Die Idee hinter dem Glück im Wasserglas war: Ein Beispiel in ein echtes Umfeld unterbringen und daraus dann wieder eine Metapher machen. Ich benutze das Bild von Wasser schon lange als Bild dafür, warum Menschen glücklich sein können, auch wenn sie nur einfache Sachen haben. Eben solange sie nicht das bessere kennen. Solange wir nur Wasser kennen und trinken, schmeckt es und alles ist gut. Erst wenn wir einmal Orangensaft getrunken haben, wissen wir eben, dass es auch anders geht. Baut darauf nicht die Konsumgüterwirtschaft auf? Zeige dem Menschen was für tolle Sachen er nicht hat und bringe ihn dann dazu, sie zu kaufen.
Also ist doch die Kunst, all die Luxusgüter zu kennen, nicht aber das Verlangen zu haben, sie zu besitzen.
Die Geschichte sollte genau das wiederspiegeln. Nur sollte das Wasserglas tatsächlich in einer Umgebung sein, in der es sehr geschätzt wird. Mir gefiel die Idee eines alten Farmhauses in einer Zeit, in der wohlhabendere Menschen ihre Haushälterinnen haben. In der das Wasser im Glas so einen leichten trüben Schimmer hat. Und es Orangensaft nur gibt, wenn man sich die Orangen selbst auspresst.

Den Text zum Kommentar gibt’s hier.

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