Menü Schließen

Schlagwort: Projekt

neues Projekt: Typewriterspotting

Hank Moody aus Californication

Es ist doch so: Wenn man sich ein neues Hobby sucht, oder eine Leidenschaft einen findet, dann wird man automatisch für diese Leidenschaft sensibilisiert. Seit ich mich für Busse interessiere, fallen mir Busse vermehrt auf. Früher habe ich sie einfach übersehen. Seit knapp einem Jahr bin ich von Schreibmaschinen ganz gut fasziniert. Ich sammele langsam Wissen über Schreibmaschinen und Schreibmaschinen selbst und bin mit Schreibmaschinen in Fußgängerzonen unterwegs (Straßenpoesie). Und seitdem sehe ich überall Schreibmaschinen! Um dieses Phänomen so richtig auszuleben, habe ich ein kleines neues Projekt gestartet: Typewriterspotting. Schreibmaschinen in Filmen, Schreibmaschinen in Büchern, in Serien, im echten Leben. Die Seite sammelt Schreibmaschinen, wo immer sie auftauchen. Versehen mit den Informationen, woher die Bilder kommen und – wenn ich sie erkenne – was für eine Schreibmaschine da zu sehen ist.

Die ersten 25 Einträge sind online, viele weitere werden folgen. Für jede Unterstützung bin ich dankbar. Auf Deutsch: Wenn ihr in einem Film/Buch/Serie/Sonstwo eine Schreibmaschine erspäht, sagt mir Bescheid. Den Einträgen folgen geht am besten über twitter oder den RSS-Feed. Obwohl ihr da dann nicht das schöne Design der Seite seht 😉

Das offizielle Ende des Little Brother Hörspielprojektes.

Ein offener Brief von der Little Brother Hörspiel Projektseite:

Liebe Hörer, Teilnehmer und Interessierten des Little Brother Hörspielprojektes,

als ich vor mehr als einem Jahr das Little Brother Hörbuch fertigstellte, erhielt ich ganz gute Resonanz darauf und eben irgendwann Anfragen von verschiedenen Seiten, ob man das Ganze nicht zu einen Hörspiel ausbauen könnte. Den Wunsch hatte ich ja selbst in meinem Nachwort zum Hörbuch geäußert.

Innerhalb kurzer Zeit hatte sich ein Headquarter gegründet, zu dritt wollten wir die Organisation übernehmen und das Projekt stemmen. Wir veröffentlichten unser Vorhaben, sammelten Helfer, Freiwillige und vor allem Sprecher, schrieben das Buch um, nahmen die ersten Szenen auf und schafften es nach neun Monaten, Anfang 2011, das erste Kapitel zu veröffentlichen. Alles auf Creative Commons Basis und unentgeltlich.

Mittlerweile sind wieder knapp 9 Monate vergangen und wir bräuchten noch ein paar mehr, um das zweite Kapitel zu veröffentlichen.

Ich möchte niemanden beschuldigen oder gar irgendeine Schuld von mir weisen. Ich denke aber mittlerweile, dass das Vorhaben, wie wir es geplant hatten, leider nicht funktionieren kann.

Allein die Idee, ein Hörspiel mit mehr als 50 Stimmen und einer Laufzeit von geschätzten 11 Stunden zu produzieren, ist ein Brett. Das Ganze auch noch auf einer unentgeltlichen Basis aufzuziehen, mit Menschen, die sich “nur” über das Internet kennen und im ganzen deutschsprachigen Raum verteilt sind, ist nach meiner derzeitigen Auffassung nicht machbar.

Es gibt erfreulicherweise erstaunlich viele Menschen, die sehr enthusiastisch sind und gerne bei solchen Projekten mitwirken. Ein erstes Danke an dieser Stelle all diesen. Aber es kommt eben immer wieder vor, dass Leute aus verschiedenen Gründen nicht mehr mitmachen können oder wollen. Oder einfach aufgrund ihrer sonstigen Beschäftigungen dieses Projekt immer wieder ein wenig aus den Augen verlieren und deshalb länger brauchen, um die Aufgaben zu bewältigen.

