Menü Schließen

Suchergebnisse: „schreibmaschine“ (Seite 2 von 10)

Schreibmaschinen-Postkarte, yeah!

Normalerweise verschicke ich viele Postkarten. Manchmal aber bekomme ich auch welche. Wie diese großartige. Danke dafür an Viktor!

Dezentralisiertes Sammeln von Schreibmaschinen.

Manche Sachen kann man problemlos sammeln, ohne dass sie einem viel Platz wegnehmen. Bilder von Klotüren beispielsweise. Aber viele Sachen, die man sammelt, nehmen echt viel Platz weg! Schreibmaschinen gehören da dazu.

Und dazu kommt, man sammelt ja Sachen, weil sie einem gefallen. Wenn ich dann aber in all die Ecken gucke, in denen sich die Maschinen stapeln, denke ich, was soll das? Jetzt verstauben sie bei mir! Das ist nicht sinnvoll, vor allem, wenn so viele Menschen, die sie sehen oder von ihnen hören, total begeistert sind und auch gerne eine Schreibmaschine hätten. Also habe ich mir dieses „Dezentralisierte Sammeln“ überlegt. Ich sammele weiter die Maschinen, putze sie, teste sie aus und berichte darüber. Und danach gebe ich sie jemandem, der Lust auf eine Schreibmaschine hat. Und solange dieser Spaß an der Maschine hat, ist das besser, als wenn sie hier Platz wegnehmen und verstauben würde. Und falls diese Leute irgendwann keinen Bock mehr auf Schreibmaschinen haben, kommen die Maschinen wieder hierher zurück. So geschehen mit Fräulein Smilla, einer Privileg 270. Und mit Sherlock, einer Olympia SM1. Aber über letztere berichte ich nochmal.

Hier also auch der Aufruf: Wenn ihr Lust auf eine Schreibmaschine habt, als Dauerleihgabe sozusagen, meldet euch.

Und wenn ihr Schreibmaschinen habt, die ihr nicht mehr braucht, immer her damit 😉

Schreibmaschine: Privileg 270

Eine Privileg 270 von Quelle

Privileg 270, naked

Eine Privileg 270. Leider kann ich nicht wirklich viel über die Maschine sagen. Privileg war die Hausmarke des Versandhauses Quelle und deshalb steckt in dieser Hülle also eine Schreibmaschine aus einer anderen Produktion. Ich habe sie so weit wie möglich auseinandergebaut, aber nirgends einen Hinweis auf den echten Hersteller finden können. Aber aufgrund von ungenutzten Bohrungen gehe ich definitiv davon aus, dass ein anderer Hersteller die Maschine mit einem anderen Gehäuse verkauft. Vielleicht kann mir ja jemand helfen und sagen, wer hinter dieser Maschine steckt.

Ansonsten habe ich hier ein sehr schönes Maschinchen stehen. Die Dame, von der ich diese bekommen habe, sagte mir, sie sei kaum benutzt. Genau so sieht die Maschine auch aus. Die Typen funktionieren reibungslos, die Walze ist sauber, es gibt keine Kratzer am Gerät. Wahrscheinlich hat die Privileg ein paar Jahre geschlafen. Da die Anzahl der Schreibmaschinen langsam nicht mehr proportional zu der Anzahl der Bewohner hier in der Wohnung ist und ich nicht will, dass sie wieder schläft, wird diese schöne Maschine bald einer neuen Besitzerin überführt. Sie hat der Schreibmaschine sogar schon einen Namen gegeben: Fräulein Smilla.

Viel besser, als wenn sie hier verstauben würde 😉 Mehr Bilder gibt’s übrigens auf Typewriterspotting, meinem Schreibmaschinen-Projektblog.

Schreibmaschine: Olivetti Valentine

Wenn man sich mit Schreibmaschinen beschäftigt, stößt man irgendwann über die Hermes Baby. Sagte ich damals auch schon. Wenn man sich ein wenig weiter damit beschäftigt, stolpert man auch über die Valentine, eine der drei Schreibmaschinen, die in New York im Museum of Modern Art stehen. Technisch nichts Besonderes, aber designtechnisch außergewöhnlich! Ein signalfarbenrotes Stück Pop-Art in einem Schiebekoffer, designed by Ettore Sottsass. Von 1969.

Ein schönes Ding! Aber für eine Reiseschreibmaschine recht groß. In die Hülle passt die Hermes Baby, samt Koffer! Jetzt bin ich erstmal froh, dieses rote Ding hierzuhaben. Alles weitere wird sich ergeben. In den nächsten Tagen erzähle ich auch über die anderen „neuen“ Schreibmaschinen berichten, die hier eingetroffen sind. Ich glaube, Schreibmaschinen, das könnte eine neue Leidenschaft werden…

USB-Schreibmaschine. Ich hab‘ da so ne Idee.

Benjamin Halbrock mache mich vor kurzem auf die USB-Schreibmaschine aufmerksam, einer Möglichkeit, aus jeder alten Schreibmaschine sozusagen eine USB Tastatur zu bauen.

Geil, oder? Dachte ich auch. Die Bauanleitungen sind unter Creative Commons kostenlos erhältlich. Und da gibt’s auch Selbstbaukits. Aber nach einigem Überlegen: Was ist nach ein paar mal tippen noch so geil daran, abgesehen von der Idee? Aber dann:

Wie geil wäre es denn, wenn man das Keyboard so umprogrammieren könnte, dass ein USB-Stick einfach alles aufzeichnet und als Textdatei abspeichert, was man auf der Schreibmaschine tippt? Dann könnte ich alles mögliche Unterwegs und eben total geil auf Papier / Postkarten tippen und müsste es danach nicht jedesmal nochmal abtippen! Ich hab schon mit Lukas geredet, der ist aktiv im shack, im Stuttgarer Hackerspace, und wir wollen „demnächst“ mal sehen, ob wir meine Hermes Baby so umgebaut bekommen 🙂

PS: Könnt ihr das Video sehen? Wenn nicht, dann hier.