Schuhe: Mahabis.

tl;dr: Geile Idee, schlecht umgesetzt, beschissen verarbeitet. Für das Geld lieber was anderes kaufen.

Das Problem, wenn man einmal auf eine Werbeanzeige bei Facebook klickt: Man bekommt das Produkt immer und immer wieder angezeigt. So ging’s mir mit den Mahabis. Ich war sowieso auf der Suche nach Hausschuhen und mochte den Style der Mahabis, wie auch die Produktion in Portugal und diese beiden einzigartigen Funktionen:

Einerseits haben die Schuhe hinten diese Lasche aus Neopren, die es erlaubt, sowohl in die Schuhe reinzurutschen und rumzulaufen, als auch die Lasche umzuklappen, sodass sie fester am Fuß sitzen. Andererseits kann man austauschbare Sohlen anklicken und somit aus den Hausschuhen Schuhe für draußen machen.

Nachdem mir die Anzeige also oft genug angezeigt wurde, habe ich sie mir gekauft. Die Classic, weil ich ja Hausschuhe will. Sie kommen in einer schönen Box, insgesamt wird sehr viel wert auf Design gelegt. Erstmal fühlt sich alles hochwertig an. Die Schuhe sind warm und bequem und ich habe sie gern an den Füßen. Leider endet damit alles, was ich positives sagen kann.

Natürlich probiere ich direkt die Extrasohle aus, bei mir in Türkis. Kann man sich bei der Bestellung aussuchen. Leider passen sie nicht so, wie sie sollen, sehen nicht so gut aus, wie auf den Bildern und vor allem: Sie sind unbequem. All die Bequemlichkeit, die die Schuhe ohne die Sohlen haben, ist weg. Man kann nicht lange in den Sohlen laufen ohne Schmerzen und das Gefühl zu haben, dass sie gleich vom Schuh fliegen.

Die Lasche hinten ist zwar ziemlich cool, weil sie genau das tut, was sie soll. Aber das Neopren fühlt sich komisch an und ist qualitativ scheiße. Und es sieht auch irgendwie rangepappt aus. Selbst der Schuster fragte mich danach.

Zum Schuster musste ich etwa sechs Wochen, nachdem ich die erste Lieferung bekommen habe. Weil am sich am zweiten Tag die Gummisohle des ersten Schuhs löst. Die, die sich nicht lösen sollte. Ich schreibe eine Mail an Mahabis, der ziemlich schnell reagiert und mir sagt, dass das eine schlechte Lieferung war. Na klar. Aber zumindest bekomme ich ein zweites Paar geschickt. Ich ärgere und freue mich und warte wieder knapp eine Woche, bis dieses Paar da ist. Schwarze Sohlen diesmal, die aber genauso unpassend und unbequem sind, wie die anderen. Dieses Paar hält etwa eine Woche, dann löst sich auch an diesen Schuhen die Sohle.

Ich also wieder eine Mail an Mahabis, die erst ein paar Tage nicht reagieren und mir dann schreiben, dass es ihnen wirklich leid tut und sie schicken mir als Wiedergutmachung ein paar aus der Sommer Edition. Ich antworte, dass ich mich ja freue, aber das auch Dauer keine Lösung ist, jede Woche ein neues Paar zugeschickt zu bekommen, dass ich dann sowieso nicht tragen kann, weil es gleich kaputt geht. Und ich die Sommer Edition gar nicht will, ich habe ja die anderen bestellt.

Daraufhin kommt eine patzige Antwort, (paraphrasiert:) dass die Sommer Edition (zumindest zum damaligen Preis) ja ein Upgrade ist und ich mich gefälligst freuen soll. Die Schuhe kommen irgendwann an und halten nur ein wenig länger, als die Classic. Nachdem ich mich wieder bei Mahabis melde, kommt keine Antwort mehr. Und ich bin damit nicht alleine. Einer Bekannten ging es auch so, Sohle ab und neue bekommen. Sie ist ansonsten vollkommen zufrieden, ich kann das nicht sagen.

