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Buch: Zoo City von Lauen Beukes

Der erste Satz aus Zoo City:

In Zoo City, it’s impolite to ask.

Zoo City ist ein Viertel im Johannesburg der Alternativwelt, in der dieses Buch spielt. In dieser Welt bekommt jeder, der ein Kapitalverbrechen wie Mord begeht, von Mutter Natur ein Tier an seine Seite gestellt. Als wäre ein Teil der Seele ausgelagert, kann der Mensch dann nicht mehr ohne das Tier. Und jeder Außenstehende weiß sofort: Das ist ein Verbrecher. Zinzi December ist eine der „Getierten“ und hat ein Faultier an ihrer Seite. Neben all den negativen Sachen bringt jedes Tier seinem Besitzer auch eine Fähigkeit mit, in Zinzis Fall kann sie verlorenene Dinge sehr leicht wieder aufspüren. Als sie aber große Geldsorgen hat, lässt sie sich darauf ein, dass sie eine vermisste Person sucht. Und hier setzt Zoo City an.

Das Buch erzählt eine Episode aus Zinzis Leben im Slum von Johannesburg, welches sich wahrscheinlich nicht so sehr vom echten Johannesburg unterscheidet. Gewalt, Drogen und Morde sind an der Tagesordnung. Und in dieser Welt eben auch Tiere. Manchmal erinnert das Konzept der Seelen in de n Tieren ein wenig an „Der goldene Kompass“, nur ist die Welt hier härter und realer. Faszinierend, wie das Konzept der Getierten innerhalb des Buches aufgeht und Lauren Beukes mit diesem Gedankenspiel viele Ecken der Gesellschaft auslotet. Bisher gibt es den Roma nur auf englisch und ich musste einige Absätze mehrmals lesen, bin aber grundsätzlich ganz gut durch das Buch durchgekommen. ich bi gespannt auf die anderen Romane dieser Schriftstellerin aus Johannesburg.

Zoo City von Lauren Beukes erschien bei Angry Robot

 

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