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Schlagwort: Marketing

Blogparade: Die 1000 Euro Marketing Idee

Die Gutscheinversion von 2009

Die Gutscheinversion von 2009

Die Ragazzi Group hat zusammen mit staffmarket.de eine Blogparade ins Leben gerufen, welche sich „Die 1000 Euro Marketing Idee“ nennt.

Die Frage diesmal ist:

Was würdest Du mit einem Budget von 1000 Euro anstellen um auf ein Unternehmen oder Projekt aufmerksam zu machen?

Alle Ideen sollen gesammelt werden, die besten werden in einem Buch gesammelt. Meine Gedankenreihenfolge:

  1. Coole Idee!
  2. Hm, im Grunde nur ein billiger Weg, um an coole Marketingideen zu kommen.
  3. Wenn schon eine Marketingidee, dann eine für ein Projekt von mir.

Los geht’s:

Das Projekt: Schöne Welt ist ein leider etwas angestaubtes Projekt von mir / uns. Aus der alten Beschreibung:

In dem Namen steckt auch schon unsere Absicht, die wir mit diesem Projekt verfolgen.
Wir möchten den Menschen bewusst machen, dass die Welt in der wir alle leben schön ist, so wie sie ist. Oft genügt es die Welt aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten um das zu erkennen.

Und genau hier wollen wir die Menschen erreichen.

Schritt für Schritt verschenken wir Freude in verschiedenen Formen an alle Menschen die uns begegnen und wir glauben, dass sie diese weiter in die Welt hinaustragen. Denn mit der Freude ist es wie mit dem Schmetterlingseffekt, schon ein kleiner Flügelschlag genügt um einen Orkan auszulösen.

Immer noch eine Sache, welche mir sehr am Herzen liegt. Deshalb trage ich die Reste der alten Gutscheine jeden Tag in einer meiner Hosentasche durch die Gegend und verschenke sie an Menschen. Manchmal, weil sie sie brauchen. Manchmal, weil ich es brauche.

Dieses Projekt also will ich wiederbeleben.

Das Marketing dazu: Erstmal würde ich meinen Projektmitstreiter und Lieblingswebdesigner Nikolai aka bloon anhauen und dazu bringen, die neuen Versionen des Gutscheins fertig zu machen. Danach wird die passende Seite dazu aufgefrischt, also saubergemacht und auf den aktuellen Stand gebracht. Dazu gehört auch der Shop mit den Shirts. Entgegen der üblichen Erwartungen wird mit dem Verkauf der Shirts kein Geld verdient. Es geht um die Verbreitung der Idee und nicht um finanziellen Profit. Deshalb ist für dieses Projekt auch niemals viel Geld da. Aber wenn schonmal zumindest gedanklich mal Geld da ist.

Dann geben wir mal etwas Geld aus:

  • 5% gehen für URL und Hostinggebühren für etwa ein Jahr drauf.
  • 25% reichen für eine Produktion eines schönen Erklärspots, um das Projekt noch leichter erklärbar zu machen und weiter zu verbreiten.
  • Für den Anfang wären doch mal 20.000 Gutscheine im angebracht. Sagen wir 20% des Budgets gehen drauf für den Druck und das nachträgliche Verschicken von kleinen Päckchen voller Gutscheine an rund 200 Freunde und Bekannte, welche das Projekt über Jahre hinweg kennengelernt haben und gerne dabei helfen, anderen Menschen ein Lächeln zu verpassen. Ein Teil der Visitenkarten bleibt als Kontingent für jene Anfragen, welche mit einem Gutschein beehrt wurden und nun selbst Gutscheine verteilen wollen.
  • Dazu kommen rund 50 Shirts, welche die größten Mitstreiter als „Botschafter des Lächelns“ oder „Botschafter der Schönen Welt“ ausweist. Nochmal 20% Budgets.
  • 1000 Plakate in anständiger Größe und passenden Slogans. „Lächel Flash Mob. Jetzt.“ oder „Heute ist ein wunderschöner Tag. Und du bist mittendrin.“ Mehr fällt mir spontan nicht ein. Nochmal 30% des Budgets.

Das wars! 100% von 1000 Euro ausgelegt. Das Projekt ist entstaubt, die Idee aufpoliert und auf eine breite Basis gestellt. Nun rollen wir Deutschland auf und machen uns (uns, die Menschen, die in Deutschland leben) glücklicher.

In diesem Sinne – spread the smile – faby

Buch: Neununddreißigneunzig (39,90) – Frédéric Beigbeder

39.90 bei Amazon

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Ich muss jetzt mal ein paar Romane abarbeiten, welche ich in letzter Zeit gelesen habe. Here we go:

Von 39,90 habe ich zum ersten Mal gehört, als der Film zum Buch im Jahr 2007 erschienen ist. Ich weiß noch, ich rufe in die Runde:

„Wow, da kommt ein Film über die Wahrheit der Werbebranche in die Kinos!“

und eine Kollegin antwortete:

„Oje, da gab’s mal ein Buch, das war schrecklich! Das hieß 39,90. Ist das die Verfilmung?“

Und ich nickte.

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