Ich bin zum Schuster, der mir die Sohlen angeklebt hat. Diese halten seit knapp 9 Monaten. Ich trage sie jeden Tag. Die anklickbaren Sohlen nutze ich nie. Wie gesagt, ich mag das Design und die Ideen, die Umsetzung ist aber schlecht und die Verarbeitung richtig scheiße, wie auch die Kommunikation mit Kunden. Wenn man sie mag und weiß, worauf man sich einlässt, ist das okay. Empfehlen kann ich sie aber nicht. Wenn es jemand probieren will, empfehle ich, diese bei Amazon zu kaufen, da hat man auf jeden Fall weniger Stress mit der Rückgabe.

Transparenzbericht: Ich habe einen Presserabatt von 15% bekommen. Jeder, der sich für den Newsletter anmeldet, bekommt 10% Rabatt. Und ich hatte mit der Pressestelle Kontakt, was die Korrespondenz und die Reaktionen der Firma beeinfluss haben könnte. Aber dann will ich da nicht als ’normaler Kunde‘ kaufen.

 

Test: Beyerdynamic Custom One Pro vs. Custom Street

Dann testen wir mal, was die Custom Serie von Beyerdynamic so kann. #headphones #customonepro #customstreet

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Seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken über das beste Equipment für’s Unterwegs sein. Hier sind meine bisherigen Erfahrungen, was Kopfhörer angeht.

Kopfhörer sind so eine Sache. Manchmal nutze ich monatelang keine, weil ich meine Zeit unterwegs mit lesen, schreiben, kommunizieren und denken fülle. Dann fällt mir ein Hörbuch oder ein Podcast in die Hände und dann laufe ich wieder mit den Dingern durch die Gegend. Lange Zeit hatte ich die AKG K518 LE, mehrmals und in verschiedenen Farben. Einerseits waren die Kopfhörer extrem gut, was die Soundqualität für den Preis anging. Andererseits waren es On Ear-Kopfhörer, die sich extrem eng an den Kopf gelegt haben und daher nach ein paar Stunden extrem weh getan haben. Und sie hatten eine Sollbruchstelle am Klinkenstecker, zweimal habe ich sie deshalb zurückgeschickt und neue bekommen, beim dritten Mal war ich knapp hinter der Garantiezeit und AKG kennt keine Kulanz, selbst bei diesem offensichtlich bekanntem Konstruktionsfehler. Also mussten neue Kopfhörer her. Mit In Ear Kopfhörern kann ich nichts anfangen, ich will welche, die meine Ohren umschließen. Nach den alten Erfahrungen wollte ich welche mit austauschbarem Kabel und warum nicht diesmal welche von einer deutschen Firma. Schnell war ich bei Beyerdynamic. Die Firma hat jahrzehntelange Erfahrung mit Mikrofonen und Kopfhörern, die größtenteils immer noch in Süddeutschland produziert werden.

Den Schritt von Studiokopfhörern zu portablen Kopfhörern hat die Firma erst vor kurzem vollzogen und in Sachen Stil holt sie gerade in großen Schritten auf, wobei sie einen gewissen Retrocharme beibehält.  Dafür ist fast jedes Teil der Kopfhörer nachbestellbar, hier geht es immer noch darum, nachhaltige Produkte zu produzieren.

Relativ neu ist die Custom-Serie, die auf die urbane, sehr auf das Aussehen bedachte Zielgruppe abzielt. Nun aber die Frage, will ich die On Ear „Street“ oder die Over Ear „One Pro“? Musste ich probieren.

Die One Pro sind Ohrensofas, die sich um die Ohren legen und die Außenwelt auf Distanz halten. Sie haben einen warmen Klang und eine mechanische Bassregulierung, die ich kaum verwende, weil fast nur Sprache darauf höre. Die Kopfhörer sind extrem bequem, mittlerweile benutze ich sie auch beim Radio und auch auf dem Heimweg und meine Ohren werden nicht eingeklemmt oder schmerzen. Das schaffen auch nicht die Sennheiser, die ich sonst verwende.
Aber die Größe ist auch das Manko. Wenn die Kopfhörer um den Hals liegen, kann ich den Kopf kaum drehen, weil sie so groß sind. Im Rucksack nehmen sie extrem viel Platz weg, faltbar sind sie auch nicht.

