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Film & Verlosung: Schachnovelle, ab 23. September im Kino

Stefan Zweigs letzte Erzählung, die Geschichte einer Schiffsreise, eines Schachweltmeisters und eines österreichischen Notars, der sich mit einem Schachbuch gegen die Foltermethoden der Nazis „behauptet“ hat.

Ich habe die Schachnovelle gelesen und gehört, aber keine der bisherigen Verfilmungen gesehen. Jetzt also eine neue, die wahrscheinlich durch den Erfolg des Damengambit nur profitieren kann. Tatsächlich hat mich die Gestaltung, besonders die der Schachspiele, oft an das Damengambit erinnert, was aber Zufall sein dürfte, da beide Produktionen zur etwa zur gleichen Zeit entstanden sind.

Der Trailer ist mir noch zu heischend, zu „böse Nazis“. Der Film dagegen macht ziemlich viel ziemlich gut. Schöne Bilder, große Sets und tolles Schauspiel. Besonders Albrecht Schuch, den ich seit Systemsprenger und Berlin, Alexanderplatz sowieso sehr mag, kann ich ewig zusehen. Seine Rolle hat etwas von einem jungen Hans Landa, aber er füllt sie sehr gut aus.

Und dann kriegt der Film es hin, eine saubere Balance zwischen Originalgetreue und neuer Interpretation zu halten. Ganz oft denke ich, stimmt, so war das. Und dann überrascht mich der Film mit neuen Momenten und Fragestellungen, die nicht im Buch sind, inklusive eines neuen Endes.

Besonders für Menschen, die das Buch kennen, bietet die Schachnovelle als Film eine sehr schöne neue Auseinandersetzung mit dem Stoff. Ab 23. September im Kino.

Gewinnspiel:

Ich darf 2 Pakete verlosen, jeweils mit der limitierten und illustrierten Buchausgabe der Büchergilde, dem Hörbuch, gelesen von Christoph Maria Herbst, und dem Filmplakat. Schreibt mir eine Mail (oder einen Kommentar) und sagt mir, welchen Klassiker ihr gern mal als Film sehen wollt.

Einsendeschluss ist Donnerstag, der 23. September, 12 Uhr. Der Zufall entscheidet, dann gehen die Pakete direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

Film & Verlosung: Berlin Alexanderplatz, ab 16. Juli im Kino

In meinem Kopf ist Berlin Alexanderplatz einer der Romane, „die man gelesen haben sollte“, ich es aber nicht getan habe. Ich kenne die grobe Geschichte, die Themen und die Arbeitsweise von Döblin, habe das Manuskript oft genug im Literaturmuseum der Moderne gesehen. Aber gelesen habe ich es nicht. Und ich war extrem skeptisch, was eine „neue Interpretation des Stoffes“ anging. Auch der Trailer war mir zu mystisch, zu bunt, zu episch. Aber dann komme ich drei Stunden später aus der Pressevorführung, es ist wieder Stuttgart und früher Mittag und bin ziemlich überrascht, im positivsten Sinn.

Weil der Film alles einhält, was ich mir nicht vorstellen konnte. Burhan Qurbani erzählt ein schillerndes, neonfarbenes Epos voller Liebe und Leid. Über Francis, geflüchtet aus Guinea-Bissau, der eigentlich nur ein gutes Leben führen will, aber immer wieder neu scheitert, bis er daran zerbricht.

Klar sind drei Stunden ein Brett und an manchen Stellen hätte es für mich auch ein wenig kürzer sein können. Manchmal sind mir die Gefühle zu krass aufgedreht und Voice-Over Monologe zu pathetisch.

Aber all das sind Kleinigkeiten. Qurbani schafft es, die Themen des Romanes tatsächlich zu adaptieren, in unsere Zeit zu bringen. Manchmal erinnert er mich ganz positiv an die Serienverfilmung von American Gods und an Moulin Rouge und Romeo und Julia von Baz Luhrmann. Und die drei wichtigsten Figuren werden von Welket Bungué, Jella Haase und Albrecht Schuch großartig gespielt. Besonders Schuch hat mich extrem begeistert.

Berlin Alexanderplatz ist kein Film zum nebenbei gucken. Ein großartiges Werk, dass mich positiv und eindrücklich überrascht hat. Ab 16. Juli im Kino.