Wie gesagt, ich will niemanden beschuldigen, ich zähle mich genauso dazu. Aber es sind einfach die Kleinigkeiten, die sich zusammensammeln und viel zeit und Motivation kosten.

Wenn wir so weitermachen würden, bräuchten wir etwa 20 Jahre, um das Hörspiel zu beenden. Tut mir leid, dafür gibt es zu viele andere Projekte, die wir angehen können. Deshalb beenden wir hiermit offiziell das Little Brother Hörspielsprojekt.

Ich entschuldige und bedanke mich bei all jenen, die bisher schon Energie und Lebenszeit in das Projekt gesteckt haben. Und allen, die sehr motiviert waren, eben das zu tun. Und zuletzt natürlich bei all den treuen Hörern, die auf das nächste Kapitel warten. Tut mir leid, dass es nicht weitergeht. Danke, dass ihr bis hierher dabei wart.

Wir werden alle Dateien und Aufnahmen, sowie sonstigen Arbeiten, die wir innerhalb dieses Projektes geschaffen haben, im Internet Archive veröffentlichen, sodass Interessierte damit weiterarbeiten können.

Und ich kann versprechen, das ist nicht das letzte Projekt gewesen. Es wird wieder Hörbücher von mir geben. Und auch Hörspiele mit anderen. Aber die nächsten Projekte werden erstmal definitiv kleiner als dieses Vorhaben. Wer nach der ersten Enttäuschung immer noch Lust hat, bei einem zukünftigen Projekt dabei zu sein: Ich freue mich auf Kontakte von euch 😉

Im Namen des Little Brother Hörspiel Teams,

Fabian Neidhardt

52 Songs # 12: Romantik

Konna macht ein Projekt. Worum es geht:

Jede Woche wird es 1 vorgegebenes Thema (z.B. Autofahrt, Urlaub, usw.) geben und alle Teilnehmer sind dazu aufgefordert, einen Song auszuwählen, den sie mit diesem Thema verbinden, ihn auf ihrem Blog vorzustellen und ein paar Zeilen dazu zu schreiben, etwa zu begründen, warum sie diesen Song ausgewählt haben oder eine Anekdote dazu zu erzählen.

Mehr Infos und Anmeldemöglichkeit gibt’s bei Konna. Thema dieser Woche ist „Romantik„. Ohne weitere Worte: Ganz schön feist – Niemand

52 Songs # 5: Lagerfeuer

http://www.gedankendeponie.net/2011/06/12/neues-projekt-52-songs-infos-und-anmeldung/#comment-40421

Konna macht ein neues Projekt. Worum es geht:

Jede Woche wird es 1 vorgegebenes Thema (z.B. Autofahrt, Urlaub, usw.) geben und alle Teilnehmer sind dazu aufgefordert, einen Song auszuwählen, den sie mit diesem Thema verbinden, ihn auf ihrem Blog vorzustellen und ein paar Zeilen dazu zu schreiben, etwa zu begründen, warum sie diesen Song ausgewählt haben oder eine Anekdote dazu zu erzählen.

Mehr Infos und Anmeldemöglichkeit gibt’s bei Konna. Thema dieser Woche ist „Lagerfeuer„. Nicht ganz so spannend wie letzte Woche. Und vor allem nicht ganz so eindeutig. Es gibt nämlich etwa 1000 Songs, die ich mit Lagerfeuer verbinde. All die Klassiker, die man in der Gruppe laut rausschreien kann. Ich entscheide mich aber für Pearl Jam – Betterman(Hier in einem No Woman No Cry MashUp):

