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Schlagwort: facebook (Seite 1 von 2)

Stell dir vor, Cro kommt zu deiner Party und keiner kennt ihn.

Januar diesen Jahres:

  1. Ich habe Geburtstag.
  2. Ein Freund von mir hat am gleichen Tag Geburtstag und wir sitzen an diesem Tag gemeinsam in der Wohnung einer Freundin und feiern ein bisschen.
  3. Cro hat auf facebook die 100.000 Fanmarke geknackt und fährt zum Dank zu fünf Fans und bringt ihnen Pizza.
  4. Eben jener Freund ist einer dieser Fans.

So kommt es also, dass wir abends in dieser Wohnung sind. Selbst erst vor kurzem angekommen, kommen wir erstmal runter, als es klingelt und Cro samt Crew und Kameramann in der Tür steht. Der Witz ist, zu dem Zeitpunkt ist Cro mehr oder weniger eher unbekannt. Tatsächlich ist es eine komische Situation, von einem Menschen mit Pandamaske und seinen Leuten besucht zu werden. Besonders, wenn beide Seiten jeweils erwarten, dass die andere Seite sie bespaßt. Also sitzen wir rum, reden ein bisschen, schweigen noch mehr, essen kalte Pizza – wir waren die letzte von fünf Lieferungen – und überlegen uns, wer von den Leuten jetzt eigentlich Cro ist und wer dieser Cro eigentlich ist.

Erst nach echt unangnehmen Augenblicken, weil keine der beiden Seiten weiß, wie sie sich verhalten soll und Cro zwar dann mal kurz eine Gitarre in der Hand hat, aber keinen Ton singt, verschwindet der Panda samt Crew wieder.

Erst danach höre zum ersten Mal bewusst den damaligen Song Easy. Dasding hat zu der Aktion kurz darauf ein Feature samt ein paar Bildern gesendet, da kommt das ganze natürlich ein bisschen anders rüber. Wie auch immer. Mittlerweile bespielt der junge – tatsächlich auch unter der Maske gutaussehende – Mann die großen Bühnen Deutschlands. Die Musik kann man sich gut anhören, er ist auch sympathisch. Vor neun Monaten aber hatte ich – samt dem Großteil der Leute auf der Party –  aber einfach noch keine Ahnung, wer der Mann mit der Panda-Maske ist. Sorry, Cro 😉

Das Leben ist ein Erdbeben: Fabian hat dich eingeladen, seine neue Seite mit „Gefällt mir“ zu markieren. Ein Statement gegen Einladungen.

„Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen“ hat ja eine Fanpage bei Facebook. Zu Facebook kann man seine eigene Meinung haben, interessiert gerade nicht. Mir geht es eher um oben gezeigt Einladungsmöglichkeiten, die Facebook bietet.

Da macht man also eine Fanseite für sich / seine Sache / was auch immer. So weit so gut. Jetzt will man natürlich auch, dass die Seite, respektive man selbst / die Sache / was auch immer bekannt wird. Um das zu erreichen, gibt es viele Möglichkeiten. Eine ist, Gewinnspiele zu machen, bei denen man nur mitmachen kann, wenn man Fan ist. Eine andere ist, Leute dazu aufzufordern, auf den „Gefällt mir“-Button zu drücken. Und lustigerweise funktioniert das in einem gewissen Radius auch ganz gut. Aber irgendwie fühlt sich das nach fishing for Compliments an. Fühlt sich überhaupt nicht gut an. Deshalb lösche ich solche Einladungen von anderen immer direkt. Und vielleicht lehne ich mich jetzt ein bisschen weit aus dem Fenster:

Für die Roman Fanpage werden niemals Einladungen verschickt und es wird keine Gewinnspiele geben, die ein „Gefällt mir“ – drücken zur Bedingung haben. Wer bei „Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen“ auf „Gefällt mir“ drückt, macht das, weil es ihm gefällt. Und das wiederum gefällt mir.

 

Ein facebook-Gefallen: ich will nach Kambodscha



pauls way ist eine deutsche Firma, die ziemlich geile Notizbücher / Terminplaner herstellt. In Deutschland. Ohne Leder, alles natürlich, in A5.
Aber das richtig geile ist eigentlich: Für jedes verkaufte Buch verschenkt pauls way ein Schulbuch an Kinder in Armut.