Gewinnspiel:

Ich darf 1×2 Tickets und Buchvorlage verlosen. Schreibt mir eine Mail (oder einen Kommentar) und sagt mir, welches euer „sollte man gelesen haben, habe ich aber nicht“-Buch ist.

Einsendeschluss ist Donnerstag, der 9. Juli, 12 Uhr. Der Zufall entscheidet, dann gehen die Tickets und das Buch direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

Film & Verlosung: Der verlorene Sohn – Boy Erased

Die Geschichte von Jared, schwuler Sohn eines Baptistenpredigers, der von seinem Vater in ein religiöses Ex-Gay-Programm geschickt wird, eine sogenannte Reparativtherapie.

Knapp zwei Stunden sehen wir Jared dabei zu, wie er voller Scham und von Schuldgefühlen zerfressen tatsächlich versucht, seinem Vater, aber auch Gott gerecht zu werden. Weil der Glaube Teil seines Lebens ist. Seine sexuelle Orientierung aber genauso.

Die Hälfte der Zeit sitze ich mit vor Wut und Fassungslosigkeit verkrampften Magen im Kino. Ich kann es nicht fassen, wie Menschen im Namen Gottes erniedrigt, beschämt und gebrochen werden.

Der verlorene Sohn ist kein Film, den man sich mal eben zu Unterhaltung ansieht. Es ist ein wirklich krasser, aufwühlender Film – großartig dargestellt von unter anderem Nicole Kidman, Russell Crowe, Joel Edgerton und Lucas Hedges – der zwar auch ein paar fröhliche Momente hat, einen berührenden Soundtrack und vor allem ein hoffnungsvolles Ende.

Aber der Unterton bleibt ernst bis zum Schluss, er schafft es, mir klarzumachen, dass es bis heute leider nicht selbstverständlich ist, jeden lieben zu lassen, wen er will. Und was das für Menschen bedeutet.

DER VERLORENE SOHN läuft ab 21. Februar im Kino.

Der Film basiert auf der Autobiographie Boy Erased von Garrard Conley, letztes Jahr erschienen beim Secession Verlag. Conley hat diese Therapie selbst erlebt und mit seinem Buch Aufmerksamkeit darauf gelenkt. Schade, dass der Verleih dem Film im Deutschen einen anderen Titel gegeben hat, sodass nicht gleich klar wird, dass es noch ein Buch zum Film gibt. Und andersherum.

Umso schöner, dass ich beides verlosen darf!

Gewinnspiel:

Ich darf zwei Pakete verlosen, jeweils mit zwei Freikarten für den Film und dem dazugehörigen Buch.

Schreibt mir eine Mail (oder einen Kommentar) mit eurer Adresse und sagt mir, was war der letzte Film, der euch wirklich aufgewühlt hat?

Einsendeschluss ist Sonntag, der 17. Februar. Der Zufall entscheidet, dann gehen die Pakete direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

Der verlorene Sohn läuft ab 21. Februar im Kino. Boy Erased von Garrard Conley wurde übersetzt von André Hansen und erschien beim Secession Verlag. Die Gewinne und das Rezensionsexemplar wurden mir zur Verfügung gestellt.

Film & Verlosung: Paddington 2

Als 2014 Paddington gesehen habe, war ich sehr überrascht, weil ich nicht gedacht hätte, dass mich ein Film über einen Bären in London so unterhalten könnte. Ich habe ihn unter anderem gesehen, weil David Heyman ihn produziert hat, er hat ein gutes Händchen für Stoffe, so hat er sich damals die Filmrechte für Harry Potter gesichert und alle acht Filme produziert. Und dann eben auch Paddington.

Damals habe ich mir vorgenommen, danach endlich die Bücher zu lesen, was ich bis heute nicht geschafft habe. Dafür steht der neue Film an!

Mittlerweile lebt Paddington also in London und will seiner Bärentante Lucy zum 100. Geburtstag ein altes Pop-Up-Buch aus einem Antiquariat kaufen. Doch kurz bevor er das Geld dafür zusammen hat, wird genau dieses Buch gestohlen und Paddington wird verdächtigt. Was natürlich niemand auf sich sitzen lässt.

Ich musste im Film öfter mal den Erwachsenen in mir abschalten, der dachte, Aber das geht doch nicht. Weil es eben doch ein Kinderfilm ist.

