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Was übrig bleibt: „Ein Lächeln verzieht ihre Miene, sie sträubt sich dagegen, es setzt an, kommt, geht, aber sie kann…“

“Ein Lächeln verzieht ihre Miene, sie sträubt sich dagegen, es setzt an, kommt, geht, aber sie kann es nicht aufhalten. Die Mundwinkel fahren dann doch auseinander und an den Augenwinkeln faltet sich die dünne Haut leicht.”

Der Wal von Ally Klein
Originalpost auf „was übrig bleibt“, eine Sammlung unterstrichener Sätze, gefundener Worte & liegengebliebener Gedanken aus Büchern, die wir lesen und lieben.

Immer noch wach: Signierte Exemplare

Weil keine Lesetour und sowieso wenig Kontakt gerade: Ihr könnt das Buch bei mir mit Signatur bestellen. Für 24,80 Euro, inklusive Versand. (Buch plus Buchversand. Heißt, ich übernehme die Kosten für die (wiederverwendete) Verpackung, ihr dürft aber auch gern mehr geben.)

Schreibt mir eine Mail samt Adresse und für wen das Exemplar sein soll, ich schicke euch die Kontonummer und/oder die Paypal-Adresse. Sobald das Geld da ist, schicke ich euer Buch los.

Vorfreude, Lächeln, Fabian

Immer noch wach: Presse & Stimmen

Fabian Neidhardt gelingt das Kunststück, ungeschönt von Abschied und Neubeginn zu schreiben – und durch diese harte und witzige und aufwühlende Geschichte ein Menschenleben in packender Weise erfahrbar zu machen. Er meistert einen erstaunlichen Balanceakt: Einfühlsam und rasant erzählt der Roman von nichts Geringerem als dem finalen Ende – und davon, wie fantasievoll widerspenstig man dem Tod begegnen kann.

Robert Prosser

Wenn einer, der so viel Lebensfreude hat wie Fabian Neidhardt, ein Buch über das Sterben schreibt, dann wird daraus große Kunst.
„Immer noch wach“ erzählt leichtfüßig vom Schwermütigen, ist tragikomisch, gefühlvoll und voller Warmherzigkeit.

Mareike Fallwickl

Menschen sind verwundbar, immer. Fabian Neidhardt schaut da hin, wo wir am verwundbarsten sind. Dort gibt es Kontakt, eine tiefe Verbindung zu anderen, aber auch Schmerz. Immer noch wach versucht auszuloten, bis wohin man bereit ist zu gehen und wie sehr das eigene Leben wirklich nur einem selbst gehört.

Selim Özdogan

In diesem Roman zeigt sich, was ich die Güte der Fiktion nennen will: Dass in ihr möglich ist, was sonst oft unmöglich bleibt. Und gleichzeitig wirft er auch für die Wirklichkeit wichtige Fragen auf, indem er in einer bestimmten Konstellation über Praktiken des Zusammenlebens und Zusammensterbens nachdenkt. Was bedeutet das: füreinander (und sich selbst) verantwortlich zu sein bis zum Schluss – und darüber hinaus?

Lisa Krusche

Mit seinem Verlagsdebüt ist Neidhardt ein ebenso trauriges wie optimistisches Buch gelungen.

Frank Rudkoffsky im Lift Stuttgart

Ein berührender Roman, der doch so voller Leben steckt.

Anke Baumgärtel in der Pforzheimer Zeitung

Der […] Roman schafft es, trotz des traurigen Schicksals von Alex, eine gewisse Leichtigkeit zu bewahren.

Katrin Maier-Sohn in der Stuttgarter Zeitung

Eine Geschichte, die das Leben feiert, auch wenn es darin vordergründig um den Tod geht. Eine Geschichte, die sagt, dass das Leben viel zu kurz ist, um die eigenen Träume nicht zu realisieren.

Bozena Anna Badura für Das Debüt

In seinem Debutroman „Immer noch wach“ erzählt der Stuttgarter Autor Fabian Neidhardt auf berührende Weise vom Leben mitten im Sterben.

Silke Arning bei SWR2

Immer noch wach ist warm, klug und schön, eine wunder­volle Geschichte.

Christian Wöhrl

Trotzdem ist Fabian Neidhardts Roman gute Unterhaltung und des Autors Schreibe ein Versprechen!

Gallu Frei auf literaturblatt.ch

Der Autor versteht es auf eindringliche Weise, den Leser an das Thema zu fesseln und dass er sich mit der Problematik gedanklich auseinandersetzt.

Beatrix Petrikowski

Ein Buch, das das echte Leben abbildet.

