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Verlosung: Sieben Minuten nach Mitternacht, ab 19. Oktober für zuhause.

Als Sieben Minuten nach Mitternacht ins Kino kam, war ich ziemlich positiv überrascht von dieser Geschichte über Conor, den Jungen, der irgendwie mit der Krebserkrankung seiner Mutter klarzukommen versucht.

Guter Film, gutes Buch auch, aber darüber rede ich ein ander Mal. Aber nicht nur der Geschichte wegen, Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein gut gespielter und gut gemachter Film, eine würdige Interpretation des Romanes. Nun gibts den Film für zuhause, ab 19. Oktober als DVD, Blu-ray und digital. Studiocanal hat mir ein Rezensionsexemplar der DVD zur Verfügung gestellt.

Ist schon eine ganze Weile her, dass ich eine DVD eingelegt habe. Ich weiß nichtmal, wann ich das letzte Mal das DVD-Laufwerk meines Rechners benutzt habe. Und ich habe echt vergessen, wie das damals war, wie lange ich mir Trailer und Vorspanne und animierte Menüs ansehen muss, bevor ich den Film ansehen kann. Streaming hat in der Hinsicht sehr viel einfacher gemacht.

Was aber aber in noch keinem Streamingdienst vorhanden ist, sind die Audiokommentare. Ich weiß nicht, warum, weil es ja genauso einfach einzubinden wäre, wie die unterschiedlichen Sprachen. Aber solande das nicht so ist, machen Bonusfeatures und eben diese Kommentare DVD und Blu-ray für mich bis heute so essentiell. In diesem Fall gibt es gleich zwei Audiokommentare, einmal von Patrick Ness, dem Autor des Buches und des Drehbuches und von Regisseur J.A. Bayona. Ich denke, sie haben nicht einen Kommentar zusammen aufgenommen, weil Bayona spanisch und Ness englisch sprechen, beide jeweils deutsch untertitelt. Während Ness mehr auf die Entstehungsgeschichte eingeht und Anekdoten vom Dreh erzählt, ist Bayona mehr der Professor, der die Metaebene erklärt und erläutert. Im besten Fall schaut man sich den Film also dreimal an. Lohnt sich!

Sieben Minuten nach Mitternacht gibts ab 19. Oktober als DVD, Blu-ray und digital.

Verlosung:

Studiocanal hat mir eine DVD, eine Blu-ray, das Hörbuch zum Film (gesprochen von Maria Furtwängler) sowie drei Filmplakate zur Verfügung gestellt. Es gibt also drei Pakete.

Schreibt mir eine Mail (oder einen Kommentar) mit eurer Adresse und sagt mir, was ihr am liebsten hättet (ohne Garantie) und: Kauft ihr noch DVDs oder Blu-ray? Und warum?

Der Zufall entscheidet. Einsendeschluss ist Donnerstag, 19. Oktober, 12 Uhr. Dann gehen die Pakete direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

Film & Verlosung: Sieben Minuten nach Mitternacht

Conors Mutter wird bald an Krebs sterben und er kommt überhaupt nicht drauf klar. Er flüchtet sich in seine Zeichnungen und seine Fantasie und sieht sich eines Nachts, sieben Minuten nach Mitternacht, einem Baummonster gegenüber, dass ihm weder etwas Böses will, noch ihm helfen will, sondern ihm Geschichten erzählt, über böse Hexen und gute Könige.

Ich will gar nicht zu tief in die Geschichte einsteigen, es geht um die Beziehung von Sohn und Mutter, um Verlust und natürlich um Liebe.

Ich habe den Roman zum Film noch nicht gelesen, aber in der Vergangenheit hat sich diese Reihenfolge als die bessere herausgestellt. Klar, meine Fantasie wird beschnitten, mir wird vorgegeben, wie Figuren aussehen und wie sie sprechen (Ford Prefect ist meiner Fantasie immer Mos Def). Aber auf der anderen Seite denke ich im Film nicht die ganze Zeit, hey, aber im Buch war das anders. Und da kaum etwas meine eigene Fantasy schlagen kann, kann ich gut auf die Interpretation anderer aufbauen.

