Schlagwort: Comic (Seite 1 von 1)

Comic und Serie: The Umbrella Academy – Band 1 von Gerard Way und Gabriel Bá

Eine Schule für Kinder mit übersinnlichen Kräften hört sich erstmal an wie die X-Men, ist in der Umbrella Academy Version aber dreckiger und verletzlicher.

Mal abgesehen von lustigen Taschenbüchern bin ich relativ neu in der Comicwelt, aber komme mit jedem Band, jeder Geschichte neu und besser rein. Ich mag den Stil von Gabriel Bá sehr und die Geschichte von Gerard Way ist melancholisch düster, mit einem feinen Witz.

Aber: Gäbe es die Netflix-Serie zum Comic nicht, wäre ich wohl nicht darauf gekommen. Und mir ist das Medium Serie näher als der Comic. Dort sind mir Dinge manchmal zu abgedreht, zu drüber, während die Serie das durch einen großartigen Cast (allen voran Ellen Page und Robert Sheehan) sauber ausbalanciert. Ich weiß nicht, ob ich den Comic auch ganz alleine so genießen könnte.

Die Kombination dagegen ist für mich die beste Form, diese Geschichte zu erleben. Die Serie macht ein paar Sachen anders, der Comic geht auf ein paar Aspekte ein, die in der Serie fehlen. Dadurch wird mein Verständnis dieser Welt größer, was ich toll finde. Weil (besonders in der zweiten Staffel) es trotz allem übernatürlichen und nicht von dieser Welt seienden doch immer wieder um Menschen und ihre Beziehungen geht.

Staffel 2 der Serie habe ich gesehen, jetzt muss ich mit dem Comic weitermachen.

Umbrella Academy – Band 1 von Gerard Way und Gabriel Bá wurde übersetzt von Matthias Wieland und erschien bei Cross Cult. Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Comics: Gung Ho 2 bis 4 von Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant

Es gibt eben Momente, da sollte man rauchen, nicht?

DER ERSTE SATZ AUS GUNG HO 2 – Ohne Rücksicht auf Verluste

Band 1 hatte mich angefixt, also habe ich die derzeit verfügbaren drei anderen Bände an einem Abend durchgelesen.

Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant halten das jugendliche, sorgenfreie, fast schon Verantwortungslose der Gang in diesen Teilen bei, gleichzeitig aber vertiefen sie die ernsten Themen und zeigen, dass jeder Mensch seine oder ihre Art von Narben hat und Gründe für das Verhalten.

Im Schnitt gibt es in jedem Band eine Stelle, die mir zu extrem, zu flapsig oder zu tief unter der Gürtellinie ist, und immer mal wieder ist mir die Geschichte zu nah an dem, was ich in Postapokalypse schon oft gesehen habe, aber immer wieder überrascht mich die Geschichte und ich will wissen, wie es weitergeht. 2021 kommt der letzt Band raus, ich bin sehr gespannt darauf.

Gung Ho Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant erschien bei Cross Cult. Der Verlag hat mir Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt.

Comic: Gung Ho 1 – Schwarze Schafe

Sag Mal, Salim, gibt’s bei euch auch Nägel für die Abschüsse bei Weibern?

Der erste Satz aus Gung Ho 1 – Schwarze Schafe

Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant legen Band 1 von Gung Ho vor, ein großformatiger, Hardcovercomic mit ziemlich geilen Zeichnungen und einer nicht ganz originellen, aber ganz coolen Story.

In dieser postapokalytischen Welt gibt es Gefahren, Gefahrenzonen und gesicherte Städte, die sehr strengen Regeln folgen. Und wenn Jugendliche und Regeln zusammenkommen, dann gibts Chaos.

Zack und Archer sind Brüder, die in diese kleine Sicherheitszone gebracht werden, weil sie Ärger gemacht haben. Aber sie sind Jugendliche und werden auch hier Ärger machen.

Gung Ho mischt (Zombie)Postapokalypse mit Breakfast Club, der Ton ist flapsig und kratzt, ach was, taucht immer wieder unter die Gürtellinie und die Zeichnungen sind ziemlich geil. Gerade, weil das Buch so großformatig ist.

Manche Elemente – in der Story, aber auch bei den Zeichnungen – sind mir zu plump, dafür gibt es andere, die es ziemlich gut schaffen, dieses Gefühl von Aufwachsen in einer gefährlichen Umgebung zu zeigen.

Ich mag die Geschichte, die sich aber leider in diesem Band anfühlt, wie die erste Folge einer neuen Serie. Und danach ist das Buch vorbei. Gerade, wo ich angefixt bin. Gung Ho ist auf 5 Bände angelegt, der letzte erscheint wohl 2021. Solange muss ich mich mindestens auf das Ende gedulden.

Gung Ho 1 – Schwarze Schafe von Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant erschien bei Cross Cult. Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Comic: Chew von John Layman und Rob Guillory

Chew ist die Geschichte von Chu. Tony Chu ist Polizist und Cibopath. Das heißt, wenn er etwas isst, dann schmeckt er, was alles mit der Frucht, dem Fleisch passiert ist, bevor er reinbeisst. Als Polizist eine tolle Eigenschaft, denn durch einen herzhaften Biss in die Leiche erfährt man mehr, als man erfragen könnte. Dazu kommt, dass Chew in einer Version unserer Welt spielt, in der Hünchen verboten ist und nur noch illegal zu bekommen. Chew ist so ziemlich genauso skurril, wie sich diese Inhaltsangabe liest. Volume I dieser Comicserie umfasst die Geschichten 1 bis 5 und gibt einen ganz guten Eindruck über die Welt und macht Lust auf mehr. ich werde mir auf jeden Fall die anderen Folgen holen. Ich habe die englische Fassung hier, keine Ahnung, wie die deutsche Übersetzung ist.

Chew von John Layman und Rob Guillory erscheint bei Image Comics. Die deutsche Ausgabe erscheint bei Cross Cult und wurde übersetzt von Marc-Oliver Frisch.

Film: Kick-Ass

Eigentlich geht’s hier nicht um den Film, als mehr um den Audiokommentar von Matthew Vaughn zu seinem Film Kick-Ass. Dennoch kurz die Story:

Dave ist ein Normalo an einer Normaloschule, bis er entscheidet, Superheld zu werden. Er bestellt sein Kostüm und geht als Kick Ass auf Verbrecherjagt, was erst gar nicht und dann irgendwann mit Hilfe anderer Möchtegernsuperhelden einigermaßen funktioniert. Weiterlesen