Florian Valerius

Eine sensible, traurige aber auch Hoffnung machende Auseinandersetzung mit dem Thema in Würde Sterben und dem Sinn des Lebens, das keinen einzigen Augenblick in den Kitsch abzugleiten droht.

Feiner reiner Buchstoff

„Immer noch wach“ ist nicht nur ein Gefühlsstrudel, eher eine ganze Achterbahn, die sich um Vergangenheit und Gegenwart windet. Die sich um Zukunftsgedanken schlängelt und nicht nur gewaltig wackelt und ruckelt, sondern auch zieht und schiebt. Ein tief recherchiertes und gelungenes Debüt mit Garantie für ein lachendes und ein weinendes Auge.

Bianca Steinhagen

Roman: Sprich mit mir von T.C. Boyle

Sam ist ein Schimpanse, der von Menschen aufgezogen und dabei sehr genau beobachtet wird. Aimee ist eine introvertierte Studentin, aber Sam und sie, das ist Liebe auf den ersten Blick. Sie wird Teil des Forschungsteams um Sam, geleitet von Professor Schermerhorn und verliert sich vollkommen in dieser Aufgabe. Ich war zugegebenermaßen ziemlich kritisch.

Das Thema hat mich an „Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ von Karen Joy Fowler erinnert, der mich damals beeindruckt und eine gute Messlatte für Geschichten in diesem Metier gelegt hat. Und Boyle hat zwar ein großartiges Geschick, Geschichten zu erzählen und Spannung zu erzeugen, da er sich selbst aber von den Geschichten leiten lässt, kommt es immer wieder (beispielsweise bei Das Licht und einigen der Stories aus dem letzten Kurzgeschichtenband) vor, dass sie kein Ende haben, sondern einfach ausplätschern. Ob 10 Seiten früher oder 50 später, hätte keinen Unterschied gemacht. Und zumindest bei Geschichten bin ich bei Neil Young: Its better to burn out than to fade away. Das Überthema „Menschen, die sich vollkommen in einer Sache verlieren“ bearbeitet Boyle auch oft, gepaart mit dem ausplätschern hätte mich das ermüdet.

Mit dieser Skepsis habe ich den Roman begonnen und dann auch noch bestürzt festgestellt, dass er zum Teil aus der Sicht des Schimpansen Sam geschrieben ist, glaubwürdig einfach in den Bildern und Umschreibungen, und mit den Worten, die Sam in Gebärdensprache kennt, GROSS geschrieben. Das kam mir die ersten paar Mal ziemlich plump vor und ich überlegte, ob ich die die Teile nicht einfach überspringen sollte. Aber dann hatten wir diesen gemeinsamen Abend mit T.C. Bolye und er las genau so eine Stelle vor, ganz anders, als sie in meinem Kopf klang.

Also gab ich ihnen nochmal eine Chance. Immer noch: Das ist T.C. Boyle und er ist ein extrem guter Handwerker, was Geschichten anbelangt. Ich bin schnell in der Story und gut gefangen, bis dann auch noch die Wendungen und die Emanzipation kommen, die ich nicht erwartet, aber mir erhofft hatte. Der Rest des Buches geht ziemlich schnell und mit jeder neuen Szene aus der Sicht von Sam wird diese Perspektive greifbarer und gibt Boyle sehr schön die Möglichkeit, uns mit Sam zu identifizieren. Im Nachhinein sind sie vielleicht die spannendsten Stellen. Und dann setzt Boyle ein paar Schläge ans Ende, die mich im besten Sinn erschüttert zurücklassen.

Schon die Schwestern Cooke haben mein Verständnis Tieren gegenüber verändert. „Sprich mit mir“ hat diesen Effekt nochmal um einiges verstärkt. Ich bin erleichtert und dankbar für diesen Roman. Sprich mit mir ist eine sehr schöne Geschichte mit großem Sog, mehr Nachdenken meinerseits, als ich gedacht habe, und einem Schluss, wo er hingehört.

Sprich mit mir von T.C. Boyle wurde übersetzt von Dirk Gunsteren und erschien bei Hanser. Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Immer noch wach: Buchpremiere und Werkstattlesung am 16.2.21 um 21 Uhr

Zusammen mit Wolfgang Tischer von literaturcafe.de bringen wir die Premiere meines Verlagsdebüts zu euch. Am 16. Februar ab 21 Uhr sitzen Wolfgang und ich zusammen und reden über „Immer noch wach„, über die Entstehung, das Schreiben, das Scheitern und alles andere. Wir streamen live auf Youtube und Facebook und gehen auf die Fragen ein, die von euch reinkommen. Den Mitschnitt gibt’s danach im Podcast von literaturcafe.de. Aber mit Bild und Mitmachmöglichkeit ist natürlich toller.

Vorfreude, Lächeln, Fabian