Aber wenn man sich darauf einlässt, dann wird man knapp zwei Stunden extrem gut unterhalten. Kein Aufguss des ersten Films, sondern ein warmer, freundlicher und überraschend actionreicher Film, der nicht nur Slapsticknummern hat, sondern auch immer wieder intelligenten Humor zeigt. Wie es eben gute Kinderfilme können müssen: Man lacht oft dann, wenn Kinder lachen, und schmunzelt an vielen weiteren Stellen, die man als Kind noch übersieht.

Ein schöner Film, der Lust auf einen weiteren macht. Ein Glück ist dieser schon angekündigt. Bis dahin, erstmal diesen sehen.

Paddington 2 läuft ab dem 23. November im Kino.

Verlosung: 

Studiocanal hat mir ein Paket zur Verfügung gestellt, zu gewinnen gibt es zwei Freikarten, das Stickeralbum und das Bilderbuch zum Film.

Schreibt mir eine Mail (oder einen Kommentar) mit eurer Adresse und sagt mir, welchen Kinderfilm hättet ihr gern schon als Kind gesehen?

Der Zufall entscheidet dann. Einsendeschluss ist Dienstag, der 21. November, 12 Uhr. Dann geht das Paket direkt raus und ihr könnt zum Filmstart am 23. im Kino sitzen. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

Verlosung: Sieben Minuten nach Mitternacht, ab 19. Oktober für zuhause.

Als Sieben Minuten nach Mitternacht ins Kino kam, war ich ziemlich positiv überrascht von dieser Geschichte über Conor, den Jungen, der irgendwie mit der Krebserkrankung seiner Mutter klarzukommen versucht.

Guter Film, gutes Buch auch, aber darüber rede ich ein ander Mal. Aber nicht nur der Geschichte wegen, Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein gut gespielter und gut gemachter Film, eine würdige Interpretation des Romanes. Nun gibts den Film für zuhause, ab 19. Oktober als DVD, Blu-ray und digital. Studiocanal hat mir ein Rezensionsexemplar der DVD zur Verfügung gestellt.

Ist schon eine ganze Weile her, dass ich eine DVD eingelegt habe. Ich weiß nichtmal, wann ich das letzte Mal das DVD-Laufwerk meines Rechners benutzt habe. Und ich habe echt vergessen, wie das damals war, wie lange ich mir Trailer und Vorspanne und animierte Menüs ansehen muss, bevor ich den Film ansehen kann. Streaming hat in der Hinsicht sehr viel einfacher gemacht.

Was aber aber in noch keinem Streamingdienst vorhanden ist, sind die Audiokommentare. Ich weiß nicht, warum, weil es ja genauso einfach einzubinden wäre, wie die unterschiedlichen Sprachen. Aber solande das nicht so ist, machen Bonusfeatures und eben diese Kommentare DVD und Blu-ray für mich bis heute so essentiell. In diesem Fall gibt es gleich zwei Audiokommentare, einmal von Patrick Ness, dem Autor des Buches und des Drehbuches und von Regisseur J.A. Bayona. Ich denke, sie haben nicht einen Kommentar zusammen aufgenommen, weil Bayona spanisch und Ness englisch sprechen, beide jeweils deutsch untertitelt. Während Ness mehr auf die Entstehungsgeschichte eingeht und Anekdoten vom Dreh erzählt, ist Bayona mehr der Professor, der die Metaebene erklärt und erläutert. Im besten Fall schaut man sich den Film also dreimal an. Lohnt sich!

Sieben Minuten nach Mitternacht gibts ab 19. Oktober als DVD, Blu-ray und digital.

Verlosung:

Studiocanal hat mir eine DVD, eine Blu-ray, das Hörbuch zum Film (gesprochen von Maria Furtwängler) sowie drei Filmplakate zur Verfügung gestellt. Es gibt also drei Pakete.

Schreibt mir eine Mail (oder einen Kommentar) mit eurer Adresse und sagt mir, was ihr am liebsten hättet (ohne Garantie) und: Kauft ihr noch DVDs oder Blu-ray? Und warum?

Der Zufall entscheidet. Einsendeschluss ist Donnerstag, 19. Oktober, 12 Uhr. Dann gehen die Pakete direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!