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Das Leben ist ein Erdbeben: Ein Lesebericht samt Autorenkommentar.

Wenn ich nicht spreche oder schreibe, sammele ich manchmal Schreibmaschinen. Darüber bin ich mit Florian von maschinengeschrieben zusammengekommen. Der junge Mann aus der Schweiz hat sich mit seinem Blog innerhalb kürzester Zeit einen festen Platz in der Typosphäre gesichert. Und ab und an haben wir Kontakt. Er kommentierte am 24.11. kurz nach Mitternacht und fragte nach der digitalen Version von „Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen„. Ich war gerade mitten im Erstellen des Artikels mit der Version, also schickte ich ihm die Fassung gleich noch per Mail. Danach veröffentlichte ich den Artikel dazu und ging ins Bett. Am nächsten Morgen habe ich eine Mail von Flo im Eingang, gesendet um 3:40 Uhr. Er hat das Buch in einem Zug von Freitag auf Samstag durchgelesen.

Anbei seine Notizen, samt Uhrzeit und Seitenanzahl. Und das Ganze wiederrum von mir kommentiert. Viel Spaß!

PS: Die Seitenzahlen sind gegenüber der Printfassung um zwei nach hinten verschoben.

1:03 Zähne geputzt. Seite 1
Seite 47: Gelacht.
1:36, Seite 55: Hotel California gehört
1:41, Seite 58: „ich bin noch bei sam, aber ich komme bald wieder. ich wecke dich morgen um sechs.“
er drehte sich mit seinem stuhl um.
„bist du dann um sechs schon wach, oder noch?“ – gefällt mir!
1:44, Seite 61: Der versteckte Wecker gefällt mir – da könnte ich mir noch eine Scheibe abschneiden.
1:48, Seite 68: Formatierungsrichtlinien erinnern mich an meine Englischlehrerin.
1:49: seite 69: die an den Haaren herbeigezogene Geschichte erinnert mich an Vorgaben für Leberreime

Ich habe ehrlich gesagt bis gerade eben keine Ahnung gehabt, was Leberreime sind.

1:55, Seite 75: Ein Klapphandy? Gibt’s denn sowas?

Ach Flo, selbst in der Schweiz muss es solche Handys doch geben, oder?

2:00, Seite 84: Die Montenegro-Episode finde ich super.
2:03, Seite 87. „wofür Gedanken nicht mal einen augenaufschlag benötigen, braucht die hand auf der tastatur stunden.“
2:05, Seite 87: ich musste mir langsam angewöhnen, die beiden Kinder nicht als Plage, sondern als kleine menschen zu betrachten. hobbits, sozusagen.“
2:06, Seite 90: Was für ein schöner Euphemismus! In der Welt wohnen.
2:11, Seite 96: Leerschlag fehlt: wie bei penny.ich wusste

Shit. Danke.

2:17, Seite 106: „Der Cursor blinkte drohend.“
2:18, Seite 108: „Dann sollte er sich ‚Götz von Berlichingen‘ – ist das nicht Lessing?

Ne, Goethe.

2:19, Wikipedia: Es ist Goethe.
2:20, Wikipedia: Aha, „Schwäbischer Gruss“. Kannte ich nicht.

Hab ich auch noch nie jemanden sagen hören.

2:21, Seite 110: Ich sollte den Kaktus im Bad wieder einmal giessen.

Deshalb habe ich keine mehr.

02:33, 128: Die wievielte Nacht macht er jetzt schon durch?

Grundsätzlich macht er doch keine einzige Nacht durch, oder?

02:35, 131: Morgen ist Samstag, wieso sollte ich nicht mehr wach sein?“ My thoughts, exactly.

Wie schön!

02:43, 144: „Bis zum Baggersee…“ moment, wieso Baggersee? Vorhin hatte ich noch Bergsee gelesen – zurück auf 141 – tatsächlich, kein Berg- sondern ein Baggersee.
02:50, 158: „Das wichtigste für einen Mann auf Reisen ist ein Handtuch“ – Douglas Adams?

Douglas Adams. Übrigens nicht die einzige Anspielung. Und auch nicht die Einzige an Douglas Adams.

02:51, 158: Hermes Baby!

Oh ja, ich musste die Kleine doch verewigen.

02:54, 164: Das maschinengeschriebene gefällt mir.

Haha, davon gehe ich aus.

02:57, 169: Linda im Hosenanzug. Die Emanze aus dem Lehrbuch. 🙂

So ist sie ja auch angelegt.

03:04, 180: Tassino-Park in Lugano? Websuche. Interessant! Da hätte das erste multinationale Type-In auch stattfinden können, aber der Parco Civico war auch nett.

Wow, bei sowas will ich irgendwann auch dabei sein.

03:08, 185: Schöne Nebenhandlung.

Eine der vielen.

03:12, 192: Wie wahr: „Das war eines der Probleme mit dem schreiben. Oft ist man dann motiviert, wenn man nicht die Möglichkeit zum schreiben hat. und wenn man die Zeit hat, dann küsst einen die muse nicht.“
03:18, 201: „Was zählt, ist nicht das Papier, nicht worauf, sondern was geschrieben ist. es geht um die Worte selbst.“
03:20, 203: Irgendwie scheint es in Stuttgart immer zu regnen?

Komm mich mal besuchen. Dann wirst du das erleben. Ne, so schlimm ist es nicht. Aber es ist eben doch ein Kessel und das merkt man.

03:26, 213: Grosse Klasse!
Danke.
03:30, 224.

Danke, Flo, für diesen Bericht. So schön, dir beim lesen folgen zu können 🙂 Sowas wünsche ich mir auch von anderen.

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