Menü Schließen

Kategorie: Textgedanken (Seite 2 von 3)

Erdbeben-Autorenkommentar #1

Der Erdbeben-Autorenkommentar ist das literarische Gegenstück zum Audiokommentar auf einer DVD. Zu Zitaten aus meinem Debütroman „Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen“ erkläre ich, wieso die Stellen dort drin sind oder was die Hintergründe sind. Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Druckausgabe. Den Roman kann man kaufen oder kostenlos herunterladen. Hier!

Kurze Erklärung:

Schon länger spiele ich mit dieser Idee. Ich mag Audiokommentare von Schauspieler und Direktoren zu ihren Filmen. Ich mag Hintergründe, Geschichten um die Story und die Entstehungsgeschichten. Bisher habe ich aber noch ein adäquates Pendant für Bücher gefunden. Deshalb gibt es jetzt den Autorenkommentar von „Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen“ hier im Blog. Viel Spaß! Und wenn ihr was wissen wollt, fragt.

Wilden, hemmungslosen Sex.

S. 9

In Hot Shots 2, glaube ich, gibt es diese total skurrile Sexszene mit Sprungbrett über dem Bett und so. In der Schule hat die eingeschlagen wie eine Bombe und die Abkürzung WHS für „Wilden, hemmungslosen Sex“ hielt sich mehrere Jahre im Sprachgebrauch.

Sex zwischen Sträuchern.

S. 9

2005 war ich mit Freunden auf dem Weltjugendtag in Köln. Wir und etwa eine Million andere. Schlafplätze waren begrenzt, also wurde unsere Gruppe in einer Grundschule in den Klassenzimmern untergebracht. Dort hingen all die Regeln, wie niemanden beleidigen, niemanden bestehlen, und so weiter. Und unter anderem stand da eben „Kein spielen zwischen Kräutern“. Hormongesteuerte Jugend konnte darüber tagelang fantasieren und lachen.

Der gesamte Abschnitt namens Vorspiel entstand rund ein Jahr, bevor überhaupt die Idee für das ganze Buch da war. Wir waren in Frankreich, in Cluny, nahe der Kommune Taizé, auf einem Campingplaz. Wie heute hatte ich immer was zu schreiben dabei. Schrieb ja schon damals meine kürzeren Texte (und die Rohfassung eines anderen Romanes, aber das ist eine andere Geschichte). Und dann war da diese Idee für den Monolog. Und wie gesagt, knapp ein Jahr wusste ich nichts damit anzufangen. Bis ein Gespräch mit einem Freund, nennen wir ihn mal Henning, mich auf die Grundidee brachte und motivierte. Also begann ich mit dem schreiben. Schickte Henning alle paar Tage die neuen Seiten und lies mich von ihm motivieren. Knapp ein Jahr lang. Und dann dauerte es ja nochmal ein bisschen, bis ihr das Buch in den Händen halten konntet. Mittlerweile aber ist es draußen und ich bin Happy. Ob Henning das ganze Buch jemals in der letzten Fassung gelesen hat, kann ich leider nicht sagen. Aber ich denke, ich werde ihn mal fragen.

Bald gibt’s einen neuen Teil des Autorenkommentars. Bis dahin könntet ihr das Buch lesen.

Textgedanken: Bruce Lee

Das Gedicht Bruce Lee ist in den Tagen auf dem Kaunerberg entstanden. Ich hatte der Truppe am Abend zuvor einige meiner Texte dargeboten und auf dem Weg am Wasserlauf den Berg hinauf meint Jan zu mir:

Schreib doch mal einen Text über Wasser.

Ich nicke und meine, ich versuch’s gerne mal.

weiterlesen

Textgedanken: Tag 8

Neon User Cyro hat einen Kommentar unter Tag 8 hinterlassen:

Cyro

RE: Tag 8

Ich fühle ich in einen Roman versetzt, der vielleicht in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts geschrieben sein könnte. Danke für dieses kurzweilige, unerwartete Lesevergnügen.
Ein schöner Kommentar und meiner Meinung nach ein guter Moment, die Vorgeschichte zu erläutern. weiterlesen

Textgedanken: Warum Fische Treppen hassen

Ein Kommentar zum Text bringt mich dazu, ein bisschen über den Hintergrund zu reden: weiterlesen

Textgedanken: Handwelten

Die ersten Ideen für den Text kamen 2005 auf einem Vortrag des genialen Professor Splett der Hochschule Frankfurt am Main. Der Satz, der mir am eindringlichsten in Erinnerung geblieben ist:

„Alle sind auf der Suche nach sich selbst. Aber was ist, wenn man sich findet und dann feststellt, dass man es gar nicht wert ist aufgehoben zu werden?“ weiterlesen