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Was übrig bleibt: „(…) und dann ging mir ‘Ich’ verloren, und mein Schweigen war komplett. Ich begann,…“

“(…) und dann ging mir ‘Ich’ verloren, und mein Schweigen war komplett. Ich begann, Bücher mit leeren Seiten mit mir herumzutragen, so wie dieses, und ich füllte sie mit allem, was ich nicht sagen konnte, so fing es an, wenn ich beim Bäcker zwei Brötchen kaufen wollte, schrieb ich auf die nächste leere Seite: ‘Zwei Brötchen, bitte’ und zeigte sie ihm, und wenn ich Hilfe brauchte, schrieb ich: ‘Hilfe’, und wenn ich über etwas lachen musste, schrieb ich ‘Ha, ha, ha!’ und statt unter der Dusche zu singen, schrieb ich die Texte meiner Lieblingslieder auf, die Tinte färbte das Wasser blau oder rot oder grün, und die Musik lief mir an den Beinen hinunter (…)”

Extrem laut und unglaublich nah – Jonathan Safran Foer
Originalpost auf „was übrig bleibt“ http://wasuebrigbleibt.tumblr.com/post/68691571623

#Incommunicado, das Hörbuch – Teil 12

Wow, da ging ja richtig viel Zeit ins Land, seit dem letzten Teil. Ist auch viel passiert, so. Das kann man sagen. Was genau, die Früchte quasi, folgen hoffentlich bald. Aber jetzt geht es weiter mit Teil 12, an dieser Stelle nochmal ein großes Danke an meine Auditoren und meinen Mitsprecher Dennis. Danke!

Diesmal wieder ohne Notizen oder Links.

Viel Spaß!

#Incommunicado, das Hörbuch – Teil 12 (Zum Download rechtsklick “Ziel speichern unter…” oder einfach den Feed abonnieren. Und hier geht’s zum iTunes Podcast.)

Wenn euch eklatante Fehler auffallen, oder ihr sonstige Anmerkungen machen wollt: Ich freu’ mich drauf!

PS: Mir fällt immer mehr auf, wie schlecht eigentlich die Soundqualität ist. Wenn also jemand von euch nicht mehr genutzte Mikrofone, eine Kopie von Cubase oder sonstwas rumliegen hat, ich freue mich über Sachspenden 🙂

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Jeden Tag

Zähne putzen. Zweimal. Sport treiben. Mindestens zwei Liter Wasser trinken. Mindestens 3000 Schritte gehen. Lächeln. Jemandem eine Freude machen. Fünf verschiedene Sachen Obst essen. Einen Apfel essen. Zahnseide benutzen. Eine gute Tat vollbringen. Lesen. Eine kreative Sache machen. Einen Weg gehen, den du noch nie gegangen bist. Das Leben genießen, als ob es der letzte Tag sei. Irgendwo sein, wo du noch nie warst. Kommunizieren. Kontakt zu deinen Freunden und deiner Familie halten. Die Zeitung lesen. Dich um die Umwelt kümmern. Fünf Minuten nur für dich haben. Sonne tanken. An der frischen Luft sein. Mal nicht erreichbar sein. Ausgewogen essen. Die Welt verändern. Danach streben, glücklich zu sein.

Achja, und leben.

Am 22. März 2014 ist Indiebookday!

Auch in diesem Jahr gibt es einen Indiebookday!

Was ist der Indiebookday?

Ihr liebt schöne Bücher.

Am Indiebookday könnt Ihr das allen zeigen. Es geht ganz einfach:

Geht am 22.03.2014 in einen Buchladen Eurer Wahl und kauft Euch ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet. Wichtig ist nur: Es sollte aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag stammen (Was Indie-Verlage sind, wird z.B. hier erklärt).

Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog Eurer Wahl mit „#Indiebookday“. Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.

Der erste Indiebookday 2013 bekam in den deutschsprachigen Ländern große Aufmerksamkeit. 2014 wird der Indiebookday international.

Zum Hintergrund

Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen. Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.

Ich mag das sehr, besonders, weil ich ja selbst Indie-Autor bin. Ich werde euch beizeiten nochmal daran erinnern.

Ein Jahr „Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen“!

Heute vor einem Jahr habe ich einen der schönsten Abende meines Lebens erlebt. Wir haben die Hier! Lies! Party meines ersten Romanes gefeiert. Es war ein großartiger Abend. Ein denkwürdiger Abend. Oder um es mit den Worten eines Manuskriptes, das ich gerade schreibe, zu sagen:

In seinen 26 Jahren hier auf der Erde hatte er neben all den Wundern und schönen Momenten auch viele Fehler und Erfahrungen gemacht. Eine davon war, dass, egal, wieviel man plante, immer irgendetwas schief ging und man doch improvisieren musste. Das richtige Zitat aus der populären Welt an dieser Stelle schreibt man Mister John Lennon zu: Life is what happens to you while you’re busy making other plans. Aber das ist okay, denn gerade durch die Improvisation werden Dinge zu denkwürdigen Erinnerungen. Dieses Mal aber lief alles perfekt. Es gab keinen Stromausfall, es regnete nicht. Keine Polizei oder Ordungswärter erschienen. Die Leute waren gut drauf. Alles verlief nach Plan. Also, nicht, dass es einen großartigen Plan gegeben hatte, außer Lesen und Spaß haben. Aber er funktionierte reibungslos.

aus „Eine Nacht mit genügend Schlaf ist nur eine weitere, an die du dich nicht erinnern wirst“.

Seit diesem Abend ist mein erster Roman veröffentlicht und verteilt sich. Seit dem 24.11.2012 habe ich 157 Taschenbücher verkauft. Sechs Rezensionen geben mir 4,84 Sterne. Die kostenlose PDF wurde bis heute 987 Mal heruntergeladen. Über die eBook Versionen habe ich noch keine Zahlen. Klaus Neubauer spricht auf Basis der Creative Commons-Fassung ein Hörbuch. In diesem Jahr habe ich viele tolle Mails mit Rückmeldungen, Lob und Kritik bekommen. All das macht mich unglaublich stolz, froh, zufrieden, motiviert und glücklich. Dafür euch allen Danke. Ich bin gespannt, wie es mit diesem Roman weitergeht. Und allen anderen auch. Es folgen noch einige. Versprochen.

Liebe, Fabian.