serie erlebt und deren Geschichten auch im Radio im Hörspiel und in unterschiedlichen Formen präsent sind. Und auch im Leben kann einem „Alpha 0.7“ begegnen: Die Band von apollon aus dem Jahr 2017, crash:conspiracy, tritt bereits heute als Act der Zukunft auf, und ihre Musik ist heute schon präsent…

Die Welt von „Alpha 0.7 – Der Feind in dir“ ist Fiktion. Doch nicht reine Ausgeburt von Autoren. Die technischen Entwicklungen, die im Erzählkosmos eine Rolle spielen, sind eine Zuspitzung der Erkenntnisse und Möglichkeiten, die schon heute von der Forschung und Industrie realisiert werden. „Alpha 0.7“ ist Fiktion. Doch es ist nicht sicher, dass die beschriebene Welt eine reine Fiktion bleiben wird…

Alpha 0.7 ist eine Produktion des SWR, in jedem positiven und negativem Sinne. Das Thema ist für eine öffentlich-rechtliche Produktion relativ mutig und deshalb schon bemerkenswert. Das Thema ist ja ein ähnliches, wie Little Brother es ist, spannend, es mal aus einer bisschen anderen Sicht zu sehen. Die Umsetzung ist in Ordnung, zumindest die 125 Minuten Langfassung der Serie kann man sich gut zu Gemüte ziehen.