Also bin ich ganz unvoreingenommen in den Film und kam fasziniert wieder raus. Sieben Minuten nach Mitternacht ist manchmal düster und ergreifend und dann wieder lustig und leicht, es ist kein Märchen, sondern ein Fantasydrama, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob es wirklich für Kinder geeignet ist.

Patrick Ness hat den Roman zum Film geschrieben. Wikipedia erzählt den Hintergrund:

Das Buch ist von einer Idee von Siobhan Dowd inspiriert, deren unerwarteter Tod verhinderte, dass sie die Geschichte selbst aufschreiben konnte. Dowd starb 2007 nach drei Jahren Krankheit mit 47 Jahren an Brustkrebs.

Siobhan Dowd wird mehrmals genannt und ich hatte mich im Kino noch gefragt, was dieses ‚inspiriert von‘ bedeutet. Mit diesem Wissen hebt sich die Geschichte auf eine ganz neue Ebene und wenn ich das Buch in den Händen habe, werde ich es auch lesen wollen.

Wie in den Geschichten, die das Monster dem Jungen erzählt, so ist auch der Film selbst nicht in gut und böse aufgeteilt. Und es gibt kein Happy End. Er ist trotz all seiner fantastischen Elemente voller realistischer Gefühle und geht damit ungleich näher, als jedes ‚vielleicht leben sie noch heute‘.

Sieben Minuten nach Mitternacht läuft ab 4. Mai im Kino.

Verlosung:

Studiocanal hat mir zweimal zwei Freikarten fürs Kino plus Roman zur Verfügung gestellt.

Schreibt mir eine Mail (oder einen Kommentar) mit eurer Adresse und sagt mir, welches Märchen beschäftigt euch bis heute?

Der Zufall entscheidet dann. Einsendeschluss ist Donnerstag, 27. April, 12 Uhr. Dann gehen die Pakete direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

 

Gewinnspiel: Tschick auf DVD und Blu-ray

Vor ziemlich genau einem halben Jahr ist Tschick in die Kinos gekommen und ich fand ihn leider nur okay. Aber seit dem 9. März gibt’s den Film nicht nur auf den üblichen Streamingportalen, sondern auch in physischer Form, die eben nicht nur den Film beinhaltet, sondern als für mich wichtigstes Bonusmaterial einerseits eine Lesung von Wolfgang Herrndorf und noch wichtiger, der Audiokommentar!

Ich bin jemand, der nach einem Film erstmal den Wikipediaeintrag liest (oder auch erweitert) und je nach Brillanz des Films so viel wie möglich über ihn lernen möchte. Bis heute gibt es Filme, die ich mehr wegen ihres Audiokommentars liebe.

Die Leute von Studiocanal haben mir eine DVD samt Filmposter zum verlosen zur Verfügung gestellt.

Gewinnspiel: 

Schreibt mir eine Mail (oder einen Kommentar) mit eurer Adresse und sagt mir, schaut ihr euch Bonusmaterial auf DVD und Blu-ray an?

Einsendeschluss ist Dienstag, der 21. März, 12 Uhr. Der Zufall entscheidet, dann geht die DVD direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

Vorbei! Gewonnen hat Luisa N., Gratulation. Alle anderen Adressen habe ich gelöscht. Bald gibt es das nächste Gewinnspiel.

Film & Gewinnspiel: Tschick

Das also ist der Film zu Tschick. Ich bin begeistert vom Hörbuch, gelesen von Hanno Koffler. Ich bin begeistert vom Roman von Wolfgang Herrndorf und mag die Filme von Fatih Akin und war ziemlich gespannt auf diese Verfilmung.

Seit 15. September läuft sie im Kino, gestern waren wir drin. Und es war okay. Der Film ist nicht schlecht. Ich habe zusammen mit vielen anderen im Kino oft gelacht, war überrascht und war berührt.