Die Custom Street sind für die Straße gedacht: Faltbar, mit beigeliefertem Case und der Möglichkeit, an die Kopfhörer per Klinkenstecker einen weiteren Kopfhörer anzustecken. Klangmäßig sind sie nicht ganz so warm wie der große Bruder, aber immer noch sehr gut. Dafür halten sie die Umwelt nicht ganz so ab.

Aber nach ein paar Tagen mit diesen muss ich sagen: Obwohl sie genau das eine Manko der One Pro ausgleichen und flexibler sind, ist mir der große Bruder lieber. Unter anderem spielt eine Rolle, dass die One Pro in Deutschland produziert werden und die Street in China.

Aber am besten testet ihr selbst aus, was euch lieber ist und welche euch mehr taugen. Beides sind gute Kopfhörer, die in vorbildlichen Kartonverpackungen kommen und für ihre Qualität preislich sehr fair sind. Ich nehme die Größe in Kauf, wenn ich dafür den Komfort bekomme. Achja, der Unterschied zwischen den Custom One Pro und den Custom One Pro Plus ist nur, dass bei letzterem mehr Zubehör dabei ist, hauptsächlich Individualisierungsmaterial.

Beyerdynamic hat mir für den Test die Custom Street leihweise zur Verfügung gestellt.

Equipment für’s Unterwegs sein: Der pinqponq Cubiq Large DLX Rucksack

Seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken über das beste Equipment für’s Unterwegs sein. Einer der wichtigsten Gegenstände beim Unterwegs sein ist der Rucksack. Muss er doch alles aufnehmen. Und eigentlich sollte an dieser Stelle die Historie meiner Rucksäcke stehen, die ich im Lauf meines Lebens hatte und nach welchen Entscheidungen die jeweils nächsten Rucksäcke kamen. Weil das aber so lang wurde, wurde daraus ein eigener Post. Wo dieser endet, fängt dieser an.

Im Laufe meiner Rucksäcke haben sich gewisse Must-Haves herausgebildet, Sachen, die ein Rucksack für mich haben muss:

  • Er muss groß genug sein. Ich bin oft über weite Strecken unterwegs, genauso auch oft über mehrere Tage. Mein Rucksack ist fast immer voll mit Sachen. Deshalb brauche ich genug Platz, auch wenn ich mit wirklich minimaler Ausrüstung auskomme. Aber gleichzeitig:
  • Er muss dennoch kompakt sein. Ich halte nichts davon, mehrere Rucksäcke zu haben, für verschiedene Einsätze einen. Ich will einen haben, den ich immer dabei habe. Er muss also viel Platz haben, aber darf kein Rucksack sein, den ich nicht einfach so überall mitnehmen kann. Ein wenig paradox, ich weiß.
  • Die unterschiedlichen Inhalte müssen gut erreichbar sein. Ich will ebensogut an das Notebook rankommen, das nah am Rückenpolster liegt, wie ich an das Ladegerät rankommen will, das aus irgendeinem Grund immer nach unten rutscht.
  • Er muss ein äußeres Fach für eine Trinkflasche haben. Die Flasche nutze ich sehr oft. Ich will dafür nicht den Rucksack absetzen und öffnen müssen.
  • Er muss mindestens ein weiteres separates Fach für den Geldbeutel haben. Ich will ebenso schnell an den Geldbeutel kommen. Und öfter noch: Ich will mit einem Griff feststellen können, ob er noch da ist.
  • Er muss wasserdicht sein. Ich schreibe. Entweder mit Tinte auf Papier oder auf Computern. Beides verträgt sich nicht mit Wasser. Für meinen letzten Rucksack habe ich extra eine Hülle gekauft. Aber das ist ganz schön stressig.
  • Er muss bequem sein. Ich trage den Rucksack oft und viel. Schön und gut, wenn er gut aussieht. Ist mir aber bei weitem nicht so wichtig, wie sein Tragekomfort.

Ich nähere mich mit jedem Rucksack an diese Liste an. Der letzte, ein Jansport Watchtower war schon nah dran. Aber einerseits war er nicht wasserdicht, andererseits kommt man immer echt schlecht an dieses Ladegerät, das immer nach unten rutscht. Dafür muss ich den gesamten Rucksack ausräumen. Kennt ihr das? Ihr sitzt in der Bahn und drückt dem Freund neben euch den halben Inhalt in die Hand, „Halt mal kurz“, um an dieses eine Ding ganz unten zu kommen. Ärgerlich.

