Schlagwort: Aida (Seite 1 von 1)

Bericht: Poetry Slam im Keller Klub am 23.01.11

In Crowd Performance

In Crowd Performance

Mein Kopf: Kopfschmerzen. Der Rest des Körpers: Müde. Aber Thomas, seines Zeichens Moderator des Slams im Keller Klub und in der Rosenau Stuttgart, hatte eingeladen zum Slam im Keller Klub. Also Jacke an, Kopfhörer rein und los geht’s zum Keller Klub. Davor ist schon eine große Schlange an Publikum in spe. Kurz Bekannte begrüsst, danach am Rest vorbei und rein in den roten Keller.

Ein ganzer Haufen an alten Bekannten ist an diesem Abend zugegen. Unter anderem sind Tobi Borke, Nikita, Aida und Alex Willrich da und auf der Bühne. Mein Schädel lässt mir zwar keine Ruhe, die stickige Luft macht das auch nicht besser, aber es ist ein krasser Abend. Tolle Texte, viele Lacher, tolle neue Menschen kennengelernt und viele Worte gewechselt.

Dann meine 15/2 Minuten Ruhm: In den Tagen zuvor habe ich es endlich geschafft, Das U-Bahn Seminar auswendig zu lernen, der Keller Klub ist meine Premiere. Ich bin ein bisschen vorsichtig, einerseits, weil ich den Text noch nicht sauber kann, andererseits, weil beim letzten Mal im Keller Klub die Akustik irgendwie nicht wirklich ausgefeilt war. Das Eine kann ich abdämpfen, indem ich Nikita als im Zweifelsfall nötige Souffleuse mein Lesebuch in die Hand drücke. Das Andere kann ich nicht ändern.

Muss ich auch nicht, denn sowohl das Eine als auch das Andere überraschen mich positiv. Die Soundanlage, eigentlich für Gesang, Band und tanzende Menschen ausgelegt, ist diesmal viel besser auf das gesprochene Wort samt sitzender Zuschauer ausgelegt. Und trotz der langsam beginnenden Schmerzen im Halsbereich, des Schleiers aus Schmerzen im Kopf und der Müdigkeit komme ich ganz gut durch den Text.

Drei Stunden nach Ende des Spektakels liege sich mit Schüttelfrost im Bett und für den Rest der Woche flach, aber: Es hat sich gelohnt!

Danke an Aida für das Bild. Bis zum nächsten Mal, die Damen und Herren.

Bericht: 1. Platz beim Slam auf der Couch am 16.12.10

mein Eichenblatt

mein Eichenblatt

Bevor es heute Abend auf den nächsten Slam geht, kurz ein Bericht über den Slam auf der Couch im Filmhaus in Stuttgart. Tino, unter anderem auch selbst Slammer, war diesmal mit Halina als Musikerduo zu Gast. Mit Mundtrompete, Gesang und Looper machen die beiden unglaublich gute Musik. Wenn alles gut läuft, gibt es von dem Abend einen Mitschnitt, vielleicht kann ich euch ein bisschen der Musik präsentieren.

Nikita war wieder charmanter Moderator, als weitere Slammer waren Gebull, Bence, Aida, Birk und ein Newcomer Team, deren Namen „Der Naziwerwolf und der Ameisenimperator“. Glaube ich.

Das besondere beim Slam auf der Couch, oder auch Wortwahlslam, wie er früher hieß, ist das Aufweichen der „offiziellen Regeln“. Nikita interviewt jeden Teilnehmer mit drei kurzen fragen, bevor er auf die Bühne darf. Ich lese „Unhörbare Melodie„. Nachdem alle sechs Slammer dran waren, klatscht das Publikum Birk und mich ins Finale.

Aber so leicht dürfen wir da nicht unsere Zeit absprechen. Sondern wir müssen um unsere Textminuten spielen, in dem wir einen Dialog improvisieren müssen. Der Dialogpartner ist Domian, Nikita spielt immer wieder die Antworten ein. Das Publikum entscheidet, welcher Dialog besser ist und gibt mir damit drei Extraminuten im Finale. Insgesamt reicht mir die Zeit für „Die Sache mit dem Schwärmen.“ und „Die Sache mit dem Rauchen.„.

Und die Texte reichen für den Sieg! Schönes Ding 🙂 Heute geht’s gleich weiter mit dem Slam im Komma, in Esslingen. 20 Uhr geht’s los. Eintritt kostet es.

Morgen ist dann Lesebühne, wieder im Filmhaus um 16:00 Uhr. Das wird eine gemütliche Runde und ich freue mich auf euer kommen.

PS: Der Gewinn war übrigens das oben zu sehende Eichenblatt. eiche ist eine Untergrundgruppe aus Stuttgarrt und wurde als Pendant zu Banksy genannt. Auch ein schönes Ding! Nun aber, bis später und bis morgen!