Aber es gab auch viele Sachen, die für mich nicht funktionieren. Ich brauchte eine ganze Weile, bis ich drin war. Besonders am Anfang kam es mir manchmal vor, als ob Menschen vor einer Kamera Stellen aus dem Buch vorlesen. Gespielt, nicht erlebt. Besonders auffällig war, dass manche Pointen nicht wirklich zünden können, weil das Timing nicht stimmt. Kennt ihr das, wenn jemand zu schnell antwortet? So ging mir an Anfang durchgehend. Das wird im Laufe des Filmes besser. Aber er kann sich trotzdem nicht vom Buch lösen, wie er sollte. Im Making-of (sehr sehenswert) sagt Produzent Marco Mehlitz:

Tschick als Film hatte nie den Ansatz, dass wir den Roman bebildern wollten, sondern wir wollten einen Film machen, der als eigenständiges Werk funktioniert.

Der Film funktioniert zwar eigenständig, aber wenn man das Buch kennt, dann ist er genau das: Eine bebilderte Version. Großteile der Dialoge sind exakt übernommen. Was nicht verfilmbar ist, wird von Maik aus dem Off gesprochen, ähnlich wie bei Mängelexemplar. Und die meisten Lacher haben eben genau die Stellen bekommen, die Wort für Wort aus dem Roman stammen.

Zusätzlich gab es viele Stellen, in denen der Film eine Atmosphäre aufbaut oder aufbauen könnte, sich dafür aber nicht genug Zeit lässt. Viele Stellen, wo ich dachte, schade! Das hätte gleich geil werden können.

Im Interview mit der Morgenpost erzählt Regisseur Fatih Akin, dass er nur 7 Wochen Vorbereitungszeit hatte, weil er den Film kurzfristig übernommen hatte. In dieser Zeit wurde die Rolle des Maik nochmal umbesetzt, so ist Tristan Göbel dazugekommen. Auch das Casting von Tschick mit Anand Batbileg scheint nicht einfach gewesen zu sein.

Ich will gar nicht sagen, dass die beiden schlechte Schauspieler sind. Aber in vielen Momenten hätten sie, hätte der ganze Film mehr Zeit in der Vorbereitung und auch in den Szenen gebraucht, um sich richtig entfalten zu können. Man kann den beiden zusehen, wie sie sich nicht nur als Maik und Tschick, sondern auch als Tristan und Anand aneinander gewöhnen.

Überraschend war Mercedes Müller als Isa. Sie ist nicht die Isa aus dem Buch und das ist gut so. Hier schafft es der Film, sich von der Vorlage zu lösen und eigenständig ein eigenes Gefühl aufzubauen. Isa im Film ist um einiges älter als im Buch, was wahrscheinlich produktionstechnische Gründe hat. Sonst hätte man nicht die Szenen am Badesee drehen können. Aber sie ist eine passende Figur für diese Reise und bis zum Ende des Films habe ich mir gewünscht, dass sie nochmal auftaucht.

Passiert nicht. Stattdessen wird die Handlung des Romans, die im Film teilweise weggelassen wurde, animiert angedeutet und Kenner der Grundlage können sich über die Visualisierung freuen.

Am Ende bleibe ich dann mit gemischten Gefühlen zurück. Auf der einen Seite hatte ich Spaß und habe mich gefreut. Andererseits ist mir der Film gleichzeitig zu nah und zu fern am Roman und er hätte eben mehr Zeit vertragen, mehr Reife. Vielleicht muss ich ihn mir in ein paar Wochen nochmal ansehen, mal sehen, wie er mir dann gefällt.

Was ich mir wünsche: Dass Mercedes Müller die Isa auch in der (zeitnahen) Verfilmung von „Bilder deiner großen Liebe“ spielt und jemand so weit vorgedacht hat, dass es alternative Versionen der Szenen mit Maik und Tschick gibt, damit diese dann dort eingebaut werden können. Das wär ziemlich geil.

Gewinnspiel:

Studiocanal hat mir zwei Tschick-Pakete zur Verfügung gestellt: Einmal Roman plus Filmplakat und einmal Hörbuch (die Hanno Koffler-Version) plus Filmplakat.

Schreibt mir eine Mail (oder einen Kommentar) mit eurer Adresse, der Angabe, ob ihr lieber Hörbuch oder Buch haben wollt und sagt mir, auf welche Buchverfilmung wartet ihr noch?

Der Zufall entscheidet dann. Einsendeschluss ist Donnerstag 29. September 12 Uhr. Dann gehen die Pakete direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

Kinderbuch: Sophiechen und der Riese von Roald Dahl (mit Gewinnspiel!)

