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Wellnesstage 2010 in Baden Baden

Wie erwähnt, hier der Bericht dazu:

Crossblogging: Originalartikel auf messenjah.de

Logo der Wellnesstage

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Yeah, wieder ein langes Wochenende bei Freunden in Baden Baden. Donnerstag abends kommen wir an, nachdem wir eine spannende Fahrt hinter uns hatten.

Niko hatte schon eine Tagesreise in Mitfahrgelegenheiten von Hannover bis nach Stuttgart hinter sich. Ich hatte meine 20 Minuten von Fellbach nach Stuttgart hinter mir. Gemeinsam fahren wir dort mit meiner Lady in ihrem Auto in den Ursprungsort unseres Handelns: Niefern. Plan war eigentlich, von dort aus mit Bus und Bahn weiter bis nach Baden Baden zu fahren. Ein Telefonanruf von Patti aber zerstört die Pläne. Aufgrund von Streiks fahren weder Busse noch Bahnen im Karlsruher Verkehrsverbund. Also doch kein Bus und Bahn.

Unser eigener Bus steht derzeit bei einer Werkstatt, geht also auch nicht. Glücklicherweise haben meine Eltern erst einen Tag vorher den alten Audi wieder angemeldet, den können wir über’s Wochenende haben. Ich esse, schmeiße meinen Rucksack und knalle den Kofferraum zu. Dabei fällt scheppernd das Nummernschild ab. Mein Dad lacht und meint, ja kein Problem, die Plastiknoppen waren aufgrund des Schnees noch nicht festgemacht. Aber der Schnee ist nun weg also befestigen wir das Nummernschild und machen die Plastiknoppen fest.

Danach geht’s zu Niko, sein Zeug und ihn einpacken und dann noch kurz nach Pforzheim, Nikos Bruder hat uns für die Wasserpfeife noch Tabak besorgt, welchen wir noch abholen wollen. Dann sitze ich also in Pforzheim am Straßenrand im Auto und warte darauf, dass Niko mit dem Tabak kommt, als plötzlich eine Frau vorbei läuft und vor dem Auto stehen bleibt und erschrocken vorne an die Stelle zeigt, wo das Nummernschild sein sollte.

„Dang, das Nummernschild! Das hatten wir nicht nochmal befestigt und ist wahrscheinlich schon gar nicht mehr da. Ich kurbel‘ das Fenster runter, sie tritt heran und meint:

„Sie haben ja gar keine TÜV Plakette vorne!“

Mein Kopf rattert und antwortet:

„Die AU Plakette braucht man seit diesem Jahr nicht mehr.“

Sie lächelt:

„Ach so ein neues Auto!“

und geht winkend weiter. Ja, lächele ich, so ein neues altes Auto! Kurz darauf kommt Niko und los geht’s nach Baden Baden. Das letzte Mal sind wir ja nach dem Zusammenbruch mitten im Tunnel bei Freunden untergekommen. Davor waren wir in einer griechischen Absteige, die seitdem aber die Tore geschlossen hat. Und jetzt sind wir in einem neuen Hostel.

Der 5. Stock, ein kleines Zimmer. Es stinkt nach Rauch. Es gibt nur kaltes Wasser. Der Spiegel hängt so tief, dass keiner von uns ihn nutzen kann. Eines der drei Fenster ist aus den Angeln gehoben und steht nur noch auf dem Fensterbrett. Ist also immer offen. Das Bett ( es steht nur ein Bett im Zimmer) ist 1,40 breit. Und die Matratze hat in der Mitte eine ziemliche Einbuchtung. Wir schlafen also am Rad ein und wachen Kopf an Kopf wieder auf. Eine absolute Absteige also.

Nicht so schlimm, wir sind eh kaum da. Aber eine gute Sache hat das Hostel. Auf jeder Etage – und wir kommen ja durch den 5. Stock an vielen Etagen vorbei – steht ein Regal der vergessenen Bücher, also jener Bücher, welche von den Gästen des Hostels hier vergessen werden. Und in diesem Regal finde ich Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón.

Als der junge Daniel, von seinem Vater geführt, den geheimen „Friedhof der Vergessenen Bücher“ betritt, ahnt er nicht, daß in diesem unwirklich scheinenden Labyrinth sein Leben eine drastische Wende nehmen wird. Er darf sich ein Buch auswählen, für das er allein die Verantwortung trägt. Das Buch, das er sich greift, Der Schatten des Windes von einem gewissen Julián Carax, wird ihn sein ganzes zukünftiges Leben nicht mehr loslassen.

Funky, ein Buch über den „Friedhof der Vergessenen Bücher“ im Regal der vergessenen Bücher zu finden, oder?

Am nächsten Morgen geht’s dann erst mal ins Kongresshaus, die ersten Leute begrüßen.

Simon, Patti und ihre Schwester

Dann einen Rundgang durch das Haus, um noch mehr Leuten hallo zu sagen.

Bine. Photo gehört der One Spirit GmbH

Bine. Photo gehört der One Spirit GmbH

Echt krass, seit sechs jahren sind wir nun mindestens einmal im Jahr in Baden Baden.

Hermann

Hermann. Photo gehört der One Spirit GmbH

Viele der Leute, die wir nur dort treffen, sind schon mehr Familie als Bekannte.

Muriel, Patti und Ananda. Photo gehört der One Spirit GmbH

Die Tage dort sind wie immer stressig, spannend, anstrengend und lustig. Besonders ist dieses Mal das Essen.

Alles, was ihr hier aufgetischt seht, ist Rohkost. Wirklich! Extrem gut!

Herman, Sree und Mariam. Photo gehört der One Spirit GmbH

Und nicht nur das Essen perfekt, sondern auch das Gedeck.

,,,

Photo gehört der One Spirit GmbH

Und die Stimmung.

Das messenjah-team.

Das messenjah-team. Photo gehört der One Spirit GmbH

Und durch den glückliche Umstand, dass wir dieses Mal dankenswerterweise Photos von der One Spirit GmbH bekommen haben, gibt’s jetzt auch mal uns beide auf einem Foto.

Ich muss sagen, mein aktuelles Handy ist super langsam, was Photos angeht, echt ein Abtörner. Das nächste Mal strenge ich mich wieder an, versprochen.

Hnefatafl

Hnefatafl / Tablut

Abends, meist wenn die Gäste weg waren, gabs noch ne Runde Hnefatafl, ein sehr altes aber extrem gutes Spiel.

Montag Mittag ging’s dann wieder nach Hause. War mal wieder eine schöne Zeit, wie freuen uns auf’s nächste Mal!

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