Und dann habe ich den Cubiq Large DLX von pinqponq entdeckt. Ich kannte die Firma nicht und habe auch diesen Rucksack noch nie gesehen, obwohl ich ja aktiv nach dem noch besseren Rucksack Ausschau halte. Das Team bei pinqponq ist superfreundlich, sie haben mir einen ihrer Cubiq Large zur Verfügung gestellt, damit ich ihn ausführlich testen kann. Der Cubiq Large ist einer von mittlerweile neun verschiedenen Modellen, die pinqponq anbietet, von Handtaschen über Rucksäcke bis hin zu großen Sporttaschen bekommt man alles. Übrigens, pinqponq ist eine junge Firma, die in Köln sitzt. Seit 2014 produzieren die Mädels und Jungs Taschen und Rucksäcke, mit dem Anspruch, sie nicht nicht nur funktional, sondern auch schön und nachhaltig zu machen.

Wir finden es wichtig, dass wir nichts auf Kosten der Welt und Anderer tun. Unsere Produkte sind daher aus 100% PET-recycleten Stoffen und unsere Produzenten bewusst, aufgrund ihrer sozialen Kriterien und ihrer hoher Produktionssicherheit, hin ausgewählt.

Damit glauben wir, euch und uns das Leben verschönern und erleichtern zu können.

Die about-Seite von pinqponq

Gräbt man ein wenig im Impressum, kommt raus, dass pinqponq eine von sieben Unterfirmen der Firma fond of bags ist, die quasi Rucksäcke und Taschen für jede Zielgruppe anbieten und für jede Zielgruppe gibt es eine eigene Marke. pinqponq zielt auf den urbanen, nachhaltigen und irgendwo auch hippen Menschen, zu denen ich dann wohl auch gehöre.

Der erste Unterschied zu meinen anderen Rucksäcken war schon das Paket, in dem er kam, ein Umzugskarton. Im Gegensatz zu meinen anderen Rucksäcken ist der Cubiq so starr, dass er auch im leeren Zustand nicht zusammenfällt. Also muss die Verpackung genauso groß sein. Als ich ihn dann auspacke und den Leuten um mich herum zeige, ist die erste Reaktion von fast allen, „Boah, ist der schön.“ Das stand nie auf meiner Liste und ich habe eine ziemlich schwache Ausprägung für Ästhetik, aber der Rucksack ist wirklich schön. nicht nur von seinen Farben, sondern auch, wie er dasteht. Man sieht ihn gerne an.

Aber mir geht es um die inneren Werte, also wird flott umgepackt. Was mir in diesem Moment schwant und die Zahlen dann bestätigen, obwohl er einigermaßen massiv und groß daherkommt, ist er volumenmäßig sogar kleiner, als mein Vorgänger. Der Jansport hat ein Volumen von 29 Litern, der Cubiq Large fasst „nur“ 24 Liter. Für einen Moment war ich mir nicht sicher, ob ich nicht doch den noch größeren Bruder hätte nehmen sollen, den Cubiq T-Rex. Wie sich diese Sorge erledigt, dazu kommen wir noch.

Erstmal ein paar Fakten zu der Cubiq Serie und den verschiedenen Modellen. Derzeit bietet pinqponq zwei Serien an, die Sleeq und die Cubiq. Während die Sleex nahe an das kommen, was man gemeinhin als Rucksäcke kennt, bieten die Cubiq eine recht eckige Form und eben diese geniale Möglichkeit, den Rucksack fast komplett zu öffnen. Es gibt auch noch eine Sporttasche, eine Handtasche und eine Schultertasche, aber ich bin vor allem von den Rucksäcken begeistert. Diesen gibt es in Small (Klein), Large (Groß) und T-Rex (Riesig) und jeweils in vielen fancy Farben. Den Small und den Large gibt es dann noch in der DLX-Version. DLX steht für Deluxe und bedeutet, der Rucksack an ein paar Stellen Verstärkungen aus Leder und Metall. Der Cubiq Large DLX in Grau steht neben mir.

