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Film: Zweiohrküken

Nun denn, am Freitag nach dem Kinostart in den Film. Geht wirklich nur, wenn man reserviert. Als ich also gestern Mittag reserviere, ist der Saal schon zu dreiviertel belegt.

Mit schlechten Zahlen muss Herr Schweiger also auf keinen Fall rechnen. Aber das ist auch vollkommen in Ordnung, denn der Film ist nicht schlecht. Er ist sogar ziemlich gut. Aber auch ganz anders als der Vorgänger. Mehr „ja, das kenne ich“, wenn man mit der eigenen Lady im Kino sitzt und manche der angesprochenen Themen auf der Leinwand nur zu vertraut klingen.

Dazu kommen viele Slapstick-Einlagen, Humor unter der Gürtellinie und subtile Seitenhiebe, etwa wenn Ludo mit seinem Mercedes einen Zeitungsstand zerstört, dessen Schlagzeile „Die 40 nervigsten Kritiker“ lautet.

Schade einerseits, Miriam, die gute und offene Freundin Annas aus dem ersten Teil kommt zwar in Rückblenden (und im Abspann) vor, wurde aber für Gespräche mit Anna durch drei neue Freundinnen ersetzt, die mir das Gefühl gegeben haben nicht mal zu dritt das verschmitzte Gefühl aufkommen zu lassen wie Miriam alleine im ersten Teil.

Schöne Kurzauftritte gibt’s von vielen Schauspielern wie Heiner Lauterbach, Uwe Ochsenknecht und Dennis Moschitto.

Schweiger weint vielleicht ein bisschen viel, im Großen und Ganzen bin ich aber mit einem guten Gefühl aus dem Saal raus.

Wem der erste gefallen wird, der wird den zweiten teil mögen. Und weil er doch ein bisschen anders ist als der erste, kann er vielleicht noch ein paar andere überzeugen.

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