Meine Geschichte zu dem Song geht so: Oft und so waren wir früher in Frankreich in Taizé, dieser Kommune voller Jugendlichen. Dort wird jeden Abend mit Hunderten Leuten und knapp einem Dutzend Gitarristen gesungen, was das Zeug hält. Nightswimming, Save tonight, Leavng on a Jetplane, Labamba und so weiter, die ganzen Klassiker einfach, von denen jeder hier eingebettet hätte sein können. Aber auf unserem Campingplatz lernten wir einen extrem coolen Gitarristen kennen. Maurice hieß er und ich habe keine Ahnung, aus welchem Land er kam. Jedenfalls war er der erste Gitarrist, bei dem ich bewusst gesehen habe, wie er statt mit einem Plektrum mit dem überlangen Daumennagel spielte. Also ging es nach dem Abend in großer Runde nachts noch in kleiner Runde weiter. Summer of 69, Under the bridge, Lady in red und alle anderen Lieder, die wir kannten. Es reichte, Maurice die Sings vorzusingen, er suchte sich die passenden Akkorde dann schon raus. Und dann, wenn wir durch waren, sang er. Und er sang jeden Abend Betterman. Ich kannte den Song davor nicht. Und seitdem habe ich es nie mehr besser gehört als an diesen Lagerfeuerabenden. Deshalb ist das mein Cent zum Lagerfeuer.

Blogparade: Die 1000 Euro Marketing Idee

Die Gutscheinversion von 2009

Die Gutscheinversion von 2009

Die Ragazzi Group hat zusammen mit staffmarket.de eine Blogparade ins Leben gerufen, welche sich „Die 1000 Euro Marketing Idee“ nennt.

Die Frage diesmal ist:

Was würdest Du mit einem Budget von 1000 Euro anstellen um auf ein Unternehmen oder Projekt aufmerksam zu machen?

Alle Ideen sollen gesammelt werden, die besten werden in einem Buch gesammelt. Meine Gedankenreihenfolge:

  1. Coole Idee!
  2. Hm, im Grunde nur ein billiger Weg, um an coole Marketingideen zu kommen.
  3. Wenn schon eine Marketingidee, dann eine für ein Projekt von mir.

Los geht’s:

Das Projekt: Schöne Welt ist ein leider etwas angestaubtes Projekt von mir / uns. Aus der alten Beschreibung:

In dem Namen steckt auch schon unsere Absicht, die wir mit diesem Projekt verfolgen.
Wir möchten den Menschen bewusst machen, dass die Welt in der wir alle leben schön ist, so wie sie ist. Oft genügt es die Welt aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten um das zu erkennen.

Und genau hier wollen wir die Menschen erreichen.

Schritt für Schritt verschenken wir Freude in verschiedenen Formen an alle Menschen die uns begegnen und wir glauben, dass sie diese weiter in die Welt hinaustragen. Denn mit der Freude ist es wie mit dem Schmetterlingseffekt, schon ein kleiner Flügelschlag genügt um einen Orkan auszulösen.

Immer noch eine Sache, welche mir sehr am Herzen liegt. Deshalb trage ich die Reste der alten Gutscheine jeden Tag in einer meiner Hosentasche durch die Gegend und verschenke sie an Menschen. Manchmal, weil sie sie brauchen. Manchmal, weil ich es brauche.

Dieses Projekt also will ich wiederbeleben.

Das Marketing dazu: Erstmal würde ich meinen Projektmitstreiter und Lieblingswebdesigner Nikolai aka bloon anhauen und dazu bringen, die neuen Versionen des Gutscheins fertig zu machen. Danach wird die passende Seite dazu aufgefrischt, also saubergemacht und auf den aktuellen Stand gebracht. Dazu gehört auch der Shop mit den Shirts. Entgegen der üblichen Erwartungen wird mit dem Verkauf der Shirts kein Geld verdient. Es geht um die Verbreitung der Idee und nicht um finanziellen Profit. Deshalb ist für dieses Projekt auch niemals viel Geld da. Aber wenn schonmal zumindest gedanklich mal Geld da ist.

