Das ist es also, das letzte Buch von Michel Birbæk für längere Zeit.

Es war eine schöne Dekade mit 5 Romanen, hunderte Leseshows und tausende Begegnungen, doch nun werde ich eine literarische Atempause einlegen. (…) Stattdessen werde ich mich vorerst ausschließlich, um meine zweite Schreibleidenschaft kümmern: Film. Sprich: Drehbücher. (aus seinem Blog.)

Wenn man das weiß, nimmt man von ihm, was man kriegen kann. Und das sind eben zwei Kinderbücher. Mädchen und andere komische Dinge und eben Der Ernst des Lebens kann mich mal. Wenn man Birbæk mal live gesehen hat, merkt man: Die Geschichten sind Anekdoten, die er sonst auf seinen Leseshows vorträgt.

Während Mädchen und andere komische Dinge noch seine Kindheit in Dänemark beschrieb, erzählt Der Ernst des Lebens kann mich mal von seiner Jugend und dem Umzug nach Deutschland. Es geht um Fußball, Rock’n’Roll & Drehbuchschreiben. Schöne, lustige Geschichten. Aber:

  1. Wie schon beim Kinderbuch davor sind zwar das Cover, das Layout und die  Schrift die eines Kinderbuches, die Geschichten aber generell weniger. Vielleicht kann man sie als Kind lesen, aber ihre vollständige Wirkung entfalten sie wohl eher bei erwachsenen.
  2. Ist auch hier der Spaß halb so groß, wenn man Birbæk nicht schonmal live gesehen hat.
  3. Finde ich knapp 13 Euro für 123 Seiten in einer relativ großen (kindergemäß) Schrift ziemlich happig.

Für Birbæk-Einsteiger gibt es wohl bessere Bücher, Nele & Paul beispielsweise. Für Fans ist das Buch eine schöne Erinnerung und definitiv lesenswert.

Der Ernst des Lebens kann mich mal von Michel Birbæk erschien im Baumhaus-Verlag.

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