Es gibt ein großes Hauptfach, darin ein Laptopfach für Laptops bis 15″. Am Laptopfach sind zwei schmalere Fächer, die Blätter und Hefte im DIN A4 Format aufnehmen, oder auch noch ein Tablet, ohne dass man mit dem Laptop ins Gehege kommt. Dann gibt es auch noch eine innere und ein äußere Fronttasche plus ein paar kleinere Fächer und Stiftschlaufen. An der linken Seite ist ein offenes Fach, perfekt für eine Flasche, auf der rechten Seite ein Fach mit Reisverschluss, das man gut für Geldbeutel nutzen kann. Ganz vorne gibt es zwei Schlaufen, für Skateboards beispielsweise. Und dann, ganz unten, ein extra Bodenfach, an das man auch nur von unten gelangen kann. Laut Webseite für Kabel und Ladegeräte.

Ansonsten hat der Rucksack sowohl vorne, als auch hinten kleine Reflektorstreifen und am Boden eine Plastikverstärkung, damit der Rucksack fast immer auch von allein stehen bleibt.

Auf dem Waschzettel im Inneren des Rucksacks steht übrigens unter anderem „100% Polyester“ und „Made in Vietnam“, was zwar in einer Art die Wahrheit ist, aber ein schlechteres Licht auf die Sache wirft, als es sollte. Denn die 100% Polyester sind zu 100% recycelte PET-Flaschen. Und zwar wird in Vietnam produziert, aber nicht irgendwo:

Wir haben uns ganz bewusst für Vietnam und unsere dortigen Produzenten entschieden. Denn sie schaffen Arbeitsbedingungen, die die vorgegebenen gesetzlichen Standards sogar übertreffen: Geregelte Arbeitszeiten, regelmäßig eingeplante Pausen, ein eigener Fußballplatz sowie eine Betriebskantine gehören zum Arbeitsalltag bei unseren Produzenten dazu.

Über die Produktion.

Fred aus dem fond of bags-Team sagte mir, demnächst gibt es einen Relaunch der Seite (Siehe Nachtrag vom 12.11.15 am Ende des Artikels) und einen ersten Vor-Ort-Bericht aus Vietnam, damit wir nicht nur das Wort haben, dass es dort mit guten Dingen zugeht.

Jetzt habe ich den Rucksack ein paar Wochen in Benutzung und habe so ziemlich alles mit dem Rucksack gemacht, was ich mit Rucksäcken so mache. Hab‘ ihn mit nach Polen genommen, war auf Festivals und bin durch heftigen Regenschauer gelaufen und ich bin ziemlich zufrieden mit dem Cubiq Large.

Ich habe bisher keinen besseren Rucksack für meine Bedürfnisse gefunden. Durch die Reißverschlüsse komme ich sowohl an meine Dokumente und den Laptop, aber auch an die Sachen, die tiefer im Rucksack sind. Und das krasse ist, selbst wenn er volumenmäßig kleiner ist, als der Jansport, kann ich diesen hier dadurch, dass ich ihn ganz öffnen kann, besser packen! Zusätzlich ist er bisher tatsächlich wasserdicht, was durch den Regen laufen wieder um einiges spaßiger macht. Ziemlich nützlich ist auch das untere Fach, dort habe ich mein Notizbuch und Sachen, die sonst irgendwo im großen Fach versinken.

Aber es gibt auch ein paar Sachen, die noch besser sein könnten. Bis auf die Seitentasche für Geldbeutel und für die Flasche nutze ich die Extrafächer nicht. Die Reißverschlüsse sind schon im Normalzustand sehr straff und durch die Nähung schwer zu öffnen, sobald aber ein wenig mehr Zeug im Hauptfach ist, kann man den Inhalt der kleinen Taschen kaum entnehmen. Dazu kommt, dass die Fächer an der Front ganz komisch mit dem Öffnungssystem kollidieren. Wenn in den Fächern etwas drin ist, kann man den Rucksack nicht mehr ganz öffnen, weil das dagegen spannt. Und dann noch Kritik auf höchstem Niveau: Das Seitenfach für die Flasche an der Seite ist nicht ganz so tief, wie es sein könnte. Ich habe immer wieder Angst, dass mir die Flasche irgendwann rausrutscht. Und der Tragegriff fällt immer wieder zwischen den Rücken und den Rucksack. Kennt ihr das Gefühl, wenn die Kapuze zwischen Rucksack und Rücken klemmt? So fühlt sich das dann an. Kann immer schnell beheben, indem man den Tragegriff da rausholt, nervt aber dennoch.