Dann geben wir mal etwas Geld aus:

  • 5% gehen für URL und Hostinggebühren für etwa ein Jahr drauf.
  • 25% reichen für eine Produktion eines schönen Erklärspots, um das Projekt noch leichter erklärbar zu machen und weiter zu verbreiten.
  • Für den Anfang wären doch mal 20.000 Gutscheine im angebracht. Sagen wir 20% des Budgets gehen drauf für den Druck und das nachträgliche Verschicken von kleinen Päckchen voller Gutscheine an rund 200 Freunde und Bekannte, welche das Projekt über Jahre hinweg kennengelernt haben und gerne dabei helfen, anderen Menschen ein Lächeln zu verpassen. Ein Teil der Visitenkarten bleibt als Kontingent für jene Anfragen, welche mit einem Gutschein beehrt wurden und nun selbst Gutscheine verteilen wollen.
  • Dazu kommen rund 50 Shirts, welche die größten Mitstreiter als „Botschafter des Lächelns“ oder „Botschafter der Schönen Welt“ ausweist. Nochmal 20% Budgets.
  • 1000 Plakate in anständiger Größe und passenden Slogans. „Lächel Flash Mob. Jetzt.“ oder „Heute ist ein wunderschöner Tag. Und du bist mittendrin.“ Mehr fällt mir spontan nicht ein. Nochmal 30% des Budgets.

Das wars! 100% von 1000 Euro ausgelegt. Das Projekt ist entstaubt, die Idee aufpoliert und auf eine breite Basis gestellt. Nun rollen wir Deutschland auf und machen uns (uns, die Menschen, die in Deutschland leben) glücklicher.

In diesem Sinne – spread the smile – faby

Aufführung: Zwischenräume am 14. und 15. April

Ich bin in den letzten Wochen so ziemlich täglich bei Proben für unser Sprechprojekt Zwischenräume. Das ist auch der Grund für die Ebbe hier im Blog, denn bin ich nicht bei den Proben, hängen meine Gedanken immer noch bei dem Stück. Am 14. April ist die Premiere des Stücks, am 15. werden wir nochmal auftreten. Es folgen im Laufe des Jahres noch weitere Termine, welche ich dann nochmal bekannt gebe. Jetzt erstmal, worum es geht:

Der Spalt zwischen den Fahrstuhltüren, die Luft zwischen zwei Lippenpaaren, die Stille zwischen den Tönen. Die Welt ist voller Zwischen.

11 StudentInnen der Sprechkunst machen sich auf die Reise inZwischen. Auf die Reise über Wasserfällchen im Schwarzwald, durch den Eiswind auf dem Belchen und in die Klänge unseres eigenen Skeletts.

Ein Zwischenergebnis dieser Reise präsentieren sie mit Gesang, Kalebassen und den Worten des alten Inuit-Märchens „Die Skelettfrau“. Wir wünschen uns von unseren Besuchern, das sie ihren Kopf zu Hause lassen und Ihr Herz und feine Ohren mitbringen.

PREMIERE: Donnerstag 14. April 2011 20 Uhr

Weitere Termine: 15. April, 20 Uhr 2011 im Kammermusiksaal der Musikhochschule Stuttgart.

Studierende des Studiengangs Sprechkunst:
Joscha Bernath, Isabelle Boslé, Irene Fechau, Lena Försch, Lilian Mertz, Fabian Neidhardt, Emily Pfankuch, Kamaldev Singh, Regina Spindler, Christoph Walesch, Johanna Zehendner
Regieassistentin: Susanne Alt
Leitung: Sabine Wandelt-Voigt

EINTRITT FREI!

Ich freue mich über jeden, der an einem der beiden Termine vorbeischauen will 🙂 Nach der Premiere gibt’s dann hier auch wieder regelmäßiger was.