Im Rahmen meiner Urlaubstour bin ich nach dem Kaunerberg und einer Nacht in Stuttgart nach Düsseldorf gefahren. Zu Anna Juliana.

Nach einer stundenlangen Fahrt mit einer netten Mitfahrgelegenheit warte ich am chaotischen Hauptbahnhof in Düsseldorf.

Danach geht’s auf Tour. Anna Juliana zeigt mir erstmal Düsseldorf. Ich war bis jetzt einmal kurz dort, während des Weltjugendtages in Köln vor vier Jahren. Dort war ich aber definitiv mit anderem beschäftigt, als mit dem anschauen der Stadt. Also hole ich das jetzt nach.

Das liebe Mädel zeigt mir, was ich gesehen haben muss.

Dann geht’s erstmal essen in ein süßes Restaurant namens „Pinocchio“. Wir ergattern einen Platz direkt an der Küche, der Blick aber in die Küche ist versperrt von Kellnern, die alle wann immer es geht in die Küche flitzen, weil gerade in wichtiges Fußballspiel für Italien stattfindet.

Danach laufen wir durch Düsseldorf wieder zurück zum Auto, dabei fallen mir diese Rohre auf, die ich davor nur in einer Stadt so bewusst gesehen habe, in Leipzig!

Damals auf unserer Messenjah-Tour 2007. Naja, kann man nicht ändern. Wir fahren erstmal zur WG, danach schauen wir uns die verschiedensten Sehenswürdigkeiten in der Geged an. Wir fahren zur Margarethenhöhe in Essen, essen das beste Eis im Pott, dann fahren wir in die Niederlande zu ihrer Tante und ihrem Onkel.

Eigentlich total der Schock, nachdem ich noch in der Woche zuvor in knapp 2000 Meter Höhe gewandert bin, jetzt auf kilometerweite Ebene zu treffen.

Irgendwann kommen wir am Feriendomizil ihrer Verwandtschaft an, ein Campingplatz für Dauercamper. Mit allem, was man zum Urlaub machen braucht. Kleintierzoo, Restaurant, Biergarten und Riesenspielplatz. Den muss ich natürlich gleich ausprobieren, geht auch alles gut, bis ich zur Wendelrutsche komme und sich im unteren Bereich Wasser gesamelt hat, welches ich nicht sehe und Anna Juliana mir geflissen verschweigt.

Am nächsten Morgen, voller neuer Energie und wieder getrockneter Hose verabschieden wir uns von dem kleinen Heim und machen uns auf den Weg nach Den Haag.

Ich kann es nicht fassen! Noch mehr Ebene! Und was echt krass ist, gefühlt alle 100 Meter steht ein Blitzer auf der Autobahn. Und die blitzen auch noch von hinten und cashen so auch Motorradfahrer… Nicht. Cool.

Wie auch immer, irgendwann sind wir in Den Haag. Parkplatz finden ist extrem kompliziert und irgendwie schon jetzt erschleicht uns das Gefühl, dass Den Haag nicht ganz sooo cool ist als Sehenswürdigkeitenstadt.

Aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Es geht los.

Wir finden auch ganz coole Sachen: Einkaufsläden. Geek-Shops. Schuhläden. Massig Klamottenläden. Aber die Sehenswürdigkeiten sind nicht so leicht zu finden. Wir wollen mal nicht übertreiben:

Wir kommen am Escher-Museum vorbei. Escher war ein krasser Künstler, schaut euch bei Gelegenheit mal sein Zeug an. Naja, wir finden aber tatsächlich nicht mehr so viel anderes, also suchen wir unser Auto wieder und fahren an einen anderen Ort, der schön sein soll: Leiden. Und was wir in Den Haag vermisst haben, finden wir in Leiden:

Ein superschönes kleines Städtchen, welches wir in Den Haag erwartet haben zu sehen. Das Problem: Leiden ist tatsächlich klein, die Geschäfte schließen hier um einiges früher als wir es gewohnt sind. Also fahren wir weiter.

Ans Meer. Nach Katwijk. Und wenn ihr bis jetzt noch nicht auf die ganzen verlinkten Sachen geklickt habt, dann macht es spätestens jetzt. Denn auf dem Blog von Anna Juliana gibt es 1. mehr und 2. viel bessere Fotos!

Nach einem geilen Ausklingen am Meer geht’s wieder nach Hause, nach Düsseldorf. Direkt am nächsten Morgen geht’s weiter.

Ich will mir, wenn ich schonmal im Pott bin, eine Sache ansehen, die ich noch nicht in meinem Leben gesehen habe: Industriebrachen in Duisburg Nord.

Ich hab nicht gedacht und auch nicht gewusst, dass es sowas in Deutschland gibt! Ich bin glaube ich wie ein kleines Kind durch diese verrosteten Gebäude gesprungen, unter riesigen alten Rohren durch, über Geländer gesprungen und mit offenem Mund vor den Werken gestanden. Krasskrasskrass!

Gefühlte 42 Stunden haben wir dort verbracht. Erst gegen Abend sind wir zurückgefahren. Es würde unser letzter Abend werden, denn noch in der Nacht sollte Niko kommen und mich abholen, es geht nämlich direkt von Düsseldort zum Southside-Festival. Aber das ist eine andere Geschichte, die erzähle ich euch ein andermal.

Danke wollte ich noch sagen an Anna Juliana, für die Zeit und Nerven, die ich sie gekostet habe. War ’ne schöne Woche, die ich nicht so schnell vergessen werde – keep smiling – faby

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