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Schlagwort: Mokita (Seite 1 von 10)

the meaning of mokita

Aus Mister Moores Wortgestöber

Aus Mister Moores Wortgestöber.

Eigentlich habe ich das ja schon gesagt, aber es ist dennoch schön, Bestätigung zu bekommen. In Büchern wie Mister Moore’s Wortgestöber: Ein Wegweiser durch die Sprachen der Welt und The Meaning of Tingo: And Other Extraordinary Words from Around the World stehen noch viel mehr solcher tolle Worte drin.

Update: mokita 0.11.1

Ein kurz zusammengezimmertes Cover

Ein kurz zusammengezimmertes Cover

Die letzten Wochen habe ich wieder verstärkt an mokita, dem Buch, gearbeitet. Vor ein paar Tagen habe ich also Version 0.11.1 abgeschlossen. Version 0.10.1 habe ich geflissentlich und aus zeitlichen Gründen übersprungen, alle vorgenommen Änderungen sind eingeflossen, siehe Changelog. Die ausgegebene Version ist jetzt die neueste. Genau diese Version ist nun auch an ein paar wichtige Menschen gegangen, die da drüberlesen. Vielleicht gibt es also bald eine Version 0.11.2.

Was so generell mit dem Buch passiert, weiß ich noch nicht. Aber meine schriftstellerische Arbeit daran sehe ich mal als beendet an. Deshalb beginne ich gleich mal den nächsten Roman. Und da die Geschichte schon seit Monaten in mir brodelt, bin ich sehr motiviert, sie runterzuschreiben. Seid gespannt! Ich bin es auch.

PS: Das im eilig gestaltetem Cover benutzte Papier steht unter CC-by-nc von Quasimondo.

Das Lügen beim Abschied

Eine dieser Wahrheiten, die jeder kennt, aber keiner ausspricht, sind die Lügen beim Abschied.

Man lernt jemanden kennen. Auf einer Party, auf einem Festival, bei der Arbeit, beim Warten in der Schlange. Man versteht sich gut und verbringt eine gewisse Zeit miteinander. Von ein paar Minuten bis hin zu ein paar Jahren. Und irgendwann ist man an der Reihe, wechselt den Job oder fährt wieder nach Hause. Und man umarmt den jemanden und man sagt, ja klar sieht man sich wieder und man meldet sich und man bleibt auf jeden Fall in Kontakt.

Selbst wenn man es in diesen Momenten ernsthaft so meint, wissen beide doch irgendwie aus Erfahrung, dass man sich wahrscheinlich nicht mehr sehen wird.

Jeder weiß das, keiner spricht darüber. mokita.

Vor kurzem hatte ich so einen Abschied. Mit einem Unterschied. Wir umarme sie, nennen wir sie mal Maya, und ich sage ihr, ich melde mich. Maya nickt und sagt dann: „Wenn nicht, dann ist das auch in Ordnung.“ Das schreibt sich im Nachhinein ziemlich komisch, weil so vieldeutig annehmbar. Aber der Ton, in dem sie das sagte, sagte: Ich kenne das, ich weiß das auch zu schätzen, dass du das sagt und ich weiß, dass du das auch meinst. Aber ich weiß auch, dass es gut sein kann, dass wir uns nie wieder sehen. Und dennoch wär‘ ich dir nicht böse, weil ich weiß, wie du es meinst.

Und sie lächelt und wir reden genau darüber, worüber man sonst nie redet. mokita.

Text: Die Sache mit dem Rauchen

Ich hasse Raucher. Und dabei schließe ich mich mit ein. Meine erste und einzige Kippe kam aus aus einer billigen, und billig ist hier in beiden Bedeutungen zu sehen, Schachtel gefälschter Marlboros aus dem Osten. Die Marke ist übrigens nach der gleichnamigen Straße in London benannt, soviel zum Cowboy und Marlboro Country. Meine erste Zigarette war also eine Marlboro und seitdem kann ich Rauch nicht einmal passiv ertragen.
Einmal, es war ein zufälliger sonniger Mittwochnachmittag und der Überlandbus blieb liegen. Der Fahrer, ein netter Kerl, der nichts dafür konnte, entschuldigte sich und eröffnete uns, wir müssten den Rest der Strecke laufen. Nach dem fast schon standardisiertem Gemecker bewegten sich die Leute in ziemlich genau den Gruppen, wie sie auch im Bus saßen auf dem engen Feldweg neben der Straße. Vor mir lief ein Pulk Halbstarker so langsam, dass ich an ihnen klebte, und so breit, dass ich nicht vorbeikam. Und ihr Rauch umhüllte mich andauernd. So sehr, dass ich das hübsche Mädchen neben mir erst gar nicht sah. Ich übertreibe, aber sie fiel mir tatsächlich spät auf. Ich sehe sie an und sage abfällig, dass ich Raucher nicht ausstehen könnee.
Sie lächelt, nickt und zieht an ihrer Selbstgedrehten. Ich erröte, sie lacht und der Rauch quillt aus ihrem Mund wie der Duft aus einer wunderschönen Blume. Sie hieß Maya. Das Mädchen, nicht die Blume.
Natürlich hieß sie nicht Maya, aber der Spaziergang an der Autobahn ist noch nicht lange genug her, als dass ich ihr einen anderen Namen als Maya geben könnte.
Sie hieß also Maya und wir liefen erst den Rest des Weges gemeinsam und gingen danach miteinander. Dass sie rauchte, war eine dieser Angewohnheiten, die man nicht gut findet, aber wegen was auch immer dann doch erträgt. Dafür gab es an ihr und durch sie zu viele schöne Sachen, die das wieder wett machten. Eine dieser Sachen waren ihre Küsse. Denn ihre Lippen hatten durch das Rauchen einen warmen, speziellen Geschmack, der bis heute einmalig ist.
Die Zeit mit dieser Maya ging recht intensiv und schnell vorüber. Fast als wäre es eine Illusion gewesen.
Aber seitdem gibt es immer wieder Orte, an denen ich den warmen Geschmack ihrer Lippen in der Nase habe.
Ich hasse Raucher. Manchmal.

Kurzfilm: Die Geschichte von abgefülltem Wasser und die mokita Lösung.

Schon ein bisschen älter, aber mir erst jetzt unter gekommen. Deshalb hier für euch von den Machen von „The Story Of Stuff„: Weiterlesen