Anfangs dachte man, es handele sich um ein kosmisches Problem.

Der erste Satz aus Das Labyrinth

Buch Vier von Simon Stålenhag und ich liebe es, dass Fischer Tor viel Liebe und Herzblut in diese deutschen Ausgaben steckt. Die Bücher haben ein tolles Großformat, fühlen sich gut an und die Bilder darin sind großartig. Nebeneinander im Regal ist das richtig schön. Da geht mein bibliophiles Herz auf.

Im Gegensatz zu Tales from the Loop und Things from the Flood – toll illustrierte Kurzgeschichtensammlungen – ist das Labyrinth tatsächlich wieder ein Roman und wie schon bei The Electric State ist es ziemlich cool, wie Stålenhag nicht nur seine Worte bebildert, sondern die Geschichte durch die Bilder erzählt und aufblühen lässt.

Das Labyrinth ist wieder eine Dystopie, nochmal düsterer als die anderen Bücher, in den Bildern und in der Geschichte. Die Geschichte hat den gleichen Sound, aber ist diesmal ein bisschen vorhersehbar. Wie eine Straße, die man schonmal gefahren ist, ein Film, den wir alle schon kennen. Aber Stålenhag reisst das durch seine Bilder raus. Jedes Mal kann ich in seine Welten eintauchen und für eine gute Zeit dort verweilen. Ich bin gespannt, wohin er mich als nächstes bringt.

Das Labyrinth von Simon Stålenhag wurde übersetzt von Stefan Pluschkat und erschien bei Fischer Tor. Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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