War ja klar, dass ich irgendwann Fabian lesen musste. Und war auch klar, dass es in der ‚alten‘ Fassung mit eben diesem Namen sein musste.

Dr. Jakob Fabian lebt im Berlin der 1920er und muss sich durch die Facetten des Unmoralischen schlagen, was für ihn als Moralisten sehr schwer ist. Berlin ist geprägt durch die sexuelle Offenheit der beiden ‚goldenen‘ Jahrzehnte und auch durch das langsam rechtsradikaler werdende politische Klima. Und dann kommt da noch die Liebe dazu.

Für einen fast 90 Jahre alten Roman kann ich Fabian sehr gut runterlesen, fühle mich oft mit dem Protagonisten und seiner sachlichen Erzählart verbunden und bleibe am Ende mit einem tumben, fast schalen Gefühl zurück. Im besten Sinne ein Buch, das mich berührt, in dem ich mich oder die Welt immer mal wieder reflektiert sehe und das immer noch seinen Zweck hat.

Fabian von Erich Kästner erscheint im Atrium Verlag.

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Danke! Lächeln, und Liebe, Fabian.

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