Novelle: Wir sind Utopia – Stefan Andres

Die Ausgabe von 1951

Die Ausgabe von 1951

Wir sind Utopia ist eines der Bücher, die ich in Heidelberg in einem Antiquariat erstanden habe. Ohne den Autor oder das Buch zu kennen. Einfach nur, weil mich der Titel angesprochen hat.

Ein bisschen Nachforschen bringt heraus: Stefan Andres vor rund 50 Jahren einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands und Wir sind Utopia ist eines seiner bekanntesten Werke. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, das ist lange vor meiner Zeit.

Während des spanischen Bürgerkrieges wird der Matrose Paco als Kriegsgefangener in ein provisorisches Gefängnis gesteckt, ein ehemaliges Kloster. Wie das Schicksal es will, war Paco in genau diesem Kloster jahrelang als Mönch.

Als der Kommandant Pedro von der Geistlichkeit Pacos erfährt, bekommt dieser nicht nur seine alte Zelle, sondern der Kommandant bittet ihn auch um Absolution.

Vom Schreibstil her erinnert mich die Novelle an Stefan Zweig. Zumindest in meiner Erinnerung. Das Büchlein lässt sich innerhalb weniger Stunden lesen. Und irgendwie ist eben doch etwas anderes als der Großteil der zeitgenössischen Belletristik. Mittlerweile kommt man nicht mehr so leicht an die Novelle, bei Amazon gibt es noch eines Sammelbandes: Wir sind Utopia. El Greco malt den Großinquisitor: Zwei Novellen
Wenn ihr aber mal in einem Antiquariat oder im Bücherregal eurer Eltern über die Novelle stolpert, schnappt euch das Büchlein und wenige Stunden und versinkt darin. Viel Spaß!

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