Wie mit vielen Sachen gewöhnt man sich an die Sachen, die nicht funktionieren. Ich brauche die Extrafächer nicht. Und die Stiftfächer habe ich noch nie verwendet. Alles in Allem ist der Cubiq Large trotzdem der beste Rucksack, den ich bisher hatte. Er ist bequem, sieht gut aus und erfüllt seine Aufgabe bisher besser, als jeder andere Rucksack. Und da bald eine neue Kollektion rauskommt, habe ich Hoffnung, dass diese Kinderkrankheiten ausgemerzt sein könnten.

Danke an das Team von pinqponq für den zur Verfügung gestellten Rucksack. Habt ihr noch Fragen? Demnächst gibt es noch ein Interview mit dem Team und ich nehme eure Fragen gerne mit.

Nachtrag 12.11.15:

Wie angekündigt hat pinqponq ihre Seite neu gemacht hat und auf das Modelljahr 2016 eingestellt hat. Dabei ist alles noch bunter geworden, als es vorher noch war. Und auch die Produkte sind neu. Cubiq heißt nun Cubik und es scheint, ich bin nicht der Einzige, der die angesprochenen Probleme mit dem Cubiq hatte, denn der Cubik ist nun in vielen Punkten genau dort nachgebessert worden: Die Fächer an der Front sind verschwunden, die Stiftschlaufen im Inneren auch.

Die Infoseiten sind von der pinqpong-Seite zur FOND OF BAGS Seite gewandert, dort ist auch der Film über den Besuch der Produktionsstätten in Vietnam zu finden.

 

 

Nokia Lumia: Alle Google Kontakte und Kalenderdaten sehen.

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der dritte. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Die Probleme letztes Mal waren:

Irgendwie werden mir bei vielen Google Kontakten keine Nummern angezeigt. Und der Google Kalender syncronisiert nur den Hauptkalender, nicht die Nebenkalender.

Wenn man von Android kommt / wechselt, dann liegen normalerweise alle Daten bei Google. Man gewöhnt sich im Laufe der Zeit ganz gut an die Google Kontakte und den Google Kalender. Beides wird beim ersten Mal nur fragmentarisch syncronisiert. Aber die Probleme haben sich gelöst! Hier die Lösungen:

  1. Wie man alle seine Google Kalender in sein Windows Phone bekommt: Lustigerweise habe ich die Lösung dafür gefunden und kurz darauf hat Patrick sie in den Kommentaren unter dem letzten Artikel hinterlassen. Und da er das ziemlich gut auf den Punkt bringt, zitiere ich ihn einfach:

    Geh mal mit dem Lumia auf die Website m.google.com/sync (Update vom 11.01.2013: Die Url hat sich geändert, mittlerweile muss man auf google.com/calendar/syncselect ). Da mit Deinem Google Account einloggen (falls die Meldung “Gerät nicht unterstützt” erscheint, Sprache auf Englisch wechseln). Dann kannst Du alle Kalender anwählen, welche Du synchronisieren möchtest (na ja, ich glaube es gibt ein Limit von 20 oder so Kalendern, aber das sollte eigentlich reichen). Die Einstellungen speichern, auf dem Handy einen neuen Sync des Google Kontos durchführen und voila… da sind alle Deine Kalender!

    Genauso funktionierts. Man kann sogar beim Termin erstellen auf dem Lumia einstellen, für welchen Kalender er sein soll. Genauso, wie man es bei Android gewohnt ist. Nur schöner.
  2. Wie man alle Nummern der Google Kontakte bei Windows Phone angezeigt bekommt: Android ist es egal unter welchen Feldern die Nummern in den Kontakten abgespeichert werden, es werden einfach alle angezeigt. Windows Phone aber zeigt nur die richtig sortierten Nummern an. Heißt: Nach dem ersten snycronisieren fehlten bei vielen Kontakten bei mir alle Nummern. Nach einer kurzen Panikphase sah ich, dass sie bei Google noch da sind. Und dann probierte ich ein bisschen rum und fand heraus: Sind die Nummern richtig beschriftet, (was sich bei Google mit ein paar Klicks leicht einrichten lässt), dann werden sie auch angezeigt. Anscheinend gibt es manchmal ein paar Probleme mit der Anzal der Nummern pro Kontakt, das muss ich noch austesten. Ich muss nämlich selbst noch alles ordnen. Achja und erneut mit Google syncronisieren funktioniert übrigens über die Mailfunktion. Einfach den Googlemailaccount öffnen und aus synchronisieren drücken.

