Aus der Rohfassung ein Manuskript machen.

Ich liebe es, Geschichten zu erzählen. Ich liebe es, sie mir auszudenken, den Plot aufzubauen, Figuren zu kreieren und sie die Grenze überschreiten zu lassen, die ich als Mensch aus welchen Gründen auch immer nicht überschreiten konnte. Die erste Rohfassung zu schreiben, ist wie ein hoffentlich gutes Buch lesen, nur dass es etwa ein Jahr lang so geht. Danach ist man fertig und froh und ein bisschen leer und traurig, dass es vorbei ist. Dann legt man das ganze Ding ein wenig zur Seite, schickt dem innersten Kreis der Lieblingsmenschen eine Kopie und lässt seinen Kopf über das nächste Projekt nachdenken. Aber irgendwann haben dann der der Welt bester Vater und die der Welt beste große kleine Schwester ihre Kopien durchgearbeitet und geben sie zurück. Und jetzt geht es darum, die Rechtschreibfehler, losen roten Enden, falschen Fakten und Unstimmigkeiten auszumerzen. Aus der Rohfassung eine frühe Version des Manuskriptes zu machen. Um das dann irgendwann an Verlage schicken zu können. Nicht falsch verstehen, auch das Schreiben ist Arbeit. Aber das jetzt macht nochmal um einiges weniger Spaß. Besonders, wenn der Kopf schon an die nächste Romanidee denkt und eigentlich lieber wieder schreiben will. Aber wenn ich das mache, wird dieses Projekt nie fertig. Schritt, Atemzug, Besenstrich. Schön hintereinander.

Also, die nächsten Wochen bin ich mit der Überarbeitung von „Dimensionssprünge“ beschäftigt. Packen wir’s an.

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