Hörbuch: Wilde Reise durch die Nacht von Walter Moers, gelesen von Dirk Bach

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Das Erste, was mir aufgefallen ist:

Man sollte nicht zwei Hörbücher hintereinander hören, die vom gleichen Sprecher gelesen werden.

Das geht ja noch, wenn es ein Folgeband ist und die selben Charaktere vorkommen. Aber ich habe Wilde Reise durch die Nacht direkt nach Rumo gehört. Und Wilde Reise durch die Nacht ist eines der wenigen Bücher von Walter Moers, welches nicht in Zamonien spielt.

Moers hat dieses Mal einen anderen Weg eingeschlagen. Er hat sich 21 Bilder des französischen Grafikers Gustave Doré genommen und den Roman darum gestrickt. Es ist eine Geschichte aus dem Leben des 12 Jahre alten Gustave, ein fantastischer – in beiden Sinnen des Wortes – Erklärungsversuch, woher Meister Doré die Inspiration für seine Stiche hat.

Moers schreibt wie immer genial, keine Frage. Aber irgendwie fehlen mir bei der Geschichte die alten Bekannten aus Zamonien, all die Figuren, die in den letzten drei Büchern immer wieder aufgetaucht sind. Bei aller coolen Schreibe kommt die Geschichte nicht an die zamonische Welt heran.

Bei Dirk Bach kann man nichts einwenden, er liest so genial wie immer. Aber wie gesagt, wenn man davor eine andere Geschichte mit seiner Stimme gehört hat, kommt man gehörig durcheinander!

Wenn man das Buch gehört hat, sollte man auf jeden Fall nochmal nach den Bildern von Doré schauen, weil sich dann erst viele Sachen erklären, welche man durch das Hören alleine nicht herausfinden kann.

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