Nachdem ich am Kaunerberg Matt Beaumonts „Small World“ fertig hatte, lief ich rigendwie im Leerlauf, ich hatte nicht gedacht, das Buch so schnell beendet zu haben. nachdem ich also ein paar Stunden im Haus rumstromerte, merkten die anderen meinen Bedarf an Lesestoff und boten mir zwei Bücher an und 19 Minuten war das, welches mich mehr interessiert hatte.

Worum es geht:

19 Minuten, solange braucht Peter, um sein leben und das vieler anderer komplett zu ändern. 19 Minuten lang dauert sein Amoklauf an seiner Schule, bevor er von dem Polizisten Patrick gefasst wird. Mit diesen 19 beginnt auch der Roman. Jetzt beginnt eine Aufschlüsselung der Ereignisse vor und nach diesen 19 Minuten. Mit Feinfühligkeit und unerbittlicher Härte erzählt Jodie Picoult nicht nur die Geschichte von Peter, sondern auch von all den Leuten um ihn herum und schafft es letztendlich, dass man zwar kein Verständnis aber so etwas wie Mitgefühl für den Amokläufer empfindet.

Wie es mir ging:

Da nicht nur die Geschichte von Peter erzählt wird, sondern auch die von seiner Mutter, einer ehemaligen Freundin, der zuständigen Richterin, Patrick, dem Polizisten der ihn gefasst hat und vielen mehr, bin ich anfangs extrem verwirrt gewesen ob der vielen Namen und Personen. Aber irgendwann ist man drin und dann ist es der Hammer. Ein komplexes Buch, welches beispielhaft zeigt, was alles an „Zufällen“ gegeben sein muss um einen Menschen bis zu einem Amoklauf zu treiben. Und zumindest bei mir hat es einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der mich ein bisschen vorsichtiger mit anderen Menschen umgehen lässt.

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