Der erste Satz aus Sophiechen und der Riese:

Sophiechen konnte nicht einschlafen.

Ich hatte den Namen Roald Dahl schon gehört, aber ich hatte noch nie etwas von ihm gelesen oder genau gewusst, wer er war. Autor nämlich, von verfilmten Werken wie Mathilda, der fantastische Mr. Fox und Charlie und die Schokoladenfabrik. Und eben auch Sophiechen und der Riese.

Kommenden Donnerstag (21. Juli) kommt der Film unter dem englischen Orginaltitel BFG – BIG FRIENDLY GIANT ins Kino, höchste Zeit, davor das Buch zu lesen.

Sophiechen ist Waisenkind und mir reichen die ersten beiden Seiten, um zu verstehen, dass das kein gutes Waisenhaus ist, in dem Sophiechen ist. Wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob es jemals ein gutes Waisenhaus gegeben hat. Aber schon einen kurzen Moment, nachdem wir Sophiechen und das Waisenhaus kennengelernt haben, kommt der Riese am Fenster vorbei und entführt sie. In die Welt der Riesen, die Menschen fressen und böse sind. Nur ihr Riese macht das nicht, denn er ist der Gute Riese, der GuRie. Er sammelt Träume und verteilt sie an Kinder und er muss sich gegen die bösen Riesen zur Wehr setzen. Eine Sache, bei der Sophiechen helfen wird.

http://wasuebrigbleibt.tumblr.com/post/147441493877/was-ich-meine-und-was-ich-sage-sind-zwei

Ja, eine Kindergeschichte, ein Erzähler, der für Kinder erzählt. Aber Roald Dahl eben erzählt hat, immer mit einer guten Prise schwarzem Humor und Derbheit. Es ist kein „Es war einmal Märchen“. Es ist eine phantastische Geschichte, mit sterbenden Menschen und Flüchen und einer klaren Sicht auf die schlechten Seiten des Lebens. Trotzdem bleibt ein Happy End.

Sophiechen und der Riese kam in Deutschland erstmals 1984 auf den Markt und erhielt ein Jahr später den deutschen Jugendliteraturpeis.  Zu Recht. Die Geschichte und die Erzählart haben bis heute nichts von der Faszination eingebüßt. Im Gegenteil, selbst die damalige Übersetzung von Adam Quidam (ein Pseudonym des Lektors Hermann Gieselbusch) strahlt bis heute. Da der Riese nie wirklich in der Schule war, hat er ein einzigartiges Vokabular, das auch im Deutschen extrem viel Spaß macht. Die Zeit schrieb in ihrer Rezension damals:

Wer käme auf Besseres als „menschliche Leberwesen“ für „human beans“ (= human beings) oder als „Spanier schmecken nach Spanferkel“ für „Turks from Turkey ist tasting of turkey“? Da es nicht immer möglich ist, Entsprechungen zu finden, hat sich der Übersetzer vorgenommen, „daß auf jeder Seite ungefähr derselbe Humorpegel erreicht wird.

Dieser Humorpegel hat sich bis heute gehalten. Sophiechen und der Riese ist ein Buch, für das man kein Kind mehr sein muss, um es grandios finden zu können. Es ist witzig und derb und brutal und voller Herz.

Und die in diesem Jahr erschienene neue Auflage des Buches bei Rowohlt ist extrem schön gestaltet, inklusive der originalen Illustrationen von Quentin Blake, an denen sich wiederum der Film orientiert hat.

Gewinnspiel:

Ich verlose 2 mal 2 Freikarten für den zugehörigen Kinofilm. Schreibt mir eine Mail mit eurer Adresse und sagt mir, welches Kinderbuch ihr erst nach eurer Kindheit kennen und lieben gelernt habt. Der Zufall entscheidet dann. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 20 Juli, 12 Uhr. Dann gehen die Karten direkt raus. Die Adressen werden für nichts anderes verwendet und direkt danach wieder gelöscht. Viel Erfolg!

Sophiechen und der Riese von Roald Dahl wurde übersetzt von Adam Quidam und erschien bei Rowohlt. Das Rezensionsexemplar und die Freikarten wurden mir zur Verfügung gestellt.