Nokia Lumia: Micro-SIM, Google Kalender und das kaputte Ladegerät

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der zweite. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Miro-Sim selber bauen

Während das Lumia lud, kümmerte ich mich um die Micro-SIM. Mit dem iPhone 4 wurde damals das erste populäre Gerät vorgestellt, dass diese noch kleinere Sim-Karte nutzte. Tatsächlich ist der Chip auf beiden Karten fast der gleiche, deshalb ist es möglich, alte Karten zuzuschneiden. Kann aber auch schiefgehen. Ich bin seit Jahren Kunde bei eplus. Dort könnte ich mir eine Micro-SIM bestellen, die dann auch sicher funktioniert. Kostet aber 15 Euro. Dann bin ich in einen Handyladen und habe gefragt, ob sie mir meine alte Karte zuschneiden könnten. Könnten sie, kostest 5 Euro. Ohne Gewähr, dass sie danach funktioniert. Na, dann kann ich das auch selbst probieren. Also suche ich mir eine Anleitung und schneide los. Mit den Hintergedanken, im Zweifelsfall für die nächsten Tage, bis eine neue Karte da ist, handylos zu sein. Bisschen dumm, weil es am nächsten Morgen zu einem Slam nach Baden-Baden geht. Dafür sollte man in Kontakt mit verschiedenen Leuten sein. Dann liegt irgendwann diese kleine Karte auf dem Tisch, die Ränder des Chips schon definitiv angeschnitten. Mit zitternden Händen in den kleinen Schlitten für die Sim-Karte geschoben. Das Phone angemacht. Nokia Lumia: Micro-SIM, Google Kalender und das kaputte Ladegerät weiterlesen

Bye Bye HTC Desire. Hello Nokia Lumia 800.

 

Erklärung: Die Mitmach-Marketingfirma trnd überliess mir ein Nokia Lumia 800, um es auf Herz und Nieren zu testen und meine ehrliche Meinung drüber weiterzugeben. Dieses wird in mehreren Beiträgen geschehen. Dies ist der erste. Beiträge anderer Tester gibt es hier.

Rund anderthalb Jahre habe ich mit meinem HTC Desire verbracht. War eine tolle Zeit, aber die Smartphonegenerationen und Neuerungen kommen so schnell, dass es mich immer wieder in den Fingern juckt, etwas neues anzuschaffen. trnd hat mir die Entscheidung abgenommen und mir ein Nokia Lumia 800 zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug teste und bewerte ich und gebe meine Meinung dazu ab. Also das, was ich sonst auch gerne mache. Das Nokia Lumia 800 ist das erste Smartphone von Nokia, welches mit Windows Phone 7 läuft. Mein HTC Desire lief auf Android. Und an Android und die Google Dienste habe ich mich in den letzten anderthalb Jahren gut gewöhnt. Auch an die Anbindung an meinen Apple Rechner hier. Meine Tests werden also in aller Ausführlich ausloten, wie gut man einerseits von Android auf Windows Phone umsteigen kann, wie man all seine Kontakte, Termine und Mails mitnehmen kann und wie ich mit dem neuen Interface zurechtkomme. Andererseits wird es ein großes Thema sein, wie das Lumia 800 mit meinem Mac zurechtkommt. Oder umgedreht 😉

Bye Bye HTC Desire. Hello Nokia Lumia 800. weiterlesen

Langzeittest: Sennheiser LX 90 – der erste Umtausch

Kopfhörer kaputt
Kopfhörer "kaputt"

Rund vier Monate ist der Kauf der Sennheiser LX 90 Kopfhörer her und da ich selbst mittlerweile sehr nach Testberichten von anderen Leuten einkaufe, hier  der erste Bericht. Langzeittest: Sennheiser LX 90 – der erste Umtausch weiterlesen