Im Januar ist wieder eine Reise nach Kambodscha geplant, um dort die Schulbücher zu verteilen. Dafür sucht Paul noch jemanden der hilft.

Die Bewerbung um diesen Platz war ein kurzer Text auf pauls way facebookseite. Die fünf Bewerber mit den meisten „Gefällt mir“-Klicks werden von Paul und seiner Firma interviewt und einer der fünf darf mit nach Kambodscha.

Natürlich dürft ihr euch gerne ein everyday book (so heißen die Notizbücher) kaufen oder euch selbst bewerben. Einer der Hauptgründe für diesen Post ist aber, ich habe ziemlich viel Lust auf Kambodscha. Meine Bitte an euch:

  1. Auf die facebookseite von pauls way gehen.
  2. dort auf „Gefällt mir“ drücken.
  3. runterscrollen und meinen kleinen Text suchen.
  4. bei diesem nochmal auf „gefällt mir“ drücken.
  5. Freunden Bescheid sagen und sich bei mir ein ernstgemeintes Danke abholen 🙂

Das Danke gibt’s natürlich auch schon im voraus.

Und weil er so schön ist, hier noch der Text, für welchen ich um den Gefallen bitte:

Es gibt mehrere Gründe, weshalb das everyday book ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk ist. Hm… Richtiger wäre: Es gibt viele Gründe, weshalb das everyday book ein sinnvolles Geschenk ist. Aber am Richtigsten wäre: Es gibt unzählige Gründe, weshalb das everyday book sinnvoll ist.
Da ist die Produktion in Deutschland, eine Produktion, welche nicht die Kindheit von Kindern in armen Ländern zerstört. Und auch nicht das Leben von Tieren, denn für die Herstellung des everyday books wird kein Tier verletzt. Ein veganes Notizbuch, sozusagen.
Wobei es eigentlich vermessen ist, das everyday book als Notizbuch abzustempeln. Es ist dein Adressbuch, dein Notizbuch, dein Terminplaner, deine Spielwiese, deine ToDo-Liste, dein Papierflieger – und deine Spende. Denn für jedes verkaufte everyday book verschenkt pauls way ein Schulbuch an Kinder in Armut. Alles in allem ein guter Grund, das everyday book an Weihnachten zu verschenken. Oder an jedem anderen Tag.

Bitte, danke, faby

StudiVZ – eine sterbende Spezies?

Nachrichten von gelöschten Personen

Nachrichten von gelöschten Personen

Heute bekomme ich eine Mail eines Freundes aus dem bekanntesten deutschen Netzwerk und bis dazu komme, nachzusehen, auf was ich mich freuen darf, ist der Name des Freundes durch „Gelöschte Person“ ersetzt und obige Nachricht liegt in meinem Eingangskorb. Ich muss zugeben, dass diese Nachricht der erste Grund seit Monaten ist, mich wieder in das Netzwerk einzuloggen. Und der einzige Grund, selbst dort angemeldet zu bleiben, sind ein paar wenige Freunde, zu denen ich sonst keine Kontaktmöglichkeit habe.

Wie seht ihr das? Wird StudiVZ langsam aber sicher aussterben?

Interview: Lea Korte, Autorin von „Die Maurin“

Lea Korte

Lea Korte

Wie bei der Rezension versprochen, das Interview mit Lea Korte, ihres Zeichens Autorin der historischen Romane „Die Nonne mit dem Schwert“ und „Die Maurin„:

Es ist ein sonniger Nachmittag in Deutschland und aufgrund der weiten Entfernung konnten wir uns leider nicht persönlich treffen. Ich wollte aber nicht einfach nur eine Sammlung von Fragen verschicken, also haben wir etwas Neues probiert:

Ein Interview im Facebook-Chat! Es ist textbasiert und somit leicht zu kopieren, aber viel flexibler als eine Ansammlung von Fragen in einer Mail.

Das hat leider nicht ganz so geklappt, wie wir das wollten, deshalb sind wir auf die Facebookmail umgestiegen. Und das hat auch super geklappt. Hier also das Interview: weiterlesen